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Jonathan Meese – Totalste Graphik

Die Ausstellung in der Lyonel-Feininger-Galerie stellt das druckgraphische Werk Jonathan Meeses erstmals in vollem Umfang vor.

Jonathan Meese zählt zu den erfolgreichsten und schillerndsten deutschen Künstlern der Gegenwart. Sein Werk ist umfassend, obsessiv und radikal. Meese arbeitet in allen Techniken und kombiniert Malerei, Zeichnungen und Plastik mit Collagen, Texten und Materialsammlungen zu ausufernden Rauminstallationen, in denen er die „Diktatur der Kunst“ als utopisches Fernziel propagiert. Seine Arbeit, zu der auch Performances, Filme, Künstlerbücher und Theaterprojekte gehören, hat einen entschiedenen Aktionscharakter.

Geboren 1970 in Tokio und ausgebildet an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg wurde Meese 1998 mit seinem Beitrag für die erste Berlin Biennale schlagartig bekannt. Seit 2003 sind etwa 100 druckgraphische Arbeiten entstanden. Die meist großformatigen Lithographien, Radierungen und Holzschnitte stellen mehrheitlich Bildnisse von historischen und mythologischen Figuren dar, die in ihrer graphischen Verknappung zu Kürzeln der Kulturgeschichte und zum Alter Ego des Künstlers werden. Stärker als in anderen Arbeiten sind in Meeses konzentrierter und expressiver Druckgraphik die eruptive Bildschöpfung und die rasche, ja ekstatische Arbeitsweise des Künstlers wahrnehmbar.

Zur Eröffnung spricht Dr. Björn Egging, Leiter der Lyonel-Feininger-Galerie, Quedlinburg. Der Künstler wird ebenfalls anwesend sein.


Vernissage: 11.09.2011, um 11.30 Uhr

Lyonel-Feininger-Galerie
Finkenherd 5 a
06484 Quedlinburg

Öffnungszeiten: Di-So, feiertags: 10-18 Uhr, ab November 10-17 Uhr

Öffentliche Führungen
18.9., 2.10., 23.10., 30.10. 2011
11.30-12.30 Uhr

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.
www.feininger-galerie.de

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