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Freitag,
25. Januar 2019

bis Sonntag,
24. Februar 2019
Stipendiatenausstellung
Neuwerk 11

field trips

Eine Stipendiatenausstellung der Kunststiftung Sachsen-Anhalt

Exkursionen, Feldforschungen führen manches Mal in die Ferne, manches Mal in die Nähe. Stets werden ausgetretene Pfade verlassen, um Neues zu erkunden oder Bekanntes unter neuen Perspektiven zu vertiefen.

Die Künstler*innen schweiften in die Ferne, so Christoph Liedtke nach Tokio (Installation), Ilko Koestler nach New York (Holzschnitt), erforschten bereits bekannte Städte und Landschaften, so Jens Günther (Malerei), Sebastian Harwardt (Grafik) und Sara Möbius (Grafik/Installation), entdeckten, wie Sebastian Gerstengarbe (Grafik) und Jana Mertens (Plastik), befrem­dend-erhellende Kombinationen, vertieften sich in den Zusammenhang von äußerer und innerer Welt, so Andrey Bobb (Malerei/ Grafik), testeten neue handwerkliche Verfahren, wie Lisa Elze (Porzellan), oder die Verräumlichung von Collagen, wie Wiebke Wilms (Objektkunst).

Zur Ausstellungseröffnung sprechen Manon Bursian, Direktorin der Kunststiftung und Dr. Ines Janet Engelmann, Kuratorin der Ausstellung. Im Zeitraum der Ausstellung findet ebenfalls eine Lesung von Simone Trieder statt: Unsere russischen Jahre, als auch ein Kinderkunstnachmittag mit Jana Mertens.

field trips
Eine Stipendiatenausstellung der Kunststiftung Sachsen-Anhalt
25. Januar bis 24. Februar 2019
Eröffnung am 24. Januar 2019 um 19 Uhr
Mi-So, 14 bis 18 Uhr
Eintritt 3€ | ermäßigt 1€
Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt
Neuwerk 11
06108 Halle (Saale)

Montag,
28. Januar 2019

19 Uhr
Lesung
Neuwerk 11

Unsere russischen Jahre

Die verschleppten Spezialistenfamilien

In der Nacht vom 22. Oktober 1946 wird das Leben von ca. zweieinhalb tausend Familien in der Besatzungszone der UdSSR schlagartig verändert. Sie werden aus ihrem Schlaf von Soldaten der Sowjetunion gerissen und müssen ihr altes Leben hinter sich lassen für ein neues in einem fremden Land. Ingenieure und Techniker der Flugzeug- und Maschinenindustrie dienen als lebende Reparation. Zusammen mit ihren Familien werden sie in die Sowjetunion verschleppt, eine neue Zwangs-Heimat.

Unter ihnen befindet sich die 22-jährige Studentin Ida, welche anfangs mit Optimismus der neuen Heimat entgegen blickt. Basierend auf Idas Tagebuch schrieb Simone Trieder, die Tochter dieses Russlandkindes, einen neuen Einblick in die kalte Zeit der Nachkriegsjahre. Durch Befragung von Zeitzeugen entstand so ein Werk, welches die unbelichteten Jahre dieser Spezialistenfamilien aufgreift.

Gefördert durch die Kunststiftung präsentiert sie ihr aktuelles Werk im neuen Jahr und gibt zu diesem Anlass eine Lesung in den Ausstellungsräumen der Stiftung.

Für Verpflegung an diesem Abend ist gesorgt.

Unsere russischen Jahre
Die verschleppten Spezialistenfamilien
am 28. Januar 2018 um 19 Uhr
Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt
Neuwerk 11
06108 Halle (Saale)
mitteldeutscherverlag.de