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Neuer Schmuck – in der Renaissance und heute

Vortrag von Cornelie Holzach, Direktorin des Schmuckmuseum Pforzheim

Das 16. Jahrhundert leitet für die Schmuckkunst in Europa eine vom Mittelalter grundverschiedene, lang anhaltende Blütezeit ein. Adel und wohlhabendes Bürgertum entwickelten eine bisher nicht gekannte Neigung zu Luxus und prächtiger Repräsentation. Die Vielfalt in der Goldschmiedekunst, die Freude am Erfinden von neuen Formen und ihre immer wieder verschiedenen Kombinationen drücken Lust am Schmücken und an der Erfindung zugleich aus. Einen Bezug herzustellen zwischen der Epoche der Renaissance im Schmuck und der zeitgenössischen Schmuckkunst, wird im Vortrag von Cornelie Holzach, Leiterin des Schmuckmuseums Pforzheim, versucht. Erfindergeist und der Mut neue Wege zu gehen, sind auch dem zeitgenössischen Schmuck zu eigen und lassen eine Verbindung über fünf Jahrhunderte hinweg entstehen. Das Schmuckmuseum Pforzheim ist weltweit das einzige Museum, das sich ausschließlich dem Schmuck in dieser Breite widmet. Seine Sammlungen umfassen tausende von historischen und modernen Schmuckstücken, es sind Originale aus fünf Jahrtausenden, von der Vor- und Frühgeschichte bis zur Gegenwart. Schwerpunkte liegen auf Kleinodien der Antike, der Renaissance und des Barocks ebenso wie des Historismus und Art Nouveau.
Besonderer Bedeutung kommt der Modernen Sammlung zu, die von ca. 1960 bis in die Gegenwart viele bedeutende Schmuckkünstlerinnen und -künstler zeigt.

Mittwoch, 5. August 2015, 19 bis 20 Uhr:
Neuer Schmuck – in der Renaissance und heute.
Vortrag von Cornelie Holzach, Direktorin des Schmuckmuseum Pforzheim

im Rahmen der Ausstellung

BEAUTIFUL MIND
Ein Schmuckstück für Cranach
27. Juni bis 1. November 2015
Eingangshalle Augusteum | Lutherhaus
Collegienstraße 54
06886 Lutherstadt Wittenberg

täglich von 9 bis 18 Uhr

Eine Ausstellung der Kunststiftung Sachsen-Anhalt in Zusammenarbeit mit der Stiftung Luthergedenkstätten im Rahmen der Landesausstellung Sachsen-Anhalt LUCAS CRANACH DER JÜNGERE – ENTDECKUNG EINES MEISTERS. Gefördert durch die Kloster Bergesche Stiftung und das Land Sachsen-Anhalt.

 

 

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