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„Denk Ort“ Halberstadt

Die Halberstädter Synagoge soll in ihren Grundrissen bis zum 70. Jahrestag der Pogromnacht im November 2008 wieder erlebbar sein. Der Künstler Olaf Wegewitz (Huy-Neinstedt) gestaltet das Gelände derzeit um. 

Die Raumskulptur nennt er „Denk-Ort“. Die wenigen erhaltenen gebliebenen Bodenplatten bindet er dabei mit ein.

Die barocken Fußbodenfliesen waren bei Freilegungsarbeiten 2005 gefunden worden. Durch das Areal werden künftig Pfade führen, die mit den Fliesen ausgelegt ein „ehrfurchtsvolles Schreiten ermöglichen“, erklärt Petra Kramer am Donnerstag. Sie hat es sich auf die Fahnen geschrieben, Spenden für das Brennen neuer Fliesen nach dem Vorbild der Barockfliesen zu sammeln.

Die Fliesen, die in einer Manufaktur nach Entwürfen von Olaf Wegewitz gebrannt werden, sollen etwa 50 Euro kosten. Rund 150 von ihnen werden für das Beschreiten des Synagogen-Areals benötigt.

Spenden können unter dem Verwendungszweck „Flurstück 159“ auf das Konto 34 017 835 bei der Halberstädter Sparkasse (BLZ 81053132) überwiesen werden. 

Weitere Informationen finden Sie unter:
www.moses-mendelssohn-akademie.de 
oder bei Petra Kramer: 03941/606710

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