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Anke Hennig

Schmuckkünstlerin

Arbeitsstipendium
Januar – Juni 2008


Dimensionen

Neue gestalterische Lösungen durch die Neuinterpretation von tradierten Formen, Materialien oder Techniken zu finden, ist für Anke Hennig Ansatzpunkt ihrer Arbeiten. Dabei beeinflusst ihr Studium im Bereich Textildesign maßgeblich ihre Schmuckentwürfe. Schon seit einiger Zeit beschäftigt sie sich mit einer vom Aussterben bedrohten handwerklichen Flechttechnik, die im 19. Jahrhundert ihre Glanzzeit hatte: Dem Häkelgalon, der ausschließlich für die Herstellung von Borten verwendet wurde. Der Künstlerin kam die Idee, dieses schmückende Beiwerk von der Bekleidung und damit aus seinem engen Bezugsfeld zu lösen. Durch das Experimentieren mit verschiedensten Fäden in lebhaften Farbkontrasten, durch eine variantenreiche Form- und Materialsprache entstehen Phantasiegebilde mit einer Leichtigkeit und Transparenz, die ihren Ursprung kaum mehr erahnen lassen: Ein Vorstoß in neue Dimensionen.

Vita
1978 in Halle (Saale) geboren | 1996–2001 Studium an der Burg Giebichenstein – Hochschule für Kunst und Design Halle, Fachbereich Textildesign | 2002–2003 Praktikum bei Tessoria Asolana in Asolo, Italien | 2004 Diplom an der Burg Giebichenstein | 2004–2006 ebd. Aufbaustudium im Fachbereich Schmuckkunst | 2005 Teilnahme an »The International Exihibition« in Izmir/Türkei; 2006 an der Ausstellung »Burgdesign. Schmuck-Textil-Mode« von Gestaltern der Burg Giebichenstein im Japanischen Palais in Dresden und an der »Blickfang 06« in Wien; 2008 am »Designparcours – Forum für junges Design« in München | lebt als freischaffende Schmuckgestalterin in Dresden