Mittwoch,
23. August 2017

bis Sonntag,
05. November 2017

Dorothea Prühl | Halsschmuck „Schmetterlinge” |
Kirschholz | 2008 |
Foto: Helga Schulze-Brinkop 

Ausstellung
Musée d’Art moderne de la Ville de Paris

Medusa Bijoux et tabous

Die Ausstellung „Medusa. Bijoux et tabous“ im Musée d’Art moderne de la Ville de Paris vereint mehr als 400 Arbeiten von Künstlern (Anni Albers, Man Ray, Meret Oppenheim, Alexander Calder, Louise Bourgeois, Lucio Fontana, Niki de Saint Phalle, Fabrice Gygi, Thomas Hirschhorn , Danny McDonald, Sylvie Auvray …), Avantgarde-Juwelieren und Designern (René Lalique, Suzanne Belperron, Line Vautrin, Art Smith, Tony Duquette, Bless, Nervensystem …), zeitgenössischen Schmuckkünstlern (Gijs Bakker, Otto Künzli, Karl Fritsch, Dorothea Prühl, Seulgi Kwon, Sophie Hanagarth …) oder Juwelieren (Cartier, Victoire de Castellane , Van Cleef & Arpels, Buccellati …) sowie anonyme Stücke (Urgeschichte, Mittelalter, Indianischer Schmuck, Punk- und Rap- Modeschmuck …). Diese Stücke, ob bekannt oder unbekannt, einzigartig, multiple, handgefertigt, industriell, computergeneriert – sie mischen raffinierte Ästhetiken, kunsthandwerklich, amateurhaft oder futuristisch. Sie weisen manchmal über das Wesen des Schmuckes hinaus und zögern nicht ungewöhnliche Nutzungen nahezulegen.

Die Ausstellung rankt sich um vier zentrale Themen: die Identität, der Wert, der Körper und der Ritus. Jede Abteilung startet bei den zuerst einmal negativen Vorgaben die den Schmuck begleiten um sie besser dekonstruieren zu können, sie aufzuheben ins Feine, mit der Kraft des Subversiven und Performativen die dem Schmuck zu zugrunde liegt. (Text: craft2eu.net)

Medusa. Bijoux et tabous
Musée d’Art moderne de la Ville de Paris
11 Avenue du Président Wilson
75116 Paris
Di-So 10 bis 18 Uhr, Do bis 22 Uhr
www.mam.paris.fr