Ein Haus für die zeitgenössische Kunst

Öffnungszeiten der Ausstellungsräume:
mittwochs bis sonntags
14 bis 18 Uhr

 
Bildergalerie

Im Dezember 2011 hat die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt in Halle (Saale) eine einzigartige Ausstellungsfläche für zeitgenössische Kunst eröffnet. Das zugleich als Stiftungssitz dienende Gebäude lädt zur Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Kunst ein und präsentiert die Vielfalt, die aus der Förderung durch die Kunststiftung entsteht.

Als Plattform für die Künstler Sachsen-Anhalts bieten die neuen Räume am Neuwerk 11 Gelegenheit für Begegnungen von Künstlern und Publikum, Kunstvermittlern und Galeristen, Verlagen und Produzenten.

Die architektonische Konzeption des Berliner Büros AHM Architekten, Arnke Häntsch Mattmüller, überträgt die Ansprüche zeitgenössischer Kunst auf Struktur und Raumfolge des 1924 als Wohnhaus errichteten Gebäudes und tritt mit dem Bestand in einen Dialog: Für die Galerie wurden die Räume durch einen zweigeschossigen Anbau mit Tageslichtdecke ergänzt, die zentrale Freitreppe im Inneren wird zum Mittelpunkt der flexibel bespielbaren Präsentationsflächen. Die künstlerisch gestaltete Fassade erzeugt ein plastisches Licht- und Schattenspiel und macht die Nutzung des Hauses auch von außen einsehbar.

Damit ist in direkter Nachbarschaft zur Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, dem Designhaus und dem Volkspark ein Ort entstanden, an dem städtisches Leben und zeitgenössische Kunst eine anregende Verbindung eingehen.

Die Sanierung wurde finanziert mit Mitteln des Konjunkturpaketes II und des Landes Sachsen-Anhalt.

2012 wurde der architektonische Entwurf für die neuen Arbeits- und Ausstellungsräume der Kunststiftung im Rahmen der Vergabe des Hannes-Meyer-Preises mit einer Anerkennung ausgezeichnet. Der Preis, den der BDA-Landesverband 2011 ins Leben rief, würdigt hervorragende zeitgenössische Architektur in Sachsen-Anhalt.