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kapern. white cube unplugged!

Ursula Achternkamp

‚kapern. white cube unplugged!‘ widmet sich einem Italienbild rund um Mittelmeerromantik und Reisefieber bishin zu dem, was wir eigentlich wissen. Was ist zum Beispiel eine Kaper? Bei jedem Gericht mit dieser erweist sie sich immer wieder als ein Rätsel. Literatur, ein befreundeter Gartenbauexperte und der Magen umwittern aber geheimnisvoll weiter – man orakelt: eine Knospe, pikant, Heilmittel und Aphrodisiakum … Lebendig soll er werden, der Kapernstrauch, der nun im Restaurant Peppino heimisch wird – vielleicht. Das Experiment: Samen pflanzen, Knospen ernten und die Kapern einlegen. Dabei gespannt bleiben, ob sie es im hiesigen Klima im Westfalenland in dem Ambiente einer Pizzeria packen … sollte es aber tatsächlich eine Ernte geben, geht diese auf große Kapernfahrt in den Süden!

Die eingelegten Kapern werden im Gläslein zum nächsten großen Kapernfest nach Salina gebracht – mit einem rotem Urlaubsklapprad umfunktioniert zu einer mobilen Espresso-Bar. Peppinos Rotary Espress! Eine Freie Tankstelle! Ein Tauschgeschäft. In Anlehnung an die Seefahrt mit einem Kaperbrief von Peppino autorisiert, unterwegs mit einem 25m langen Kabel, um Strom für den Espresso zu kapern. Als Gegenleistung gibt es dann eine Prise Espresso. Eine Prise ist das, was die Kaperer in der Schifffahrt einst ausgehändigt haben, um sich von Piraten zu unterscheiden – nicht ganz überraschend blieb dies immer eine Grauzone.

Das Kunstprojekt Sozialpalast: www.sozialpalast.de

Peppinos
Gartenstraße 51
48147 Münster

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