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ALLES ANDERE ZEIGT DIE ZEIT

Ende 1989, kurz nach dem Fall der Mauer und zu Beginn der Dreharbeiten, waren Isabel, Jenny und Sven noch Schüler, Teenager, 14, 15 Jahre alt. Die Folgen des gesellschaftlichen Umbruchs in den Jahren nach 1989 haben sie mit voller Wucht, getroffen – mitten in der Pubertät. In einem Alter in dem man so empfindsam, prägbar und verletzbar ist, wie später wohl kaum mehr.

Die Protagonisten aus den Filmen von Andreas Voigt „Letztes Jahr Titanic“ (1990), „Glaube, Liebe, Hoffnung“ (1994) und „Grosse Weite Welt“ (1997) sind heute um die vierzig. Ihre Lebenszeit in der Bundesrepublik ist inzwischen länger als die, die sie in der DDR verbracht haben, und ihre Schicksale hätten unterschiedlicher kaum verlaufen können.
Drei stehen im Zentrum des neuen Films – über 25 Jahre nach dem ersten:
ISABEL – einst „Grufti“, ist heute Insolvenzverwalterin
JENNY – begibt sich auf die Suche nach der verhängnisvollen Geschichte ihrer Familie und den Gründen für den Selbstmord ihrer Mutter
SVEN – war red-skin, später Unteroffizier bei der Bundeswehr und schlägt sich jetzt als Arbeitsloser im Ruhrpott durchs Leben

„Alles andere zeigt die Zeit“ war der Eröffnungsfilm DOK Leipzig am 25. Oktober 2015 und erhielt den Bayerischer Filmpreis 2016.

Alles andere zeigt die Zeit
Deutschland 2011
Regie: Andreas Voigt
95 Min.
Puschkino
Kardinal-Albrecht-Straße 6
06108 Halle (Saale)

Mehr Informationen zur Filmreihe Dokumentarische Einblicke in Lebens- und Arbeitswelten der DDR im Puschkino in Halle hier

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