Vladimer Khartishvili

 Filmemacher

Arbeitsstipendium im Rahmen des wage-mutig Kurzfilmprogramms
August – Oktober 2016

WANDLUNG

In dem Experimentalfim hat sich der Künstler mit dem Altwerden und damit einhergehenden Einschränkungen der Sehkraft auseinandergesetzt. Während des Films durchlebt der Zuschauer zusammen mit der Protagonistin vier Phasen ihrer Erblindung. Die Abnahme der Sehleistung wird u. a. durch das zunehmende Verdunkeln des Bildes dargestellt und bedeutet so auch eine Einschränkung für den Betrachter, der schließlich kaum mehr als die Umrisse im Bild erkennt. Der Film zeigt im Wesentlichen vier Szenen, die sich aus realen und animierten Sequenzen zusammensetzen. Die erzählte Zeit umfasst die vier Jahreszeiten, wobei jede Szene - Sommer, Herbst, Winter, Frühling - 5 Minuten dauert. Als animierte Videosequenzen kommen Traumbilder hinzu, die quasi aus der Erinnerung der Protagonistin stammen und die zunehmende Dunkelheit überlagern. In das Drehbuch sind Gespräche mit alten Menschen der Region ebenso wie persönliche Erfahrungen des Filmemachers eingeflossen: die Erzählungen seiner erblindeten Großmutter und ein Experiment, bei dem er mehrere Tage mit einer Augenbinde verbracht hat.

 

 Arbeitsstipendium
Juli – Dezember 2014


Filmstill aus 0831

Filmstill aus 0831

Filmstill aus 0831

Filmstill aus 0831

Filmstill aus 0831

Filmstill aus 0831