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Ein Schritt für Zwei

Bildhauerin Sonja Schrader im Dialog mit Marie Sallé

In der Ausstellung [padə’dø:] — Ein Schritt für Zwei werden zwei Frauen vorgestellt, die bedingt durch ihre zeitliche Verortung sehr unterschiedlich agieren: Auf der einen Seite die französische Tänzerin Marie Sallé (um 1707-1756), die sich gegen Konventionen auflehnte, indem sie die einschnürenden Kleider abstreifte, und auf der anderen Seite die Künstlerin Sonja Schrader, die nach Konventionen fragt und Hilfsmittel baut, um einem vermeintlichen Ideal zu entsprechen. Der Begriff „Pas de deux“ stammt aus dem französischen Ballett, das unter Ludwig XIV. gegründet wurde, und spielt auf einen dialogischen Tanz beider Künstlerinnen an, der sich durch die Räume des Händel-Hauses bewegt. Sonja Schrader, Absolventin der Kunsthochschule Burg Giebichenstein und Preisträgerin des Kunstpreises der Stiftung der Saalesparkasse 2011, setzt sich in ihrer Arbeit, die mit einem Stipendium und einer Förderung im Rahmen des Kurzfilmprogrammes der Kunststiftung gefördert wurde, bewusst mit Ideen des Barocks auseinander und übersetzt sie in einen zeitgenössischen Kontext.

Eröffnung: Freitag, 10. April 2015 um 17 Uhr im Händel-Haus

dienstags – sonntags 10 – 18 Uhr

Eintritt 5 € | ermäßigt 3,50 € | Kinder bis 6 Jahre frei

weitere Informationen: www.haendelhaus.de

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