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Renate Sattler

Autorin

Arbeitsstipendium
Mai
– Oktober 2008


Risse im Gesicht (Recherchearbeiten für den Roman)

Bereits in ihren ersten Erzählungen beschäftigt sich die Magdeburger Autorin mit dem Umgang der Menschen miteinander, mit der Natur aber auch anderen Kulturen. In ihrem neuen Roman „Risse im Gesicht“ geht es vor allem um die eigene Vergangenheit und das Verhältnis der Generationen zueinander. Der Roman behandelt die historischen Hintergründen zweier Generationen einer Familie: Beginnend beim Großvater, der 1945 von der Roten Armee angehalten und interniert wurde und im Lager kurz nach der Einlieferung gestorben ist, bis hin zur Enkelin, die ihre Kindheit in den 60er/70er Jahren der DDR verbringt. Authentisch und lebendig stellt Renate Sattler dabei die historischen Zusammenhängen dar, die einen Menschen bis in die Gegenwart hinein bewusst und unbewusst prägen. Die Zeit des Arbeitsstipendiums nutzte die Autorin für umfangreiche Recherchearbeiten.

Vita
1961 in Magdeburg geboren | 1984–1987 Studium Kulturwissenschaft, FH Martin Andersen Nexö, Meißen | 1987–1991 kulturpolitische Mitarbeiterin im ehem. Bezirkskabinett für Kulturarbeit (später Akademie für Bildung und Kulturförderung) | 2004–2006 Leitung des Modernen Antiquariats "Die Kugeldistel" | seit 2006 Mitglied im Förderverein der Schriftsteller Magdeburg | seit 2007 Mitglied im Verband deutscher Schriftsteller | seit 2007 freiberufliche Autorin | lebt in Magdeburg   Publikationen Zwischen entwurzelten Steinen. Lyrik, Verlag Janos Stekovics, Halle, 2007 Das Sandgemälde. Erzählungen. Elbe-Havel Verlag, Havelberg, 2010 Gesänge der Amungme. Nachdichtung. Hrsg. v. Evangelische Mission Wuppertal. 1998 Gedichte in Literaturzeitschriften (Ort der Augen, Palmbaum, Dulzinea, Zeitschrift für Internationale Literatur in Damaskus) Streifzug durch mein Viertel Magdeburg-Buckau in der Anthologie Zwanzig Jahre danach. Projekte Verlag Cornelius GmbH. Halle. 2009 Punkrock am Petri. Anthologie Zaubersprüche und Sachsenspiegel. Mitteldeutscher Verlag, Halle, 2010