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Johannes Nagel. space between

Experimentelle Gefäße

Die Galerie Idelmann in Gelsenkirchen zeigt ab dem 29. September mit der Ausstellung „SPACE BETWEEN“ experimentelle Gefäße von Johannes Nagel.

Einige davon wirken, als wären sie sich aus sich selbst hervorgegangen. Doch die als Hohlraum in der am Gefäß verbleibenden Sandkruste eingegrabenen Fingerspuren verweisen auf den tatsächlichen Entstehungsprozess. Der Sand dient als Gussform für Porzellan, der Raum zwischen den Wänden aus Sand ist schon das sich gerade formende, noch in der Vorstellung existierende Gefäß.
Im Kontrast dazu stehen eckige, kristalline und in übersteigerte Farben gefasste Gefäße. Diese geometrischen Volumen und Vasen entstehen durch das schrittweise Zersägen einer traditionell hergestellten Gießform aus Gips.
Die von dem Künstler auf der Scheibe gedrehten keramischen Stapel entwickeln sich als Rhythmus, als Spiel der Möglichkeiten. Entstanden sind Objekte, deren Kern stabil ist und die zum Rand hin offener werden. Es sind weich verformte Ringe mit abgebrochenen Rändern, zwischen den vorhandenen Schichten stapeln sich Reste.

Dazwischen gibt es Raum für Erfindungen.

Eröffnung: Samstag, 28.09.2013, 17.00 Uhr
Einführung: Künstlergespräch mit Johannes Nagel und Jutta Idelmann

In den Arbeiten des Stipendiaten der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt Johannes Nagel  ist das Improvisierte ein ganz konkretes Thema. Seine Skulpturen erinnern an Vasen oder deren Fragmente, mal mutwillig zerstört, mal konstruktiv zusammengesetzt. Aus den Neukombinationen ergeben sich entfremdete, provisorisch wirkende Objekte, formal vertraut und doch ihrer scheinbaren Funktion beraubt.

29.09. – 10.11.2013
Johannes Nagel. space between
Öffnungszeiten: Do und Fr 14 -18 | Sa 13-16 Uhr | nach Vereinbarung
Galerie Idelmann
Cranger Str. 36 | 45894 Gelsenkirchen-Buer
www.idelmann.eu

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