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Simon Horn

Bildhauer

Arbeitsstipendium
Januar – Juni 2015

RAUM - SKULPTUR – SOCKEL – UMRAUM - PERSPEKTIVE

In seiner künstlerischen Arbeit setzt sich Simon Horn mit seiner Umgebung als Erfahrungsraum auseinander. Ihn interessiert der Mensch im Spannungsverhältnis zum gebauten Umraum. Während des Bauens und Entwickelns entstehen Raumkörper, Fragmente, Grabungen und geschichtete Konstruktionen. Der Bildhauer spielt dabei mit dem Bekannten sowie den möglichen Maßstäben und Formen. Daraus ergeben sich neue Antworten und Perspektiven auf das Thema Raum, Raumstrukturen und die Wahrnehmung des Individuums. Im Gedankenfokus des Bildhauers Simon Horn stehen dabei u.a. Fragen wie diese: Was ist Raum, was Architektur? Wo endet die räumliche Funktion, wo beginnt die künstlerische Freiheit? Wie definiert sich seine Auffassung von Skulptur? Die gebauten Räume der Architektur sind Lebens- und Erfahrungsraum. Wie diese von jedem subjektiv aufgefasst werden, darauf hat vielerlei Einfluss, wie Gesehenes, Erlebtes und Erinnertes, sich ändernde Blickwinkel, Lichteinfälle. Ein und derselbe Raum, ein und dieselbe Architektur kann sehr vielgestaltig erlebt werden. Simon Horn versteht seine künstlerische Arbeit als offenen Prozess des Suchens und Sammelns, des Experimentierens und Eingrenzens. In seinen Raumskulpturen spiegelt sich seine räumliche Umgebung wider, der Atelierraum, Wege durch die Stadt.
Vita
1978 in Ludwigsburg geboren | 2003–2006 Studium Bildhauerei und Holzbildhauerkunst, internationaler Bachelor-Studiengang an der Westsächsische Hochschule Zwickau(FH), Fachbereich Angewandte Kunst Schneeberg/Lichtenstein bei Bruno Rätsch. BA of Art 2006 | 2006–2010 Studium an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, Studiengang Bildhauerei/Plastik, Diplom 2010 | 2010–2012 Aufbaustudium im Studiengang Plastik/Keramik, Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle | seit 2011 Mitglied im BBK Sachsen-Anhalt | lebt und arbeitet in Halle (Saale) Auszeichnungen und Preise: 2012–2014 Mentoringprogramm der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle | 2012 Preisträger des Frechener Keramikpreises 2012, Frechen | Rhenania Kunstpreis. 1. Preis für »belvedere« Gemeinschaftsprojekt von Anne Karen Hentschel, Simon Horn und Rita Lass, Köln | 2008 Medaillienkunst-Wettbewerb – 1.Preis. Ausgelobt von der Gesellschaft der Freunde und Förderer der Schule der Nachhaltigkeit e.V. Ilseburg Zanthier-Akademie | 2005–2012 Stipendiat des Evangelischen Studienwerkes e.V. Villigst | 2006 Auszeichnungen für beste Bachelorabschlussarbeit und bestes Gesamtprädikat