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Goethes Faust

von Karsten Pruehl

Eine der berühmtesten und beliebtesten Geschichten der deutschen Kultur ist ohne Frage Goethes „Faust“. Es erzählt die Geschichte des verzweifelten Akademikers Faust, der sich auf der Suche nach der ultimativen Weisheit des Lebens mit dem Teufel vereint. Auf seinem Weg begegnet er der Liebe seines Lebens, dem unschuldigen Mädchen Gretchen. Zu spät merkt er, dass er mit Hilfe des Teufels zwar ihr Herz gewinnt, aber auch ihr Leben zerstört.

Mit der ersten echten Verfilmung der originalen Texte bringt der aus Thüringen stammende Regisseur Karsten Pruehl mit „Goethes Faust“ seinen zweiten Langfilm auf die große Leinwand. Hierbei handelt es sich um eine zeitgemäße Interpretation des Klassikers von Johann Wolfgang von Goethe. Es ist eine kühne Form, so wie Goethes Werk zu seiner Zeit. Karsten Pruehl nämlich wagt gegen den Trend des sogenannten deutschen  Mumblecore einen Stoff, der sich dem Stil hingibt wie kaum ein anderes Werk in der Literaturgeschichte. Doch anstatt sich einem historischen Setting zu widmen, bleibt Pruehl  der Seele des Werkes treu, so wie Goethe es seinerzeit gewollt hatte, als dieser im Alter von 24 Jahren die erste Fassung – den Urfaust – geschrieben hatte. Goethes Faust ist ein kritischer Blick auf den Zeitgeist.

Der Film feiert seine Weltpremiere am 29. Februar 2020 beim 11th Berlin Independent Film Festival im Babylon Berlin.

Goethes Faust
Spielfilm von Karsten Pruehl
11th Berlin Independent Film Festival
Invalidenstraße 151
Berlin-Mitte

Unterstützung und Förderung bekam der Film durch die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt. Produziert hat den Film der aus Sachsen-Anhalt stammende Filmemacher Maik Schuntermann. Mit Bernardo Arias Porras als Faust, Helena Siegmund-Schulze als Gretchen und Runa Pernoda Schaefer als Mephisto.

 

 

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