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Maik Schuntermann

Regisseur und Filmproduzent

Arbeitsstipendium im Rahmen des wage-mutig Kurzfilmprogramms
Juli – September 2014

Faust - Ein Fragment

Eines der berühmtesten Stücke der deutschen Literaturgeschichte ist Goethes „Faust - Erster Teil“. Erzählt wird die Geschichte des verzweifelten Akademikers Faust, der sich auf der Suche nach der Weisheit des Lebens mit dem Teufel vereint. Auf seinem Weg begegnet er der Liebe seines Lebens, dem unschuldigen Mädchen Gretchen. Zu spät merkt er, dass er mit Hilfe des Teufels zwar ihr Herz gewinnt, aber auch ihr Leben zerstört. Maik Schuntermann hat während seines dreimonatigen Stipendiums an einem Drehbuch für einen kurzen Spielfilm gearbeitet, der den Plot unter Verwendung der Originaltexte modern interpretiert. In seiner Version des Stoffes ist Faust kein Wissenschaftler im engeren Sinne, sondern ein Hacker, der auf illegale Weise den vollständigen Wissensstand des Internets erreichen will. Mephisto erwächst aus seiner schizophrenen Erscheinung, die als junge Frau das unbewusste Verlangen Fausts widerspiegelt.
Arbeitsstipendium
Juni – November 2012

The Date 2042

Der Hallenser Filmproduzent Maik Schuntermann hat sich mit seinem Filmprojekt „The Date 2042“ nicht weniger vorgenommen, als die Realisierung des ersten 3D-Science-Fiction-Films in Deutschland. Ein solches Unterfangen kann nur als Teamarbeit gelingen. Neben Schuntermann, der während seines Arbeitsstipendiums am Drehbuch (AT: „Love doll“) arbeitete,  sind der Regisseur Karsten Prühl, der Schauspieler Sebastian Edtbauer sowie zahlreiche andere spezialisierte Filmschaffende und Kreative aus Sachsen-Anhalt und Umgebung an dem Projekt beteiligt. Der Film soll die Zuschauer in eine nicht allzu weit entfernte Zukunft mitnehmen, in der humanoide Roboter zum Alltag gehören. Können sie aber empfinden wie Menschen? Was macht einen Menschen überhaupt erst menschlich? Diese genretypischen Fragen sollen mit einer Filmtechnik verknüpft werden, die trotz ihres stattlichen Alters (der erste Langfilm im anaglyphen 3D-Verfahren wurde immerhin schon 1922 uraufgeführt) als hochmoderne, gar zukunftsweisende Technologie wahrgenommen wird. Die Verwendung stereoskopische Technik ist dabei nicht Selbstzweck, sondern unterstützt die Erzählung, in dem sie die Zuschauer noch näher an das Geschehen bringt.
Vita
1983 in Gardelegen geboren │ 2005 – 2006 2D-Artist bei Digital Images │ 2009 Produktion von „Anna & der Typ“ │ 2011 Produktion und Co-Regie von „Am Fluss“ │ seit 2006 Inhaber von Picturis Produktion │ lebt und arbeitet in Halle (Saale)