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Simon Horn

Bildhauer

Arbeitsstipendium
Juli – Dezember 2018

Passagen – Raum und Materialübergänge

Der Bildhauer hat an einem neuen Werkzyklus in Form einer abgeschlossenen Serie von Raumskulpturen gearbeitet. Gedankliches Zentrum des Vorhabens und auch vieler seiner abgeschlossenen Projekte ist die "gebaute Form". Die Arbeit an dieser Serie war geprägt durch eine fundierte Recherche, die Erprobung neuer Materialformen und ihrer Kombination. Inhaltlicher Schwerpunkt war eine "Raumentwicklung" von flächigen 2-dimensionalen Wandobjekten über reliefartige Fortführungen, hin zu flächig angelegten skulpturalen Objekten, die mit dem Zwei- und Dreidimensionalen spielen. Die Ausweitung in den Raum folgt bis zu raumgreifenden Solitärobjekten. Entstanden sind die Plastiken „ Yellow Aerial“ und „Point of View“ sowie zwei Wandraumstücke („Areal“ und „Verwerfung“). Die Raumskulpturen finden ihren Ort der Wirksamkeit in ihrer Wahrnehmung. Ihre Bedeutungen beziehen sich auf ihre mehrschichtigen Deutungsmöglichkeiten. Der Ort des Befindens ist ein Ort der Fantasie, der eigenen Vorstellung oder Erinnerung. Der vom Künstler angestrebte Ausdruck speist sich aus dem Interesse an Mauern, Begrenzungen, Schnittstellen, Gebäuden, Hüllen, Löchern an gebauter Konstruktion und ihres räumlichen Abdrucks. Die Abbilder der vorgestellten Räumlichkeit gleichen eher einem Wandern in fantastischen Gegenden, Arealen, Situationen und Details. Der gefundene Maßstab und die erfundene Größenvorstellung vermengen sich zum Denkmodell - zum Ergebnis, zum Bekenntnis einer offfenen definierten Raumskulptur.
Arbeitsstipendium
Januar – Juni 2015

RAUM - SKULPTUR – SOCKEL – UMRAUM - PERSPEKTIVE

In seiner künstlerischen Arbeit setzt sich Simon Horn mit seiner Umgebung als Erfahrungsraum auseinander. Ihn interessiert der Mensch im Spannungsverhältnis zum gebauten Umraum. Während des Bauens und Entwickelns entstehen Raumkörper, Fragmente, Grabungen und geschichtete Konstruktionen. Der Bildhauer spielt dabei mit dem Bekannten sowie den möglichen Maßstäben und Formen. Daraus ergeben sich neue Antworten und Perspektiven auf das Thema Raum, Raumstrukturen und die Wahrnehmung des Individuums. Im Gedankenfokus des Bildhauers Simon Horn stehen dabei u.a. Fragen wie diese: Was ist Raum, was Architektur? Wo endet die räumliche Funktion, wo beginnt die künstlerische Freiheit? Wie definiert sich seine Auffassung von Skulptur? Die gebauten Räume der Architektur sind Lebens- und Erfahrungsraum. Wie diese von jedem subjektiv aufgefasst werden, darauf hat vielerlei Einfluss, wie Gesehenes, Erlebtes und Erinnertes, sich ändernde Blickwinkel, Lichteinfälle. Ein und derselbe Raum, ein und dieselbe Architektur kann sehr vielgestaltig erlebt werden. Simon Horn versteht seine künstlerische Arbeit als offenen Prozess des Suchens und Sammelns, des Experimentierens und Eingrenzens. In seinen Raumskulpturen spiegelt sich seine räumliche Umgebung wider, der Atelierraum, Wege durch die Stadt.
Vita
1978 in Ludwigsburg geboren | 2003–2006 Studium Bildhauerei und Holzbildhauerkunst, internationaler Bachelor-Studiengang an der Westsächsische Hochschule Zwickau(FH), Fachbereich Angewandte Kunst Schneeberg/Lichtenstein bei Bruno Rätsch. BA of Art 2006 | 2006–2010 Studium an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, Studiengang Bildhauerei/Plastik, Diplom 2010 | 2010–2012 Aufbaustudium im Studiengang Plastik/Keramik, Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle | seit 2011 Mitglied im BBK Sachsen-Anhalt | lebt und arbeitet in Halle (Saale) Auszeichnungen und Preise: 2012–2014 Mentoringprogramm der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle | 2012 Preisträger des Frechener Keramikpreises 2012, Frechen | Rhenania Kunstpreis. 1. Preis für »belvedere« Gemeinschaftsprojekt von Anne Karen Hentschel, Simon Horn und Rita Lass, Köln | 2008 Medaillienkunst-Wettbewerb – 1.Preis. Ausgelobt von der Gesellschaft der Freunde und Förderer der Schule der Nachhaltigkeit e.V. Ilseburg Zanthier-Akademie | 2005–2012 Stipendiat des Evangelischen Studienwerkes e.V. Villigst | 2006 Auszeichnungen für beste Bachelorabschlussarbeit und bestes Gesamtprädikat