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Gerhild Ebel

antonyme & transcripte

Gerhild Ebel kommt vom Wort. Diese Verbindung bewahrt sie sich auch bei Ausflügen in andere Bereiche der Kunst, welche sie für größeren künstlerischen Spielraum und eine andere Form der Darstellung nutzt. Dabei ergründet sie die Zusammenhänge von Text und Bild in immer neuen Beziehungen. Die Quelle ihrer Arbeiten, die subtile Neugier am Entdecken, teilt sich dem Betrachter in einem erfrischend offenen Dialog mit. Doch was so leicht und offen daherkommt, ist sorgfältig kalkuliert und durchdacht. Charakteristisch für die Arbeiten von Gerhild Ebel ist die originäre Verbindung von Sinn und Gestalt, die ihren Arbeiten nicht nur eine unverwechselbare eigene Handschrift gibt, sondern auch Garant einer schlüssigen Umsetzung ist.

Dass konzeptionelle Kunst sinnliche Qualitäten nicht ausschließt, beweisen die Arbeiten von Gerhild Ebel immer neu. Die Künstlerin hat in den letzten Jahren ein Werk vorgelegt, das sich im Grenzbereich von Buch- und Konzeptkunst bewegt und außergewöhnlich ist.

Neben eigenen Texten ist Gerhild Ebel auch als Herausgeberin tätig. Im Jahr 2001 wurde sie für die Edition miniature obscure mit dem V.-O.-Stomps-Preis geehrt. Aktuell gibt sie das Periodikum quartett. experimentelle literatur und kunst heraus.

Eröffnung: Freitag, 14. Juni 2013, 20 Uhr

15. Juni – 11. August 2013
Gerhild Ebel
antonyme & transcripte
Stadtmuseum & Kunstsammlung Jena
Markt 7 | 07743 Jena
Öffnungszeiten: Di/Mi/Fr 10 – 17 Uhr | Do 15 – 22 Uhr | Sa/So 11 – 18 Uhr | Montag geschlossen

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