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Buchmesse Leipzig

Lars Skowronski und Simone Trieder

Im Spätsommer 1943 warten in der Zelle 18 der Haftanstalt Berlin-Moabit die drei Polinnen Krystyna Wituska (23), Maria Kacprzyk (21) und Lena Dobrzycka (21) auf die Vollstreckung ihrer Strafe. Vom Reichskriegsgericht wegen Spionage verurteilt, droht ihnen der Abtransport in ein Straflager oder die Hinrichtung. Mit Hilfe ihrer Mutter, die zwangsverpflichtet in Moabit als Wärterin arbeitet, beginnt die 16-jährige Helga Grimpe einen heimlichen, sehr persönlichen Briefkontakt zu den drei jungen Frauen.

Simone Trieder, Stipendiatin der Kunsstiftung und Lars Skowronski haben anhand der Briefe, die Helga im „Kleeblattalbum“ durch die Bombennächte rettete, und aufgrund von Gesprächen mit der Überlebenden Maria Kacprzyk die Schicksale der vier Frauen rekonstruiert.

 

Programm „Leipzig liest polnische Literatur“ im Rahmen der Leipziger Buchmesse 2015

Eintritt: frei 

Ort: Polnisches Institut, Markt 10, 04109 Leipzig

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