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Gartenparty 2.0

Ausstellung von Stipendiatin Jantje Almstedt zum Förderpreis Keramik der Stadt Oldenburg

Die Ausstellungsreihe „Keramik im Pulverturm“ wird seit 1996 präsentiert und ist ein Nutzungskonzept, das einmalig für ein solches Bauwerk in Deutschland ist. Es ist ein Forum der Nachwuchskünstlerförderung der Stadt Oldenburg, das jungen begabten Künstlerinnen und Künstlern die Möglichkeit bietet, innovative Positionen der Keramik vorzustellen. Lehrende der führenden Hochschulen für Keramik und Design in Deutschland empfehlen für diese Ausstellungsreihe Meisterschüler und Absolventen. Der Preis beinhaltet eine Einzelausstellung im Pulverturm und einen die Ausstellung begleitenden Katalog.
Die diesjährige Preisträgerin Jantje Almstedt, Stipendiatin der Kunststiftung Sachsen-Anhalt, verwandelt den mittelalterlichen Pulverturm in eine absurde Gartenidylle und zeigt in ihrer keramischen Installation eine absurde Welt voller wundersamer Wesen. Mit hohem erzählerischem Niveau lässt die Künstlerin zwischen farbenfroher Leichtigkeit vielschichtige Realitäten aufeinanderprallen. Ihre Figuren sind ambivalent aus unterschiedlichen Fragmenten zusammengesetzt, so dass der Betrachter nur mutmaßen kann, ob es sich um Menschen, Tiere oder Objekte handelt. Einige Kreaturen sind verstörend brachial mit industriell hergestellten Materialien wie Schrauben, Rohren und Plastik kombiniert. Jantje Almstedt inszeniert eine Gartenparty voller Anspielungen, deren künstlerischer Bogen sich amüsant über dekadente Abgründe des gesellschaftlichen Lebens spannt.

 

Jantje Almstedt „Gartenparty 2.0“
Ausstellung zum Förderpreis Keramik
30. Juni – 11. August 2019
geöffnet: Fr von 14–17 Uhr | Sa & So von 11–17 Uhr

Eröffnung: Sonntag, 30. Juni 2019, um 11.15 Uhr
mit Begrüßung und Preisverleihung durch Germaid Eilers-Dörfler (Bürgermeisterin der Stadt Oldenburg) und  Einführung in die Ausstellung durch Kuratorin Dr. Sabine Isensee (Leiterin Bildende Kunst, Stadt Oldenburg)

Pulverturm am Schlosswall
Schloßwall | 26122 Oldenburg

Weitere Informationen zur Ausstellung auf der Website der Stadt Oldenburg

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