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Design Show: Joseph Walsh, Daniel Naudé and Johannes Nagel

In the Artists House

Eine ganze Serie der Arbeiten von Johannes Nagel trägt den Titel „vessels, perhaps“ (Gefäße, vielleicht). Diese vage Kurzbeschreibung stammt ursprünglich aus der Inventurliste eines historischen Museums. Inventurlisten sind präzise und penibel eindeutig. In der Umkehrung ist das Ziel des Künstlers, Objekte zu formen, die zwar an Gefäße erinnern, doch deren genaue Definition unmöglich und deren Funktion unklar ist. Was sind sie noch? Der Versuch die Assoziationen zu verwirren, die manche Technik hervorruft oder die Erwartungen an das Weiss von Porzellan zu stören. Manchmal konstruktives Zusammensetzen, manchmal mutwillige Zerstörung, manchmal Vase, manchmal Fragment und entfremdetes Objekt. Was für eine Funktion haben Gefäße heute, was kann ihr Inhalt sein? (Johannes Nagel)

Der in Jena geborene Künstler absolvierte nach seiner Töpferausbildung bei Kinya Ishikawa in Val-David in Kanada ein Studium im Fachbereich Plastik/ Keramik an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle. Seine Werke wurden schon in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt. Daneben erhielt Johannes Nagel verschiedenen renommierte Stipendien, u.a. von der Studienstiftung des deutschen Volkes und von der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt. Seit 2012 ist er als künstlerischer Mitarbeiter an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle tätig und lebt und arbeitet als freischaffender Künstler in Halle (Saale).

31. Mai – 6. Juli 2014
Design Show: Joseph Walsh, Daniel Naudé and Johannes Nagel

New Art Centre
Roche Court | East Winterslow
Salisbury, Wiltshire
SP5 1BG UK

www.sculpture.uk.com


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