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14. Juni um  11:00 - 26. Juli um  18:00

Handzüge



Der Erfurter Kunstverein zeigt im Jahr seines 30-jährigen Jubiläums die junge Leipziger Künstlerin Luise von Rohden. Unter dem Titel HANDZÜGE präsentiert sie ihre teils großformartigen Tuschezeichnungen auf Papier erstmals im musealen Kontext. Ausstellungsort ist die Kunsthalle Erfurt, für die sie exklusiv Werke in wandfüllender Größe anfertigt. Zu sehen ist die Werkschau vom 14.06. bis 26.07.2020.

Luise von Rohden (*1990 in Gotha, Thüringen) gehört zu einem Feld junger Künstler_innen, die sich das klassische Medium Zeichnung erfolgreich neu aneignen und interpretieren. Ihre ungegenständlichen Zeichnungen bestehen aus nachvollziehbaren einfachen Strichen, die meist nur eine Richtung, eine ähnliche Breite, ähnliche Farbigkeit haben. Sie streben nicht danach, besonders gekonnt oder raffiniert auszusehen. Vielmehr sind sie das, was sie sind – Spuren einer Bewegung, Spuren von Handzügen. Dennoch verwandeln sie sich mitunter in etwas anderes, in etwas Wesenhaftes oder Landschaftliches. In diesen permanent nach Reduktion strebenden Zeichnungen, offenbart sich die Komplexität des scheinbar Einfachen.

Mit Konsequenz wendet Luise von Rohden dabei das Prinzip der Wiederholung an; bei der Aneinanderreihung der Striche auf dem einzelnen Papierbogen sowie der Findung spezieller zeichnerischer Situationen, die von ihr immer wieder variiert werden. Mit Tusche arbeitet sie auf großformatigen Blättern. Das Material bestimmt die Farbigkeit, die auf der Klaviatur der Grautöne von lichtem Hell bis zu einem tief dunklen Anthrazit reicht.

Eine Ausstellung des Erfurter Kunstvereins in der Kunsthalle Erfurt
Kuratiert von Philipp Schreiner

Zu sehen ist die Werkschau vom 14.06. bis 26.07.2020.

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag: 11 – 18 Uhr
Donnerstag: 11 – 22 Uhr

Details

Beginn:
14. Juni um  11:00
Ende:
26. Juli um  18:00

Veranstalter

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