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Leipziger Buchmesse: Unsere russischen Jahre von Simone Trieder

In der Nacht vom 22. Oktober 1946 wird das Leben von ca. zweieinhalb tausend Familien in der Besatzungszone der UdSSR schlagartig verändert. Sie werden aus ihrem Schlaf von Soldaten der Sowjetunion gerissen und müssen ihr altes Leben hinter sich lassen für ein neues in einem fremden Land. Ingenieure und Techniker der Flugzeug- und Maschinenindustrie dienen als lebende Reparation. Zusammen mit ihren Familien werden sie in die Sowjetunion verschleppt, eine neue Zwangs-Heimat.

Unter ihnen befindet sich die 22-jährige Studentin Ida, welche anfangs mit Optimismus der neuen Heimat entgegen blickt. Basierend auf Idas Tagebuch schrieb Simone Trieder, die Tochter dieses Russlandkindes, einen neuen Einblick in die kalte Zeit der Nachkriegsjahre. Durch Befragung von Zeitzeugen entstand so ein Werk, welches die unbelichteten Jahre dieser Spezialistenfamilien aufgreift.

„Unsere russischen Jahre.
Die verschleppten Spezialistenfamilien“
Lesung mit Simone Trieder
23. März 2019 17 Uhr
Haus der Demokratie in Leipzig
Bernhard-Göring-Str. 152
mitteldeutscherverlag.de

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