Loading...

Wohnungslose im Nationalsozialismus

Eine Wanderausstellung der BAG Wohnungslosenhilfe e.V.

In der Zeit des Nationalsozialismus wurden viele Minderheiten ausgegrenzt und systematisch verfolgt. Dazu gehörten auch Wohnungslose, die durch die Nationalsozialisten als „Asoziale“ eingestuft wurden. Die Nichtsesshaften wurden in Konzentrationslager eingeliefert und somit unschädlich gemacht. Wie viele Menschen betroffen waren, lässt sich schwer sagen. Experten schätzen die Zahl der Opfer auf 10.000. Diese Randgruppe blieb in Ost- und Westdeutschland lange Zeit unentschädigt. Erst in den letzten Jahren sind Entschädigungszahlungen in einigen Bundesländern über Härterfallregelungen möglich gewesen.

Zum Gedenken an die wohnungslosen Männer und Frauen, die in der Zeit der nationalsozialistischen Diktatur als sogenannte „Asoziale“ verfolgt worden sind, hat die BAG Wohnungslosenhilfe e.V. eine Ausstellung erstellt.

Programm zur Eröffnung:
10 Uhr, Begrüßung durch den Vorstand der Evangelischen Stadtmission Halle
10:10 Uhr, Vortrag von Professor Dr. Ayaß
10:55 Uhr, Gebet von Pfarrerin G. Eichert
11:15 Uhr, Abschließender Dank von H. Wünsch

bagw.de/ausstellung

Wohnungslose im Nationalsozialismus
Eine Wanderausstellung der BAG Wohnungslosenhilfe e.V.
27. Januar bis 10. Februar 2019
Eröffnung, 27. Januar um 10 Uhr
10 bis 18 Uhr, täglich
Evangelische Stadtmission Halle e.V.
im Großen Saal
Weideplan 4
06108 Halle (Saale)

Gruppen, insbesondere Schülergruppen sind herzlich willkommen und erhalten auf Wunsch ein Führung. Anmeldung unter: Herrn Heiko Wünsch
Tel. 0345 1715789
waermestube@stadtmission-halle.de

Plakat der Wanderausstellung

Zurück zur Übersicht