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Schriftsteller gegen Rechts

Die Autorin Simone Trieder und der Historiker Lars Skowronski

Die Autoren sind den Spuren der Polinnen Krystyna Wituska, Maria Kacprzyk und Lena Dobrzycka nachgegangen, die im Spätsommer 1943 in der Zelle 18 der Haftanstalt Berlin-Moabit auf die Vollstreckung ihrer Strafe warteten. Vom Reichskriegsgericht wegen Spionage verurteilt, drohte ihnen der Abtransport in ein Straflager oder die Hinrichtung. Mit Hilfe ihrer Mutter, die zwangsverpflichtet in Moabit als Wärterin arbeitete, begann die 16-jährige Helga Grimpe einen heimlichen, sehr persönlichen Briefkontakt zu den drei jungen Frauen. Simone Trieder und Lars Skowronski haben anhand der Briefe, die Helga im „Kleeblattalbum“ durch die Bombennächte rettete, und aufgrund von Gesprächen mit der Überlebenden Maria Kacprzyk und weiteren Zeitzeugen die Schicksale dieser Frauen rekonstruiert.

Das Feature der Autorin Simone Trieder zum gleichen Thema wurde für den Deutsch-Polnischen Journalistenpreis 2015 nominiert.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Kulturwerk deutscher Schriftsteller in Sachsen-Anhalt statt, in dessen Lesereihe „Schriftsteller gegen Rechts“ sie sich einbettet. Diese wird gefördert von der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt und der Kloster Bergeschen Stiftung.

Lesung „Zelle Nr. 18. Eine Geschichte von Mut und Freundschaft“
28. November 2015 um 15.30 Uhr
Gesundheitssportzentrum
Am Theater 8
06749 Bitterfeld-Wolfen
Rückfragen und Anmeldung bitte über die Geschäftsstelle des Bitterfelder Schwimmvereins 1990 e.V.
Telefon: 03493-42526 Di + Do 09-11 oder Mi 14-15 sowie Mail: info@bitterfelder-sv.de

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