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Martin Noll

Maler und Grafiker

Arbeitsstipendium Januar – Juni 2014

Bilder und Bildquellen suchen, als Zitate nutzen

Die lange Tradition der europäischen Tafelbildergeschichte wird vom Künstler Martin Noll aufgegriffen und zitiert. "Zu Tode reproduzierte" Ikonen der Bildgeschichte entfalten in seiner Arbeit in neuen Konstellationen ungeahnte Kräfte. Martin Noll sucht Bilder, die ihm etwas erzählen können, etwas, das er zuvor nicht erwartete, nicht denken konnte. Zitate aus der Kunstgeschichte werden, neben der abbildüberfluteten Alltäglichleit,  Gegenstand seiner Bilder: Einfaches, Banales neben geheimnisshaft isolierten Zeichen und Bildern. Seine Zeichnungen sind teils Zitate, gefunden in Lexika, auf Papierschnipseln, teils selbst gezeichnet. Allen gemeinsam ist, daß sie einen Prozeß der „Reproduktion und Retusche“ durchlaufen, der vielstufig ist.
Vita
1960 in Battenberg/Eder geboren | 1981 – 1987 Studium der Malerei an der Hochschule der Künste Berlin | 1987 Meisterschülerabschluss lebt und arbeitet in Flechtingen/Bördekreis, Sachsen-Anhalt | Ausstellungen: 1990 Kunstamt Kreuzberg Berlin | 1996 Galerie Paolo Tonin, Turin Galerie Rothammel; Erfurt | 1997 Galerie Lutz Fiebig, Berlin Galerie Feiter & Drees, Hannover | 1998 Galerie Rothamel, Erfurt| 1999 Kunstverein Essenheim, Rheinhessen | 2000 Museum zum Lindwurm, Stein am Rhein Kunstverein Junge Kunst Trier Galerie Jarmuschek & Partner, Berlin | 2001 Galerie Moser, Zug Galerie Jarmuschek & Partner, Berlin| 2002 Galerie Insel, Stuttgart | 2004 Galerie Jarmuschek & Partner, Berlin | 2006 Galerie Schwarzsche Villa, Kunstamt Steglitz (Berlin) | Galerie Jarmuschek & Partner, Berlin | 2012 Galerie Gutshaus Steglitz | 2013 Oberhessische Museum, Gießen | 2013 Galerie Jarmuschek & Partner, Berlin