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ES iST AN DER ZEiT Teil 8 „Götzemaschine“

Moritz Götze

Moritz Götze in Bernburg. Emotionen, Kalkül, Artistik und eigenwillige Formen leuchten von den Malereien und lassen keinen Winkel im Dunklen. Götze zeigt seine Welt an Hand eines gewaltigen Bilderbogens. Mit erlösendem Optimismus lässt er ganz eigenen Assoziationsketten freien Lauf.
Götze, geboren in Halle/Saale 1964, ist ein zeitgenössischer Künstler, der seit 1985 mit zahlreichen Ausstellungen und Kunst-am-Bau-Projekten präsent ist. Aber er hat auch ein ausgeprägtes Interesse für die mitteldeutsche Geschichte, das ihn schon 1989 nach Bernburg führte. Dort sah er zum ersten Mal die Fürstengruft der Schlosskirche St. Aegidien, damals noch in verstaubtem und beklagenswert demoliertem Zustand. Durch glückhafte Umstände kam es später zu dem langjährigen Projekt der Ausgestaltung der Schlosskirche St. Aegidien. Mit wand- und deckenfüllenden Emaillen hat er den Bau ausgestaltet. Eine Verwandlung, die zu einer neuen Erscheinung des Kircheninnenraumes führte. Mit diesem Engagement ist er selbst ein Teil Bernburger Stadtgeschichte geworden. Vor
dreizehn Jahren hatte Moritz Götze seine letzte große Ausstellung im Schloss – nun stellt der Maler mit den für ihn typischen Patchwork-Historienbildern seine lange Verbundenheit mit dieser Stadt in der kunsthalle bernburg erneut unter Beweis. (Rüdiger Giebler)

ES iST AN DER ZEiT Teil 8 „Götzemaschine“
8. April – 17. Juni 2018
kunsthalle bernburg
Schlossstr. 11
06406 Bernburg (Saale)
Dienstag und Mittwoch auf Anfrage
Donnerstag und Freitag 13 – 17 Uhr
Samstag, Sonntag und Feiertag 10 – 17 Uhr
www.kunsthalle-bernburg.de

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