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UWE PFEIFER „gesehen – gezeichnet – gedruckt“

„Beobachten, Erkennen und Festhalten sind prinzipielle Schritte in der Arbeitswelt des Bildermachers. Meine Beobachtung ist, je deutlicher man die Dinge und Ereignisse sieht und sichtbar macht, umso ambivalenter verhalten sich deren Bedeutungen. Ist ein Durchbruch durch hindernde Barrieren eine Befreiung oder wird er zur Katastrophe? Das ist spannend, weil solche Bilder hinter messerscharfer Dingdarstellung Seelenlandschaften und -zustände beschreiben. Der genaue Blick und die direkte Formulierung streben nach Unerbitterlichkeit und machen mir deshalb nicht jeden Betrachter zum Freund. Bilder entstehen, wenn die Seele schwingt, und sie schwingt auch bei unbequemen Wahrheiten. In der Kunstlandschaft tummelt sich heute leider allzu viel Kopfgesteuertes im wortwörtlich armseligen Gewand. Weil aber unsere Seelen mittels der Bilder in Korrespondenz treten können, wird die Malerei und Grafik einen wesentlichen Platz im breiten Kunstspektrum der Welt behalten. Wenn wir daran zweifeln, dann fragen wir doch die Kinder. Die werden die Frage nicht verstehen und weiter malen, und das ist dann auch die Antwort.“ Uwe Pfeifer

 

UWE PFEIFER
„gesehen – gezeichnet – gedruckt“
19. September 2019 – 24. Januar 2020
Besichtigung der Ausstellung im Saalfoyer ist jeweils eine Stunde vor Beginn der regulären Vorstellungszeit möglich.

Eröffnung am 19. September 2019, um 18 Uhr
Begrüßung: Ramona Fitzner (Vorstandsvorsitzende „Freunde des neuen theaters Halle (Saale)“ e. V.)
Laudatorin: Christin Müller-Wenzel (Kunstwissenschaftlerin)
Musikalische Umrahmung: Studioband TEILZEIT

 

neues theater Halle
Saal – und Kammerfoyer
Große Ulrichstraße 51
06108 Halle (Saale)

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