Pressemitteilung 31 – 2017

Zur Auftaktveranstaltung des Sonderförderprogramms HEIMATSTIPENDIUM der Kunst­stiftung des Landes Sachsen-Anhalt sind gestern die Stipendiat*en erstmals mit den Leiter*innen der teilnehmenden Museen und Sammlungen zusammengekommen. An einer großen Tafel in den Ausstellungsräumen der Stiftung trafen sich alle Akteure des Förderprogramms zu einem HEIMAT-Frühstück mit regionalen Speisen. Für die Stipendiat*innen und Vertreter*innen der ausgewählten Einrichtungen war es eine Begegnung voller Spannung und Freude. Nachdem die Museumsleiter*innen mit Geschichten aus der Region und zu den musealen Schätzen die Neugier aller weckten, lüfteten die Stipendiat*innen ihr geplantes künstlerisches Projekt, das in den nächsten zwölf Monaten an der gewählten Einrichtung umgesetzt wird und auf die Sammlungen mit zeitgenössischen Werken reagiert wird.
Begleitend zum Förderprogramm werden unterschiedliche Veranstaltungsformate entwickelt, um gezielt die Öffentlichkeit für die Museen und die künstlerische Arbeit der Stipendiat*innen zu gewinnen. So sollen auch neue Gäste an diese spannenden Orte gelockt werden und die Neugier der heimischen Bevölkerung für die Häuser aufs Neue entfacht werden. „Wir hoffen ein Stück weit zum Wegbereiter zu werden, für Formate mit Potenzial zum Nachahmen im ländlichen Raum, um zugleich den Museen und ihrer Region eine kulturelle Aufwertung zu geben. Wir setzen bei diesem Förderprojekt auf Begegnungen, deren Kraft nicht planbar ist, aber genau darin liegen ihre Stärken.“, so die Stiftungsdirektorin Manon Bursian.

Folgende künstlerischen Vorhaben haben die Stipendiat*innen im Rahmen des „Heimat­stipendiums“ an den acht ausgewählten musealen Einrichtungen des Landes Sachsen-Anhalt geplant:

Christine Bergmann – Harzmuseum Wernigerode

Die Schwerpunkte der künstlerischen Tätigkeit von Christine Bergmann, die an der Burg Gie­bichenstein diplomiert hat, bilden Malerei sowie baugebundene Kunst. Überdies engagiert sie sich aktiv im Berufsverband Bildender Künstler Sachsen-Anhalt als 2. Vorsitzende. Einen beträchtlichen Raum in ihrem künstlerischen Schaffen nimmt die baugebundene Kunst ein. In diesen Projekten arbeitete sie unter anderem mit dem Landeshauptarchiv Sachsen-Anhalt, dem Perthes-Forum Gotha sowie mittleren bis kleinen Museen und Archiven zusam­men. Die hierbei gesammelte Erfahrung, dass die intensive Auseinandersetzung mit einem Museum unerwartete Einblicke und Schätze zu Tage fördert, führte die Künstlerin zu einem partizipativen Konzept für das „Heimatstipendium“ im Harzmuseum Wernigerode. Gemein­sam mit Mitarbeitern und Freunden des Museums möchte sie eine ästhetische Intervention erarbeiten. Außerdem bietet ihre figürliche Malerei, geprägt durch eine starke Farbigkeit, Anknüpfungspunkte an die umfangreiche Sammlung von Heimat- und Landschaftsmalerei des Museums, denn auch Christine Bergmanns Arbeiten widmen sich dem Menschen als Teil einer Gemeinschaft, der in Szenerien wie dem „Interieur“, „Garten“ oder „Wald“ verortet ist.

Xenia Fink – Museum Haldensleben

Xenia Fink setzt sich in ihrer künstlerischen Praxis – Arbeiten auf Papier, Installation und Animation – bildnerisch und mittels Text mit Narration auseinander. Die Zeichnung dient ihr dabei als zentrales Medium. Die Künstlerin wird ein installatives Ausstellungsprojekt in Zusammenarbeit mit dem Mu­seum Haldensleben erarbeiten, welches einen Teilnachlass von Jacob und Wilhelm Grimm besitzt. Der Zettelkasten als Organisations- und Forschungswerkzeug der Brüder Grimm sowie anderer Literaten und Denker ist der Ausgangspunkt ihres Vorhabens. Die Möglichkeit nicht-hierarchischer Ordnung , also Elemente in beliebig neue Sequenzen bringen zu können, möchte Fink auf die museale Präsentation selbst übertragen. In einer Installation, die verschiedene Medien, Formate sowie ursprüngliche Ausstellungsstücke kombiniert, möchte sie die einzelnen Elemente miteinander kommunizieren und erzählerische Momente entste­hen lassen, die Erinnerung und Vorstellung in Frage stellen.

Friederike von Hellermann – Zentralmagazin Naturwissenschaftlicher Sammlungen Universi­tät Halle

Die in Halle lebende Künstlerin Friederike von Hellermann studierte am London College of Printing, der Hochschule für Graphik und Buchkunst in Leipzig und anschließend an der Burg Giebichenstein in Halle Buchkunst. Im Rahmen des „Heimatstipendiums“ möchte sie im ZNS die Grenze zwischen Wissenschaft und Kunst untersuchen. Anfänglich wird sie sich hierzu auf einen besonderen Bereich der Sammlung, die Vogeleier, konzentrieren. Es soll eine Art Enzyklopädie des Eies entstehen, in der es um das Ei in all seinen Facetten geht, um seine Bedeutung in Kunst- und Kultur­geschichte. Sie möchte ein Ordnungssystem erschaffen, bei dem das Medium des Buches selbst der Korpus ist. Die Objekte werden nicht in Vitrinen oder Schubladen nebeneinander gelegt, sondern auf den Seiten eines Buches. Friederike von Hellermann wird, begleitend zu ihrer Recherche, einen Blog führen und ihren Instagram Account nutzen, um in regelmäßigen Abständen Bilder zu veröffentlichen. Ziel ist es, das nach außen zu bringen, was die zoologi­sche Sammlung der Universität Halle so besonders macht. Gemeinsam mit dem Leiter der Zoologischen Sammlung, Dr. Frank Steinheimer, möchte sie einmal im Monat eine Führung geben.

Margit Jäschke – Museum Aschersleben

Die Künstlerin Margit Jäschke, deren Arbeitsschwerpunkte in den Bereichen Schmuck, Objekt und Installationen liegen, wird im Museum Aschersleben zu dem Thema „Sammeln“ arbeiten. Dazu konstatiert sie: „Sammeln ist das Auswählen, Zusammentragen und Aufbe­wahren von Objekten, die einen subjektiven Wert haben. Die Neigung dazu ist so alt wie die Menschheit.“ Ihre künstlerische Bearbeitung ist verbunden mit Fragen wie: „Was heißt sam­meln? Hat es auch mit Welterfahrung zu tun? Widersetzt man sich mittels Sammeln nicht auch der sich verflüchtigenden Zeit? Bekommt der Gegenstand dadurch, dass er gesammelt wird, eine andere Bedeutung?“ Im Rahmen des „Heimatstipendiums“ möchte sie den Faden der Sammlung aufnehmen, fortführend neue Objekte konzipieren und eine eigene Sammlung in Korrespondenz zur museumseigenen entstehen lassen.

Marie-Luise Meyer und Oliver Scharfbier – Mansfeld-Museum Hettstedt  

Im Mansfeld-Museum, das sich im Humboldtschloss in Hettstedt/Burgörner in Hettstedt befindet, werden sich Marie-Luise Meyer (Halle/Saale) und Oliver Scharfbier (Magdeburg) als Künstlerduo mit den Sammlungen und der Geschichte des Hauses sowie der Region befassen. Hierbei offeriert sich ein breites Themenfeld: die Vita der Caroline von Humboldt, die Architektur des Schlosses sowie die Geschichte des Bergbaus. Die Absolventin der Burg Giebichenstein mit dem Arbeitsschwerpunkt Keramik und der Alumni der Kunsthochschule Kassel, der in den Bereichen Skulptur und Installation arbeitet, möchten unter dem Titel „Ortung und Identität“ das noch nicht öffentliche Archiv des Mansfeld-Museums studieren. Mit künstlerischen Mitteln soll aus der 800jährigen Geschichte des Mansfelder Bergbaus das ans Licht geholt werden, was an identitätsstiftenden Momenten noch vorhanden ist. Für diese „Ortung“ von verschütteter Erinnerung, möchten die Stipendiaten gemeinsam mit den Hettstedter Bürger herausfinden, was deren „Identität“ heute ausmacht. Neben der gemeinsamen Arbeit und Realisierung einer Ausstellung mit Begleitprogramm, wollen die Stipendiaten jeweils eigene künstlerische Arbeiten in den Bereichen Plastik, Skulptur und Performance umsetzen.

Rebekka Rauschhardt – Freilichtmuseum Diesdorf

Das Schaffen der Künstlerin Rebekka Rauschhardt umfasst neben Malerei und textilen Objekten baugebundene Kunst und Skulptur. Darüber hinaus ist sie in ihrer Wahlheimat Halle (Saale), an deren Kunsthochschule sie studierte, als Initiatorin einer Plattform für junge Künstler aktiv und im Vorstand eines Vereins tätig, der Kunst-Projekte im Rahmen der jährlichen Händel-Festspiele realisiert. Im Freilichtmuseum in Diesdorf, dem nördlichsten der acht teilnehmenden Museen, möchte Rebekka Rauschhardt im Rahmen des „Heimatstipendiums“ Skulpturen schaffen. Unter dem Titel „1 2 3 4 Eckstein …“ werden Figuren und deren Attribute im wahrsten Sinne des Wortes „spielerisch“ mit den Bewohnern der Region und den Besuchern des Museums entwickelt und von der Künstlerin in Stein umgesetzt. Bei gemeinsamen Aktionen auf dem Museums­gelände werden die Ebenen „verstecken – suchen – finden“ mit dem Fokus auf technische Errungenschaften der Menschheitsgeschichte und Gerätschaften im Wandel der Zeit er­forscht. Das Gelände des Freilichtmuseums Diesdorf wird zu einem Spielfeld für Entdecker.

Matthias Ritzmann – Spengler-Museum Sangerhausen

Im Rahmen des „Heimatstipendiums“ möchte sich der freischaffende Fotograf Matthias Ritz­mann mit der Sammlung des Spengler-Museum Sangerhausen sowie dem Leben von Gustav Adolf Spengler auseinandersetzen. Das Nebeneinander der Objekte und Fundstücke ist eine Art fragmentarischer Collage, die neue Assoziationsräume eröffnet und Betrachtende in ein Paralleluniversum entführt. Vermittelt über die Persönlichkeit und das Werk Spenglers sollen Kontakte zu den Menschen vor Ort (z. B. über Schulklassen und Vereine) geknüpft werden. Es ist angedacht, Samm­ler*innen in einer Ausstellung („SPENGLER und DU!“ – Arbeitstitel) die Möglichkeit zu geben, ihre private Sammelleidenschaft, z. B. von Briefmarken, Überraschungseiern oder Kanarien­vögeln, öffentlich zu zeigen. Zudem ist es geplant, neben den Objekten, auch Portraits der Teilnehmenden zu präsentieren sowie Interviewausschnitte mit diesen.

Luzia Werner – Museum Schloss Bernburg

Die Künstlerin Luzia Werner, die nach einer Holzbildhauerausbildung ihr Malereistudium in Bonn, an der Burg Giebichenstein in Halle (Saale) und in Linz absolviert hat, will sich mit den Sammlungen des Museums Schloss Bernburg befassen und aus verschiedenen Perspektiven ein Thema bearbeiten, zu dem ein jeder Bezug hat: dem Tod. Sich mit ihm auseinander­zusetzen, dazu sollen die entstehenden Arbeiten Impulse geben. Museale Sammlungs­objekte, wie Urnen, Schmetterlinge, Vögel, Haarbilder, Zeichnungen, Totenkronen oder Gedichte, die meist im Archiv des Museums verborgen sind, will Luzia Werner hervorholen und eigenen künstlerischen Arbeiten gegenüberstellen. Aus diesem Dialog soll am Ende eine vielseitige, interessante Ausstellung hervorgehen.

 

 

21. September 2017

Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt
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Pressemitteilung 30 – 2017

Mit dem neuen Kunstvermittlungsprogramm »kinder-leicht« will die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt der jüngeren Generation Antworten auf Fragen zur zeitgenössischen Kunst geben. Stipendiatinnen und Stipendiaten aus den letzten Förderjahren entwickelten dafür, basierend auf den Arbeitsergebnissen ihrer Stipendien, spezielle Konzepte für Kinder und Jugendliche.

Breit gestreut und offen ist der Förderbereich der Kunststiftung – dies spiegelt sich auch in den Angeboten von »kinder-leicht« wider: Die vertretenen Genres reichen von Buchkunst über Film, Malerei, Medienkunst, Spieldesign bis hin zu Holzskulptur und Klangkunst.

Der Startschuss zu »kinder-leicht« fällt am 13. September 2017 um 9.30 Uhr im Stiftungssitz im Neuwerk 11 in Halle (Saale). Die Landtagspräsidentin von Sachsen-Anhalt Gabriele Brakebusch, der (auch Kinder-)Filmproduzent Tony Loeser und die Direktorin der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt Manon Bursian freuen sich, das Programm »kinder-leicht« gemeinsam mit Kindern, Künstler*innen und Pädagogen auf den Weg zu bringen. 100 Kinder und einige der an »kinder-leicht« teilnehmenden Künstler*innen -Mareen Alburg-Duncker (Schmuck), Yvonne Lützkendorf (Tanz), Johanna Richter (Design) und Emanuel Schulze (Malerei)- sind eingeladen, den Beginn zu feiern, gemeinsam an kleinen Kunstprojekten zu arbeiten und dem Maskottchen – ein frecher Teufel – einen Namen zu geben.

Die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt fördert seit über einem Jahrzehnt zeitgenössische Kunst. In den letzten Jahren ist das Thema der Vermittlung von Kunst immer öfter in den Fokus gerückt: So wuchs der Zuspruch zu den Kinderkunstnachmittagen, die während aller Stipendiatenausstellungen der Kunststiftung stattfinden, stetig und rasant. Vor allem aber waren es die Wünsche von Pädagogen, die immer häufiger Angebote für Kinder und Jugendliche aus der zeitgenössischen Kunst anfragten.

Das Sonderförderprogramm »kinder-leicht« wird die künstlerische Arbeit der Stipendiatinnen und Stipendiaten der Kunststiftung um eine pädagogische Dimension erweitern: Sie vermitteln ihren künstlerischen Ansatz, spezifische handwerkliche Techniken, Kenntnisse und Erfahrungen an die jüngere Generation. Der direkte Zugang zu Kunst über die Künstler*innen selbst als erster Schritt zum Kunstverständnis ist bei dieser Vermittlungsform das Herzstück und prägt die nachwachsende Generation: Sie wird für zeitgenössische Kunst sensibilisiert, indem ihr neue individuelle Ausdrucksformen und Freude an der intensiven Beschäftigung mit Kunst vermittelt werden.

Für den Anschub und die ersten zwei Förderjahre hat der Stiftungsrat der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt insgesamt 62.000 € bereitgestellt. Beschlossen ist, dass »kinder-leicht« verstetigt wird. So werden jährlich bis zu 20 Stipendien an Künstler*innen, die zuvor mit einem Arbeitsstipendium gefördert wurden. Das jährliche Fördervolumen für die Stipendien beträgt 20.000 €. Die Angebote aus „kinder-leicht“ sind kostenfrei. Zusätzlich stellt das Programm Reisekosten für Kinder und Jugendliche bereit, da die Vermittlungsangebote an verschiedenen Orten stattfinden können.

Eine entsprechende Auflistung der Angebote zu kinder-leicht gibt es ab dem 13. September 2017 unter www.kunststiftung-sachsen-anhalt.de.

Interessierte Medienvertreter*innen sind herzlich zur Auftaktveranstaltung eingeladen.

 

01. September 2017

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Künstler*innen und Museen für HEIMATSTIPENDIUM stehen fest!

Der Künstlerische Beirat der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt hat am 31. August 2017 die Bewerbungen der Künstler*innen für das Sonderförderprogramm „Heimatsstipendium“ juriert. Bewertet wurden rund 70 eingegangene künstlerische Projektskizzen aus den Bereichen Bildende, Angewandte und Darstellende Kunst, sowie Projekte aus den Genre Medienkunst, Design und Film für die vierzehn zur Auswahl stehenden Museen, Sammlungen und musealen Einrichtungen, die nach einer ersten Ausschreibungsphase in die engere Wahl gekommen sind.

Aus dem breiten Spektrum an künstlerischen Positionen und Ideenskizzen, die den Bewerbungen zugrunde lagen wurden neun Künstler*innen für das „Heimatstipendium“ und der Arbeit an jeweils einer musealen Einrichtung ausgewählt. Mit dabei sind:

  • Xenia Fink (Grafik) – Museum Schloss Haldensleben
  • Rebekka Rauschhardt (Skulptur) – Freilichtmuseum Diesdorf
  • Friederike von Hellermann (Grafik) – Zentralmagazin Naturwissenschaftlicher Sammlungen – Universität Halle
  • Matthias Ritzmann (Fotografie) – Spengler-Museum Sangerhausen
  • Luzia Werner (Skulptur) – Museum Schloss Bernburg
  • Margit Jäschke (Schmuck) – Museum Aschersleben
  • Christine Bergmann (Malerei) – Harzmuseum Wernigerode
  • Marie-Luise Meyer (Keramik) und Oliver Scharfbier (Skulptur/Installation) als Künstlerduo teilen sich ein Stipendium – Mansfeld-Museum im Humboldt-Schloss Hettstedt

Die Künstler*innen werden, ausgestattet mit einem Stipendium in Höhe von 12.000 €, für ein Jahr vor allem in kleineren, unbekannten Museen Sachsen-Anhalts arbeiten.

Das mit 173.000 € Gesamtbudget ausgestattete »Heimatstipendium« ist ein neues Förderprogramm der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt, das die Öffentlichkeit für einzigartige, oft viel zu unbekannte Sammlungen in Sachsen-Anhalt sensibilisieren will. Dazu werden Künstler*innen dabei unterstützt, sich mit dem seit Jahrhunderten Aufbewahrten zu befassen, um dann – davon inspiriert – neue Arbeiten zu entwickeln und ihre spezielle Sicht mit der Bevölkerung vor Ort und Interessierten zu diskutieren und diese aktiv einzubinden.

Am 20. September 2017 um 10 Uhr werden sich die am Heimatstipendium teilnehmenden Künstler*innen und Leiter*innen der Museen erstmals bei einem gemeinsamen HEIMAT-Frühstück kennenlernen, austauschen und die geplanten Projekte vorstellen.

Interessierte Medienvertreter sind herzlich eingeladen dieser Auftaktveranstaltung in den Räumen der Kunststiftung beizuwohnen. Eine Anmeldung hierfür wird erbeten: an Kathrin Westphal unter oeffentlichkeitsarbeit@kunststiftung-sachsen-anhalt.de  bis zum 18. September 2017.

Das »Heimatstipendium« – Neues Förderprogramm der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt (Kopie)

Die Museen im Bundesland Sachsen-Anhalt von Diesdorf bis Zeitz zeugen in ihrer Vielfalt von der einzigartigen Kultur-, Kunst- und Industriegeschichte der mitteldeutschen Region. Hier ist seit Jahrhunderten die Avantgarde zu Hause, was sich nicht zuletzt an der Dichte der UNESCO-Welterbestätten ablesen lässt. Sachsen-Anhalt ist somit das ideale Land für Zeitreisende – vorwiegend in die Vergangenheit, manchmal auch in die Zukunft. Für Künstlerinnen und Künstler ist es eine verheißungsvolle Heimat. Davon zeugen vor allem die zahlreichen, kostbaren Sammlungen in Sachsen-Anhalt: Das Land zwischen Mittelalter und Romantik, Aufklärung und Moderne war und ist daher eine gute Ausgangsbasis für Kreative. Im neuen Stipendiatenprogramm der Kunststiftung geht es vor allem darum, dass Künstler etablierte Institutionen wie Museen neu entdecken.

Um Künstler für die einzigartigen Sammlungen auch kleinerer Museen Sachsen-Anhalts zu sensibilisieren, wird die Kunststiftung im Zeitraum 2017/2018 und in Kooperation mit dem Museumsverband des Landes Sachsen-Anhalt Künstlerinnen und Künstlern den Zugang und die Arbeit in Museen ermöglichen. „Das neue Programm unter dem Titel »Heimatstipendium« soll Künstlerinnen und Künstler anregen und unterstützen, sich mit dem seit Jahrhunderten Aufbewahrten zu befassen, um dann davon inspiriert neue Arbeiten zu entwickeln. Es geht uns dabei vor allem um die Stärkung der Museen als Institutionen unseres kulturellen und künstlerischen Gedächtnisses.“, so die Stiftungsdirektorin Manon Bursian. Der Stiftungsrat der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt gab im November 2016 den Startschuss für das »Heimatstipendium« mit einem Gesamtbudget von 173.000 Euro. Die Kunststiftung geht dabei eine Kooperation mit dem Museumsverband Sachsen-Anhalt e.V. ein: „Der Museumsverband Sachsen-Anhalt e. V. sieht in dem „Heimatstipendium“ einen unkonventionellen frischen Impuls, der es Künstlerinnen und Künstlern ermöglicht, mit ihren Mitteln die Museen, Sammlungen und Objekte zu erforschen und somit „Heimat“ neu zu entdecken. Dies ermöglicht der Bevölkerung vor Ort, künstlerische Schaffensprozesse aus der Nahperspektive zu erleben, tradierte Sichtweisen zu hinterfragen und mit den Künstlerinnen und Künstlern zu diskutieren.“, so Susanne Kopp-Sievers, Geschäftsführerin vom Museumsverband Sachsen-Anhalt e.V.

Mit dem innovativen Stipendium, das die Museen mit Künstlerinnen und Künstlern aller Sparten aus Sachsen-Anhalt zusammenbringt und auf die Dauer eines Jahres angelegt, mit je 12.000 Euro dotiert ist, erhalten bis zu acht Kunstschaffende die Möglichkeit, sich mit den Sammlungen der Institutionen auseinanderzusetzen. Zeitgenössische Kunst soll so mit den Schätzen verschieden ausgerichteter Sammlungen in Zusammenhang gebracht werden. Partizipative Ansätze, Veranstaltungen und zielgerichtete Öffentlichkeitsarbeit aktiviert hoffentlich ein breites Publikum für die Museen, bei denen es fortan in den Präsentationen nicht nur den „Blick zurück“ geben wird, sondern auch Positionen aus der Gegenwart, die zukunftsweisend sein können und vor allem für kleinere Häuser in ländlicheren Regionen einen wichtigen Beitrag zu deren Relevanz und zum Fortbestand leisten.

In einer ersten Ausschreibung (Bewerbungsschluss am 15. Mai 2017) können sich Museen aus Sachsen-Anhalt für die Teilnahme am Programm bewerben. Im Anschluss folgt eine zweite Ausschreibung Anfang Juni 2017, auf die sich Künstlerinnen und Künstler aus Sachsen-Anhalt für die Arbeit mit und in den ausgewählten Häusern bewerben können.

Pressemitteilung 29 – 2017

Der Künstlerische Beirat der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt hat am 31. August 2017 die Bewerbungen der Künstler*innen für das Sonderförderprogramm „Heimatsstipendium“ juriert. Bewertet wurden rund 70 eingegangene künstlerische Projektskizzen aus den Bereichen Bildende, Angewandte und Darstellende Kunst, sowie Projekte aus den Genre Medienkunst, Design und Film für die vierzehn zur Auswahl stehenden Museen, Sammlungen und musealen Einrichtungen, die nach einer ersten Ausschreibungsphase in die engere Wahl gekommen sind.

Aus dem breiten Spektrum an künstlerischen Positionen und Ideenskizzen, die den Bewerbungen zugrunde lagen wurden neun Künstler*innen für das „Heimatstipendium“ und der Arbeit an jeweils einer musealen Einrichtung ausgewählt. Mit dabei sind:

  • Xenia Fink (Grafik) – Museum Schloss Haldensleben
  • Rebekka Rauschhardt (Skulptur) – Freilichtmuseum Diesdorf
  • Friederike von Hellermann (Grafik) – Zentralmagazin Naturwissenschaftlicher Sammlungen – Universität Halle
  • Matthias Ritzmann (Fotografie) – Spengler-Museum Sangerhausen
  • Luzia Werner (Skulptur) – Museum Schloss Bernburg
  • Margit Jäschke (Installation/ Objekt) – Museum Aschersleben
  • Christine Bergmann (Malerei) – Harzmuseum Wernigerode
  • Marie-Luise Meyer (Keramik) und Oliver Scharfbier (Skulptur/Installation) als Künstlerduo teilen sich ein Stipendium – Mansfeld-Museum im Humboldt-Schloss Hettstedt

Die Künstler*innen werden, ausgestattet mit einem Stipendium in Höhe von 12.000 €, für ein Jahr vor allem in kleineren, unbekannten Museen Sachsen-Anhalts arbeiten.

Das mit 173.000 € Gesamtbudget ausgestattete »Heimatstipendium« ist ein neues Förderprogramm der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt, das die Öffentlichkeit für einzigartige, oft viel zu unbekannte Sammlungen in Sachsen-Anhalt sensibilisieren will. Dazu werden Künstler*innen dabei unterstützt, sich mit dem seit Jahrhunderten Aufbewahrten zu befassen, um dann – davon inspiriert – neue Arbeiten zu entwickeln und ihre spezielle Sicht mit der Bevölkerung vor Ort und Interessierten zu diskutieren und diese aktiv einzubinden.

Am 20. September 2017 um 10 Uhr werden sich die am Heimatstipendium teilnehmenden Künstler*innen und Leiter*innen der Museen erstmals bei einem gemeinsamen HEIMAT-Frühstück kennenlernen, austauschen und die geplanten Projekte vorstellen.

Interessierte Medienvertreter sind herzlich eingeladen dieser Auftaktveranstaltung in den Räumen der Kunststiftung beizuwohnen. Eine Anmeldung hierfür wird erbeten: an Kathrin Westphal unter oeffentlichkeitsarbeit@kunststiftung-sachsen-anhalt.de  bis zum 18. September 2017.

 

31. August 2017

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Pressemitteilung 28 – 2017

Mit einem Aufenthalt in einer der aufregendsten Hauptstädte dieses Planeten, die mit einem Gewirr aus blinkender Neonreklame, einzigartiger Architekturavantgarde im öffentlichen Raum und der am meisten frequentierten Fußgängerkreuzung der Welt aufwartet, hat die Kunststiftung wieder einmal eine spannende Brücke in den international zeitgenössischen Kunstraum geschlagen. 2017 waren Künstler aus Sachsen-Anhalt mit einem Stipendium in Tel Aviv (Israel), Los Angeles (USA) und Salvador-Bahia (Brasilien). 2018 geht es auf nach Japan.

Die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt schreibt in enger Kooperation mit Arts Initiative Tokyo (AIT) ein zweimonatiges Aufenthaltsstipendium nach Tokio im Jahr 2018 aus. Die Arts Initiative Tokyo (AIT) ist eine gemeinnützige künstlerische Organisation, die in Tokio ihren Sitz hat. Gegründet wurde die AIT von sechs Kuratoren und Kunstenthusiasten, die bereits seit vielen Jahren im Bereich der zeitgenössischen Kunst in Japan tätig waren. Das Anliegen der Organisation ist es bottom-up Programme zu fördern und zu animieren Kunst auf ganz neuen Wegen einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Erreicht wird dies u. a. durch die in Zusammenarbeit mit der Wirtschaft bestehenden kuratorischen Projekte wie das Hara Museum. Das gemeinsame Interesse der Kunststiftung und der Arts Initiative Tokyo ist es, Künstler zu gewinnen, die traditionelles Material und Handwerk mit zeitgenössischen Perspektiven verbinden. Das Stipendium soll die interdisziplinäre Arbeit des ausgewählten Künstlers sowohl auf konzeptioneller, als auch auf praktischer Ebene unterstützen und fördern. Vor allem steht der internationale Austausch mit japanischen Künstlern im Vordergrund, der neue Anregungen und Ideen hervorbringen soll.

Der Stipendiat wird über die Dauer des zweimonatigen Aufenthaltes in einem voll ausgestatteten Apartment untergebracht. Die Kunststiftung finanziert zudem die Reisekosten und die Auslandskrankenversicherungskosten des Künstlers sowie ein Stipendium in Höhe von 1800 Euro. Der Stipendiat wird während des Zeitraums seines Aufenthalts von den Mitarbeitern des AIT betreut. Die Bewerbungsfrist endet am 16. Oktober 2017. Mehr zum Programm unter www.kunststiftung-sachsen-anhalt.de

23. August 2017

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Kunststiftung ermöglicht mit Internationalem Stipendium Aufenthalt in Japan

Mit einem Aufenthalt in einer der aufregendsten Hauptstädte dieses Planeten, die mit einem Gewirr aus blinkender Neonreklame, einzigartiger Architekturavantgarde im öffentlichen Raum und der am meisten frequentierten Fußgängerkreuzung der Welt aufwartet, hat die Kunststiftung wieder einmal eine spannende Brücke in den international zeitgenössischen Kunstraum geschlagen. 2017 waren Künstler aus Sachsen-Anhalt mit einem Stipendium in Tel Aviv (Israel), Los Angeles (USA) und Salvador-Bahia (Brasilien). 2018 geht es auf nach Japan.

Die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt schreibt in enger Kooperation mit Arts Initiative Tokyo (AIT) ein zweimonatiges Aufenthaltsstipendium nach Tokio im Jahr 2018 aus. Die Arts Initiative Tokyo (AIT) ist eine gemeinnützige künstlerische Organisation, die in Tokio ihren Sitz hat. Gegründet wurde die AIT von sechs Kuratoren und Kunstenthusiasten, die bereits seit vielen Jahren im Bereich der zeitgenössischen Kunst in Japan tätig waren. Das Anliegen der Organisation ist es bottom-up Programme zu fördern und zu animieren Kunst auf ganz neuen Wegen einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Erreicht wird dies u. a. durch die in Zusammenarbeit mit der Wirtschaft bestehenden kuratorischen Projekte wie das Hara Museum. Das gemeinsame Interesse der Kunststiftung und der Arts Initiative Tokyo ist es, Künstler zu gewinnen, die traditionelles Material und Handwerk mit zeitgenössischen Perspektiven verbinden. Das Stipendium soll die interdisziplinäre Arbeit des ausgewählten Künstlers sowohl auf konzeptioneller, als auch auf praktischer Ebene unterstützen und fördern. Vor allem steht der internationale Austausch mit japanischen Künstlern im Vordergrund, der neue Anregungen und Ideen hervorbringen soll.

Der Stipendiat wird über die Dauer des zweimonatigen Aufenthaltes in einem voll ausgestatteten Apartment untergebracht. Die Kunststiftung finanziert zudem die Reisekosten und die Auslandskrankenversicherungskosten des Künstlers sowie ein Stipendium in Höhe von 1800 Euro. Der Stipendiat wird während des Zeitraums seines Aufenthalts von den Mitarbeitern des AIT betreut. Die Bewerbungsfrist endet am 16. Oktober 2017. Mehr zum Programm hier

Pressemitteilung 27 – 2017

Die Sinopale 6, eine junge Biennale, die internationale und lokal verortete Künstlerinnen, Künstlern und Künstlergruppen in diesem Jahr zum sechsten Mal dazu einlädt, ortsspezifische Werke in einem Austausch mit den Bürgern der Region zu entwickeln. Dabei setzt sie auf sublime Formen des Widerspruchs, die Kollaboration mit Initiativen der Zivilgesellschaft und ökologisch orientierten Interessensgemeinschaften. Sie vertraut auf die Kooperation mit NGO’s – und auf eine Sprache der Metaphern. Prozesse der Teilhabe, der Solidarität und der Differenzierung werden den Sommer 2017 in Sinop prägen. Mittels einer horizontalen Struktur werden ästhetische, soziale und politische Praktiken verknüpft. Gerade im Rahmen der politisch prekären Situation in der Türkei ist es den Machern wichtig, den transkulturellen Austausch zwischen den Künstlern und Künstlerinnen zu fördern und zivilgesellschaftliche Prozesse zu stärken. Die Sinopale 6 setzt auf Prozesse der Teilhabe. Die Künstler und Künstlerinnen arbeiten zusammen mit Akteuren vor Ort, nehmen die Situation, die lokalen Initiativen und die Menschen ernst. So werden Ausstellungen, Interventionen und Aktionen an verschiedenen Orten in der Stadt zu sehen sein sowie unterschiedliche Workshops und ein Filmfestival im Rahmen der Sinopale stattfinden.

Unter den 39 Künstlerinnen und Künstler aus zwölf Ländern sind ehemalige und aktuelle Stipendiatinnen und Stipendiaten der Kunststiftung des Landes Sachsen Anhalt: Wilhelm Frederking, Susanne Hopmann, Mural Haschu, Sebastian Körbs, Nina Vikoria Naussed, Ginan Seidl.

Die Kunststiftung des Landes-Sachsen-Anhalt ist Förderer der 6. Sinopale, die aufgrund der politischen Lage im Sommer 2016 kurzfristig verschoben wurde. Die Franckeschen Stiftungen und das internationale Kuratorenteam – bestehend aus T. Melih Görgün (Türkei), Prof. Dr. Nike Bätzner (Deutschland) und Jonatan Habib Engqvist (Schweden) – hat sich bewusst für eine Umsetzung des Vorhabens im Sommer 2017 entschieden. Gerade auch wegen der weiterhin politisch prekären Situation in der Türkei sollen auf diese Weise der Austausch zwischen den Künstlerinnen und Künstlern gefördert und zivilgesellschaftliche Prozesse vor Ort gestärkt werden. Diesen Standpunkt unterstützt die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt.

Eröffnung der Ausstellung ist am 19. August 2017  um 19 Uhr.

SINOPALE 6: „Transposition“
1. August bis 17. September 2017
Ausstellung: 19. August bis 17. September
Sinop, Türkei
sinopale.org

Die Sinopale 6 wird gefördert durch: Stadt Sinop, Kulturstiftung des Bundes, Kunststiftung Sachsen-Anhalt, Goethe Institut Istanbul, Franckesche Stiftungen zu Halle, Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, SAHA Association, Mimar Sinan Fine Arts University, Österreichisches Kulturforum Istanbul, Bundeskanzleramt Österreich, Generalkonsulat von Rumänien in Istanbul, Generalkonsulat von Schweden in Istanbul

 

18. August 2017

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Pressemitteilung 26 – 2017

Die Macher der »Luthertöne« Kirsten Reese und David Wagner laden MedienvertreterInnen herzlich zum Presserundgang am 20. Juli 2017 um 12 Uhr ein. Der Rundgang beginnt an der Touristinformation in Lutherstadt Wittenberg in der Mauerstraße 18.

Zwei Stimmen spazieren durch Wittenberg und bestaunen, was 500 Jahre Lutherkult mit der Stadt gemacht haben. Über Kopfhörer läßt sich das kunstvolle Gerede des Paars – oder ist es nur ironisches Geplauder? – belauschen. Daneben erklingen Hammerschläge (die Thesen!), Posthörner und geheimnisvolle Morsebotschaften. Luther und DDR-Funktionäre predigen, Fabelwesen fauchen, Scheiterhaufen brennen. Die Geschichte Wittenbergs ist zu hören, die Gegenwart zu sehen, während die Kopfhörer-Spaziergänger, von den spekulierenden, manchmal auch phantasierenden Stimmen im Ohr geführt, durch die wieder einmal gerade rechtzeitig hübsch renovierte Stadtlandschaft streifen. Die Komponistin Kirsten Reese und der Schriftsteller David Wagner erschaffen mit räumlicher Aufnahmetechnik, Musik, Dialogen, Tondokumenten und Zitaten ein begehbares synästhetisches Klanggemälde, in dem Realität und Fiktion im Hören und Sehen ganz neu zueinander finden. Kirsten Reese und David Wagner verzaubern die Stadt, sie lassen sie neu erklingen.

Sprecher: Anne von Keller, Stefan Düe und die Autoren
Mit Tondokumenten aus dem Deutschen Rundfunkarchiv, u.a.:
Festakt zum 450. Jahrestag der Reformation in Wittenberg 1967
Eröffnung Melanchthon-Haus in Wittenberg 1977
Bericht von der Wiedereröffnung der Staatlichen Lutherhalle 16.4.1983
Nach den Kommunalwahlen in Wittenberg 16.5.1990

Ausschnitte auf Soundcloud: hier und dort

Ausgabe der Audioplayer und Kopfhörer:
Lutherstadt Wittenberg
Touristinformation
Mauerstr.18 (im Stadthaus)
Öffnungszeiten täglich 9.00 – 18.00 Uhr
Tel.: 03491-498610
Schutzgebühr 3 € + Pfand/Kaution  
Dauer: 1’07

Kirsten Reese, Komponistin und Klangkünstlerin, kreiert Werke für elektronische Medien und Instrumente sowie intermediale und interaktive Installationen. Eine hervorgehobene Rolle spielen in ihren Arbeiten raum- und wahrnehmungsbezogene sowie performative und narrative Aspekte. Zahlreiche Aufführungen und Ausstellungen, u.a. Heroines of Sound 2015, Kunstfest Weimar 2015, Donaueschinger Musiktage 2006/2013. Sie erhielt zahlreiche Stipendien und Preise, u.a. Gastkünstlerstipendium ZKM Zentrum für Kunst- und Medientechnologie 2011, Nominierung/Sonderpreis Deutscher Klangkunstpreis 2010, Villa Aurora Los Angeles 2009, Cité des Arts Paris 2005/06, Stiftung Kulturfonds 2001.
http://www.kirstenreese.de | Kontakt: Kirsten Reese oder kirsten.reese@gmx.net / 015114452768

David Wagner, geboren 1971, lebt in Berlin. Im Jahr 2000 erschien sein erster Roman Meine nachtblaue Hose, es folgten die Bücher Spricht das Kind, Vier Äpfel, Welche Farbe hat Berlin. Sein Roman Leben wurde mit dem Preis der Leipziger Buchmesse 2013 und dem Best Foreign Novel of the Year Award 2014 der Volksrepublik China ausgezeichnet. Zuletzt erschienen Sich verlieben hilft. Über Bücher und Serien und Ein Zimmer im Hotel.
https://www.rowohlt.de/autor/David_Wagner.1293829.html
http://www.verbrecherverlag.de/autor/157

Das Projekt »Luthertöne« wurde gefördert durch die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt.

 

11. Juli 2017

Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt
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06108 Halle (Saale)
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Kathrin Westphal
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Pressemitteilung 25 – 2017

Es geht in den Endspurt: Künstlerinnen und Künstler des Landes Sachsen-Anhalt sind aufgerufen, sich noch bis zum 18. Juli 2017 mit einer Projektskizze zur künstlerischen Auseinandersetzung mit ausgewählten Museen aus Sachsen-Anhalt für ein Jahresstipendium zu bewerben. Die besten Bewerberinnen und Bewerber erhalten das HEIMATSTIPENDIUM, um zeitgenössisch auf die Sammlungen und Schätzen eines der Häuser zu reagieren und davon inspiriert, neue Arbeiten zu entwickeln, die das kulturelle Erbe reflektieren. Insgesamt werden acht Stipendien für den Zeitraum von einem Jahr ab Oktober 2017 vergeben. Die Entscheidung fällt am 31. August 2017.

Mit dem HEIMATSTIPENDIUM möchte die Kunststiftung vor allem kleineren, zum Teil im ländlichen Raum gelegenen Einrichtungen eine innovative Möglichkeit der Unterstützung und Förderung bieten. Durch zeitgenössische Kunst und damit verbundenen Aktionen soll ein neues Publikum an diese spannenden Orte gelockt und breites öffentliches Interesse geweckt werden.

Bewerbungsunterlagen und weitere Informationen zum Sonderförderprogramm sind unter www.kunststiftung-sachsen-anhalt.de zu finden.

07. Juli 2017

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Pressemitteilung 24 – 2017

Das Sonderförderprogramm frei-raum unterstützt Ausstellungsprojekte und die Idee, Orte mit zeitgenössischer Kunst – sei es temporär oder langfristig – zu besetzen. Mit dem von der Kunststiftung geförderten Projekt Black Horses – Association for Speculative Architecture wollen die Künstler Charlotte Erckrath und Maik Ronz die Idee, einen identitätsstiftenden Kunstraum zu schaffen, der zugleich eine verbindende Kraft über die Stadt Halle hinaus entwickeln kann, weiter vorantreiben. So ist es die eingeladene Künstlergruppe We Are Here aus Zürich mit ihrem erprobten Potenzial, die ganz unkonventionelle Bindemittel wie das gemeinsame Bauen und Kochen nutzt, um den Ort des ursprünglichen Wächterhauses in der Triftstraße weiter als Raum für zeitgenössische Kunst zu besetzen. Ein großes Fest am Ende der Bau- und Kochzeit lädt alle am Samstag, 24. Juni 2017 ab Sonnenuntergang zum Tanzen und Feiern ein.

Der ursprünglich als Wächterhaus mit einer Vielzahl von Künstlerateliers etablierte Ort hat in Halles Kunstszene bereits eine Position als Off-Space. Ziel des Projektes Black Horses – Association for Speculative Architecture ist es, darauf aufzubauen und mit einem anspruchsvollen und reichhaltigen kuratorischen Konzept eine neue Facette in Halles lebhafter Kunst- und Kulturlandschaft aufzuschlagen. Schwerpunkt der aktuellen Ausstellungsreihe ist es – ausgehend vom Hintergrund der Initiatoren – Bereiche aus der Architektur zu beleuchten, die in künstlerische Disziplinen übergreifen und dabei Raum und Raumproduktion sowie den Dialog mit Produktionsprozessen in den Vordergrund rücken.

Ausgewählt und eingeladen wurden international tätige Künstler und Architekten, die sich in ihrer Arbeit mit der Produktion von Raum beschäftigen und sich dabei kritischer, spekulativer und experimenteller Arbeitsmethoden bedienen. Bis zum Frühjahr 2018 werden Beiträge von We Are Here Zürich (CH) mit Aline Dubach (CH/ DK), Sam Lynch (CA, UK), Edouard Cabay (B, E), Stefan Eichhorn (D, F), Martin Kaltwasser (D), Anne Friis (DK) sowie Gamborg & Magnussen – Karen Gamborg und Kasper Magnussen (DK) zu sehen sein.

Die Schweizer Künstlergruppe We Are Here geben den Auftakt zum Kunstraumprojekt Black Horses – Association for Speculative Architecture.

Tischteppich – Partizipatives Bauen und Kochen
21. – 24. Juni 2017 jeweils von 10 Uhr bis zum Sonnenuntergang
Ess- und Tanzfest bei Sonnenuntergang am 24.6.2017

Black Horses
Triftstraße 19A
Halle (Saale)

Weitere Informationen unter: www.facebook.com/blackhorsesHalle/ oder  www.facebook.com/weareherezurich/

21. Juni 2017

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Pressemitteilung 23 – 2017

Der Künstlerische Beirat der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt hat am 30. Mai 2017 die Bewerbungen der Museen, Sammlungen und musealen Einrichtungen juriert, die sich für das neue Sonderförderprogramm „Heimatstipendium“ der Kunststiftung bewarben. Mit großer Freude wurden die zahlreichen Bewerbungen aus dem gesamten Bundesland auch von kleineren Sammlungen und Museen angenommen. Sie bieten ein breites Spektrum an verschiedenen Sammlungsschwerpunkten, besonders historische Zeugnisse aus den jeweiligen Regionen.

In einer gemeinsamen Sitzung unter beratender Mitwirkung der Kuratoren Dr. Ines Engelmann und Björn Hermann sowie Susanne Kopp-Sievers, Geschäftsführerin des Museumsverbandes Sachsen-Anhalt e. V., wurden 14 Einrichtungen in Sachsen-Anhalt ausgewählt, die an diesem Programm partizipieren könnten.

Die Profile der folgenden Auserwählten werden nun auf der Internetseite der Kunststiftung Sachsen-Anhalt vorgestellt:

  • Börde-Museum Burg Ummendorf
  • Erlebniszentrum Bergbau Röhrigschacht Wettelrode
  • Freilichtmuseum Diesdorf
  • Harzmuseum Wernigerode
  • Johann-Friedrich-Danneil-Museum Salzwedel
  • Kulturhistorisches Museum Schloss Merseburg
  • Mansfeld-Museum Hettstedt
  • Städtische Museum Aschersleben
  • Museum Haldensleben
  • Museum Schloss Bernburg
  • Schachmuseum Ströbeck
  • Schuhmuseum Weißenfels
  • Spengler-Museum Sangerhausen
  • Zentralmagazin Naturwissenschaftlicher Sammlungen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Künstlerinnen und Künstler des Landes Sachsen-Anhalt sind ab jetzt aufgerufen, sich für eine künstlerische Auseinandersetzung mit den ausgewählten Einrichtungen im Rahmen eines Stipendiums zu bewerben. Der Abgabeschluss ist am 18. Juli 2017. Die besten Bewerberinnen und Bewerber erhalten je ein Stipendium, um sich mit den Sammlungen und Schätzen eines der Häuser zu befassen und davon inspiriert, neue Arbeiten zu entwickeln, die das kulturelle Erbe reflektieren. Insgesamt werden acht Stipendien vergeben.

Mit dem „Heimatstipendium“ möchte die Kunststiftung vor allem kleineren, zum Teil im ländlichen Raum gelegenen Einrichtungen eine innovative Möglichkeit der Unterstützung und Förderung bieten. Durch zeitgenössische Kunst und damit verbundenen Aktionen soll ein neues Publikum an diese spannenden Orte gelockt und breites öffentliches Interesse geweckt werden.

Bewerbungsunterlagen und weitere Informationen zum Sonderförderprogramm sind unter www.kunststiftung-sachsen-anhalt.de zu finden.

2. Juni 2017

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Der Künstlerische Beirat der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt hat am 30. Mai 2017 die Bewerbungen der Museen, Sammlungen und musealen Einrichtungen juriert, die sich für das neue Sonderförderprogramm „Heimatstipendium“ der Kunststiftung bewarben. Mit großer Freude wurden die zahlreichen Bewerbungen aus dem gesamten Bundesland auch von kleineren Sammlungen und Museen angenommen. Sie bieten ein breites Spektrum an verschiedenen Sammlungsschwerpunkten, besonders historische Zeugnisse aus den jeweiligen Regionen.

In einer gemeinsamen Sitzung unter beratender Mitwirkung der Kuratoren Dr. Ines Engelmann und Björn Hermann sowie Susanne Kopp-Sievers, Geschäftsführerin des Museumsverbandes Sachsen-Anhalt e. V., wurden 14 Einrichtungen in Sachsen-Anhalt ausgewählt, die an diesem Programm partizipieren könnten.

Die Profile der folgenden Auserwählten werden nun auf der Internetseite der Kunststiftung Sachsen-Anhalt vorgestellt:

  • Börde-Museum Burg Ummendorf
  • Erlebniszentrum Bergbau Röhrigschacht Wettelrode
  • Freilichtmuseum Diesdorf
  • Harzmuseum Wernigerode
  • Johann-Friedrich-Danneil-Museum Salzwedel
  • Kulturhistorisches Museum Schloss Merseburg
  • Mansfeld-Museum Hettstedt
  • Städtische Museum Aschersleben
  • Museum Haldensleben
  • Museum Schloss Bernburg
  • Schachmuseum Ströbeck
  • Schuhmuseum Weißenfels
  • Spengler-Museum Sangerhausen
  • Zentralmagazin Naturwissenschaftlicher Sammlungen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Künstlerinnen und Künstler des Landes Sachsen-Anhalt sind ab jetzt aufgerufen, sich für eine künstlerische Auseinandersetzung mit den ausgewählten Einrichtungen im Rahmen eines Stipendiums zu bewerben. Der Abgabeschluss ist am 18. Juli 2017. Die besten Bewerberinnen und Bewerber erhalten je ein Stipendium, um sich mit den Sammlungen und Schätzen eines der Häuser zu befassen und davon inspiriert, neue Arbeiten zu entwickeln, die das kulturelle Erbe reflektieren. Insgesamt werden acht Stipendien vergeben.

Mit dem „Heimatstipendium“ möchte die Kunststiftung vor allem kleineren, zum Teil im ländlichen Raum gelegenen Einrichtungen eine innovative Möglichkeit der Unterstützung und Förderung bieten. Durch zeitgenössische Kunst und damit verbundenen Aktionen soll ein neues Publikum an diese spannenden Orte gelockt und breites öffentliches Interesse geweckt werden.

Bewerbungsunterlagen und weitere Informationen zum Sonderförderprogramm sind unter www.kunststiftung-sachsen-anhalt.de zu finden.

Der Abgabeschluss ist am 18. Juli 2017. Die besten Bewerberinnen und Bewerber erhalten je ein Stipendium, um sich mit den Sammlungen und Schätzen eines der Häuser zu befassen und davon inspiriert, neue Arbeiten zu entwickeln, die das kulturelle Erbe reflektieren. Insgesamt werden acht Stipendien vergeben.

Nach Auswahl von 14 Museen startet Bewerbungsphase für Künstlerinnen und Künstler

Der Künstlerische Beirat der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt hat am 30. Mai 2017 die Bewerbungen der Museen, Sammlungen und musealen Einrichtungen juriert, die sich für das neue Sonderförderprogramm „Heimatstipendium“ der Kunststiftung bewarben. Mit großer Freude wurden die zahlreichen Bewerbungen aus dem gesamten Bundesland auch von kleineren Sammlungen und Museen angenommen. Sie bieten ein breites Spektrum an verschiedenen Sammlungsschwerpunkten, besonders historische Zeugnisse aus den jeweiligen Regionen.

In einer gemeinsamen Sitzung unter beratender Mitwirkung der Kuratoren Dr. Ines Engelmann und Björn Hermann sowie Susanne Kopp-Sievers, Geschäftsführerin des Museumsverbandes Sachsen-Anhalt e. V., wurden 14 Einrichtungen in Sachsen-Anhalt ausgewählt, die an diesem Programm partizipieren könnten.

Die Profile der folgenden Auserwählten werden nun auf der Internetseite der Kunststiftung Sachsen-Anhalt vorgestellt:

  • Börde-Museum Burg Ummendorf
  • Erlebniszentrum Bergbau Röhrigschacht Wettelrode
  • Freilichtmuseum Diesdorf
  • Harzmuseum Wernigerode
  • Johann-Friedrich-Danneil-Museum Salzwedel
  • Kulturhistorisches Museum Schloss Merseburg
  • Mansfeld-Museum Hettstedt
  • Städtische Museum Aschersleben
  • Museum Haldensleben
  • Museum Schloss Bernburg
  • Schachmuseum Ströbeck
  • Schuhmuseum Weißenfels
  • Spengler-Museum Sangerhausen
  • Zentralmagazin Naturwissenschaftlicher Sammlungen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Künstlerinnen und Künstler des Landes Sachsen-Anhalt sind ab jetzt aufgerufen, sich für eine künstlerische Auseinandersetzung mit den ausgewählten Einrichtungen im Rahmen eines Stipendiums zu bewerben. Der Abgabeschluss ist am 18. Juli 2017. Die besten Bewerberinnen und Bewerber erhalten je ein Stipendium, um sich mit den Sammlungen und Schätzen eines der Häuser zu befassen und davon inspiriert, neue Arbeiten zu entwickeln, die das kulturelle Erbe reflektieren. Insgesamt werden acht Stipendien vergeben.

Mit dem „Heimatstipendium“ möchte die Kunststiftung vor allem kleineren, zum Teil im ländlichen Raum gelegenen Einrichtungen eine innovative Möglichkeit der Unterstützung und Förderung bieten. Durch zeitgenössische Kunst und damit verbundenen Aktionen soll ein neues Publikum an diese spannenden Orte gelockt und breites öffentliches Interesse geweckt werden.

Bewerbungsunterlagen und weitere Informationen zum Sonderförderprogramm sind unter hier zu finden.

Der Abgabeschluss ist am 18. Juli 2017 (Poststempel). Die besten Bewerberinnen und Bewerber erhalten je ein Stipendium, um sich mit den Sammlungen und Schätzen eines der Häuser zu befassen und davon inspiriert, neue Arbeiten zu entwickeln, die das kulturelle Erbe reflektieren. Insgesamt werden acht Stipendien vergeben.

Pressemitteilung 22 – 2017

Der Stiftungsrat der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt hat am 31. Mai 2017 die Förderung von 38 Künstlern und Kunstprojekten aus Sachsen-Anhalt beschlossen. Für die Umsetzung der Förderungen wird eine Geldsumme in Höhe von rund 290.000 Euro zur Verfügung gestellt. Bei der Finanzierung der Fördermaßnahmen wird die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt im Rahmen einer Fördermittelvereinbarung unter anderem von der Kloster Bergesche Stiftung unterstützt. Insgesamt haben sich 118 Künstler, Projekte, Vereine und Theater um die verschiedenen Fördermöglichkeiten beworben. Die Kunststiftung Sachsen-Anhalt schreibt jährlich Stipendien und Förderungen aus, um Kunst und Kultur in Sachsen-Anhalt gezielt und nachhaltig zu unterstützen.

Der nächste Termin für die Abgabe von Anträgen ist der 22. November 2017.

Entscheidend für eine Förderung durch die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt sind Originalität, Qualität und Realisierbarkeit des Projekts. Die künstlerischen Vorhaben, die den Stiftungsrat überzeugten, versprechen konstruktive Impulse und eine nachhaltige Wirkung für die Kunst- und Kulturlandschaft in Sachsen-Anhalt. „Etliche nationale Preise für herausragende künstlerische Werke sind während der letzten Wochen an Stipendiaten und an geförderte Projektgruppen gegangen. Das ist überwältigend und zeigt vor allem die Qualität der Förderpolitik der Stiftung. Das nun die erfolgreiche Ausstellung FANTITASTISCH#2 in Teilen nach Vietnam eingeladen ist, zeigt die Strahlkraft der Stiftungsarbeit auf dem internationalem Parkett, das bereits durch die Vergaben internationaler Stipendien nach Amerika, Asien und Europa kontinuierlichen bespielt wird.“, so Staatsministers Rainer Robra, Chef der Staatskanzlei und Kulturminister des Landes Sachsen-Anhalt.

Das Spektrum der in dieser Förderrunde ausgewählten Projekte ist sehr vielfältig. So werden u.a. das interdisziplinäre Vorhaben der science2public®-Gesellschaft für Wissenschaftskommunikation e. V. in Halle mit ihrem Projekt „Ha:Neo: Neo-Muralismus in Halle Neustadt gefördert. Ha:neo knüpft an die Muralismusbewegung an, greift deren Tradition der Wandbilder auf: Ein Zeichen für die zeitgenössischen Entwicklung Halle-Neustadts setzen und das Stadtviertel als bunt, tolerant und in seiner Art einzigartig darzustellen, liegt im Fokus dieses Projektes.
Florian Georg Michael Fischer, der zusammen mit Johannes Krell für seinen Kurzfilm „Kaltes Tal“ u.a. 2016 mit dem Deutschen Kurzfilmpreis in Gold ausgezeichnet wurde, erhält das einmonatige Stipendium in der Villa Aurora in Los Angeles , um an seinem Projektvorhaben »Übertiere – Posthumane Dioramen (AT)« zu arbeiten. Dazu wird Florian Fischer im Los Angeles Museum of Natural History, welches eine Vielzahl solch detaillierter Dioramen besitzt, umfangreiche Recherchen anstellen. Anschließend soll zu den Dioramen eine Videoarbeit nach dem Prinzip von Schuss und Gegenschuss entstehen.

Folgende Projektvorhaben werden gefördert:

Annegret Thiede, Berlin: Druckkostenzuschuss zum „Künstlerkatalog: Reduktion und Linie“

Prof. Ulrich Reimkasten, Halle: Zuschuss zur „Personalausstellung: Reimkasten. disposition & resonanz“

Kulturstiftung Sachsen-Anhalt, Gommern: Zuschuss zur „Ausstellung „Reflections of India“ in der Moritzburg Kunstmuseum des Landes Sachsen-Anhalt

Dagmar Varady Prinich, Halle: Druckkostenzuschuss zum „Künstlerkatalog: “I don’t like passion/ Louise Bourgeois (AT)“

Uwe Jacobshagen, Halle: Druckkostenzuschuss zum Fotobuch „Rostock Port (AT)“

Nina Hannah Kornatz, Halle: Druckkostenzuschuss zum  Künstlerkatalog

Cornelia Weihe, Halle: Druckkostenzuschus zum „Künstlerkatalog: ZEITGLEICH“

Nancy Jahns, Halle: Zuschuss zur Gestaltung einer Künstler-Website

Kulturrevier Harz e. V., Oberharz am Brocken OT Benneckenstein: Zuschuss zum Theaterprojekt „Im Schatten der Hexen (UA)“

Miguel Munoz, Havelberg: Zuschuss zur „Tanzperfomance mit Live-Musik“

Picturis Produktion, Halle: Zuschuss zur Produktion des Musikvideo “Was” für die Band Schöne Jugend

Picturis Produktion, Halle: Zuschuss zur Audio-Postproduktion von Goethes „Faust ”

Netzwerk Impuls e. V., Dessau-Roßlau: Zuschuss zum Konzert „UMNACHTUNGEN

science2public®-Gesellschaft für Wissenschaftskommunikation e. V., Halle: Zuschuss zum Kunstprojekt „Ha:Neo: Neo-Muralismus in Halle Neustadt

Franckesche Stiftungen, Halle: Zuschuss zur Ausstellung „TRANSPOSITION Sinopale 6“

Dorothée Leipoldt, Halle: Zuschuss zur Lesereihe „Lesen im Pflug. Eine Text-Bild-Klang-Synthese“

science2public®-Gesellschaft für Wissenschaftskommunikation e. V., Halle: Zuschuss zum „Foresight Filmfestival 2017

Ferropolis GmbH, Gräfenhainichen: Zuschuss zur Installation „FEED Ferropolis“

Rosenpictures Filmproduktions GbR, Halle: Präsentationsförderung für den Film „SPIN“ von Ginan Seidl

Timo Hastenpflug, Magdeburg: Produktionsförderung für den Film „Jehn & John“

Forum Gestaltung e. V., Magdeburg: Zuschuss zu Ausstellung „FINDE MANGAN!“

Arbeitsstipendien erhalten: 

Theresa Bastek (Design)

Sophie Baumgärtner (Schmuckkunst)

Tobias Gellscheid (Grafik)

Sebastian Harwardt (Grafik)

Hjördis Hoffmann (Medienkunst)

Katja Jaroschewski (Installation)

Aneta Koutná (Design)

Ilka Leukefeld (Installation/ Plastik)

Jana Mertens (Plastik)

Yvonne Most (Fotografie)

Marco Organo (Literatur)

Dr. Klaus-Rüdiger Mai (Literatur)

Marija Skoko (Design)

Wiebke Wilms (Plastik)

Oliver Ziegler (Medienkunst)

Aufenthaltsstipendien:

Ahrenshoop 2017
Anja Warzecha (Grafik/ Malerei)

Los Angeles 2017
Florian Georg Michael Fischer (Film)

 

31. Mai 2017

Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt
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Pressemitteilung 21 – 2017

Halle im November 2016 bis in den Januar 2017: Die Stipendiatenausstellung der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt „Fantitastisch#2- Kunst und Design nicht nur für Kinder“ begeistert über 2000 Kindern, 30 Schulklassen nehmen an Führungen teil und weitere zahlreiche Angebote wie Kinderkunstnachmittage, Puppentheater, Leseabende und Weihnachtssingen sowie Kinderkunsttag im Zoo Halle locken viele Besucher an.

Das Goethe-Institut Hanoi hörte vom enormen Erfolg der Ausstellung in Halle und lud die Kunststiftung Sachsen-Anhalt ein, mit ihren Stipendiaten und der Ausstellung  „Fantitastisch#2“ auf Reisen zu gehen. Kurz darauf wurde die Kuratorin Kim Chung Pham vom Goethe-Institut nach Halle entsendet, um zusammen mit der Stiftungsdirektorin Manon Bursian und den Stipendiaten und Stipendiatinnen das Ausstellungsformat für den Einsatz in Vietnam anzupassen. Dabei wurden Arbeiten folgender StipendiatInnen ausgewählt: Julia Kaupitwa, Carolin Malur, Ines Schmiegel, Anne Sommer, Gunther Schuhmann, Juri Spetter und Maria Taebling. Die Eröffnung wird am 4. Juni 2017 gefeiert und bis 30. Juni 2017 ist dann die Ausstellung für Kinder und Erwachsene geöffnet. Eine Anschlussausstellung ist für Saigon (Ho Chi Minh Stadt) geplant.

Folgende Künstler aus Sachsen-Anhalt nehmen an der Ausstellung teil:

Julia Kaupitwa und Carolin Malur arbeiten gemeinsam unter dem Label JulicaDesign. Die beiden Designerinnen entwerfen Möbel und Accessoires für Kinder, mit denen auch gespielt werden kann.

Mit dem textilen Baukasten von Ines Schmiegel kann sich jeder ganz ohne Nähmaschine ein individuelles Stofftier basteln. Teile aus Stoff lassen sich mit Klettbändern verbinden und immer wieder neu zusammensetzen.

Anne Sommer, die ein Aufenthaltsstipendium in New York hatte, ließ sich von der Stadt inspirieren: Durch die vielen verschiedenen Menschen, die sie dort traf im Bus, in der U-Bahn, auf der Straße, überall. Ihre Eindrücke verdichtete sie zu verschiedenen Charakteren, aus denen sie textile Figuren entstehen ließ, die einerseits Marionette und andererseits auch Rucksack sind. Dieses Spielmode-Accessoire können Kinder immer zum Spielen dabei haben.

Witzige Laufräder für Kinder entwickelte Juri Spetter. Das Besondere daran: sie werden aus Weggeworfenem gebaut. Denn verschrottet werden Dinge, weil sie Neuem Platz machen mussten, sich in der Wohlstandsgesellschaft die Reparatur nicht mehr lohnt oder ihr früherer Besitzer sie schlicht „nicht mehr sehen“ konnte. Auf Schrottplätzen oder auf der Straße entdeckt, sind es Ausgangsmaterialien für Juri Spetter.

Für das iPhone entwickelte Maria Taebling eine App, die Farben in Töne verwandelt. SLOOM ist ein Sound-Art-Projekt, bei dem jeder zum Klangkünstler wird und ganz unterschiedliche Klangwelten aus der Umgebung hervorlocken kann. Die Farben sind bestimmten Klängen zugeordnet.

Kaum ein Mensch hat heute noch Zeit. Wie kann das sein, wo wir doch alle unzählige Hilfsmittel benutzen, um genau diese einzusparen? Gunther Schumann fand Antworten auf diese Fragen im Kinderbuch „Momo“ von Michael Ende. Dort sind die grauen Herren Agenten der Zeitsparkasse. Sie stehlen unsere Zeit, indem sie uns von der Notwendigkeit der Zeitökonomie überzeugen. Letztendlich machen sie uns damit zu ihren Sklaven. In Kombination aus Rap, Kinderbuch und einer lebensgroßen Comicwelt entstand ein Musikvideo, welches das Ideenuniversum von Michael Ende neu interpretiert.

Auf internationaler Ebene gewinnt Kunstvermittlung immer mehr an Bedeutung: Das breite Angebot und die neuen Formate im Rahmen der Stipendiatenausstellungen der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt finden überzeugenden Anklang in Vietnam. „Eine Ausweitung der internationalen Kontakte auf diesem Weg sind Anerkennung, Bewegung und Vernetzung in einem.“, so Manon Bursian, Direktorin der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt. Das Goethe-Institut Hanoi will einerseits im Rahmen von Austauschbegegnungen attraktive kulturelle Teilhabegelegenheiten für Kinder und Jugendliche schaffen, andererseits das klassische Schüleraustausch-Format um die Dimension der künstlerischen Projektarbeit erweitern. Ganz in diesem Sinne leiten die Stipendiaten Juri Spetter und Anne Sommer auf Einladung des Goethe-Instituts Kunstvermittlungsworkshops, die sie bereits in Deutschland erprobt haben. „Darüber freue ich mich ganz besonders, denn die künstlerische Arbeit von Künstlern in Sachsen-Anhalt an eine junge Generation in Vietnam weiterzugeben, ist eine unglaublich nach vorn gerichtete Chance für beide Seiten.“, sagt Stiftungsdirektorin Manon Bursian, die zur Eröffnung in die Ausstellung einführen wird.

FANTITASTISCH – TUYỆT CÚ MÈO
Kunst und Design nicht nur für Kinder
Eröffnung am 04.06.2017 um 10 Uhr
4. – 30. Juni 2017 täglich von  09-19 Uhr
Goethe-Institut Hanoi
56-58 Nguyen Thai Hoc
Ba Dinh, Hanoi

29. Mai 2017

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Pressemitteilung 20 – 2017

Caterina Behrendt (Grafikerin und Bildhauerin) und Anna Maria Zinke (Kunstpädagogin und Musikerin) haben es sich mit ihrem Projekt KITA MEETS KÜNSTLERHAUS zur Aufgabe gemacht, 30 Kindern aus drei verschiedenen halleschen Kindertagesstätten, auf spielerische Art und Weise die künstlerischen Techniken der Monotypie, des Modellierens, der Klangkunst, der Malerei, des Geschichtenerzählens und der Hörspielkunst näherzubringen.

Vom 8. März bis 21. April kamen die Kinder jeweils einmal wöchentlich in das Künstlerhaus Goldener Pflug. Dort hatten sie zum Einen die Möglichkeit, unter Anleitung der Künstlerinnen zu spinnen, Ideen zu entwickeln und bei der künstlerischen Umsetzung mit verschiedenen Materialien in Berührung zu kommen. Zum Beispiel konnten sie sich an Ton, Druckfarben, musikalischen Instrumenten und Klangerzeugern ausprobieren. Zum Anderen lernten sie mit dem Künstlerhaus eine bisher unbekannte, neue und inspirierende Umgebung kennen, die ihnen so im Alltag sonst nicht ohne weiteres zugänglich wäre.
Im Laufe des Projekts sind viele kleine Kunstwerke entstanden, die nun in einer gemeinsamen Ausstellung im Künstlerhaus Goldener Pflug ausgestellt werden.

Die Ausstellung wird am Samstag, 20. Mai eröffnet und wird über die Dauer von drei Wochen zu sehen sein. Vom 8. bis 11. Juni läuft sie außerdem gemeinsam mit der Ausstellung des Künstlerhauses im Rahmen von
„Sichtbar – zeitgenössische Kunst in Halle“ und endet am Sonntag, 11. Juni mit einer Finnissage.

Während der Ausstellungszeit ist eine Vorführung einer im Projekt erarbeiteten Hörgeschichte für die Eltern geplant. Ebenso soll es Führungen der Kinder für die Eltern und die ansässigen Künstler geben.

Vernissage: 20.05. | 15 Uhr + Interview: „Kinder fragen Künstler“
Finissage: 11.06. | 15 Uhr

Das Projekt wird mit den halleschen Kindertagesstätten „Traumland“, „Kinderinsel“ und „Welt-Entdecker“ durchgeführt und gefördert durch die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt.

Abschlussausstellung- Es war einmal ein Fisch, der hatte viele Schuppen…
21. Mai – 11. Juni 2017
Künstlerhaus Goldener Pflug
Raum für Verschiedenes
Alter Markt 27
06108 Halle (Saale)

Öffnungszeiten Freitag – Dienstag:
Freitag / Samstag / Sonntag: 11 – 15 Uhr | + Donnerstag, den 08.06. innerhalb der Sichtbar-Kunsttage!
Montag: 14 – 18 Uhr
Dienstag: 14 – 19 Uhr

oder nach Vereinbarung Tel: 0172/ 3157580 oder E-Mail: post@soundsketch.de
Vom 25.05. – 28.05. bleibt die Ausstellung geschlossen!

Pressemitteilung 19 – 2017

Zum 20. Mal wurde der Jugend-Kultur-Preis des Landes Sachsen-Anhalt verliehen: in diesem Jahr unter dem Wettbewerbsmotto „unterwegs“. Mit dem Preis würdigen die Staatskanzlei und das Ministerium für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt künstlerische Werke und kulturelle Projekte von Kindern und Jugendlichen bis 27 Jahre.

Der Künstlerin Yvonne Lützendorf und ihrer Compania Bella SoSo wurde am 8. Mai 2017 der Förderpreis für ihr Tanzstück »fields« von Rainer Robra, Staatsminister und Minister für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt, überreicht. Die Stiftungsdirektorin Manon Bursian und der Vorsitzende des Stiftungsrates Rainer Robra gratulieren Yvonne Lützkendorf und ihrer Companie zu diesem Erfolg. Yvonne Lützkendorf erarbeitete die Choreografie des Stückes während ihres Stipendiums in Tel Aviv und hat sich dabei ein internationales Netzwerk erschlossen. „Kultureller Austausch ist nichts Einseitiges, er ist eine Reflektion auf beiden Seiten. Mit »fields« ist dies gelungen. Vor allem durch ein Stipendium von der Kunststiftung für Tel Aviv, das es mir ermöglichte, meine dort gesammelten Erfahrungen nach Hause zu tragen . Ich habe viele weitere Reisen nach Israel unternommen, allein ein großer Wunsch wäre, mit meiner ganzen Companie dorthin reisen zu können.“ so Yvonne Lützkendorf.

Die Künstlerin besuchte 2016 im Rahmen eines internationalen Arbeitsstipendiums der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt in Tel Aviv die Schulen der Kibbutz Contemporary Dance Company im Kibbutz Ga’aton unweit der libanesischen Grenze und schaute dem Choreografen und künstlerischen Leiter der Batsheva Dance Company Ohad Nahrin bei dessen Arbeit über die Schulter, studierte seine Kurse und Vorstellungen im »Gaga«. Im »Gaga« werden bekannte Muster und Strukturen aufgebrochen und neu gedacht, Grenzen überschritten: Tanz als Befreiung, als Wechselspiel auf vielen Ebenen und die Suche nach dem Inneren. Yvonne Lützkendorf verarbeitete ihre Impressionen und Empfindungen in ihrem Tanzstück »fields«, das sie mit ihrer Compania Bella SoSo erfolgreich auf die Bühne brachte. Die Inszenierung »fields« greift das ewig menschliche Thema der Grenzen auf: Grenzen verschieben sich, neue Grenzzeichnungen entstehen und für einen kurzen Augenblick erscheinen grenzenlose Freiräume – abstrakte Formen der Grenzbewegungen.

Die nächste Vorstellung von »fields« ist am Sonntag, 18. Juni 2017 um 19 Uhr.

Tanztheater Bella SoSo e.V.
Universitätsring 6/6a
06108 Halle (Saale)

Karten unter www.bellasoso.org

09. Mai 2017

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Foto: Falk Wenzel

Pressemitteilung 18 – 2017

Die Jahresablesung, ein literarisches Format der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt, das alljährlich Autorinnen und Autoren vorstellt, die durch die Stiftung gefördert wurden, wird fünf: Am 10. Mai 2017 um 19 Uhr freuen wir uns auf Isabel Cole, Dirk Laucke, Marlen Pelny, Kirsten Sanders und Simone Trieder, die aus ihren neuesten Arbeiten lesen, darüber sprechen. Peter Godazgar, Kulturjournalist und selbst Autor, wird durch den Abend moderieren.

Dirk Laucke schreibt an einem Roman »Nur die Harten (kommen in den Garten)«, aus dem er u.a. zur 5. Jahresablesung eine Kostprobe geben wird. „Die Idee dieses Romans lässt Nikolai Gogols großartig-komischen Roman »Tote Seelen« wiederaufleben. Nur handelt es sich nicht um ein Sittenbild Russlands im neunzehnten, sondern Deutschlands im einundzwanzigsten Jahrhundert.“ so Dirk Laucke. Der Roman erzählt uns die Geschichte des kleinen Spediteurs Schlicht, der mit dem Rücken an der Wand steht, weil ihm das Finanzamt den Hahn zudreht. Und das, wo seine Frau Andrea stolz ihren Schwangerenbauch vor sich her schiebt während sie Spenden für Flüchtlinge einsammelt. Nur bei Schlichts Angestellten Christian (mit dem Thor-Hammer um den Hals) kommt sie nicht besonders weit. Schlicht teilt seiner Frau nichts von eventuellen finanziellen Problemen mit, sondern plant wie blöde einen Befreiungsschlag für sich und seine Firma.

»Abseits dessen« – eine Novelle von Kirsten Sanders handelt von verschiedenen Bewusstseinsprozessen, genauer um Wahrnehmung, Trance, Aufmerksamkeit, Aphasie, Desorientierung und Tod. Die Geschichte spielt in einer verlassenen Ruine, in der alles zusammenbricht. Eine schemenhafte Figur entdeckt diese apokalyptische, aber ästhetisch einladende Umgebung. Sie hat ein universelles Gedächtnis, das auseinander gefallen ist. In ihrem zersplitterten Gehirn sind diverse Zerstreuungen vereint. Deshalb begibt sie sich in einen Lernprozess der Fokussierung, um inneren Frieden zu finden.

Simone Trieders Roman mit Stimmen von Zeitzeugen »Saftra ist nicht morgen« erzählt, wie die Kinder der im Oktober 1946 nach Russland verschleppten Eltern die Jahre dort erlebten. Wie beeinflusste diese Zeit ihr Leben: die Kinder damals im Babyalter bis Mitte 20 sind heute 70 bis über 90 Jahre. Nach dem 2. Weltkrieg gab es sogenannte lebende Reparationen. Die Alliierten interessierte vor allem die Raketentechnik der Deutschen. Der russische Geheimdienst holte in den frühen Morgenstunden des 22. Oktober 1946 zweieinhalbtausend Spezialisten mit ihren Familien aus den Betten und verschleppte sie für fünf bis acht Jahre in die Sowjetunion. Über die Zeit dieser Zwangsaufenthalte gibt es einige Erinnerungsliteratur und wissenschaftliche Arbeiten. Mit dem Roman »Saftra ist nicht morgen« wagt sich Simone Trieder erstmals an eine literarische Bearbeitung des Themas.

»Schatten« ist ein Coming of Age-Roman von Marlen Pelny über die Schönheit und Verletzlichkeit der Kindheit. Erzählt wird von der viel zu kurzen Zeit, in der man lernt Auto zu fahren, von Freundschaft, Liebe und dem Gefühl, zuhause zu sein.

Isabel Cole erzählte in ihrem Roman »Die grüne Grenze. Ein Märchen« über ein junges Künstlerpaar, Thomas und Editha, das von Berlin aufs Land zieht. Ein Kind ist unterwegs — ungeplant. Die Ehe — unbedacht. Wir befinden uns im Jahr 1973, das Dorf, in dem Edithas Mutter ein altes Gasthaus aus Familienbesitz zurückerhalten hat, heißt Sorge und liegt in der Sperrzone der DDR an der innerdeutschen Grenze im Harz. So spielt der Roman auch überwiegend im Ostharz und setzt sich sowohl mit der DDR- und NS-Geschichte als auch mit der ottonischen Vergangenheit auseinander.

Der Eintritt ist frei!

5. Jahresablesung
10. Mai 2017 um 19 Uhr
Isabel Cole | Dirk Laucke | Marlen Pelny |
Kirsten Sanders | Simone Trieder
Neuwerk 11
06108 Halle

04. Mai 2017

Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt
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Pressemitteilung 17 – 2017

Am Dienstag, den 2. Mai 2017 um 19 Uhr eröffnen Manon Bursian, Direktorin der Kunststiftung Sachsen-Anhalt, Marco Tullner, Bildungsminister des Landes Sachsen-Anhalt und die Kuratorin Dr. Ines Janet Engelmann die Stipendiaten-Ausstellung »STADTRAUMZEIT«.

Lebensumfeld Stadt: Die intensive Erfahrung von Stadt und ihre Entwicklung, die Erkundung von Raum, und Fläche in Zeichnungen, Malereien, Objekten, Installationen, Textil- und Keramikarbeiten ist Thema der Ausstellung »STADTRAUMZEIT«. Die Stadt mit ihrer Fülle von architektonischen Räumen, epochalen Kontexten und zufälligen Episoden ist der breite Teppich für die zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstler, die mit ihren Werken die mannigfaltigen Facetten der Stadt mit deren Räumen und Zeiten beleuchten. Die Entwicklung von Stadtraum, dessen Ökologie sowie Strukturen aus Raum und Zeit, auch im Verhältnis zur Natur sind hierbei die Schwerpunkte.

Silke Koch thematisiert in ihrer Audioinstallation Verlorenes, Vergessenes und Erinnerung. So ist es das Arbeiterdenkmal „Fäuste“, das monumental auf den damaligen Ernst-Thälmann-Platz thronte und die Künstlerin zu einer Forschungsreise durch die Zeit einlud. Der heute verwaiste Ort, drängte nach Antworten auf die Frage, wie Geschichtsbilder im öffentlichen Raum erzeugt werden und deren Potential für die Identitätsstiftung.

Andreas Köppe überblendet verschiedene Motive wie in Vexierbildern. Menschenleere Landschaften und spiegelnde, verwaiste Hochhausfassaden überlagern sich und faszinieren durch den plötzlichen Fokus auf die Effekte, erzeugt durch die Bewegung des Betrachters und des Lichtes.

Anders bei Luise Ritter: irritierend wirkt die simultane Darstellung des Ungleichzeitigen in ihren Zeichnungen. Wie auf Palimpsesten zeigen die Arbeiten dokumentarisch und imaginativ die städtebauliche Entwicklung Leipzigs von 2000 bis 2030 beispielhaft an signifikanten Straßenzügen und Plätzen. Veränderungen im Stadtraum verschmelzen in grafischen, sich verwebenden Strukturen.

Lars Petersohns Gemälde zeigen die ökologischen Beziehungen in der Stadt, die im Verlauf der Zeit Räume verändern: der Baum in der Dachrinne, das Pflaster aufwerfenden Wurzeln, Eingänge zu Tierbehausungen im Untergrund. Der Stadtraum im Wandel der Zeit steht hier als geborgte Landschaft, die in und mit der Natur existiert.

Die Schönheit des Verfalls, des Morbiden, des Alten, Gebrauchten, Benutzten, mit Patina Überzogenem, Rissigen, Angeschlagenen ist, was Nina Viktoria Naußed fasziniert und inspiriert. Ihre als Plastik funktionierenden Keramiken befassen sich mit verlassenen Orten, verwaisten Stadtlandschaften.

Beteiligte Künstlerinnen und Künstler: Silke Koch, Andreas Köppe, Nina Viktoria Naußed, Lars Petersohn, Luise Richter, Emanuel Schulze, Franziska Friese und Nicolas Engele

Die Ausstellung nimmt an der Museumsnacht am 6. Mai 2017 teil und ist bis 23 Uhr geöffnet.

Außerdem ist sie Teil der Initiative sichtbar – zeitgenössische Kunst im Rahmen der Händelfestspiele in der Zeit vom 26. Mai – 11. Juni 2017.

Einen Kinderkunstnachmittag am 20. Mai 2017 findet im Rahmen der Ausstellung mit den Künstlern Silke Koch und Emanuel Schulze statt, die an diesem Nachmittag ihre künstlerische Arbeit an Kinder vermitteln und mit ihnen gemeinsam Kunstwerke gestalten.

Die 5. Jahresablesung mit 5 Autoren, die durch die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt gefördert werden, findet zudem am 10. Mai 2017 um 19 Uhr in der Ausstellung statt. Es lesen Isabel Cole, Dirk Laucke, Marlen Pelny, Kirsten Sanders und Simone Trieder. Moderiert wird die Literaturnacht durch Peter Godazgar.

 

3. Mai – 11. Juni 2017
Eröffnung am 2. Mai 2017 um 19 Uhr
STADTRAUMZEIT
Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt
Neuwerk 11 | 06108 Halle (Saale)
Öffnungszeiten: Mi–So 14–18 Uhr
Eintritt: 3 € | ermäßigt 1 €

26. April 2017

Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt
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Pressemitteilung 16 – 2017

Die Museen im Bundesland Sachsen-Anhalt von Diesdorf bis Zeitz zeugen in ihrer Vielfalt von der einzigartigen Kultur-, Kunst- und Industriegeschichte der mitteldeutschen Region. Hier ist seit Jahrhunderten die Avantgarde zu Hause, was sich nicht zuletzt an der Dichte der UNESCO-Welterbestätten ablesen lässt. Sachsen-Anhalt ist somit das ideale Land für Zeitreisende – vorwiegend in die Vergangenheit, manchmal auch in die Zukunft. Für Künstlerinnen und Künstler ist es eine verheißungsvolle Heimat. Davon zeugen vor allem die zahlreichen, kostbaren Sammlungen in Sachsen-Anhalt: Das Land zwischen Mittelalter und Romantik, Aufklärung und Moderne war und ist daher eine gute Ausgangsbasis für Kreative. Im neuen Stipendiatenprogramm der Kunststiftung geht es vor allem darum, dass Künstler etablierte Institutionen wie Museen neu entdecken.

Um Künstler für die einzigartigen Sammlungen auch kleinerer Museen Sachsen-Anhalts zu sensibilisieren, wird die Kunststiftung im Zeitraum 2017/2018 und in Kooperation mit dem Museumsverband des Landes Sachsen-Anhalt Künstlerinnen und Künstlern den Zugang und die Arbeit in Museen ermöglichen. „Das neue Programm unter dem Titel »Heimatstipendium« soll Künstlerinnen und Künstler anregen und unterstützen, sich mit dem seit Jahrhunderten Aufbewahrten zu befassen, um dann davon inspiriert neue Arbeiten zu entwickeln. Es geht uns dabei vor allem um die Stärkung der Museen als Institutionen unseres kulturellen und künstlerischen Gedächtnisses.“, so die Stiftungsdirektorin Manon Bursian. Der Stiftungsrat der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt gab im November 2016 den Startschuss für das »Heimatstipendium« mit einem Gesamtbudget von 173.000 Euro. Die Kunststiftung geht dabei eine Kooperation mit dem Museumsverband Sachsen-Anhalt e.V. ein: „Der Museumsverband Sachsen-Anhalt e. V. sieht in dem „Heimatstipendium“ einen unkonventionellen frischen Impuls, der es Künstlerinnen und Künstlern ermöglicht, mit ihren Mitteln die Museen, Sammlungen und Objekte zu erforschen und somit „Heimat“ neu zu entdecken. Dies ermöglicht der Bevölkerung vor Ort, künstlerische Schaffensprozesse aus der Nahperspektive zu erleben, tradierte Sichtweisen zu hinterfragen und mit den Künstlerinnen und Künstlern zu diskutieren.“, so Susanne Kopp-Sievers, Geschäftsführerin vom Museumsverband Sachsen-Anhalt e.V.

Mit dem innovativen Stipendium, das die Museen mit Künstlerinnen und Künstlern aller Sparten aus Sachsen-Anhalt zusammenbringt und auf die Dauer eines Jahres angelegt, mit je 12.000 Euro dotiert ist, erhalten bis zu acht Kunstschaffende die Möglichkeit, sich mit den Sammlungen der Institutionen auseinanderzusetzen. Zeitgenössische Kunst soll so mit den Schätzen verschieden ausgerichteter Sammlungen in Zusammenhang gebracht werden. Partizipative Ansätze, Veranstaltungen und zielgerichtete Öffentlichkeitsarbeit aktiviert hoffentlich ein breites Publikum für die Museen, bei denen es fortan in den Präsentationen nicht nur den „Blick zurück“ geben wird, sondern auch Positionen aus der Gegenwart, die zukunftsweisend sein können und vor allem für kleinere Häuser in ländlicheren Regionen einen wichtigen Beitrag zu deren Relevanz und zum Fortbestand leisten.

In einer ersten Ausschreibung (Bewerbungsschluss am 15. Mai 2017) können sich Museen aus Sachsen-Anhalt für die Teilnahme am Programm bewerben. Im Anschluss folgt eine zweite Ausschreibung Anfang Juni 2017, auf die sich Künstlerinnen und Künstler aus Sachsen-Anhalt für die Arbeit mit und in den ausgewählten Häusern bewerben können.

 

3. April 2017

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Pressemitteilung 15 – 2017

Kunst im öffentlichen Raum hat es nicht leicht, so hieß es in der Pressemitteilung der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt am 6. März 2017 zum Vandalismus gegen das beliebte Werk »diving platform« (Winkekatzen-Laufband) von Marc Fromm im Außenbereich der Ausstellungsräume der Landeskunststiftung. Das Werk war schon während der Aufbauarbeiten für viele Menschen so spannend und faszinierend, dass es zum Stehenbleiben, Staunen und Fotografieren einlud. Vier der Winkekatzen wurden kurz nach Eröffnung der Ausstellung »FROMM« mutwillig zerstört, weggeworfen. Der Publikumsliebling wurde durch den Künstler Marc Fromm in einer anderen Formation mit kleineren Katzen wieder zum Winken gebracht. Die Originalformation aber kostet Geld. Die Stadtwerke Halle haben das Kunstwerk ins Herz geschlossen und betreuen es wieder, denn wir erinnern uns: 2014 wurden das Winkekatzen-Laufband bereits zerstört, die Stadtwerke hatten hier schon die Kosten der Reparatur übernommen. Dank einer großzügigen Spende der Stadtwerke Halle kann auch dieses Mal das Kunstwerk einer Reparatur unterzogen werden. „Das ungewöhnliche Kunstwerk hat bereits im vergangenen Jahr so vielen Menschen, die täglich in Richtung Peißnitzinsel spazieren gehen, Freude bereitet: Väter blieben stehen und erklärten ihren Kindern, was Glückskatzen sind“, sagt Matthias Lux, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stadtwerke Halle. „Wie zahlreiche Hallenser bedauern auch wir die Zerstörung sehr und setzen uns deshalb gern für die Restaurierung ein. Außerdem sollte die Zerstörung dieses besonderen Kunstwerkes durch Vandalismus nicht die letzte Nachricht sein, die man darüber hört.“ Kunst im öffentlichen Raum muss gestärkt werden, denn „Kunst verschwindet zumeist in geschlossenen Räumen wie Archiven, Tresoren oder in einem geschützten Ausstellungsraum. Im öffentlichem Raum wird sie der Allgemeinheit zugänglich gemacht und lockt den einen oder anderen an, mehr Kunst sehen zu wollen. Nur so kann Kunst allgemein verständlich wahrgenommen werden. Die Zerstörungswut einzelner trifft  vor allem im Fall der Winkekatzen von Marc Fromm in der öffentlichen Wahrnehmung und bei mir auf absolutes Unverständnis. An dieser Stelle danke ich den Stadtwerken Halle, dass sie durch ihre Spende die Restauration des Werkes ermöglichen und es im öffentlichen Raum weiter leuchten kann.“ sagt Dr. Schellenberger, Staatssekretär für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt. Vandalismus gegenüber Kunst im öffentlichen Raum ist immer wieder ein Thema in vielen Kommunen. „Entscheidend für den Schutz von Kunst im öffentlichen Raum ist jedoch das gemeinsame Bestreben sie als wertvolles Element von Stadtkultur anzuerkennen und miteinander achtsam in diesem Sinne zu bleiben.“, so Stiftungsdirektorin Manon Bursian.

Der Pressetermin findet am 29.3.2017, 15.00 Uhr, in den Ausstellungsräumen der Kunststiftung des Landes Sachsen Anhalt im Neuwerk 11 in Halle (Saale) mit Kaffee und Kuchen statt. Dr. Schellenberger, Staatssekretär für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt, Matthias Lux, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stadtwerke Halle, und Marc Fromm sind anwesend. Die Direktorin Manon Bursian freut sich, Sie begrüßen zu dürfen.

 

22. März 2017

Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt
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Leipziger Buchmesse 23. bis 26. März 2017

Gleich acht durch die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt geförderte Künstlerinnen und Künstler präsentieren ihre Werke auf der diesjährigen Leipziger Buchmesse: Anne Deuter, Robert Deutsch, Annegret Frauenlob, Peter Winzer und Claudia Richter. Wir freuen uns und empfehlen die Buchpremiere: »senfgelb« von Anne Deuter, die Lesung und Ausstellung zur Neuerscheinung „Turing“ von Robert Deutsch, der neue Erzählband „Am gelben Hang“ von Peter Winzer sowie die Arbeiten von Annegret Frauenlob und Claudia Richter auf dem Marktplatz Druckgrafik.

Buchpremiere: »senfgelb« von Anne Deuter
Das Künstlerbuch beschreibt in poetischen Mehrzeilern die Vater-Tochter-Beziehung aus Blickwinkeln von verschiedenen Töchtern. Der Vater ist stets Ausgangspunkt. Er selbst kommt nicht zu Wort, er ist da und nicht da- ein Mythos. Angefangen bei Anne Deuter selbst, entkoppeln sich die Texte von ihrer Position. Das Künstlerbuch wird im Rahmen der Leipziger Buchmesse 2017 von der Künstlerin persönlich vorgestellt.
Leipziger Buchmesse
23.-26.März 2017
Halle 3 | Stand 503
www.leipziger-buchmesse.de

Neuerscheinung: »Turing« – Robert Deutsch
Eine Lesung und eine Ausstellung findet anlässlich der zur Buchmesse erscheinenden Graphic Novel über den britischen Mathematiker und Computerpionier Alan Turing statt. Gezeigt werden Originalzeichnungen aus dem Buch \Turing\ von Robert Deutsch. Zur Vernissage liest Peter Reinhardt aus der Graphic Novel. Der Künstler Robert Deutsch, am Vernissage-Abend anwesend, widmet sich in seiner Graphic novel dem Leben und Werk des englischen Mathematikers Alan Turing, einer ebenso genialen wie zutiefst tragischen Figur des 20. Jahrhunderts. Er konzentriert sich dabei besonders auf die individuellen Facetten der eigenwilligen Person. Robert Deutsch entfaltet in seiner mit acrylfarben gezeichneten Graphic Novel eine einfallsreiche Bildsprache, in deren Metatext es ihm gelingt, aus dem Klischee Turing eine charakterstarke Figur zu entwickeln. Mit seiner Graphic Novel wurde Robert Deutsch für den German Design Award 2016, den Hans-Meid Preis 2015 und den Comicbuchpreis der Berthold Leibinger Stiftung 2015 als Finalist nominiert. Erschienen ist sie im avant-verlag Berlin.
Leipziger Buchmesse
23.-26.März 2017
Leseinsel Junge Verlage
Halle 5 | Stand G200
www.leipziger-buchmesse.de

Ausstellung + Lesung
Turing (Graphic Novel – Originalzeichnungen) Robert Deutsch
25. 03. – 30. 04. 2017
Die Vernissage und die Lesung sind am 24. 03. 2017 um 19 h.
Potemka Contemporary Art
Aurelienstraße 41
04177 Leipzig
Di – Fr 14 – 18 + Sa. 11 – 16
Sonderöffnungszeiten zum Galerierundgang: Sa 29.04.2017, 11-20, So 30.04.2017, 11-14
potemka.de

Neuerscheinung »Am gelben Hang« von Peter Winzer
Acht Erzählungen legt Peter Winzer in seiner Sammlung »Am gelben Hang« vor. In gewisser Weise sind das Geschichten aus dem verschütteten Leben. So berichtet der Autor in der Titelstory von der Zumutung des Erwachsenwerdens und der Coolness, den Reservaten der Kindheit, vom Reisen, von Liebe und Freundschaft, von der Sehnsucht, der Einsamkeit der Einzelgänger. Nach zwei Gedichtbänden und einer Textauswahl beeindruckt der hallesche Dichter nun mit seinem ersten geschlossenen Prosa-Zyklus, der im Mitteldeutschen Verlag erschienen ist.
Leipziger Buchmesse
23.-26.März 2017
Halle 5 | Stand G301
www.leipziger-buchmesse.de

Marktplatz Druckgrafik: Annegret Frauenlob und Claudia Richter
Zum sechsten Mal präsentieren sich auf der Leipziger Buchmesse auf dem Marktplatz Druckgrafik in der Halle 3 Galerien, Druckwerkstätten und Künstler mit ihren druckgrafischen Werken und buchkünstlerischen Editionen und der stetig wachsende Zuspruch von Ausstellern und interessiertem Publikum bezeugt, dass die Druckgrafik eine lebendige und aktuelle Ausstrahlung besitzt. Auch in diesem Jahr sind wieder neue und junge Aussteller hinzugekommen, dies ist nicht zuletzt der Förderung durch den Wettbewerb, der von der Leipziger Buchmesse in Zusammenarbeit mit Ausstellern des Marktplatzes Druckgrafik ausgerichtet wird, zu verdanken. Zum fünften Mal fand er statt. Es wurden vier Preisträger ausgewählt. Unter ihnen zwei ehemalige Stipendiatinnen der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt: Annegret Frauenlob und Claudia Richter. Zusammen mit den weiteren Preisträgerinnen Rita Lass und Petra Reichenbach präsentieren sie ihre Arbeiten auf der Buchmesse.
Leipziger Buchmesse
23. – 26. März 2017
Halle 3 | F500 und F505
www.leipziger-buchmesse.de

Messebeteiligung: Sarah Deibele und Sara Möbius im Bereich Marktplatz Druckgrafik
Sarah Deibele
(1988 in Wismar geb.) und Sara Möbius (1985 in Halle geb.) studierten Freie Grafik bei Thomas Rug an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle. Sie arbeiten freischaffend in Halle in den Bereichen Zeichnung
und Druckgrafik. Sarah Deibeles erzählerische Blätter entstehen frei aus dem alltäglich Erlebten oder zu Texten, u. a. von Ingeborg Bachmann und Wolfgang Borchert. Die aktuellen Radierungen und Linolschnitte von Sara Möbius
beschäftigen sich mit dem Erlebnis vom Phänomen Natur. In Ihnen entsteht eine Atmosphäre der Intimität. Die beiden Grafikerinnen zeigen originalgrafische Blätter, Bücher und Kassetten.

Leipziger Buchmesse
23.–26. März 2017

Halle 3 / Stand F517

www.leipziger-buchmesse.de

Lesung mit Musik: André Schinkel u.a. zu TUGENDEN + SÜNDEN

Die Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik e.V., PEN-Zentrum Deutschland lädt in die Buchhandlung Südvorstadt ein: Dirk-Uwe Becker, Tanja Dückers, Peter Gosse, Ralph Grüneberger, Josef Haslinger, Steffen Herrmann, Adel Karasholi, Juliane Rotter, Marco Runge, André Schinkel lesen mit Musik. Thematisch dreht sich an diesem Leseabend alles um die Frage: Wie nehmen wir die menschlichen Tugenden und Sünden wahr, im Leben und in der Literatur?
TUGENDEN + SÜNDEN: PEN-AUTOREN LESEN
23. März 2017 | 20:30
Buchhandlung Südvorstadt
Karl-Liebknecht-Straße 126
04275 Leipzig (Süd)

 

Pressemitteilung 14 – 2017

Gleich acht durch die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt geförderte Künstlerinnen und Künstler präsentieren ihre Werke auf der diesjährigen Leipziger Buchmesse: Anne Deuter, Robert Deutsch, Annegret Frauenlob, Peter Winzer und Claudia Richter. Wir freuen uns und empfehlen die Buchpremiere: »senfgelb« von Anne Deuter, die Lesung und Ausstellung zur Neuerscheinung „Turing“ von Robert Deutsch, der neue Erzählband „Am gelben Hang“ von Peter Winzer sowie die Arbeiten von Annegret Frauenlob und Claudia Richter auf dem Marktplatz Druckgrafik.

Buchpremiere: »senfgelb« von Anne Deuter
Das Künstlerbuch beschreibt in poetischen Mehrzeilern die Vater-Tochter-Beziehung aus Blickwinkeln von verschiedenen Töchtern. Der Vater ist stets Ausgangspunkt. Er selbst kommt nicht zu Wort, er ist da und nicht da- ein Mythos. Angefangen bei Anne Deuter selbst, entkoppeln sich die Texte von ihrer Position. Das Künstlerbuch wird im Rahmen der Leipziger Buchmesse 2017 von der Künstlerin persönlich vorgestellt.
Leipziger Buchmesse
23.-26.März 2017
Halle 3 | Stand 503
www.leipziger-buchmesse.de

Neuerscheinung: »Turing« – Robert Deutsch
Eine Lesung und eine Ausstellung findet anlässlich der zur Buchmesse erscheinenden Graphic Novel über den britischen Mathematiker und Computerpionier Alan Turing statt. Gezeigt werden Originalzeichnungen aus dem Buch Turing von Robert Deutsch. Zur Vernissage liest Peter Reinhardt aus der Graphic Novel. Der Künstler Robert Deutsch, am Vernissage-Abend anwesend, widmet sich in seiner Graphic novel dem Leben und Werk des englischen Mathematikers Alan Turing, einer ebenso genialen wie zutiefst tragischen Figur des 20. Jahrhunderts. Er konzentriert sich dabei besonders auf die individuellen Facetten der eigenwilligen Person. Robert Deutsch entfaltet in seiner mit acrylfarben gezeichneten Graphic Novel eine einfallsreiche Bildsprache, in deren Metatext es ihm gelingt, aus dem Klischee Turing eine charakterstarke Figur zu entwickeln. Mit seiner Graphic Novel wurde Robert Deutsch für den German Design Award 2016, den Hans-Meid Preis 2015 und den Comicbuchpreis der Berthold Leibinger Stiftung 2015 als Finalist nominiert. Erschienen ist sie im avant-verlag Berlin.
Leipziger Buchmesse
23.-26.März 2017
Leseinsel Junge Verlage
Halle 5 | Stand G200
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Ausstellung + Lesung
Turing (Graphic Novel – Originalzeichnungen) Robert Deutsch
25. 03. – 30. 04. 2017
Die Vernissage und die Lesung sind am 24. 03. 2017 um 19 h.
Potemka Contemporary Art
Aurelienstraße 41
04177 Leipzig
Di – Fr 14 – 18 + Sa. 11 – 16
Sonderöffnungszeiten zum Galerierundgang: Sa 29.04.2017, 11-20, So 30.04.2017, 11-14
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Neuerscheinung »Am gelben Hang« von Peter Winzer
Acht Erzählungen legt Peter Winzer in seiner Sammlung »Am gelben Hang« vor. In gewisser Weise sind das Geschichten aus dem verschütteten Leben. So berichtet der Autor in der Titelstory von der Zumutung des Erwachsenwerdens und der Coolness, den Reservaten der Kindheit, vom Reisen, von Liebe und Freundschaft, von der Sehnsucht, der Einsamkeit der Einzelgänger. Nach zwei Gedichtbänden und einer Textauswahl beeindruckt der hallesche Dichter nun mit seinem ersten geschlossenen Prosa-Zyklus, der im Mitteldeutschen Verlag erschienen ist.
Leipziger Buchmesse
23.-26.März 2017
Halle 5 | Stand G301
www.leipziger-buchmesse.de

Marktplatz Druckgrafik: Annegret Frauenlob und Claudia Richter
Zum sechsten Mal präsentieren sich auf der Leipziger Buchmesse auf dem Marktplatz Druckgrafik in der Halle 3 Galerien, Druckwerkstätten und Künstler mit ihren druckgrafischen Werken und buchkünstlerischen Editionen und der stetig wachsende Zuspruch von Ausstellern und interessiertem Publikum bezeugt, dass die Druckgrafik eine lebendige und aktuelle Ausstrahlung besitzt. Auch in diesem Jahr sind wieder neue und junge Aussteller hinzugekommen, dies ist nicht zuletzt der Förderung durch den Wettbewerb, der von der Leipziger Buchmesse in Zusammenarbeit mit Ausstellern des Marktplatzes Druckgrafik ausgerichtet wird, zu verdanken. Zum fünften Mal fand er statt. Es wurden vier Preisträger ausgewählt. Unter ihnen zwei ehemalige Stipendiatinnen der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt: Annegret Frauenlob und Claudia Richter. Zusammen mit den weiteren Preisträgerinnen Rita Lass und Petra Reichenbach präsentieren sie ihre Arbeiten auf der Buchmesse.
Leipziger Buchmesse
23. – 26. März 2017
Halle 3 | F500 und F505
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Messebeteiligung: Sarah Deibele und Sara Möbius im Bereich Marktplatz Druckgrafik
Sarah Deibele
(1988 in Wismar geb.) und Sara Möbius (1985 in Halle geb.) studierten Freie Grafik bei Thomas Rug an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle. Sie arbeiten freischaffend in Halle in den Bereichen Zeichnung
und Druckgrafik. Sarah Deibeles erzählerische Blätter entstehen frei aus dem alltäglich Erlebten oder zu Texten, u. a. von Ingeborg Bachmann und Wolfgang Borchert. Die aktuellen Radierungen und Linolschnitte von Sara Möbius
beschäftigen sich mit dem Erlebnis vom Phänomen Natur. In Ihnen entsteht eine Atmosphäre der Intimität. Die beiden Grafikerinnen zeigen originalgrafische Blätter, Bücher und Kassetten.

Leipziger Buchmesse
23.–26. März 2017

Halle 3 / Stand F517

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Lesung mit Musik: André Schinkel u.a. zu TUGENDEN + SÜNDEN
Die Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik e.V., PEN-Zentrum Deutschland lädt in die Buchhandlung Südvorstadt ein: Dirk-Uwe Becker, Tanja Dückers, Peter Gosse, Ralph Grüneberger, Josef Haslinger, Steffen Herrmann, Adel Karasholi, Juliane Rotter, Marco Runge, André Schinkel lesen mit Musik. Thematisch dreht sich an diesem Leseabend alles um die Frage: Wie nehmen wir die menschlichen Tugenden und Sünden wahr, im Leben und in der Literatur?
TUGENDEN + SÜNDEN: PEN-AUTOREN LESEN
23. März 2017 | 20:30
Buchhandlung Südvorstadt
Karl-Liebknecht-Straße 126
04275 Leipzig (Süd)

 

21. März 2017

Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt
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Pressemitteilung 13 – 2017

Sarah Deibele, ehemalige Stipendiatin der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt, wurde mit dem international ausgeschriebenen Otto-Ditscher-Förderpreis für Buchillustration gewürdigt. Staatsminister Rainer Robra, Chef der Staatskanzlei und Minister für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt, und Manon Bursian, Vorstand der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt gratulieren Sarah Deibele zu dieser herausragenden Würdigung ihres Schaffens.

Der mit 1500 € dotierte Förderpreis wird an Künstler unter 40 Jahren vergeben und ist einer der wenigen Kunstpreise für Buchillustration im deutschsprachigen Raum. In der Medienmitteilung der Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis heißt es zu Begründung der Jury: „Sarah Deibele wurde ausgewählt, da sie es geschafft hat, durch raffinierte, detaillierte Linienführung und Flächenbehandlung verschiedene Bedeutungsebenen zu kreieren. Die Elemente der Gestaltung von Punkt, Linie und Fläche bestechen in ihrer Anwendung und bringen auf vielschichtige Weise ebenfalls die Kurzgeschichte von Wolfgang Borchert zur Geltung.“ Sarah Deibele überzeugte die Jury mit ihren Radierungen zu Wolfgang Borcherts Kurzgeschichte „Die Küchenuhr“: Ihre drei druckgrafischen Blätter „Hölle“, „Erde“ und „Paradies“ untersuchen, ausgehend vom Text, die geplatzte Landschaft der Nachkriegszeit.

Der Rhein-Pfalz-Kreis vergibt alle vier Jahre den Otto-Ditscher-Preis und Förderpreis für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Buchillustration. Insgesamt bewarben sich 131 Künstler. Den mit 7500 € dotierte Hauptpreis erhielt Peter Engel. Die Preisverleihung findet am 14. Mai 2017 um 11 Uhr im Schloss Kleinniedesheim statt.

Die Grafiken von Sarah Deibele sind zum einen auf ihrer Webseite www.sarah-deibele.de und zum anderen auf der anstehenden Leipziger Buchmesse im Original am Stand Sara Möbius & Sarah Deibele, Halle 3, Stand F517, Bereich Marktlatz Druckgrafik zu sehen.

 

10. März 2017

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©Sarah Deibele

Pressemitteilung 12 – 2017

In drei Wochen startet die documenta 14 in Athen und noch knapp 90 Tage trennen uns von der Eröffnung in Kassel. Die documenta mit über 150 teilnehmenden Künstlern aus aller Welt, über 100 Neuproduktionen, rund 1.000 Mitarbeitern und knapp 1 Million Besuchern und Besucherinnen in Kassel zu realisieren ist eine große Herausforderung. Einen bedeutenden Ausstellungsteil zusätzlich in Athen und noch dazu drei Monate vor Kassel zu eröffnen, ist nochmal eine ganz andere Aufgabe, die das gesamte documenta Team aber auch die Künstler zu Höchstleistungen anspornt. Einen kleinen Eindruck hiervon und der Schwierigkeit, die documenta in Zeiten weltweiter politischer Unsicherheit zu verwirklichen, wird die Geschäftsführerin der documenta Annette Kulenkampff am 15. März 2017 um 19 Uhr in der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt vermitteln.

Kurzbiographie Annette Kulenkampff: Annette Kulenkampff wurde 1957 in Hannover geboren. Von 1981 bis 1989 war sie Teilhaberin der Galerie für realistische Kunst Gering-Kulenkampff in Frankfurt am Main. 1989 – 1995 leitete sie die Publikationsabteilung der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland. 1995 wurde Kulenkampff Assistentin der Geschäftsführung der beiden Kunstverlage Hatje und Cantz in Ostfildern, die zur J. Fink Mediengruppe gehörten. 1997 wurde sie Geschäftsführerin der Verlagsgemeinschaft, die sich 1999 unter dem Namen Hatje Cantz Verlag GmbH zusammenschloss. Kulenkampff war 18 Jahre verlegerische Geschäftsführerin des Hatje Cantz Verlages und für jährlich mehr als 200 Neuerscheinungen verantwortlich. Unter ihrer Leitung wurde der Hatje Cantz Verlag zu einem der international wichtigsten Kunstbuchverlage für zeitgenössische Kunst.
Der Aufsichtsrat der documenta hat Annette Kulenkampff im April 2013 zur Geschäftsführerin der documenta und Museum Fridericianum gGmbH bestellt. Sie hat ihre Position am 1. April 2014 angetreten und ist für die Organisation der 2017 stattfindenden documenta 14 und das Management der Kunsthalle Fridericianum, des documenta Archivs und der documenta Halle zuständig.

»Die documenta im Jahr 2017«
Ein Vortrag von Annette Kulenkampff,
Geschäftsführerin der documenta und
Museum Fridericianum gGmbH
15. März 2017 um 19 Uhr
Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt
Neuwerk 11 | 06108 Halle (Saale)
Eintritt: frei

 

7. März 2017

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»Die documenta im Jahr 2017« – ein Vortrag der documenta-Chefin Annette Kulenkampff am 15. März 17 um 19 Uhr

Die documenta mit über 150 teilnehmenden Künstlern aus aller Welt, über 100 Neuproduktionen, rund 1.000 Mitarbeitern und knapp 1 Million Besuchern und Besucherinnen in Kassel zu realisieren ist eine große Herausforderung. Einen bedeutenden Ausstellungsteil zusätzlich in Athen und noch dazu drei Monate vor Kassel zu eröffnen, ist nochmal eine ganz andere Aufgabe, die das gesamte documenta Team aber auch die Künstler zu Höchstleistungen anspornt. Einen kleinen Eindruck hiervon und der Schwierigkeit, die documenta in Zeiten weltweiter politischer Unsicherheit zu verwirklichen, wird die Geschäftsführerin der documenta Annette Kulenkampff am 15. März 2017 um 19 Uhr in der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt vermitteln.

Kurzbiographie Annette Kulenkampff: Annette Kulenkampff wurde 1957 in Hannover geboren. Von 1981 bis 1989 war sie Teilhaberin der Galerie für realistische Kunst Gering-Kulenkampff in Frankfurt am Main. 1989 – 1995 leitete sie die Publikationsabteilung der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland. 1995 wurde Kulenkampff Assistentin der Geschäftsführung der beiden Kunstverlage Hatje und Cantz in Ostfildern, die zur J. Fink Mediengruppe gehörten. 1997 wurde sie Geschäftsführerin der Verlagsgemeinschaft, die sich 1999 unter dem Namen Hatje Cantz Verlag GmbH zusammenschloss. Kulenkampff war 18 Jahre verlegerische Geschäftsführerin des Hatje Cantz Verlages und für jährlich mehr als 200 Neuerscheinungen verantwortlich. Unter ihrer Leitung wurde der Hatje Cantz Verlag zu einem der international wichtigsten Kunstbuchverlage für zeitgenössische Kunst.
Der Aufsichtsrat der documenta hat Annette Kulenkampff im April 2013 zur Geschäftsführerin der documenta und Museum Fridericianum gGmbH bestellt. Sie hat ihre Position am 1. April 2014 angetreten und ist für die Organisation der 2017 stattfindenden documenta 14 und das Management der Kunsthalle Fridericianum, des documenta Archivs und der documenta Halle zuständig.

»Die documenta im Jahr 2017«
Ein Vortrag von Annette Kulenkampff,
Geschäftsführerin der documenta und
Museum Fridericianum gGmbH
15. März 2017 um 19 Uhr
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Pressemitteilung 11 – 2017

Am vergangenen Dienstag eröffnete die Ausstellung FROMM des Landeskunstpreisträgers Marc Fromm. Unter den Werken ist auch das beliebte Werk »diving platform« (Winkekatzen-Laufband) im Außenbereich der Ausstellungsräume, das schon während der Aufbauarbeiten viele Menschen zum Stehenbleiben, Staunen und Fotografieren anregte. Reaktionen der Begeisterung und Freude über die Wiederkehr der Winkekatzen von Marc Fromm machen Lust auf mehr, ziehen viele Besucher in die laufende Ausstellung. Kunst im öffentlichen Raum hat es nicht leicht: In der Nacht vom Freitag, 3.3.17, zum Samstag, 4.3.17, wurden vier der Winkekatzen abgeschlagen, entwendet und in der Nähe des Botanischen Gartens weggeworfen. Mutwillige Zerstörungen bereiten dem Publikumsliebling ein jähes Ende. Dank des Künstlers Marc Fromm sind die Winkekatzen nun in einer anderen Formation wieder zum Winken gebracht. Eine Anzeige bei der Polizei läuft, es wird ermittelt. Die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt bittet um Achtsamkeit gegenüber Kunst im öffentlichen Raum und ist für jeden Hinweis dankbar.

6. März 2017

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Pressemitteilung 10 – 2017

Anfang Januar 2017 lud die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt im Rahmen der Ausstellung FANTITASTISCH #2 – Kunst und Design nicht nur für Kinder zu einem KinderkunstTag in den Bergzoo Halle ein. Gemeinsam mit den Künstlern Robert Voss und Gunther Schumann gestalteten Kinder ein großes, fantitastisches Fabelwesen. Ist es ein Löwe? Ist es ein Drache? Ist es ein Tausendfüßler? Ist es ein Einhorn? Das fantitastische Tierwesen erinnert an die verschiedensten Tiere und Fabelwesen, die man aus Alltag und Märchen kennt und ist letztlich eine einzigartige Neuschöpfung: entstanden mit einer Prise Fantasie aus Flossen, Füßen, Flügeln, Augen und Ärmchen. Gemeinsam soll das fantifantastische Wesen nun zum Leben erweckt werden. Ab 5. März 2017 ist es im Raubtierhaus des Bergzoos Halle ausgestellt und darf bis zum 24. März 2017 dort bewundert werden. Zur Eröffnung der Ausstellung »Fantitastisches Wesen im Raubtierhaus gesichtet!« am 5. März 2017 um 15 Uhr sprechen Zoodirektor Denis Müller und Direktorin der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt Manon Bursian. Im Anschluss lädt der Zoo Halle und die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt zu Kaffee und  Kuchen ein. Die Schöpfer des Kunstwerkes sind anwesend.

Fantitastisches Wesen im Raubtierhaus gesichtet!
6. März – 24. März 2017 
Eröffnung: 5. März 2017, 15 Uhr
Bergzoo Halle
Reilstraße 57
06114 Halle (Saale)

28. Februar 2017

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Pressemitteilung 09 – 2017

Monopol, das Magazin für Kunst und Leben, bringt am 9. März 2017 einen neuen Kunst- und Kulturführer zu Sachsen-Anhalt heraus. »Monopol Sachsen-Anhalt« erforscht mit ausführlichen Berichten zu Menschen und Orten, vielen Interviews sowie einem großen Serviceteil eine Region der Moderne und kreativer Plattformen für junge Gestalter. Die Highlights und die verborgenen Schätze der zeitgenössischen Kunstszene und des modernen Kulturlandes sind jetzt im Überblick sichtbar.

Das reizvollste Schwimmbad, die schönste Bahnstrecke, Orte der Entspannung oder Tipps für einen perfekten Tag bieten den Einstieg in eine Region, die im Lutherjahr stehend nicht nur Lutherstädte wie Wittenberg oder Eisleben als lohnende Ziele im Visier hat, sondern mit einer ganzen Reihe von idealen, manchmal verborgenen Plätzen und Schätzen einer reichen Kulturlandschaft aufwartet.

In »Monopol Sachsen-Anhalt« erzählen Geschichten und Bilder vom Bauhaus in Dessau, vom Besuch der Erben der Moderne auf Burg Giebichenstein, einer der besten Kunsthochschulen Deutschlands, und schauen in die Ateliers zeitgenössischer Künstler und Designer. Ein fotografischer Streifzug durch die Architektur- und Kunstszene und die einzigartigen  Landschaften zeigen, mit welch Kraft Sachsen-Anhalt atemberaubende Geschichten erzählt. Abseits von Luther und Bauhaus, offerieren die Museen vor allem in den ländlichen Regionen ihre einzigartigen Sammlungen und Wunderkammern. Und, kaum zu glauben: 3000 Vereine soll es allein in und um Halle geben. Der Fotograf Matthias Ritzmann beschert dem Betrachter Assoziationen zum Vereinsleben, eine nach der Wende neu gefundene Bühne des Zusammenlebens.

Der große Serviceteil mit ausführlichen Ideen zum Ausgehen, Essen und Feiern rundet das Magazin ab und lädt zu individuellen Erkundungstouren in Sachsen-Anhalt ein.

»Monopol Sachsen-Anhalt« spricht kulturinteressierte Touristen ebenso an wie jene, die ihre Region neu entdecken wollen. Nach den Kunst- und Kulturführern Berlin, Ruhr, München, Rheinland, Stuttgart, Zürich und Sachsen bringt Monopol nun zum achten Mal ein Magazinformat heraus, das sich von der ersten bis zur letzten Seite einer Region widmet.

Am Montag, dem 6. März 2017, um 19 Uhr, wird der Kunst- und Kulturführer »Monopol Sachsen-Anhalt« in den Ausstellungsräumen der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt präsentiert. Das Heft wird vorgestellt von Staatsminister Rainer Robra, Chef der Staatskanzlei und Minister für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt, und Manon Bursian, Vorstand der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt. Darüber hinaus findet ein von Monopol-Chefredakteurin Elke Buhr moderiertes Gespräch mit Dr. Claudia Perren, Vorstand und Direktorin Stiftung Bauhaus Dessau, und der Schmuckkünstlerin Margit Jäschke statt.

»Monopol Sachsen-Anhalt« ist ab 9. März 2017 bundesweit sowohl an den Zeitungskiosken als auch im gut sortierten Buchhandel zum Preis von 9,50 Euro erhältlich.

27. Februar 2017

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Pressemitteilung 08 – 2017

Am 14. März 2017 um 19 Uhr wird der GABRIELE MÜNTER PREIS an der AKADEMIE DER KÜNSTE in Berlin an Beate Passow vergeben. Der renommierte GABRIELE MÜNTER PREIS ist europaweit der einzige Kunstpreis, der sich ausschließlich an Künstlerinnen wendet, die älter als 40 Jahre sind. Ausgelobt vom Bundesfrauenministerium (BMFSFJ), dem BBK, der GEDOK und dem Frauenmuseum, Bonn, wird der Preis in diesem Jahr zum 7. Mal vergeben: „Mit dem Gabriele Münter Preis würdigen wir herausragende Künstlerinnen, die es ebenso wie Frauen aus anderen Bereichen immer noch deutlich schwerer haben, im wahrsten Sinne des Wortes gesehen zu werden“, so Bundesministerin Manuela Schwesig.

Neben der Einzelausstellung der Preisträgerin Beate Passow werden Arbeiten von 19 ausgewählten Künstlerinnen aus dem Wettbewerb um den GABRIELE MÜNTER PREIS vorgestellt. Die Stipendiatin der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt Franca Bartholomäi ist eine der Finalistinnen aus diesem Wettbewerb. In Berlin werden jetzt im Rahmen der Ausstellung » GABRIELE MÜNTER PREIS  2017« ihre Werke Leuchterkatze, Himmel mit Hand, Kleiner Prophet und „Dreiergruppe, die im Jahr 2014 entstanden sind, und der fünfteilige Holzschnitt-Fries ARBEIT von 2012 zu sehen sein. Bereits 2014 waren Teile dieser Werke mit auf einer Reise, im Rahmen des Themenschwerpunktes „Trauma – Erster Weltkrieg“ des Goethe-Instituts Washington. Zuvor zeigte die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt die Arbeiten der Künstlerin in der Ausstellung »ApocalyptiCAT. Franca Bartholomäi – Holz- und Papierschnitte«, die anlässlich der Verleihung des Kunstpreises des Landes Sachsen-Anhalt entstand und der Grafikerin Franca Bartholomäi erstmals eine große Einzelausstellung widmete.

Franca Bartholomäi, 1975 geboren, studierte bis 2003 an der Burg Giebichenstein Hochschule für Kunst und Design Halle Grafik bei Prof. Thomas Rug. Seit 2000 erhielt sie zahlreiche Stipendien, unter anderem für einen Aufenthalt im Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf sowie für das ISCP in New York, und stellte deutschlandweit aus. 2009 gestaltete sie die verwaisten Bildflächen am Katharinenaltar des Magdeburger Doms. 2012 erhielt sie den Förderpreis der Merkel Collection & Foundation sowie ein Jahr später den Landeskunstpreis Sachsen-Anhalt. 2016 erhielt sie den Titel der 19. Mainzer Stadtdruckerin. Darüber hinaus erhielt sie zahlreiche Preise und Stipendien. Sie lebt und arbeitet als freischaffende Künstlerin in Halle.

Mehr Informationen zum Gabriele Münter Preis 2017 hier

Gabriele Münter Preis 2017
15.3. — 17.4.2017
Akademie der Künste
Hanseatenweg 10
10557 Berlin
Di – So 11 – 19 Uhr
Eintritt  4€/2€
Bis 18 Jahre und dienstags ab 15 Uhr Eintritt frei
www.adk.de

21. Februar 2017

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© Franca Bartholomäi

Pressemitteilung 07 – 2017

Unter dem Titel »Renate Heintze. Fazit« erscheint im Verlag Janos Stekovics eine Monografie über ihr Lebenswerk anlässlich der Ausstellung „Renate Heintze. Klassiker der Moderne“ im Rahmen der Sonderschau „Schmuck 2017“ und der Sonderausstellung „Renate Heintze, Dorothea Prühl und Schüler der Schmuckklasse der Burg Giebichenstein“ der Galerie MARZEE im Rahmen von FRAME auf der Internationalen Handwerksmesse München vom 8. bis 14. März 2017. Zudem referiert Katja Schneider zu „Renate Heintze. Ihr Weg zum Autorenschmuck“ in der Neuen Sammlung – The Design Museum, Pinakothek der Moderne, München am 12. März 2017.

Die Goldschmiedin Renate Heintze (1936–1991) leitete die Schmuckklasse an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle von 1974 bis zu ihrem Tod. Sie zählt zur Generation jener Schmuckkünstler, die in den sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts die Grenzen traditionellen kunsthandwerklichen Arbeitens aufbrachen und zu Wegbereitern des internationalen Autorenschmucks wurden. Renate Heintze verdient Beachtung und Wertschätzung in der Reihe jener heute berühmten und einflussreichen Goldschmiede, die mit ihren Arbeiten wie auch als Lehrende Wegbereiter zeitgenössischer Schmuckkunst sind. Ihrem frühen Tod geschuldet, ist das heute nur wenig bekannt. Die Publikation „Renate Heintze. Fazit“ wird diese Lücke schließen.

Die Buchpremiere findet im Rahmen der Ausstellung „Hommage an Manfred Bischoff“ am Freitag, 10. März 2017, 11 Uhr, in der Galerie Handwerk in München statt. Das Buch wird vorgestellt von Wolfgang Lösche, Handwerkskammer für München und Oberbayern und Manon Bursian, Kunststiftung Sachsen-Anhalt.

Renate Heintze. FAZIT
Herausgegeben von Renate Luckner-Bien in Verbindung mit Margit Jäschke
Mit Textbeiträgen von Petra Hölscher, Margit Jäschke, Christiane Keisch,
Wolfgang Lösche und Katja Schneider sowie Fotografien von Janos Stekovics
Deutsch / Englisch
Format: 23 x 28 cm, 96 Seiten, Hardcover Verlag Janos Stekovics,
Dößel 2017 ISBN 978-3-89923-375-9
Preis: 25,00 €

Die Publikation wurde gefördert durch die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt und erscheint im März 2017.

Biografie Renate Heintze
Nach einer Goldschmiedelehre in Naumburg studierte Renate Heintze von 1953 bis 1959 an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle. In den 1950er Jahren war die Schule in Halle an der Saale geprägt von zur Generation ihrer Gründer gehörenden Lehrern, die ihre Visionen und Ideale einer gemäßigten Moderne über die Nazizeit gerettet hatten und sich jetzt gegen das ideologisch motivierte staatliche Formalismus-Verdikt zur Wehr setzten. Renate Heintzes Lehrer, der Metallbildhauer Karl Müller, vermittelte eine am Ideal der Burg- und Bauhaus- Moderne geschulte Haltung, bei der sich disziplinierte Formensprache mit handwerklichem Können verbinden. Nach zweijähriger Tätigkeit als Schmuckgestalterin in der Industrie und vier Jahren selbstständiger Arbeit als Goldschmiedin kehrte Renate Heintze 1966 an die Hochschule zurück und übernahm 1974 die Leitung der Schmuckklasse. Gemeinsam mit Dorothea Prühl entwickelte sie ein neues, auf das künstlerische Unikat gerichtetes Lehrkonzept. Gegen massive, der ostdeutschen Kulturpolitik der sechziger und siebziger Jahre geschuldete Widerstände gelang es, den halleschen Schmuck aus den Fesseln eines eng gefassten Traditions- und Funktionsverständnisses zu befreien. Die Eckpfeiler dieses Programms waren bildnerische Idee und formbildender Umgang mit unterschiedlichen Werkstoffen, Naturstudium im Sinne von Beobachtung und kontemplativer Auseinandersetzung mit dem Gegenstand und nicht zuletzt die gültige plastische Formulierung. In diesem Sinn ist Renate Heintze die Begründerin der halleschen Schmuckschule, die heute international Beachtung findet.

 

20. Februar 2017

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Pressemitteilung 06 – 2017

Der Bildhauer Marc Fromm, ein Künstler mit Mut zur Haltung und einem nicht selten unbequemen Blick auf die Gegenwart, erhielt 2015 den Kunstpreis des Landes Sachsen Anhalt. Aus diesem Anlass wird in den Ausstellungsräumen der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt am 28. Februar 2017 um 19 Uhr die Ausstellung »FROMM« eröffnet. Zur Begrüßung sprechen Manon Bursian, Direktorin der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt, André Schröder, Finanzminister des Landes Sachsen-Anhalt und Johann Michael Möller, Publizist. Es musiziert Laura Hempel. Die Ausstellung ist bis zum 17. April 2017 geöffnet.

Marc Fromms eindeutige Ikonographie lässt unterschiedlichste Bedeutungsebenen frei zu und schafft neben dem kulturellen Abstand eine mögliche Nähe. Seine Werke huldigen und vermitteln zugleich, zeigen eine Erhabenheit, die bisweilen einen humorvollen Aspekt mit bitterem Beigeschmack hervorruft. So präsentiert er dem Betrachter markant, scharf und mit einer provozierenden Sichtweise auf das Thema Flucht sein Werk „Lampedusa – Good Luck“ oder inszeniert mit seiner „Weihnachtskrippe“ überspitzt eine junge Familie als Keimzelle der Gesellschaft in traditioneller Form und Funktion an einem unheiligen Ort: der Asia-Imbissbude. In der Ausstellung „FROMM“ werden unter den bekannten Arbeiten brandneue Werke des Künstlers wie Der Schweißer (2017) zu sehen sein.

Marc Fromm, 1971 geboren in Langen/Hessen zählt zu den wichtigsten Bildhauern Sachsen-Anhalts des letzten Jahrzehnts. Nach einer Ausbildung zum Schreiner, dem Studium des Illustrationsdesigns und einer weiteren Ausbildung zum Holzbildhauer, studierte er zwischen 1999 und 2006 Bildhauerei bei Prof. Bernd Göbel an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein in Halle (Saale). Er erhielt zahlreiche Preise und Stipendien.

Weitere Informationen zu Marc Fromm, seinen Arbeiten und Förderungen unter www.kunststiftung-sachsen-anhalt.de 

Begleitprogramm:

6. März 2017 um 19 Uhr:
Präsentation des MONOPOL Sonderheftes Sachsen-Anhalt

15. März 2017 um 19 Uhr:
»Die documenta im Jahr 2017«
Ein Vortrag von Annette Kulenkampff,
Geschäftsführerin der documenta und Museum Fridericianum gGmbH

1. April 2017 um 15 Uhr:
Kinderkunstnachmittag
und Führung durch die Ausstellung

FROMM
1.3. – 17.04.2017
Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt
Neuwerk 11 | 06108 Halle (Saale)
Öffnungszeiten: Mi–So 14–18 Uhr (auch feiertags)
Eintritt: 3 € | ermäßigt 1 €

15. Februar 2017

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Der Schweißer, Detail, 2017
© Marc Fromm

Pressemitteilung 05 – 2017

Nina Hannah Kornatz wurde auf der POSITIONS BERLIN Art Fair 2015 mit dem Berlin-Hyp-Förderpreis ausgezeichnet. Mit dieser Würdigung ist eine Einzelausstellung im Foyer der Berlin Hyp verbunden, die am Donnerstag, den 23. Februar 2017 um 18 Uhr nun unter dem Ausstellungstitel nehmen und geben in eröffnet wird.

Auf der POSITIONS BERLIN Art Fair 2015 zeigte Nina Hannah Kornatz auf Einladung der Kunststiftung Sachsen-Anhalt ihre Arbeit »Brot und Spiele«. Das Thema der Beziehung von Sport und Kunst und die Frage nach der Faszination des Sports in der heutigen Gesellschaft und die Parallelen zur Kunst, hatte die Künstlerin während eines Arbeitsstipendium der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt bearbeitet. Die Malerin Nina Hannah Kornatz ergründete das Phänomen von der Sinnsuche des Einzelnen, des Kollektivs, und die Rolle der gewinnorientierten Industrie im Hintergrund. Die Suche nach einer Figurensprache der Sportwelt veranlasste sie, neben den ihr „gewohnten“ Wegen der Malerei andere Medien wie die Zeichnung und Installation auszuloten. Es entstanden Ölbilder und Collagen, die die religiöse Konnotation der Medienbilder im Sport aufgreifen und in einer installativen Arbeit eine Serie von Fanschals mit den Namen bedeutender zeitgenössischer Künstler.

In der Ausstellung „nehmen und geben“ wird nun ein Spektrum ihrer künstlerischen Arbeit zu sehen sein. In der Ankündigung zur Ausstellung heißt es: „Naturalistische Körperlichkeit und perspektivisch angelegte Bildräume in Gemälden wie El Grecos „Entkleidung Christi“ aus dem späten 16. Jahrhundert werden von ihr aufgelöst und in abstrakte Flächigkeit sowie unendliche, sich immer wieder gegenseitig irritierende Farbräume übersetzt. Übrig bleibt eine individuelle von vielen möglichen Essenzen des Vorbildes, die das Bezugssystem der ursprünglichen Komposition enthält und es präzise deutlich macht, ohne die konkrete Erzählung noch einmal mitzutransportieren.“

Nina Hannah Kornatz wurde 1985 in Bad Nauheim geboren, studierte Kunstgeschichte und Philosophie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und Malerei an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle. Sie lebt und arbeitet in Halle (Saale).

NINA HANNAH KORNATZ
nehmen und geben
Ausstellung- Preisträgerin des Berlin HYP-Preises 2015
24. Februar– 16. Juni 2017
Berlin Hyp AG Budapester Straße
10787 Berlin
werktags 10.00 – 18.00 Uhr

15. Februar 2017

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Foto: Phillip Hiersemann

Pressemitteilung 04 – 2017

Das Team des Grafikbüros „atelier42“ aus Halle (Saale) erhält doppelte Würdigung seiner Arbeit: Für ihre herausragende Designqualität erhielten die Grafiker die „Special Mention“–Auszeichnung des German Design Award 2017 in doppelter Ausführung für zwei völlig unterschiedliche Kampagnen. Zum einen werden das Motiv „Kopfkino“ für die „Museumsnacht Halle-Leipzig 2015“ und zum anderen das Motiv „KRIEG“ für die Ausstellung „Krieg – Eine archäologische Spurensuche“ des Landesmuseums für Vorgeschichte in Halle prämiert. Wir senden Glückwünsche an das Grafikerteam atelier 42 zu dieser herausragenden Doppelwürdigung und sind besonders erfreut, dass der ehemalige Stipendiat Klaus Pockrandt, Teil des Teams ist.

Der German Design Award ist der internationale Premiumpreis des Rates für Formgebung und zählt zu den anerkanntesten Design-Wettbewerben weltweit. Der Rat für Formgebung ist ein international führendes Kompetenzzentrum für Kommunikation und Wissenstransfer im Bereich Design. Seinem Stifterkreis gehören aktuell mehr als 260 Unternehmen an. Er wurde 1953 auf Initiative des Deutschen Bundestages gegründet, um die Designkompetenz der deutschen Wirtschaft zu stärken. Seine vielseitigen Aktivitäten verfolgen ein Ziel: Die nachhaltige Steigerung des Markenwerts durch den strategischen Einsatz von Design zu kommunizieren.

Das hallesche Grafikstudio „atelier42“ verwandelt Inhalte in Botschaften und macht Ideen sichtbar. Seit mehr als 10 Jahren gestalten die Designer Sandra Furák, Michael Girod und Klaus Pockrandt visuelle Kommunikation im mitteldeutschen Raum: Plakate, Kampagnen, Bücher, Illustrationen, Ausstellungen und Corporate Design – für eine Kultur der sinnvollen Gestaltung. Klaus Pockrandt war 2016 als Stipendiat in der Villa Aurora in Los Angeles der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt. Umso mehr freuen wir uns über die sensationelle Auszeichnung seines Teams.
Eine aktuelle Ausschreibung für das Internationale Arbeitsstipendium in Los Angeles läuft noch bis 22. März 2017.

14. Februar 2017

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Neue Ausschreibung für Aufenthaltsstipendium in Los Angeles

In Kooperation mit der Villa Aurora vergibt die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt ein Stipendium im Zeitraum November 2017 für einen einmonatigen Aufenthalt in der Künstlerresidenz in Los Angeles. Bewerbungen können bis zum 22. März 2017 eingereicht werden.
Das Programm richtet sich an Künstler und Künstlerinnen aller Genres aus Sachsen-Anhalt, die an US-amerikanischer Kunst und Kultur interessiert sind und sich von der Landschaft und der besonderen historischen Aura des Ortes für ihre kreative Arbeit inspirieren lassen möchten. Der Aufenthalt soll Anregungen und Möglichkeiten bieten, neue Ideen zu erarbeiten, Kontakte zu knüpfen, ein Projekt zu realisieren und zum deutsch-amerikanischen Kulturaustausch beizutragen.

Die Villa Aurora in Pacific Palisades, einem Stadtteil von Los Angeles, ist ein Ort internationaler Kulturbegegnungen. Zur Zeit des nationalsozialistischen Regimes war das von Marta und Lion Feuchtwanger bewohnte Haus Treffpunkt vieler Künstler und Intellektueller, die im Exil lebten. Unter anderem gingen dort Thomas und Heinrich Mann, Bertolt Brecht, Albert Einstein, Fritz Lang und Charly Chaplin ein und aus. Um das Andenken an die Exilanten wachzuhalten, die aus Deutschland nach Kalifornien emigrierten und das Kulturleben an der amerikanischen Westküste nachhaltig beeinflussten, wurde die Villa Aurora 1995 als Begegnungsstätte für Künstler neu eröffnet. In der fruchtbaren Atmosphäre der Künstlerresidenz entstanden schon vielfältige Kunstwerke, zahlreiche Stipendiaten sind aus der heutigen internationalen Kunst- und Literaturszene nicht mehr wegzudenken.

Bewerbungen können bis zum 22. März 2017 (Poststempel) bei der Landeskunststiftung, Neuwerk 11, 06108 Halle (Saale), eingereicht werden. Nähere Informationen zum aktuellen Bewerbungsverfahren erfahren Sie unter www.kunststiftung-sachsen-anhalt.de.

Pressemitteilung 03 – 2017

In Kooperation mit der Villa Aurora vergibt die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt ein Stipendium im Zeitraum November 2017 für einen einmonatigen Aufenthalt in der Künstlerresidenz in Los Angeles. Bewerbungen können bis zum 22. März 2017 eingereicht werden.
Das Programm richtet sich an Künstler und Künstlerinnen aller Genres aus Sachsen-Anhalt, die an US-amerikanischer Kunst und Kultur interessiert sind und sich von der Landschaft und der besonderen historischen Aura des Ortes für ihre kreative Arbeit inspirieren lassen möchten. Der Aufenthalt soll Anregungen und Möglichkeiten bieten, neue Ideen zu erarbeiten, Kontakte zu knüpfen, ein Projekt zu realisieren und zum deutsch-amerikanischen Kulturaustausch beizutragen.

Die Villa Aurora in Pacific Palisades, einem Stadtteil von Los Angeles, ist ein Ort internationaler Kulturbegegnungen. Zur Zeit des nationalsozialistischen Regimes war das von Marta und Lion Feuchtwanger bewohnte Haus Treffpunkt vieler Künstler und Intellektueller, die im Exil lebten. Unter anderem gingen dort Thomas und Heinrich Mann, Bertolt Brecht, Albert Einstein, Fritz Lang und Charly Chaplin ein und aus. Um das Andenken an die Exilanten wachzuhalten, die aus Deutschland nach Kalifornien emigrierten und das Kulturleben an der amerikanischen Westküste nachhaltig beeinflussten, wurde die Villa Aurora 1995 als Begegnungsstätte für Künstler neu eröffnet. In der fruchtbaren Atmosphäre der Künstlerresidenz entstanden schon vielfältige Kunstwerke, zahlreiche Stipendiaten sind aus der heutigen internationalen Kunst- und Literaturszene nicht mehr wegzudenken.

Bewerbungen können bis zum 22. März 2017 (Poststempel) bei der Landeskunststiftung, Neuwerk 11, 06108 Halle (Saale), eingereicht werden. Nähere Informationen zum aktuellen Bewerbungsverfahren erfahren Sie unter www.kunststiftung-sachsen-anhalt.de.

17. Januar 2017

Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt
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Neuwerk 11
06108 Halle (Saale)
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Kathrin Westphal
Tel.: 0345 29897297
Fax: 0345 29897295
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Pressemitteilung 01 – 2017

Am 13. Januar 2017 von 18 – 20 Uhr wird im Rahmen der Ausstellung »Fantitastisch #2 – Kunst und Design nicht nur für Kinder« gelesen und mit den Autoren über ihre Bücher gesprochen. Zwei großartige Kinderbücher stehen im Mittelpunkt: sie handeln von starken Themen wie Freundschaft und Kunst. Mit der Unterstützung vieler kleiner Läden in Halle werden Zuhörer und Vorleser zwischen dem Lesen mit einem gemeinsamem Bioabendbrot aufs Köstlichste versorgt. Die Ohren kommen jedoch ebenso auf ihre Kosten, denn das erste Buch an diesem Abend »Wer wohnt in weißen Würfeln? So lebten die Bauhausmeister in Dessau«, geschrieben von Jutta Stein und Ingolf Kern, erzählt warum die Bauhäusler so cool waren. Mittels einer spannenden Zeitreise ins Jahr 1927 treffen die Leseratten dieses Buches auf die Bewohner der Meisterhäuser und werden durch die kindgerechten Illustrationen von Kitty Kahane in die damalige Bauhauswelt geführt. Die Autoren stehen textlich mit den Kindern auf Augenhöhe und verdeutlichen anschaulich für Kinder ab 8 Jahren das Leben in den „weißen Würfeln“. Das zweite Buch an diesem Abend »Die lange Reise vom roten Ballon« widmet sich einer unglaublichen Geschichte, welche die Autorin und Illustratorin Lucie Göpfert von Freunden hörte. Die Buchillustratorin schrieb sie für Kinder auf und illustrierte sie in ihrer typisch fröhlichen Art: 1989 flog ein roter Ballon fast 1000 km weit von der Schweiz bis in die DDR. Daran befestigt: die Botschaft eines kleinen Mädchens. Das Buch ist in Zeiten von WhatsApp, SMS und E-Mail ein Plädoyer für den langsamen Brief, dafür, sich für Freundschaften Zeit zu nehmen. Das Buch wurde mit Unterstützung der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt 2013/14 realisiert, ist jedoch noch nicht im Handel erhältlich.

Wer wohnt in weißen Würfeln?
So lebten die Bauhausmeister in Dessau.
Herausgegeben von Stiftung Bauhaus Dessau; Illustration: Kitty, Kahane; Text: Kern, Ingolf; Stein, Jutta;
erschienen im E. A. SEEMANNs BILDERBANDE
Ingolf Kern
, geboren 1966, seit 2014 Direktor der Abteilung Medien und Kommunikation der Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Ingolf Kern ist Autor von »Was ist das Bauhaus?«.
Kitty Kahane, geboren 1960, Buchillustratorin, Designerin und Malerin; ihre Bücher wurden vielfach ausgezeichnet, unter anderem von der Stiftung Buchkunst als »schönste Bücher des Jahres«.
Jutta Stein, geboren 1961, seit 1988 Mitarbeiterin am Bauhaus Dessau, seit 2015 Leiterin des Bildarchivs und Vermittlungsverantwortliche der Stiftung Bauhaus Dessau.
www.bauhaus-dessau.de und www.seemanns-bilderbande.de

Die lange Reise vom roten Ballon
Lucie Göpfert (Text undIllustraion) realisierte das Buch mit Unterstützung Kunstststiftung des Landes Sachsen-Anhalt 2013/2014
Lucie Göpfert, 1983 in Weimar geboren, studierte an der Burg Giebichenstein Hochschule für Kunst und Design im Fachbereich Spiel- und Lernmitteldesign, lebt und arbeitet in Halle (Saale).
www.luciegoepfert.de

Die Künstler sind an diesem Abend persönlich anwesend und freuen sich darauf, mit den Kindern ins Gespräch zu kommen.

Leseabend ab acht Jahren
im Rahmen der Ausstellung Fantitastisch #2 – Kunst und Design nicht nur für Kinder
13. Januar 2017 um 18 Uhr
Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt
Neuwerk 11
06108 Halle

Eintritt 3 € | Um eine Anmeldung wird wegen der begrenzten Plätze unter oeffentlichkeitsarbeit@kunststiftung-sachsen-anhalt.de oder Tel.: 0345 / 29 89 72 97 gebeten.

5. Januar 2017

Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt
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Neuwerk 11
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Pressemitteilung 02 – 2017

Die Ausstellung »Fantitastisch #2 – Kunst und Design nicht nur für Kinder« besuchten bislang 1500 Kinder. 36 Öffnungstage mit insgesamt 1500 kleinen Besuchern und somit durchschnittlich 40 Kinder am Tag ist ein Rekord, den besonders die teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler, aber vor allem die Stiftungsdirektorin Manon Bursian in große Freude versetzt: „Das Kinder heute noch Bücher lesen, Briefe schreiben, sich auf eine Zeitreise in die Vergangenheit begeben oder gutes Design zu schätzen wissen, ist keine Selbstverständlichkeit. Es gehört zu den wichtigsten Aufgaben der Kunststiftung, die Arbeiten ihrer Stipendiaten öffentlich zu präsentieren und sichtbar zu machen. Es ist natürlich ein besonderer Glücksfall, wenn – wie in der Ausstellung »Fantitastisch #2 « mit ihren wunderbaren Stücken – auch die Schaulust nicht zu kurz kommt, wenn also Sinnlichkeit und Ratio im Gleichgewicht sind.“ So sprechen nicht nur die Zahlen und das rege Interesse von Schulgruppen und Familien für einen Erfolg. Ebenso sind es die Rückmeldungen vieler Pädagogen, Eltern und Kinder, die zeigen, dass die Ausstellung »Fantitastisch #2 – Kunst und Design nicht nur für Kinder« mit ihrem breiten Begleitprogramm wie das Weihnachtssingen, fantifantastische Wesen im Zoo und die durch die Künstler liebevoll verwirklichten Kinderkunstnachmittage außerordentlich von Erfolg gekrönt ist. Drei Veranstaltungen für Kinder stehen noch aus, so ist es der Leseabend am kommenden Freitag, den 13. Januar 2017 ab 18 Uhr. Zwei großartige Kinderbücher stehen an diesem Abend im Mittelpunkt: sie handeln von starken Themen wie Freundschaft und Kunst. »Wer wohnt in weißen Würfeln? So lebten die Bauhausmeister in Dessau«, geschrieben von Jutta Stein und Ingolf Kern, erzählt warum die Bauhäusler so cool waren und das Buch »Die lange Reise vom roten Ballon« widmet sich einer unglaublichen Geschichte, welche die Autorin und Illustratorin Lucie Göpfert von Freunden hörte. Die Buchillustratorin schrieb sie für Kinder auf und illustrierte sie in ihrer typisch fröhlichen Art. Mit der Unterstützung vieler Läden aus Halle wie der Biomarkt in Trotha, das Schokolädchen und das Biotopia in der Großen Ulrichstraße, dem Biomarkt am Reileck und der Hündorfs Biofleischerei werden Zuhörer und Vorleser zwischen dem Lesen mit einem gemeinsamem Bioabendbrot aufs Köstlichste versorgt.
Zwei weitere Veranstaltungen sind der Kinderkunstnachmittag »Spielträume aus Textil«, der bereits ausgebucht ist, und das Puppentheaterstück »Däumelinchen«, welches am letzten Tag der Ausstellung am 15. Januar 2017 um 15 Uhr von Susa Ahrens gespielt wird und noch einige freie Plätze bietet.

Die Ausstellung »Fantitastisch #2 – Kunst und Design nicht nur für Kinder«  läuft noch bis 15. Januar 2017. Geöffnet ist sie jeweils 14-18 Uhr von Mittwoch bis Sonntag.

Leseabend ab acht Jahren
im Rahmen der Ausstellung Fantitastisch #2 – Kunst und Design nicht nur für Kinder
13. Januar 2017 um 18 Uhr
Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt
Neuwerk 11
06108 Halle
Eintritt 3 € | Um eine Anmeldung wird wegen der begrenzten Plätze unter oeffentlichkeitsarbeit@kun ststiftung-sachsen-anhalt. de oder Tel.: 0345 / 29 89 72 97 gebeten.

Puppentheater Däumelinchen
15. Januar 2017 15 Uhr
Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt
Neuwerk 11
06108 Halle
Eintritt 3 € | Um eine Anmeldung wird wegen der begrenzten Plätze unter oeffentlichkeitsarbeit@kun ststiftung-sachsen-anhalt. de oder Tel.: 0345 / 29 89 72 97 gebeten.

FANTITASTISCH #2
Kunst und Design nicht nur für Kinder

19. November 2016 – 15. Januar 2017
Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt
Neuwerk 11, 06108 Halle/Saale
Öffnungszeiten: Mittwoch –Sonntag  von 14–18 Uhr
Eintritt 3€ | ermäßigt 1 €

10. Januar 2017

Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt
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Pressemitteilung 34 – 2016

Die Kunststiftung vergibt ein Aufenthaltsstipendium für Ahrenshoop. Noch bis zum 10. Januar 2017 können sich Künstlerinnen und Künstler aller Sparten für einen Aufenthalt im Künstlerhaus Lukas bewerben.

Mit ihren Aufenthaltsstipendien ermöglicht die Kunststiftung Künstlern aus Sachsen-Anhalt in besonderer Atmosphäre zu wohnen und zu arbeiten. Eingebunden in die Künstlerhäuser erhalten Kunstschaffende die Möglichkeit, die aktuelle Kunstszene kennenzulernen, Ideen mit anderen Stipendiaten vor Ort auszutauschen und eigene Projekte zu realisieren. Die Kunststiftung trägt die Unterbringungskosten sowie ein Stipendium von 1.000 Euro pro Monat.

Ahrenshoop gehört zu den wenigen Künstlerkolonien, in denen neben zahlreichen ganzjährig aktiven Ausstellungs- und Veranstaltungshäusern auch ein Stipendiatenhaus zu finden ist. Das Künstlerhaus Lukas nahm im Januar 2006 seine Tätigkeit als spartenübergreifende und international arbeitende Stätte am traditionsreichen Ort wieder auf. Im Künstlerhaus Lukas können Künstler und Künstlerinnen aus allen Bereichen zeitweise leben und arbeiten. Das von der Kunststiftung ausgeschriebene Stipendium in Ahrenshoop umfasst einen Monat in der zweiten Jahreshälfte 2017.

In diesem gut geführten Haus fühlt man sich auf Anhieb wohl. Die großzügigen Ateliers machen den Einstieg in die Arbeit leicht. Es gibt wenig Ablenkung, wohl aber eine grandiose Umgebung, die man zu Fuß oder mit dem Fahrrad schnell erreichen kann. Für kurze Unterbrechungen der Arbeit reicht es schon, sich zum 3 Minuten entfernten Strand zu begeben und Wind und Wellen zu genießen. Mit frischer Energie kann man sich dann wieder in die Arbeit vertiefen. Impulse können auch im Austausch mit den anderen 6 Stipendiaten, die zur gleichen Zeit da sind, entstehen. Die Stipendien werden für verschiedene künstlerische Sparten vergeben, sodass man auch hier mal über den eigenen Tellerrand hinausschauen kann. Ich habe die Zeit im Künstlerhaus Lukas als sehr intensiv, kontemplativ und kommunikativ empfunden. Für mich war es Rückzug und Erweiterung zugleich. Die Energie der Natur ist unmittelbar spürbar und hat bei mir, wie bei vielen anderen Stipendiaten auch, direkten Niederschlag in der Arbeit gefunden. (Uta Siebert, Herbst 2016)

Bewerbungen für das Aufenthaltsstipendium können bis zum 10. Januar 2017 (Poststempel) bei der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt, Neuwerk 11, 06108 Halle (Saale), eingereicht werden. Über die Bewerbungen entscheidet der Stiftungsrat der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt im Mai 2017, Maßstab für eine Beurteilung ist die künstlerische Qualität des Vorhabens und ein aussagekräftiges Motivationsschreiben. Nähere Informationen zum aktuellen Bewerbungsverfahren erfahren Sie unter www.kunststiftung-sachsen-anhalt.de.

28. Dezember 2016

Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt
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Pressemitteilung 33 – 2016

Am Samstag, den 7. Januar 2017 laden die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt und der Bergzoo in Halle zu einem besonderen Kinderkunsttag ab 11 Uhr in das Raubtierhaus ein. Ist es ein Löwe? Ist es ein Drache? Ist es ein Tausendfüßler? Ist es ein Einhorn? Nein, sondern ein fantifantastisches Wesen! Was auch immer sich Kinder vorstellen – die Künstler Gunther Schuhmann und Robert Voss bauen es mit den Kindern. Dazu braucht es lediglich ein paar Pinsel, etwas Farbe, eine Klebepistole und eine Priese Fantasie. Schnell entstehen so Flossen, Füße, Flügel, Augen und Ärmchen. Gemeinsam wird das fantifantastische Wesen zum Leben erweckt. Die Künstler Robert Voss und Gunther Schumann sind erfahrene Monsterexperten. Für alle TeilnehmerInnen sind künstlerische Vorkenntnisse nicht erforderlich, Experimentierfreude aber schon. Die großen Katzen im Raubtierhaus werden staunen. Roaaaaarrrrrrr!

Der Kinderkunstnachmittag findet im Rahmen der Ausstellung FANTITASTISCH #2 – KUNST UND DESIGN NICHT NUR FÜR KINDER statt: In geheimnisvolle Welten eintauchen, auf Zeitreise gehen, ein spezielles Laufrad fahren, Rucksäcke tanzen lassen, Farben Töne entlocken, wippen, in Büchern blättern, sie befühlen, lesen, Film schauen… Das und vieles mehr können Groß und Klein bis 15. Januar 2017 in der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt erleben!

Fantifantastisches Wesen im Raubtierhaus gesichtet!
7. Januar 2017 2016 um 11 – 15 Uhr
im Raubtierhaus im  Bergzoo Halle
Treffpunkt um 11 Uhr vor dem Haupteingang des Bergzoos
Reilstraße 57
06114 Halle (Saale)
Eintritt für Kinder 5 € (Materialkostenbeitrag) | Bitte beklecksbare Arbeitskleidung mitbringen. Um eine Anmeldung wird wegen der begrenzten Plätze unter oeffentlichkeitsarbeit@kunststiftung-sachsen-anhalt.de oder Tel.: 0345 / 29 89 72 97 gebeten.

FANTITASTISCH #2
19. November 2016 – 15. Januar 2017
Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt
Neuwerk 11, 06108 Halle/Saale
Öffnungszeiten: Mittwoch –Sonntag und an Feiertagen von 14–18 Uhr
Auch geöffnet am 25. und 26. Dezember 2016 sowie am 1. + 6. Januar 2017!
Eintritt 3€ | ermäßigt 1 €

21. Dezember 2016

Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt
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Neuwerk 11
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Aufenthaltsstipendium in Ahrenshoop

Die Kunststiftung vergibt ein Aufenthaltsstipendium für Ahrenshoop. Noch bis zum 10. Januar 2017 können sich Künstlerinnen und Künstler aller Sparten für einen Aufenthalt im Künstlerhaus Lukas bewerben.

Mit ihren Aufenthaltsstipendien ermöglicht die Kunststiftung Künstlern aus Sachsen-Anhalt in besonderer Atmosphäre zu wohnen und zu arbeiten. Eingebunden in die Künstlerhäuser erhalten Kunstschaffende die Möglichkeit, die aktuelle Kunstszene kennenzulernen, Ideen mit anderen Stipendiaten vor Ort auszutauschen und eigene Projekte zu realisieren. Die Kunststiftung trägt die Unterbringungskosten sowie ein Stipendium von 1.000 Euro pro Monat.

Ahrenshoop gehört zu den wenigen Künstlerkolonien, in denen neben zahlreichen ganzjährig aktiven Ausstellungs- und Veranstaltungshäusern auch ein Stipendiatenhaus zu finden ist. Das Künstlerhaus Lukas nahm im Januar 2006 seine Tätigkeit als spartenübergreifende und international arbeitende Stätte am traditionsreichen Ort wieder auf. Im Künstlerhaus Lukas können Künstler und Künstlerinnen aus allen Bereichen zeitweise leben und arbeiten. Das von der Kunststiftung ausgeschriebene Stipendium in Ahrenshoop umfasst einen Monat in der zweiten Jahreshälfte 2017.

\In diesem gut geführten Haus fühlt man sich auf Anhieb wohl. Die großzügigen Ateliers machen den Einstieg in die Arbeit leicht. Es gibt wenig Ablenkung, wohl aber eine grandiose Umgebung, die man zu Fuß oder mit dem Fahrrad schnell erreichen kann. Für kurze Unterbrechungen der Arbeit reicht es schon, sich zum 3 Minuten entfernten Strand zu begeben und Wind und Wellen zu genießen. Mit frischer Energie kann man sich dann wieder in die Arbeit vertiefen. Impulse können auch im Austausch mit den anderen 6 Stipendiaten, die zur gleichen Zeit da sind, entstehen. Die Stipendien werden für verschiedene künstlerische Sparten vergeben, sodass man auch hier mal über den eigenen Tellerrand hinausschauen kann. Ich habe die Zeit im Künstlerhaus Lukas als sehr intensiv, kontemplativ und kommunikativ empfunden. Für mich war es Rückzug und Erweiterung zugleich. Die Energie der Natur ist unmittelbar spürbar und hat bei mir, wie bei vielen anderen Stipendiaten auch, direkten Niederschlag in der Arbeit gefunden.\ (Uta Siebert, Herbst 2016)

Bewerbungen für das Aufenthaltsstipendium können bis zum 10. Januar 2017 (Poststempel) bei der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt, Neuwerk 11, 06108 Halle (Saale), eingereicht werden. Über die Bewerbungen entscheidet der Stiftungsrat der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt im Mai 2017, Maßstab für eine Beurteilung ist die künstlerische Qualität des Vorhabens und ein aussagekräftiges Motivationsschreiben. Nähere Informationen zum aktuellen Bewerbungsverfahren erfahren Sie unter www.kunststiftung-sachsen-anhalt.de.

Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt
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Stiftungsrat beschloss 366.400 Euro zur Förderung zeitgenössischer Kunst und setzt auf neue Förderprogramme für Museen, Kunstvermittlung und internationale Stipendien

Der Stiftungsrat der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt hat am 13. Dezember 2016 die Förderung von 46 Künstlern und Kunstprojekten aus Sachsen-Anhalt beschlossen. Für die Umsetzung der Förderungen wird eine Geldsumme in Höhe von 366 400 Euro zur Verfügung gestellt. Bei der Finanzierung der Fördermaßnahmen wird die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt im Rahmen einer Fördermittelvereinbarung unter anderem von der Kloster Bergesche Stiftung unterstützt. Insgesamt haben sich 103 Künstler, Projekte, Vereine und Theater um die verschiedenen Fördermöglichkeiten beworben. Die Kunststiftung Sachsen-Anhalt schreibt jährlich Stipendien und Förderungen aus, um Kunst und Kultur in Sachsen-Anhalt gezielt und nachhaltig zu unterstützen. Der nächste Termin für die Abgabe von Anträgen ist der 10. Juni 2017.

Maßgebend für eine Förderung sind Originalität und Realisierbarkeit der Antragsvorhaben. Die vom Stiftungsrat zur Förderung bestimmten künstlerischen Konzepte überzeugten durch die Aussicht auf konstruktive Impulsgebung und nachhaltige Wirkung für die Kunst- und Kulturlandschaft in Sachsen-Anhalt. So wird u.a. das Kunstfestival „sichtbar-zeitgenössische Kunst im Rahmen der Händelfestspiele 2017“ gefördert. Ein Kunstguide zum Festival wird in Halle ansässige Kunstinitiativen gebündelt präsentieren und als Stadtplan für Atelier- und Galerierundgänge fungieren. Im Förderprogramm frei-raum erhält der Projektraum „Black Horses“ einen Zuschuss. Dieser Projektraum ist Ausstellungsraum, Werkstatt und fortlaufendes Restaurierungsprojekt, dessen Raumgefüge und Oberflächen sich kontinuierlich entwickeln. Schwerpunkt der nächsten Ausstellungsreihe \Association for Speculativ Architecture\ ist es, Bereiche aus der Architektur zu beleuchten, die in künstlerische Disziplinen übergreifen und dabei Raum und Raumproduktion sowie den Dialog mit Produktionsprozessen in den Vordergrund rücken.

Der Stiftungsrat hat ferner den Ausbau des bestehenden Förderprofils der Kunststiftung zur Förderung der zeitgenössischen Kunst in Sachsen-Anhalt in den Bereichen Museen, Kunstvermittlung und internationale Stipendien beschlossen. Stärker als bisher kann dadurch eine interdisziplinäre Vernetzung mit regionalen und globalen Denkern, Künstlern und Institutionen auch jenseits der Kunstszene erreicht werden. Die Förderungen durch die Kunststiftung erzeugen einen Mehrwert, der somit kanalisiert und stärker ausgeschöpft wird. So sieht das Konzept zum einen vor, kleine Museen in Sachsen – Anhalt mit Künstlern durch ein Stipendiatenprogramm zu vernetzen, um so eine Stärkung der Sammlungen zu erreichen und einen Weg für die zeitgenössische Kunst zu öffnen. Zum anderen setzt die Stiftung auf die Intensivierung der Vermittlung zeitgenössischer Kunst durch ein Programmformat, welches den Dialog und Diskurs zwischen Heranwachsenden und den Stipendiaten der Kunststiftung ermöglicht. Überdies werden die internationalen Kontakte und das Programm der internationalen Arbeitsstipendien verstetigt. Stärker als bisher werden dazu die Partnerländer bei der Präsentation der Arbeitsergebnisse einbezogen und Ausstellungskooperationen für die Stipendiaten angestrebt.

„Die Kunststiftung fördert durch ihre Stipendien und Projektförderungen die Spielräume der Phantasie und Kreativität. Diese Freiräume zu schaffen und gleichzeitig optimale Strukturbedingungen herzustellen, ist die wichtigste Aufgabe der Kunststiftung. Die zahlreichen nationalen Preise, die die Stipendiaten gerade in den letzten Monaten erhalten haben, sind dabei auch eine Anerkennung der kontinuierlichen Förderpolitik der Stiftung.“, so Staatsministers Rainer Robra, Chef der Staatskanzlei und Kulturminister des Landes Sachsen-Anhalt.

Folgende Vorhaben werden gefördert:

Projektförderungen

Bildende und Angewandte Kunst:

  • Rolf Müller: Publikationszuschuss zum Katalog \Unterwegs \
  • Renate Luckner-Bien: Publikationszuschuss zum Katalog \Renate Heintze. Schmuck\
  • Andrea Flemming: Publikationszuschuss zum Katalog \Andrea Flemming 2014-2016\
  • Caterina Behrendt: Zuschuss zum Projekt \Kita meets Künstlerhaus\
  • Kulturwerk des BBK e.V.: Zuschuss zum Kunstprojekt \Metallwerkstatt Halle 17\
  • Franca Bartholomäi: Zuschuss zur Ausstellungsbeteiligung \Gabriele-Münter-Preis\
  • Kuratorium für den Wiederaufbau der Johanniskirche zu Magdeburg: Zuschuss zum Projekt \Max Uhlig – Fenster für die Johanniskirche in Magdeburg – 5. Bauabschnitt, Fenster Süd IV und Ost I\

Darstellende Kunst und Film

  • ravir film GbR: Zuschuss zur Produktionsförderung „Beyond the Frame – zwischen Berlin und Aleppo“
  • Theater, Oper und Orchester GmbH: Zuschuss zum Musical \spring awaking\ 

Musik

  • Landesmusikrat Sachsen-Anhalt e.V.: Zuschuss zum Musikproprojekt \Mitten wir im Leben sind\
  • Kurt Weill Fest Dessau GmbH: Zuschuss zum Galakonzert \25 Jahre Kurt Weill Fest\

Interdisziplinäre Vorhaben und Medienkunst

  • Kirsten Reese: Zuschuss zur Produktion eines Audiospaziergangs \Luther Klang\
  • Förderverein Zentrum für Zukunftstechnologie, Kunst und Design Zentralwerkstatt Pfännerhall Geisetal: Zuschuss zum Projekt \Kinderlab Pfännerhall\
  • sichtbar – zeitgenössische Kunst e.V.: Zuschuss zum Kunstfestival \sichtbar – zeitgenössische Kunst im Rahmen der Händelfestspiele\

wage-mutig Kurzfilmförderung

  • Mirjam Pedersen: Zuschuss zur Filmproduktion \Nemophelia\
  • Karl Pompe: Drehbuchstipendium \Idling\

frei-raum

  • Maik Ronz: Zuschuss zum Kunstprojekt \Black Horses – Association for Speculativ Architecture\

Arbeitsstipendien

  • Ingo Albrecht (Streetart)
  • Mareen Alburg Duncker (Schmuck)
  • Anne Baumann (Installation)
  • Isabel Cole (Literatur)
  • Willy Dumaz (Design)
  • Maximilian von Elverfeldt (Design)
  • Sebastian Gerstengarbe (Grafik)
  • Jens Günther (Malerei)
  • Lenia Hauser (Illustration)
  • Christian Heinicke (Streetart)
  • Anna Helm (Buchkunst)
  • Ulrike Kettlitz (Design)
  • Anna Dorothea Klug (Plastik)
  • Katharina Kraft (Grafik)
  • Hannes Lingens (Musik)
  • Georg Mann (Plastik)
  • Christine Matthias (Schmuck)
  • Torsten Enzio Richter (Grafik)
  • Duška Roth (Medienkunst)
  • Ginan Seidl (Medienkunst)
  • Andreas Theile (Plastik)
  • Anne Trautwein (Design)
  • Simone Trieder (Literatur)
  • Lea Sonder (Design)
  • Maik Wieloch (Streetart)
  • Ulrike Zabel (Grafik)

Internationales Stipendien

  • Tel Aviv: Nina Viktoria Naußed
  • Salvador Bahia: Gunther Schuhmann

Pressemitteilung 32 – 2016

Der Stiftungsrat der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt hat am 13. Dezember 2016 die Förderung von 46 Künstlern und Kunstprojekten aus Sachsen-Anhalt beschlossen. Für die Umsetzung der Förderungen wird eine Geldsumme in Höhe von 366 400 Euro zur Verfügung gestellt. Bei der Finanzierung der Fördermaßnahmen wird die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt im Rahmen einer Fördermittelvereinbarung unter anderem von der Kloster Bergesche Stiftung unterstützt. Insgesamt haben sich 103 Künstler, Projekte, Vereine und Theater um die verschiedenen Fördermöglichkeiten beworben. Die Kunststiftung Sachsen-Anhalt schreibt jährlich Stipendien und Förderungen aus, um Kunst und Kultur in Sachsen-Anhalt gezielt und nachhaltig zu unterstützen. Der nächste Termin für die Abgabe von Anträgen ist der 10. Juni 2017.

Maßgebend für eine Förderung sind Originalität und Realisierbarkeit der Antragsvorhaben. Die vom Stiftungsrat zur Förderung bestimmten künstlerischen Konzepte überzeugten durch die Aussicht auf konstruktive Impulsgebung und nachhaltige Wirkung für die Kunst- und Kulturlandschaft in Sachsen-Anhalt. So wird u.a. das Kunstfestival „sichtbar-zeitgenössische Kunst im Rahmen der Händelfestspiele 2017“ gefördert. Ein Kunstguide zum Festival wird in Halle ansässige Kunstinitiativen gebündelt präsentieren und als Stadtplan für Atelier- und Galerierundgänge fungieren. Im Förderprogramm frei-raum erhält der Projektraum „Black Horses“ einen Zuschuss. Dieser Projektraum ist Ausstellungsraum, Werkstatt und fortlaufendes Restaurierungsprojekt, dessen Raumgefüge und Oberflächen sich kontinuierlich entwickeln. Schwerpunkt der nächsten Ausstellungsreihe Association for Speculativ Architecture ist es, Bereiche aus der Architektur zu beleuchten, die in künstlerische Disziplinen übergreifen und dabei Raum und Raumproduktion sowie den Dialog mit Produktionsprozessen in den Vordergrund rücken.

Der Stiftungsrat hat ferner den Ausbau des bestehenden Förderprofils der Kunststiftung zur Förderung der zeitgenössischen Kunst in Sachsen-Anhalt in den Bereichen Museen, Kunstvermittlung und internationale Stipendien beschlossen. Stärker als bisher kann dadurch eine interdisziplinäre Vernetzung mit regionalen und globalen Denkern, Künstlern und Institutionen auch jenseits der Kunstszene erreicht werden. Die Förderungen durch die Kunststiftung erzeugen einen Mehrwert, der somit kanalisiert und stärker ausgeschöpft wird. So sieht das Konzept zum einen vor, kleine Museen in Sachsen – Anhalt mit Künstlern durch ein Stipendiatenprogramm zu vernetzen, um so eine Stärkung der Sammlungen zu erreichen und einen Weg für die zeitgenössische Kunst zu öffnen. Zum anderen setzt die Stiftung auf die Intensivierung der Vermittlung zeitgenössischer Kunst durch ein Programmformat, welches den Dialog und Diskurs zwischen Heranwachsenden und den Stipendiaten der Kunststiftung ermöglicht. Überdies werden die internationalen Kontakte und das Programm der internationalen Arbeitsstipendien verstetigt. Stärker als bisher werden dazu die Partnerländer bei der Präsentation der Arbeitsergebnisse einbezogen und Ausstellungskooperationen für die Stipendiaten angestrebt.

„Die Kunststiftung fördert durch ihre Stipendien und Projektförderungen die Spielräume der Phantasie und Kreativität. Diese Freiräume zu schaffen und gleichzeitig optimale Strukturbedingungen herzustellen, ist die wichtigste Aufgabe der Kunststiftung. Die zahlreichen nationalen Preise, die die Stipendiaten gerade in den letzten Monaten erhalten haben, sind dabei auch eine Anerkennung der kontinuierlichen Förderpolitik der Stiftung.“, so Staatsministers Rainer Robra, Chef der Staatskanzlei und Kulturminister des Landes Sachsen-Anhalt.

Folgende Vorhaben werden gefördert:

Projektförderungen

Bildende und Angewandte Kunst:

  • Rolf Müller: Publikationszuschuss zum Katalog Unterwegs
  • Renate Luckner-Bien: Publikationszuschuss zum Katalog Renate Heintze. Schmuck
  • Andrea Flemming: Publikationszuschuss zum Katalog Andrea Flemming 2014-2016
  • Caterina Behrendt: Zuschuss zum Projekt Kita meets Künstlerhaus
  • Kulturwerk des BBK e.V.: Zuschuss zum Kunstprojekt Metallwerkstatt Halle 17
  • Franca Bartholomäi: Zuschuss zur Ausstellungsbeteiligung Gabriele-Münter-Preis
  • Kuratorium für den Wiederaufbau der Johanniskirche zu Magdeburg: Zuschuss zum Projekt Max Uhlig – Fenster für die Johanniskirche in Magdeburg – 5. Bauabschnitt, Fenster Süd IV und Ost I

Darstellende Kunst und Film

  • ravir film GbR: Zuschuss zur Produktionsförderung „Beyond the Frame – zwischen Berlin und Aleppo“
  • Theater, Oper und Orchester GmbH: Zuschuss zum Musical spring awaking 

Musik

  • Landesmusikrat Sachsen-Anhalt e.V.: Zuschuss zum Musikproprojekt Mitten wir im Leben sind
  • Kurt Weill Fest Dessau GmbH: Zuschuss zum Galakonzert 25 Jahre Kurt Weill Fest

Interdisziplinäre Vorhaben und Medienkunst

  • Kirsten Reese: Zuschuss zur Produktion eines Audiospaziergangs Luther Klang
  • Förderverein Zentrum für Zukunftstechnologie, Kunst und Design Zentralwerkstatt Pfännerhall Geisetal: Zuschuss zum Projekt Kinderlab Pfännerhall
  • sichtbar – zeitgenössische Kunst e.V.: Zuschuss zum Kunstfestival sichtbar – zeitgenössische Kunst im Rahmen der Händelfestspiele

wage-mutig Kurzfilmförderung

  • Mirjam Pedersen: Zuschuss zur Filmproduktion Nemophelia
  • Karl Pompe: Drehbuchstipendium Idling

frei-raum

  • Maik Ronz: Zuschuss zum Kunstprojekt Black Horses – Association for Speculativ Architecture

Arbeitsstipendien

  • Ingo Albrecht (Streetart)
  • Mareen Alburg Duncker (Schmuck)
  • Anne Baumann (Installation)
  • Isabel Cole (Literatur)
  • Willy Dumaz (Design)
  • Maximilian von Elverfeldt (Design)
  • Sebastian Gerstengarbe (Grafik)
  • Jens Günther (Malerei)
  • Lenia Hauser (Illustration)
  • Christian Heinicke (Streetart)
  • Anna Helm (Buchkunst)
  • Ulrike Kettlitz (Design)
  • Anna Dorothea Klug (Plastik)
  • Katharina Kraft (Grafik)
  • Hannes Lingens (Musik)
  • Georg Mann (Plastik)
  • Christine Matthias (Schmuck)
  • Torsten Enzio Richter (Grafik)
  • Duška Roth (Medienkunst)
  • Ginan Seidl (Medienkunst)
  • Andreas Theile (Plastik)
  • Anne Trautwein (Design)
  • Simone Trieder (Literatur)
  • Lea Sonder (Design)
  • Maik Wieloch (Streetart)
  • Ulrike Zabel (Grafik)

Internationales Stipendien

  • Tel Aviv: Nina Viktoria Naußed
  • Salvador Bahia: Gunther Schuhmann

14. Dezember 2016

Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt
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Neuwerk 11
06108 Halle (Saale)
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Kathrin Westphal
Tel.: 0345 29897297
Fax: 0345 29897295
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Pressemitteilung 31 – 2016

Zu diesem im Rahmen der Ausstellung FANTITASTISCH #2 organisierten Weihnachtssingen in der Kunststiftung treffen zwei „Heldinnen“ der Musik aufeinander: Gisela Schmidt und Laura Hempel. Beide sind Stars auf ihrer ganz eigenen Linie. Gisela Schmidt, langjährige und ehemalige Direktorin der Neumarktschule in Halle, hat vielen 1000 Kindern das Singen beigebracht. Sie leitete u.a. das jährliche Konzert hallescher Grundschulen. Wichtig war und ist Gisela Schmidt besonders Kinder für Musik zu begeistern und so viel als möglich kulturelle Bildung in die Schule zu holen. So gab sie stetig Anregungen zu musikalischen Schulprojekttagen und -festen, gemeinsamen Konzert- und Theaterbesuchen als Tradition ihrer Schule. Laura Hempel studierte bei Julia Hülsmann Jazzklavier und brachte in diesem Jahr als LAURA ihr Debütalbum »weiter« heraus. Darüber hinaus tourt sie mit ihren Bands Max Express und Swing Delikatessen oder aber als Comédienne durch die Welt, moderiert neben großen Events ihre eigene, feine Songwritershow »Bei Hempels aufm Sofa« im Horns Erben, Leipzig. Mehr Infos auf: www.laurahempel.de

Am Sonntag, 11. Dezember 2016 um 15 Uhr ist es soweit: Kind und Kegel sind eingeladen ein fröhliches Sing-Erlebnis mit Profis zu erfahren und traditionelle Weihnachtsmelodien gemeinsam im Chor erklingen zu lassen. Gesungen wird alles, was die Weihnachtszeit hergibt. Die Leitung des frei entstandenen Weihnachtssingechors übernimmt Frau Schmidt und am Piano wird er begleitet von LAURA. Bei Textschwächen liegt ein liebevoll zusammengestelltes Liederheft für jedermann bereit. Das Unternehmen Kathi, die Familie feiner Backideen, unterstützt das Weihnachtssingen mit einem Meer von köstlichem Kuchen. Der Weihnachtsbaum wird von der Saalebaumschule in Sennewitz gespendet. Einen herzlichen Dank.

Weihnachtssingen mit Frau Schmidt und LAURA
11. Dezember 2016 um 15 Uhr
Kunststiftung des Landes Sachsen Anhalt
Neuwerk 11
06108 Halle
Eintritt 3€ | ermäßigt 1 €

FANTITASTISCH #2
19. November 2016 – 15. Januar 2017
Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt
Neuwerk 11, 06108 Halle/Saale
Öffnungszeiten: Mittwoch –Sonntag und an Feiertagen von 14–18 Uhr
Auch geöffnet am 25. und 26. Dezember 2016 sowie am 1. + 6. Januar 2017!
Eintritt 3€ | ermäßigt 1 €

01. Dezember 2016

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O du fröhliche … – Weihnachtssingen mit Frau Schmidt und LAURA

Zu diesem im Rahmen der Ausstellung FANTITASTISCH #2 organisierten Weihnachtssingen in der Kunststiftung treffen zwei „Heldinnen“ der Musik aufeinander: Gisela Schmidt und Laura Hempel. Beide sind Stars auf ihrer ganz eigenen Linie. Gisela Schmidt, langjährige und ehemalige Direktorin der Neumarktschule in Halle, hat vielen 1000 Kindern das Singen beigebracht. Sie leitete u.a. das jährliche Konzert hallescher Grundschulen. Wichtig war und ist Gisela Schmidt besonders Kinder für Musik zu begeistern und so viel als möglich kulturelle Bildung in die Schule zu holen. So gab sie stetig Anregungen zu musikalischen Schulprojekttagen und -festen, gemeinsamen Konzert- und Theaterbesuchen als Tradition ihrer Schule. Laura Hempel studierte bei Julia Hülsmann Jazzklavier und brachte in diesem Jahr als LAURA ihr Debütalbum »weiter« heraus. Darüber hinaus tourt sie mit ihren Bands Max Express und Swing Delikatessen oder aber als Comédienne durch die Welt, moderiert neben großen Events ihre eigene, feine Songwritershow »Bei Hempels aufm Sofa« im Horns Erben, Leipzig. Mehr Infos auf: www.laurahempel.de

Am Sonntag, 11. Dezember 2016 um 15 Uhr ist es soweit: Kind und Kegel sind eingeladen ein fröhliches Sing-Erlebnis mit Profis zu erfahren und traditionelle Weihnachtsmelodien gemeinsam im Chor erklingen zu lassen. Gesungen wird alles, was die Weihnachtszeit hergibt. Die Leitung des frei entstandenen Weihnachtssingechors übernimmt Frau Schmidt und am Piano wird er begleitet von LAURA. Bei Textschwächen liegt ein liebevoll zusammengestelltes Liederheft für jedermann bereit. Das Unternehmen Kathi, die Familie feiner Backideen, unterstützt das Weihnachtssingen mit einem Meer von köstlichem Kuchen. Der Weihnachtsbaum wird von der Saalebaumschule in Sennewitz gespendet. Einen herzlichen Dank.

Weihnachtssingen mit Frau Schmidt und LAURA
11. Dezember 2016 um 15 Uhr
Kunststiftung des Landes Sachsen Anhalt
Neuwerk 11
06108 Halle
Eintritt 3€ | ermäßigt 1 €

FANTITASTISCH #2
19. November 2016 – 15. Januar 2017
Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt
Neuwerk 11, 06108 Halle/Saale
Öffnungszeiten: Mittwoch –Sonntag und an Feiertagen von 14–18 Uhr
Auch geöffnet am 25. und 26. Dezember 2016 sowie am 1. + 6. Januar 2017!
Eintritt 3€ | ermäßigt 1 €

Pressemitteilung 30 – 2016

Foto: Falk Wenzel

Die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt vergibt Arbeitsstipendien und Projektmittel für sämtliche Kunstsparten: für angewandte und bildende Kunst, Film, Fotografie, Literatur, Musik, Tanz, Theater und interdisziplinäre Projekte sowie Kunstvermittlung. Darüber hinaus gibt es folgende Sonderförderprogramme: Film – wage-mutig, Messe – Art Affairs und Ausstellungen – frei-raum.

Arbeitsstipendien dienen der Förderung künstlerischer Einzelleistungen. Durch die Vergabe von Arbeitsstipendien soll insbesondere das konzentrierte Arbeiten an einem neuen Vorhaben ermöglicht werden. Das Stipendium kann auch für Arbeitsaufenthalte außerhalb des Wohnsitzes (In- und Ausland) genutzt werden.
Förderanträge für Projekte können von einzelnen Personen, Institutionen und Vereinen eingereicht werden. Gefragt sind Originalität, Qualität und Realisierbarkeit des Projekts. Gefördert werden Vorhaben, die in Sachsen-Anhalt initiiert werden und innerhalb des Bundeslandes sowie überregional oder international wirksam sind.
Mit dem Programm wage-mutig  werden Spiel-, Animations- und Dokumentarfilme sowie experimentelle Formen des dokumentarischen und fiktionalen Films unterstützt. Antragsberechtigt sind Produzenten und Filmemacher, die ihren ersten Wohnsitz in Sachsen–Anhalt haben oder deren Filmthema sich auf Sachsen-Anhalt bezieht. Gefördert werden die Drehbuch- und Projektentwicklung mit einem Stipendium von bis zu 3.000 Euro, die Filmproduktion mit einem Zuschuss von bis zu 10.000 Euro sowie die Präsentation auf nationalen oder internationalen Festivals mit bis zu 2.000 Euro.
Um eine Unterstützung im Rahmen des Programms Art Affairs zur Messeförderung können sich Künstler, Designer und Galerien aus Sachsen-Anhalt bewerben, die sich an renommierten nationalen oder internationalen Kunst- und/oder Designmessen mit überregionaler Ausstrahlung beteiligen wollen. Die Fördersumme beträgt maximal 5.000 Euro. Bewerbungen um eine Förderung müssen mindestens drei Monate vor Messebeginn eingereicht werden.
Mit dem Ausstellungsförderprogramm frei-raum wird die öffentliche Präsentation von zeitgenössischer Kunst gefördert. In Sachsen-Anhalt leben und arbeiten viele Künstler, deren Werke oft nur in ihren Ateliers zu sehen sind. Deshalb fördert die Kunststiftung Ausstellungsprojekte zur zeitgenössischen Kunst mit bis zu 15.000 Euro pro Jahr.

Abgabeschluss für allgemeine Stipendienanträge, Sonderprogramme und Projektvorhaben ist am 30. November 2016 (es gilt der Poststempel) | Messeförderung ganzjährig mindestens drei Monate vor Messebeginn

Mehr zu den einzelnen Fördermöglichkeiten sowie Antragsunterlagen und Förderrichtlinien unter www.kunststiftung-sachsen-anhalt.de

25. November 2016

Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt
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Pressemitteilung 29 – 2016

Die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt lädt Künstlerinnen und Künstler sowie Interessierte zu einem weiteren Vortrag aus der Reihe fern-sicht am 23. November 2016 um 18 Uhr ins Neuwerk 11 in Halle ein. Shintaro Tokairin von der Arts Initiative Tokyo (AIT) wird u.a. zu den verschiedenen Förderprogrammen und -bereichen der AIT sprechen. Die Arts Initiative Tokyo (AIT) ist eine gemeinnützige künstlerische Organisation, die in Tokyo ihren Sitz hat. Gegründet wurde AIT von sechs Kuratoren und Kunstenthusiasten, die bereits seit vielen Jahren im Bereich der zeitgenössischen Kunst in Japan tätig waren. Das Anliegen der Organisation ist es, so genannte bottom-up Programme zu fördern und zu animieren Kunst auf ganz neuen Wegen, einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Erreicht wird dies beispielsweise durch ein eigenständiges Bildungsprogramm, Aufenthaltsprogramme, sowie durch in Zusammenarbeit mit der Wirtschaft bestehende kuratorische Projekte u.a. mit dem Hara Museum und durch Beratungsprojekte.

Das AIT ist eine seit 2004 bestehende Non-Profit-Plattform für zeitgenössische Kunst, die eine Reihe von Programmen und Veranstaltungen in Tokio anbietet. Künstler und Kuratoren können sich dort für einen Aufenthalt in Tokio von ein bis drei Monaten bewerben. Die Residenz wird gefördert durch Partnerschaften mit Kulturorganisationen und Stiftungen in Japan und im Ausland. mehr Informationen zur Arts Initiative Tokyo finden Sie hier

Die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt stellt die Arbeit überregionaler Künstlerhäuser und Stiftungen vor, um Kunstschaffende aus Sachsen-Anhalt über nationale und internationale Fördermöglichkeiten zu informieren und sie zu einer Bewerbung zu ermutigen. Der Eintritt zu diesen Veranstaltungen ist frei. Um Anmeldung wird gebeten.

Arts Initiative Tokyo
Vortrag von Shintaro Tokairin
23. November 2016 um 18 Uhr

Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt
Neuwerk 11
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22. November 2016

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Pressemitteilung 28 – 2016

Wir freuen uns über zwei Ehrungen: zum einen erhält die ehemalige Stipendiatin Franca Bartholomäi den Titel der 19. Mainzer Stadtdruckerin und zum anderen gewinnt der u.a. von der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt geförderte Film »Kaltes Tal« von Johannes Krell und Florian Fischer (ROSENPICTURES Filmproduktion ) den Deutschen Kurzfilmpreis in Gold 2016.

Franca Bartholomäi überzeugte die Jury in Mainz mit ihrer ausdrucksstarken Bildsprache und erhält den Titel der 19. Mainzer Stadtdruckerin. Damit ist sie die ersten Künstlerin, die keinen biografischen Bezug zur rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt aufweist. Die Mainzer Kulturdezernentin Marianne Grosse über die Künstlerin bei ihrer Laudatio: „Die in der klassischen Technik des Holzschnitts meisterhaft und in höchster Präzision ausgeführten Arbeiten, in Zusammenhang mit einer ausdrucksvollen und zeitgenössischen Bildsprache der Preisträgerin, haben die Jury überzeugt.“ Den Stadtdruckerpreis verleiht die Stadt Mainz seit 1987. Er ist mit 6000 Euro dotiert und läuft über zwei Jahre. Außerdem ist der Preis mit einer Einzelausstellung im Gutenberg-Museum verbunden, die für die zweite Jahreshälfte 2017 geplant ist.
Franca Bartholomäi, 1975 geboren, studierte bis 2003 an der Burg Giebichenstein Hochschule für Kunst und Design Halle Grafik bei Prof. Thomas Rug. Seit 2000 erhielt sie zahlreiche Stipendien, unter anderem für einen Aufenthalt im Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf, das Virginia Center for the Creative Arts, sowie das ISCP in New York, und stellte deutschlandweit aus. 2009 gestaltete sie die verwaisten Bildflächen am Katharinenaltar des Magdeburger Doms. 2012 erhielt sie den Förderpreis der Merkel Collection & Foundation sowie ein Jahr später den Landeskunstpreis Sachsen-Anhalt. Sie lebt und arbeitet als freischaffende Künstlerin in Halle.

Eine grandiose Zeichensetzung für das Genre des künstlerischen Dokumentarfilms ist mit der Vergabe des Deutschen Kurzfilmpreis in Gold 2016 für den von ROSENPICTURES Filmproduktion produzierten Film »Kaltes Tal« von Florian Fischer und Johannes Krell getan. Der Deutsche Kurzfilmpreis ist die wichtigste Auszeichnung für den Kurzfilm in Deutschland. Er wird jedes Jahr von der Staatsministerin für Kultur und Medien verliehen. In der Begründung der Jury heißt es: „Die Filmemacher beobachten diesen paradoxen Vorgang, ohne ihn zu kommentieren. Mit ruhigen, meisterhaft fotografierten Einstellungen zeigen sie eine eigenartige von Kalk bedeckte Welt, die zugleich verstörend und schön ist. »Kaltes Tal« wirft Fragen auf, löst tiefe Assoziationen aus und schafft nachhaltige Verunsicherung. Ein dokumentarisches Kunstwerk.“ Changierend zwischen ästhetischer und dokumentarischer Form beschreibt der Kurzfilm „Kaltes Tal“ die Arbeitsabläufe eines Tagebaus, in dem Kalkstein gefördert wird. Der Film »Kaltes Tal« von Florian Fischer und Johannes Krell hatte im Oktober 2016 seine Weltpremiere auf dem Nice International Short Film Festival in der Kategorie Experimental Competition. Umso mehr freut es uns den preisgekrönten Film zur wage-mutig Kurzfilmnacht am 29. November 2016, um 18:30 Uhr im Studio Halle zeigen zu können.

Beide Auszeichnungen sind eine hohe öffentliche Anerkennung für ganz herausragende Künstler und ihre Kunstwerke, die hier in Sachsen-Anhalt entstanden sind. Die Preise werden sowohl die Aufmerksamkeit von Medien und Publikum für die Ausstellung von Franca Bartholomäi  schärfen, als auch dem Film »Kaltes Tal« ermöglichen, vor einem großem Publikum gezeigt zu werden. Dazu wir gratulieren wir den Künstlern.

 

22. November 2016

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Pressemitteilung 27 – 2016

Die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt lädt am 29. November 2016 zur siebenten langen Kurzfilmnacht ins Studio Halle ein. Wie bereits bei den vergangenen Filmnächten, werden Filmproduktionen gezeigt, die mit Unterstützung der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt im Rahmen des Kurzfilmförderprogramms »wage-mutig« produziert wurden. Die Kunststiftung fördert mit diesem dreistufigen Programm die Drehbuchentwicklung, die Produktion und die Teilnahme an Festivals.

Besonders erfreulich ist, dass in diesem Jahr gleich drei preisgekrönte Filme gezeigt werden können. Der Film »DIE WEITE SUCHEN« von Falk Schuster räumte mehrere Auszeichnungen ab. 2016 erhielt er den mit 20.000 € dotierten Hauptfilmförderpreis der sächsischen Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst auf dem 28. internationalen Filmfest in Dresden. Zuvor war der Film Publikumsgewinner auf dem Festival KURZSUECHTIG in Leipzig und erhielt auf den 39. Grenzland-Filmtagen in Selb den 2. Preis in der Kategorie Dokumentation. Zudem bedachte die Filmbewertungsstelle ihn mit dem höchsten Prädikat: „besonders wertvoll“.  Die mit 10.000 Euro dotierte Goldene Taube im Deutschen Wettbewerb langer Dokumentar- und Animationsfilm ging 2015 auf dem DOK Leipzig 2015 an »LAND AM WASSER« von Tom Lemke. Erst in der letzten Woche ging der Deutsche Kurzfilmpreis in Gold, dotiert mit 30.000 Euro, an die Filmemacher Johannes Krell und Florian Fischer aus Halle (Saale), die mit diesem Preis für ihren Dokumentarfilm »Kaltes Tal« ausgezeichnet worden.

Zur langen Filmnacht am 29. November 2016, um 18.30 Uhr im Studio Halle werden folgende Produktionen gezeigt:

Besuch in der Heimat- Experimenteller Dokumentarfilm von Frauke Rahr, 2016, 30 min

Goethes Faust – Spielfilm von Karsten Prühl, Picturis Produktion, Fertigstellung in 2017
1 Std. 48 Min. / Gezeigt werden Szenenausschnitte aus dem Film, 20 min

Kaltes Tal – Experimenteller Dokumentarfilm von Florian Fischer und Johannes Krell, Rosenpictures Filmproduktion GbR, 2016, 12 min

Die Weite suchen –Experimenteller Dokumentarfilm von Falk Schuster, Balance Film GmbH, 2015, 29 min

Die grauen Herren – Musikvideo von Gunther Schuhmann, Styler Berg Studios (Halle), 2016, 4.44 min

Land am Wasser – Dokumentarfilm von Tom Lemke, Sunday Filmproduktion, 2015, 85 Min.

Mehr Informationen zu den Filmen hier

Zur Begrüßung sprechen der Staatsminister und Minister für Kultur Rainer Robra, die Direktorin der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt Manon Bursian sowie MotionWorks Geschäftsführer Tony Loeser.

Auch die Filmemacher und weitere Beteiligte werden persönlich anwesend sein. Durch den Abend moderiert der Kulturjournalist Andreas Höll und Musik gibt es von der Band Schöne Jugend.

Der Eintritt ist frei.

wage-mutig – lange Kurzfilmnacht
29. November 2016, 18:30 Uhr
Studio Halle
Waisenhausring 8 / Ecke kleine Bauhausstraße
06108 Halle (Saale)

21. November 2016

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Pressemitteilung 26 – 2016

Am Samstag, den 19. November 2016 um 15 Uhr eröffnen Manon Bursian, Direktorin der Kunststiftung Sachsen-Anhalt, Dr. Gunnar Schellenberger, Staatssekretär für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt, Dr. Dennis Müller, Zoodirektor des Bergzoos in Halle und Dr. Ines Janet Engelmann, Kuratorin die Ausstellung FANTITASTISCH #2 – Kunst und Design nicht nur für Kinder. StipendiateInnen und Gäste präsentieren ihre Arbeiten bis zum 15. Januar 2017 und die Extras zur Ausstellung sind Kunstaktionen, die von den teilnehmenden KünstlerInnen für Kinder entwickelt wurden.

In geheimnisvolle Welten eintauchen, auf Zeitreise gehen, ein spezielles Laufrad fahren, Rucksäcke tanzen lassen, Farben Töne entlocken, wippen, in Büchern blättern, sie befühlen, lesen, Film schauen – das alles in dieser Ausstellung? JA: In FANTITASTISCH #2 ist verschiedenstes zu sehen: von Büchern und klassischen Handpuppen bis hin zum Computerspiel und Fahrgerät.

Mit dabei sind: Susa Ahrens, Charlotte Ehrt, Lucie Göpfert, Stephanie Hensle, JulicaDesign, Ingolf Kern, Viola Lippmann, Antje Pesel, Jana Reinhardt, Ines Schmiegel, Gunther Schumann, Falk Schuster, Martin Schuster, Antje Sellig, Anne Sommer, Juri Spetter, Maria Taebling, Robert Voss.

Witzige Laufräder für Kinder entwickelte Juri Spetter. Das Besondere: Er baut sie aus Weggeworfenem. Auch Dinge, bei denen man nicht sofort an Spielzeug denken würde, werden dazu: Schmuck und Accessoires. Stephanie Hensles Collier und Ohrringe „Let’s colour“, sind Objekte aus Wachsmalkreide mit Farbpigmenten, der die Trägerin wunderbar kleidet, mit dem aber, als Malwerkzeug verwendet, flugs ein Blatt Papier gefüllt werden kann. Multifunktional sind Viola Lippmanns „Hochstapler“, putzige Holzklötze, mit denen gebaut, dekoriert und Ordnung geschaffen werden kann, ebenso wie die Möbel und Accessoires der Kollektion „Tipikids“ von JulicaDesign. Hat man sie im Kinderzimmer, lässt sich alles gut verstauen, aber man kann sich damit auch wegträumen in die Prärie. Die Rucksäcke von Anne Sommer lassen sich zu Marionetten verwandeln. In seinem Gemälde „Kinderspiele 2.0“ thematisiert Martin Schuster die Veränderung der Spielwelten. In Anlehnung an Peter Breughel „Kinderspiele“ von Jahr 1560 malte er ein Bild, bei dem die alten Spiele durch Computerspielcharaktere symbolisiert werden. Jana Reinhardts Computerspiel „Solitude“ ist fast eine Antithese zu sich selbst, geht es doch darum, sich von Zwängen zu befreien und das Glück draußen, in der Natur zu finden. Mit Maria Taeblings App „Sloom“ wird jeder zum Klangkünstler. Sie verwandelt Farben in Töne, die zu 15 Klangwelten passen – von Geisterbahn bis Feuerwerk, von Dschungel bis Raumfahrt und Klavier.

Zwei Bücher und ein Film nehmen die Kinder mit auf eine Zeitreise. Ingolf Kern schrieb ein Buch über die Meisterhäuser in Dessau, das Leben der Bauhäusler darin, kongenial illustriert von Kitty Kahane. Lucie Göpfert erzählt und bebilderte eine unglaubliche, aber wahre Geschichte über eine Jahrzehnte währende Freundschaft, begründet durch einen Zettel an einem Ballon, der aus der Schweiz in die DDR flog, und Falk Schuster erinnert sich in seinem mehrfach preisgekrönten Film „Die Weite suchen“ an eine Reise an die Ostsee im Jahr 1987, die subtil das Leben in der DDR beleuchtet.

Die SAHNEHÄUBCHEN zur Ausstellung – unsere Kinderkunstnachmittage:

 Samstag, 26. November 2016, 15 Uhr
Farben, Zucker, Töne
Antje Sellig lädt ein zum Schnippeln, Kleben und Verzieren mit zuckersüßen und bunten Materialien. Mit Maria Taebling gestalten die Kinder Geister, Hexen, Kobolde und Ungeheuer, die im klingenden Gruselkabinett ordentlich Rabatz machen.

Sonntag, 11. Dezember 2016, 15 Uhr
Weihnachtssingen mit Frau Schmidt

Samstag, 7. Januar 2017, 11 Uhr im Bergzoo in Halle
Und die Löwen lächeln leise …
Gunther Schumann und Robert Voss bauen mit Kindern im Zoo fantastische Tiere, die anschließend im Raubtierhaus ausgestellt werden.

Freitag, 13. Januar 2017, 18 Uhr
Heut wird gelesen!
Lucie Göpfert und Ingolf Kern stellen ihre Bücher vor und erzählen, wie sie entstanden. Gemeinsam gegessen wird auch.

Samstag, 14. Januar 2017, 15 Uhr
Spielträume aus Textil
Der Traum vom wilden Monster oder einer freche Puppe wird wahr. Ines Schmiegel zeigt den Kindern, wie sie sich einen Begleiter nach ihren Ideen machen können und mit Anne Sommer erfinden die Kinder ihre ganz eigene Spielmode!

Sonntag, 15. Januar 2017, 15 Uhr
Däumelinchen, Puppentheater
Susa Ahrens vom Märchenteppich zeigt das Stück für Kinder ab 4 und anschließend können die ZuschauerInnen sie fragen, was alles dafür nötig ist.

 

FANTITASTISCH #2
Kunst und Design nicht nur für Kinder
20. November 2016 – 15. Januar 2017
Eröffnung am 19. November 2016 um 15 Uhr
Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt
Neuwerk 11, 06108 Halle/Saale

Öffnungszeiten: Mittwoch –Sonntag  und an Feiertagen von 14–18 Uhr (geschlossen am 24. und 31. Dezember 2016)
Auch geöffnet am 25. und 26. Dezember 2016 sowie am 1. Januar 2017!

Eintritt 3€ | ermäßigt 1 €

11. November 2016

Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt
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Pressemitteilung 25 – 2016

Die Künstler Barbara Schnabel und Lutz Dölle setzten sich mit der großartigen Sammlung des Naumann Museums während ihres Stipendiums künstlerisch auseinander, um im Ergebnis eine Ausstellungsszenerie verschiedener Interventionen in den Museumsräumen umzusetzen. In ihrer Intervention reagieren die beiden Künstler mit raumspezifischer Installation, Fotografie und Objekten auf die ornithologische Sammlung von Johann Friedrich Naumann (1780-1857). Ausgangspunkt der Arbeit ist das Thema Erinnerung in unserer digitalen Gegenwart und die Fragestellung ´was bleibt´ in einem durch Umweltzerstörung und dem unaufhaltsamen Verschwinden der Artenvielfalt geprägten Zeitalter. Wie werden wir uns erinnern?

Das Naumann-Museum in Köthen ist das einzige Museum zur Geschichte der Vogelkunde und mit seiner beachtlichen Sammlung präparierter Vögel seit Mai 2015 national wertvolles Kulturerbe. Das verborgene Dasein des Naumann-Museum in der Provinz hat damit ein Ende, denn es ist mit all seinen Inhalten in das Verzeichnis als national wertvolles Kulturerbe der Bundesrepublik Deutschland eingetragen. Das Museum steht mit seiner Sammlung nun auf gleicher Stufe mit einmaligen Kulturgütern wie der Himmelsscheibe von Nebra oder der Meckelschen Sammlungen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU).

Das Museum beherbergt nahezu den gesamten Nachlass des berühmten Ornithologen Johann Friedrich Naumann (1780 – 1857), der die Vogelkunde Mitteleuropas als Wissenschaft begründete. Das Kernstück ist die Vogelsammlung Naumanns, die sich schon seit über 160 Jahren in denselben Räumen des Köthener Schlosses befindet. Außerdem werden Bücher, Manuskripte, Kupferstiche und Zeichnungen sowie Jagdgeräte und persönliche Gegenstände aus dem Naumannschen Nachlass im Museum bewahrt und gezeigt.

Die Ausstellungsdauer von remember me! wurde bis zum 11. Dezember 2016 wegen des großen Besucherinteresses verlängert.

remember me!
Barbara Schnabel & el.doelle
4. September – 11. Dezember 2016
Naumann-Museum
Schlossplatz 4
06366 Köthen
Di bis So 10 – 17 Uhr

4. November 2016

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Fantitastisch #2

In geheimnisvolle Welten eintauchen, auf Zeitreise gehen, ein spezielles Laufrad fahren, Rucksäcke tanzen lassen, Farben Töne entlocken, wippen, in Büchern blättern, sie befühlen, lesen, Film schauen – das alles in dieser Ausstellung? Ja! Die Kunststiftung Sachsen-Anhalt öffnet ihre Türen zum zweiten Mal speziell für Kinder: Auch diesmal haben sich die StipendiatInnen der Kunstsiftung des Landes Sachsen-Anhalt und einige Gäste Tolles für Kinder einfallen lassen. Langeweile – adé!

Beteiligte KünstlerInnen:  Charlotte Ehrt|  Lucie Göpfert | Stephanie Hensle | JulicaDesign | Ingolf Kern | Viola Lippmann | Antje Pesel | Jana Reinhardt | Ines Schmiegel | Gunther Schumann | Schuster, Falk | Martin Schuster | Antje Sellig | Anne Sommer | Juri Spetter | Maria Taebling | Robert Voss

Die Ausstellung wird am Samstag, den 19. November 2016 um 15 Uhr mit einigen Worten zur Begrüßung von Manon Bursian, Direktorin der Kunststiftung, Dr. Gunnar Schellenberger, Staatssekretär für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt, Dr. Dennis Müller, Zoodirektor des Bergzoos in Halle, Dr. Ines Janet Engelmann, Kuratorin der Ausstellung sowie mit Herrn Popcorn und Frau Zuckerwatte eröffnet!!!

Außerdem gibt es spannende Veranstaltungen, für die sich die Kinder bei der Kunststiftung anmelden müssen: Die Plätze sind begrenzt und heiß begehrt … Und während die Kinder Tolles kreieren, werden die Erwachsenen von der Kuratorin durch die Ausstellung geführt.

UNSERE SAHNEHÄUBCHEN

Samstag, 26. November 2016, 15 Uhr
Farben, Zucker, Töne
Antje Sellig lädt ein zum Schnippeln, Kleben und Verzieren mit zuckersüßen und bunten Materialien. Mit Maria Taebling gestaltet die Kinder Geister, Hexen, Kobolde und Ungeheuer, die im klingenden Gruselkabinett ordentlich Rabatz machen.

Sonntag, 11. Dezember 2016, 15 Uhr
Weihnachtssingen

Samstag, 7. Januar 2017, 11 Uhr im Bergzoo in Halle
Und die Löwen lächeln leise …
Gunther Schumann und Robert Voss bauen mit Kindern im Zoo fantastische Tiere, die anschließend im Raubtierhaus ausgestellt werden.

Freitag, 13. Januar 2017, 18 Uhr
Heut wird gelesen!
Lucie Göpfert und Ingolf Kern stellen ihre Bücher vor und erzählen, wie sie entstanden. Gemeinsam gegessen wird auch.

Samstag, 14. Januar 2017, 15 Uhr
Spielträume aus Textil
Der Traum vom wilden Monster oder einer freche Puppe wird wahr. Ines Schmiegel zeigt den Kindern, wie sie sich einen Begleiter nach ihren Ideen machen können und mit Anne Sommer erfinden die Kinder ihre ganz eigene Spielmode!

Sonntag, 15. Januar 2017, 15 Uhr
Däumelinchen, Puppentheater
Susa Ahrens vom Märchenteppich zeigt das Stück für Kinder ab 4 und anschließend können die ZuschauerInnen sie fragen, was alles dafür nötig ist.

Fantitastisch #2
Kunst und Design nicht nur für Kinder
20. November 2016 – 15. Januar 2017
Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt
Neuwerk 11
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Mi–So und an Feiertagen von 14–18 Uhr
! Auch geöffnet am 25. und 26. Dezember 2016 sowie am 1. Januar 2017!
Eintritt 3€ | ermäßigt 1 €
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Er?ffnung am 19. November 2016 um 15 Uhr.

Pressemitteilung 24 – 2016

Die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt zeigt noch bis einschließlich 3. Oktober 2016 die Einzelausstellung »Das Tier im Blick: in Erinnerung an Juliane Noack«. Die erfolgreiche Ausstellung präsentiert das Lebenswerk der Künstlerin und ehemaligen Stipendiatin, Juliane Noack, und umfasst Gastbeiträge des hr. fleischer e.V sowie des Fördervereins zum Aufbau einer Juliane Noack Künstlerförderung e.V..

»Soleier, Abendbrot, Gute Nacht!«

Die Ausstellung endet am 3. Oktober 2016 mit einem besonderem Abendbrot ab 18 Uhr, inszeniert von der Künstlergruppe des hr.fleischer e.V., die u.a. sechs Hühnern ein temporäres Zuhause im Garten der Kunststiftung schuf, um frische Eier für »Soleier, Abendbrot, Gute Nacht!« produzieren zu lassen. Die Abendbrote sind Teil des Gastbeitrages unter dem Titel „Ich nehm‘ mir den Raum, den ich brauche„. Auch am Samstag, den 1. Oktober 2016 um 18 Uhr lädt die Künstlergruppe zu einem solchen Abendbrot ein. Wir freuen uns auf viele Gäste.

»Mit Jule«

»Mit Jule. Eine Porträtserie von Matthias Behne & Joerg Lipskoch«, ein Gastbeitrag des Förderverein zum Aufbau einer Juliane Noack Künstlerförderung e.V., ist im Rahmen der Ausstellung ebenfalls noch bis einschließlich 3. Oktober 2016 zu sehen. Für die Portraitserie »Mit Jule« erforschten die beiden Fotografen Matthias Behne und Joerg Lipskoch gemeinsam mit den Porträtierten Schmerz, Wut und Trauer, aber auch Hoffnung und neuen Mut. Eine Auswahl der Porträts wird in der Ausstellung »Das Tier im Blick: in Erinnerung an Juliane Noack« gezeigt.

Zur Ausstellung erschien der Katalog »Juliane Noack. Contemporary Jewellery, Sculpture & Object, Intervention« gefördert von der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt und dem Förderverein zum Aufbau einer Juliane Noack Künstlerförderung e.V..

Das Tier im Blick: in Erinnerung an Juliane Noack
11. September – 3. Oktober 2016
Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt
Neuwerk 11
06108 Halle (Saale)
Mi–So und an Feiertagen von 14–18 Uhr
www.kunststiftung-sachsen-anhalt.de

30. September 2016

Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt
——————————————-
Neuwerk 11
06108 Halle (Saale)
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Kathrin Westphal
Tel.: 0345 29897297
Fax: 0345 29897295
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POSITIONS BERLIN Art Fair 2016 Kunststiftung präsentiert künstlerische Positionen aus Sachsen-Anhalt

Vom 15. bis 18. September 2016 findet die POSITIONS BERLIN Art Fair im zentral gelegenen Postbahnhof am Ostbahnhof statt. Die ehemalige Postverladehalle auf zwei Ebenen ist ein architektonisch reizvolles Umfeld für die Kunstpräsentationen. Mit vielseitigen Konzepten, interessanten Räumen und neuen Ideen bietet die POSITIONS BERLIN Art Fair den idealen Rahmen, die vielfältige internationale Kunstszene während der Berlin Art Week zu erleben. Die dritte Ausgabe der POSITIONS BERLIN Art Fair präsentiert in diesem Jahr 74 Aussteller aus 13 Ländern.

Am Messestand 2.32 zeigt die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt Werke von Margit Jäschke, Lisa Reichmann und Magnus Sönning. Die Künstler waren Stipendiaten der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt. Manon Bursian, Direktorin der Kunststiftung, kuratierte unter dem Label academyPOSTIONS,  die Präsentation der Arbeiten: „Wir zeigen drei starke künstlerische Positionen aus Sachsen-Anhalt, die ein hohes Potenzial in sich tragen. Die POSITIONS BERLIN ist heute eine des spannendsten internationalen Kunstmessen weltweit und spiegelt auf beeindruckende Weise das aktuelle globale Kunstgeschehen wieder. Kunst lebt von mutigen, mitunter auch radikalen Positionen und den künstlerischen Kommentaren zu Themen der Zeit. Man darf gespannt sein, auf die Statements der Künstler auf der diesjährigen POSITIONS.“

Im letzten Jahr erhielt die Nina Hannah Kornatz, Stipendiatin der Kunststiftung, für ihr Kunstwerk BROT UND SPIELE den FÖRDERPREIS BERLIN HYP, der jährlich im Rahmen der POSITIONS BERLIN an junge Künstler vergeben wird und Nina Hannah Kornatz eine mehrmonatige Einzelausstellung ab Februar 2017 in Berlin ermöglicht.

Lisa Reichmann, 1984 geboren in Saalfeld, studierte von 2004 bis 2011 Textilkunst an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein. Ihr auf der POSITIONS Berlin Art Fair präsentierter Textilteppich „ Erinnerung an die Großmutter“ ist während ihres Stipendiums entstanden. Die Inspiration zu dieser Arbeit erhielt Lisa Reichmann durch den Fund eines alten Familienfotos, so dass sie sich daraufhin künstlerisch mit der Erinnerung an ihre Urgroßmutter auseinandersetzte. Das wiederkehrende Bild im Gedächtnis, das die Urgroßmutter mit ruhiger und rhythmischer Geste stickend zeigt, bestimmte die Wahl der textilen Technik für den Bildteppich. Unter Verwendung von alten, traditionellen Sticharbeiten ist ein großformatiger handbestickter Teppich entstanden, der Uroma und Urenkelin vor ihrem Gartentor darstellt.

Magnus Sönning ist 1981 in Bamberg geboren, studierte 2004 bis 2010 an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle und war anschließend bis 2014 Meisterschüler bei Prof. Monika Brandmeier an HfBK in Dresden. Seine Arbeit widmet sich unbeachtet stehenden Hochständen an Waldrändern und auf Lichtungen, die nicht selten wie Überbleibsel aus einer anderen Zeit wirken. Sie mit ihren architektonischen Besonderheiten zum Objekt künstlerischer Auseinandersetzung zu machen, war erklärtes Ziel von Magnus Sönning. Nicht ohne Humor möchte Magnus Sönning dabei mit seinen Arbeiten den Blick auf etwas Bekanntes richten und gleichzeitig zu neuen Sichtweisen und einem Perspektivwechsel anregen.

Margit Jäschke, eine Künstlerin, die in Halle (Saale) freischaffend tätig ist und an der Burg Giebichenstein – Hochschule für Kunst und Design in Halle (Saale) bei Renate Heintze und Dorothea Prühl Schmuck studiert hat, wurde mit mehreren Stipendien von der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt bedacht. Für ihr künstlerisches Schaffens erhielt Margit Jäschke in diesem Jahr den achtbaren Kunstpreis der Bayrischen Akademie der Schönen Künste in München. Akademiemitglied Prof. Dr. Andreas Kühne erklärte in der Begründung: \Die Schmuck-Künstlerin Margit Jäschke übersetzt ihre Phantasie und Poesie in Objekte, die Geschichten erzählen, und ebenso wenig durch Handwerk und Gattungsgrenzen zu erschöpfen sind, wie die Werke eines narrativen zeitgenössischen Bildhauers, Videokünstlers oder Malers.“

15. – 18. September 2016
POSITIONS BERLIN Art Fair
Stand 2.32 Margit Jäschke, Lisa Reichmann und Magnus Sönning
Postbahnhof am Ostbahnhof
Straße der Pariser Kommune 8
10243 Berlin
positions.de

Pressemitteilung 23 – 2016

Vom 15. bis 18. September 2016 findet die POSITIONS BERLIN Art Fair im zentral gelegenen Postbahnhof am Ostbahnhof statt. Die ehemalige Postverladehalle auf zwei Ebenen ist ein architektonisch reizvolles Umfeld für die Kunstpräsentationen. Mit vielseitigen Konzepten, interessanten Räumen und neuen Ideen bietet die POSITIONS BERLIN Art Fair den idealen Rahmen, die vielfältige internationale Kunstszene während der Berlin Art Week zu erleben. Die dritte Ausgabe der POSITIONS BERLIN Art Fair präsentiert in diesem Jahr 74 Aussteller aus 13 Ländern.

Am Messestand 2.32 zeigt die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt Werke von Margit Jäschke, Lisa Reichmann und Magnus Sönning. Die Künstler waren Stipendiaten der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt. Manon Bursian, Direktorin der Kunststiftung, kuratierte unter dem Label academyPOSTIONS,  die Präsentation der Arbeiten: „Wir zeigen drei starke künstlerische Positionen aus Sachsen-Anhalt, die ein hohes Potenzial in sich tragen. Die POSITIONS BERLIN ist heute eine des spannendsten internationalen Kunstmessen weltweit und spiegelt auf beeindruckende Weise das aktuelle globale Kunstgeschehen wieder. Kunst lebt von mutigen, mitunter auch radikalen Positionen und den künstlerischen Kommentaren zu Themen der Zeit. Man darf gespannt sein, auf die Statements der Künstler auf der diesjährigen POSITIONS.“

Im letzten Jahr erhielt die Nina Hannah Kornatz, Stipendiatin der Kunststiftung, für ihr Kunstwerk BROT UND SPIELE den FÖRDERPREIS BERLIN HYP, der jährlich im Rahmen der POSITIONS BERLIN an junge Künstler vergeben wird und Nina Hannah Kornatz eine mehrmonatige Einzelausstellung ab Februar 2017 in Berlin ermöglicht.

Lisa Reichmann, 1984 geboren in Saalfeld, studierte von 2004 bis 2011 Textilkunst an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein. Ihr auf der POSITIONS Berlin Art Fair präsentierter Textilteppich “ Erinnerung an die Großmutter“ ist während ihres Stipendiums entstanden. Die Inspiration zu dieser Arbeit erhielt Lisa Reichmann durch den Fund eines alten Familienfotos, so dass sie sich daraufhin künstlerisch mit der Erinnerung an ihre Urgroßmutter auseinandersetzte. Das wiederkehrende Bild im Gedächtnis, das die Urgroßmutter mit ruhiger und rhythmischer Geste stickend zeigt, bestimmte die Wahl der textilen Technik für den Bildteppich. Unter Verwendung von alten, traditionellen Sticharbeiten ist ein großformatiger handbestickter Teppich entstanden, der Uroma und Urenkelin vor ihrem Gartentor darstellt.

Magnus Sönning ist 1981 in Bamberg geboren, studierte 2004 bis 2010 an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle und war anschließend bis 2014 Meisterschüler bei Prof. Monika Brandmeier an HfBK in Dresden. Seine Arbeit widmet sich unbeachtet stehenden Hochständen an Waldrändern und auf Lichtungen, die nicht selten wie Überbleibsel aus einer anderen Zeit wirken. Sie mit ihren architektonischen Besonderheiten zum Objekt künstlerischer Auseinandersetzung zu machen, war erklärtes Ziel von Magnus Sönning. Nicht ohne Humor möchte Magnus Sönning dabei mit seinen Arbeiten den Blick auf etwas Bekanntes richten und gleichzeitig zu neuen Sichtweisen und einem Perspektivwechsel anregen.

Margit Jäschke, eine Künstlerin, die in Halle (Saale) freischaffend tätig ist und an der Burg Giebichenstein – Hochschule für Kunst und Design in Halle (Saale) bei Renate Heintze und Dorothea Prühl Schmuck studiert hat, wurde mit mehreren Stipendien von der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt bedacht. Für ihr künstlerisches Schaffens erhielt Margit Jäschke in diesem Jahr den achtbaren Kunstpreis der Bayrischen Akademie der Schönen Künste in München. Akademiemitglied Prof. Dr. Andreas Kühne erklärte in der Begründung: Die Schmuck-Künstlerin Margit Jäschke übersetzt ihre Phantasie und Poesie in Objekte, die Geschichten erzählen, und ebenso wenig durch Handwerk und Gattungsgrenzen zu erschöpfen sind, wie die Werke eines narrativen zeitgenössischen Bildhauers, Videokünstlers oder Malers.“

15. – 18. September 2016
POSITIONS BERLIN Art Fair
Stand 2.32 Margit Jäschke, Lisa Reichmann und Magnus Sönning
Postbahnhof am Ostbahnhof
Straße der Pariser Kommune 8
10243 Berlin
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13. September 2016

Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt
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Neuwerk 11
06108 Halle (Saale)
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Kathrin Westphal
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Pressemitteilung 22 – 2016

Die Kunststiftung zeigt vom 11. September bis 3. Oktober 2016 mit freundlicher Unterstützung der Staatskanzlei und des Ministeriums für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt, der Stadt Halle (Saale), der Kloster Bergesche Stiftung und der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle die Einzelausstellung »Das Tier im Blick: in Erinnerung an Juliane Noack«. Juliane Noack verunglückte beim Flugzeugabsturz in den französischen Alpen am 24. März 2015. Sie war 30 Jahre alt.

Die Ausstellung präsentiert das Lebenswerk der Künstlerin und ehemaligen Stipendiatin, Juliane Noack, und umfasst Gastbeiträge des Fördervereins zum Aufbau einer Juliane Noack Künstlerförderung e.V. sowie des hr.fleischer e.V.

Die Eröffnung der Ausstellung findet am Samstag, dem 10. September 2016 um 15 Uhr, statt.

Juliane Noack widmete sich nicht nur der Schmuckkunst, sondern setzte sich auch mit ungewöhnlichen Ideen zu künstlerischen Interventionen und Aktionen im öffentlichen Raum auseinander und trieb diese voran. Neue Wege finden und experimentieren – ganz im Sinne des „Wir suchen uns den Raum und fangen an.“ – waren dabei ihre Leitmotive. Dementsprechend lotete Juliane Noack in ihrem künstlerischen Werk Schnittmengen zwischen Schmuck, Kunst und öffentlichen Raum aus. Gepaart mit künstlerischem Eigensinn und einer besonderen Handschrift bestand ihre Gabe auch in der Vermittlung von Kunst.

2013 erhielt Juliane Noack zur Förderung einer künstlerischen Eigenleistung ein sechsmonatiges Stipendium der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt. Die in dieser Zeit entstandene Arbeit ist eine ihrer letzten: vierundzwanzig schemenhafte Illustrationen von Tiermasken, gefaltet aus Kupferblechen identischer Größe (16 x 16 cm) vereinigen sich in einer Wandinstallation. Während des Stipendiums suchte Juliane Noack nach alternativen Fertigungsmethoden angesichts der fortschreitenden technischen Möglichkeiten zur Formherstellung und –produktion mittels des Rapid-Prototyping-Verfahrens. Ihr ging es dabei nicht um die Beschleunigung der Herstellung von Schmuckobjekten, sondern vielmehr um die Verquickung der Anwendung neuartiger Produktionstechniken mit dem individuellen Objekt. Grundfragen zu Technik, Kunst und Qualität bestimmten das Feld ihrer Arbeit: Wie beeinflusst die Technik, die Art und Weise ein Schmuckstück entstehen zu lassen? Ist das Kunstwerk selbst auf Reproduzierbarkeit angelegt, wenn Techniken der Reproduzierbarkeit genutzt werden? Durch die Teilnahme an einem Pilotvorhaben 2013 an der Hochschule Merseburg unter dem Titel INKUBATOR Rapid-Prototyping hoffte sie, die Spielräume der Herstellung von künstlerischen Objekten zu erweitern. Juliane Noack sah sich im Gegensatz zu anderen Vertretern ihres Faches enttäuscht – oder nur erhellt – in der Tatsache, dass die Maschine in ihrer Perfektion doch nicht perfekt ist, da sie mit physikalischen Tücken zu kämpfen hat. „Worin mich die Erfahrung mit dem INKUBATOR bestärkt hat, ist das Vertrauen in die selbstständige Ausführung: von der Idee zum fertigen Objekt. Als Handwerkerin tätig zu sein und direkt mit Material umzugehen, ist ein Aspekt, den ich auch, oder gerade in meiner künstlerischen Praxis, nicht missen kann.“ erläuterte Juliane Noack im Ergebnis zum Arbeitsstipendium. Die vierundzwanzig kupfernen Wandobjekte sind so im Sinne ihrer Erkenntnis entstanden und werden im Rahmen der Ausstellung »Das Tier im Blick: in Erinnerung an Juliane Noack« erstmalig gezeigt.

„Ich nehm‘ mir den Raum, den ich brauche“

Juliane Noack war Mitgründerin des hr.fleischer e.V., der einen verlassenen Zeitungskiosk am Reileck in Halle zum Raum für Kunst umfunktionierte. Ein öffentlicher Kunstraum, der den Menschen, die sich mit ihm auseinandersetzen, widerständiges Denken abfordert, Kontexte öffnet und auch Spaß macht.

Der Gastbeitrag des hr.fleischer e.V., Kunst- und Projektraum Kiosk am Reileck, widmet sich unter dem Titel „Ich nehm‘ mir den Raum, den ich brauche“ diesem Thema: Der Ausstellungsraum der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt im Neuwerk 11 „wird durch unsere Intervention zum Lebensraum, in dem natürliche Bedürfnisse, wie zu essen und zu schlafen erfüllt werden. Die Besucher der Ausstellung laden wir zur Teilhabe ein. Mit ihnen gemeinsam wollen wir Soleier einlegen, die wir zu einer späteren Brotzeit zusammen verkosten. Der Gast bekommt ein Glas, in das er seine individuelle Gewürzmischung für ein Solei zusammenstellt, um dieses für einige Tage vor Ort einzulegen. Dieses Glas wird mit dem Hersteller und Datum etikettiert in ein Regal gestellt. So entsteht eine Sammlung von Gläsern, in denen jeweils ein Ei darauf wartet, in der Kunststiftung verzehrt zu werden. Nachschub für Eier, die den ganzen Monat über immer wieder frisch eingelegt werden, bekommen wir von Hühnern, die im Garten der Kunststiftung ihr temporäres Gehege und Freilauf bekommen.“ (aus dem Pressetext des hr.fleischer e.V.)

Die Eröffnung des Gastbeitrages findet am Montag, dem 12. September 2016 um 18 Uhr statt: Soleier, Abendbrot, Gute Nacht! Im Rahmen der Intervention lädt hr. fleischer e.V. jeden Mittwoch und Samstag 18 Uhr zum gemeinsamen Abendbrotermin die Ausstellungsräume der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt ein.

hr.fleischer e.V., Kunst- und Projektraum Kiosk am Reileck
Händelstraße 1a
06114 Halle (Saale)
kiosk@herrfleischer.de

„Mit Jule. Eine Porträtserie von Matthias Behne & Joerg Lipskoch“ – ein Gastbeitrag des Förderverein zum Aufbau einer Juliane Noack Künstlerförderung e.V.

Für die Serie Mit Jule erforschen die beiden Fotografen Matthias Behne und Joerg Lipskoch gemeinsam mit den Porträtierten Schmerz, Wut und Trauer, aber auch Hoffnung und neuen Mut. Sie teilen Erinnerungen und Erlebnisse. Was bleibt, wenn die Künstlerin, die Tochter, die Lebensgefährtin, die Freundin nicht mehr da ist? Für ihr Porträt haben die Personen jeweils eine Arbeit aus dem künstlerischen Vermächtnis von Juliane Noack ausgewählt, die zum Ausgangspunkt dieser gemeinsamen Reise geworden ist. Eine Auswahl der Porträts wird als Gastbeitrag im Rahmen der Ausstellung »Das Tier im Blick: in Erinnerung an Juliane Noack« gezeigt.

 Förderverein zum Aufbau einer Juliane Noack Künstlerförderung e.V.
foerderverein@julianenoack.de
www.julianenoack.de

Zur Ausstellung erscheint der Katalog »Juliane Noack. Contemporary Jewellery, Sculpture & Object, Intervention« gefördert von der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt und dem Förderverein zum Aufbau einer Juliane Noack Künstlerförderung e.V. Presseexemplare können angefordert werden.

Zur Eröffnung der Ausstellung am Samstag, den 10. September 2016 um 15 Uhr sprechen: Manon Bursian, Direktorin der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt | Dr. Reiner Haseloff, Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt | Prof. Dieter Hofmann, Rektor der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle.

Das Tier im Blick: in Erinnerung an Juliane Noack
11. September – 3. Oktober 2016
Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt
Neuwerk 11
06108 Halle (Saale)
Mi–So und an Feiertagen von 14–18 Uhr
www.kunststiftung-sachsen-anhalt.de

Biographie Juliane Noack

1984 in Halle (Saale) geboren | 2004 – 2012 Studium im Fachgebiet Schmuck an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle – Diplom | 2007 Arbeit im Landesmuseum für Vorgeschichte, Halle (Saale) | 2007 Arbeitsaufenthalt und Präsentation in der Städtischen Galerie Wolfsburg | 2009 Studienaufenthalt an der Estnischen Kunstakademie (EKA), Tallin, Estland | 2009 Gründungsmitglied des hr.fleischer e.V., Kunst  Projektraum KIOSK am Reileck, Halle (Saale) | 2010 Materialsemester „Schaum“ der Innenarchitektur des Designcampus, Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle | 2012 Praktikum bei uncommon matters, Berlin | 2013 Arbeitsstipendium der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt und der Kloster Bergesche Stiftung | seit 2014 Freie Künstlerin in Leipzig | 24.03.2015 Tod in Frankreich

 

30. August 2016

Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt
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Neuwerk 11
06108 Halle (Saale)
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Kathrin Westphal
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Pressemitteilung 21

Am 3. September 2016 um 14 Uhr eröffnet im Naumann-Museum in Köthen die Stipendiatenausstellung »remember me!« der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt. Die Künstler Barbara Schnabel und Lutz Dölle setzten sich mit der großartigen Sammlung des Museums während ihres Stipendiums künstlerisch auseinander, um im Ergebnis eine Ausstellungsszenerie verschiedener Interventionen in den Museumsräumen umzusetzen. In ihrer Intervention reagieren die beiden Künstler mit raumspezifischer Installation, Fotografie und Objekten auf die ornithologische Sammlung von Johann Friedrich Naumann (1780-1857). Ausgangspunkt der Arbeit ist das Thema Erinnerung in unserer digitalen Gegenwart und die Fragestellung ´was bleibt´ in einem durch Umweltzerstörung und dem unaufhaltsamen Verschwinden der Artenvielfalt geprägten Zeitalter. Wie werden wir uns erinnern?

Das Naumann-Museum in Köthen ist das einzige Museum zur Geschichte der Vogelkunde und mit seiner beachtlichen Sammlung präparierter Vögel seit Mai 2015 national wertvolles Kulturerbe. Das verborgene Dasein des Naumann-Museum in der Provinz hat damit ein Ende, denn es ist mit all seinen Inhalten in das Verzeichnis als national wertvolles Kulturerbe der Bundesrepublik Deutschland eingetragen. Das Museum steht mit seiner Sammlung nun auf gleicher Stufe mit einmaligen Kulturgütern wie der Himmelsscheibe von Nebra oder der Meckelschen Sammlungen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU).

Das Museum beherbergt nahezu den gesamten Nachlass des berühmten Ornithologen Johann Friedrich Naumann (1780 – 1857), der die Vogelkunde Mitteleuropas als Wissenschaft begründete. Das Kernstück ist die Vogelsammlung Naumanns, die sich schon seit über 160 Jahren in denselben Räumen des Köthener Schlosses befindet. Außerdem werden Bücher, Manuskripte, Kupferstiche und Zeichnungen sowie Jagdgeräte und persönliche Gegenstände aus dem Naumannschen Nachlass im Museum bewahrt und gezeigt.

„Die Öffentlichkeit für einzigartige Sammlungen kleinerer Museen in Sachsen-Anhalt zu sensibilisieren, ist ein Ziel der Kunststiftung. Künstler anzuregen und zu unterstützen, sich mit dem Aufbewahrten zu befassen, um letztlich davon inspiriert neue Arbeiten zu entwickeln, die das Museum reflektieren und im weitesten Sinne ‚porträtieren‘, ist gerade in ländlichen Regionen für ein aktives Kulturleben wichtig.“ so Manon Bursian, Direktorin der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt.

Die Eröffnung der Ausstellung ist am Samstag, den 3. September 2016 um 14 Uhr. Zur Begrüßung sprechen: Bernhard Just, Leiter des Naumann-Museum Köthen | Dr. Gunnar Schellenberger, Staatsekretär für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt | Manon Bursian, Direktorin der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt | Wolfgang Siano, Kunsthistoriker

Zur Ausstellung gibt es ein Begleitprogramm:
24. September 2016 um 15 Uhr Künstlerführung
22. Oktober 2016 um 15 Uhr Kinderkunstnachmittag.

remember me!
Barbara Schnabel & el.doelle
4. September – 6. November 2016
Naumann-Museum
Schlossplatz 4
06366 Köthen
Di bis So 10 – 17 Uhr

18. August 2016

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Pressemitteilung 20 – 2106

Der Musiker und Kenner für Neue Musik Phillip Lamprecht, im Jahr 2015 Stipendiat der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt, trägt entscheidend dazu bei, das Werk des Komponisten Reinhard Febel bekannt zu machen. Während seines Stipendiums studierte Lamprecht tiefenwirksam Febels Musiksprache. Entstanden sind vier beachtenswerte klangsensible und feinsinnig konzipierte Werke für Schlagzeug solo. Philipp Lamprecht wird sie in einem Konzert an einem genauso beachtenswerten Ort im Ringheiligtum von Pömmelte zum Klingen bringen. Das Ringheiligtum Pömmelte ist die neue Station der archäologischen Tourismusroute Himmelswege, zu der auch die Arche Nebra gehört. Es wurde erst kürzlich eröffnet und ohne Umschweife als das deutsche „Stonehenge“ bezeichnet. Philipp Lamprecht hätte für seine zarten Passagen, die einen besonderen Reiz auf den Hörer ausüben, da sie an der Untergrenze des Hörbaren erklingen, keinen idealeren akustisch wertvolleren Ort als das Ringheiligtum in Pömmelte finden können. Dem Zuhörer werden so im mystischen Ambiente selbst die leisesten Töne nicht entkommen. Bemerkenswert: Lamprecht beschränkt sich in der Auseinandersetzung mit Febel nicht nur auf das Studium der Musik und deren Hörbarkeit, sondern fertigt Klinginstrumente selbst an, die jene bedingungslos leise Dynamik gestatten. Klangkörper wie Flusssteine, ausgebaute Xylophonstäbe oder zusammengeheftete Büroklammern sind dabei das Experimentierfeld ohne Grenzen oder anders: der Instrumentenbausatz.

In Capitaine Nemo (1999) werden herkömmliche Instrumente, Xylophone und Metallophone auseinandergebaut und neu zusammengesetzt und tatsächlich teilweise angeschlagen – allerdings mit der Faust, nicht mit einem Schlägel. Wood (1994) beschäftigt sich hingegen mit leisem Streichen. Holz auf Holz, so zart wie ein Hauch. No man’s land (1994) greift ebenfalls auf sehr reduzierte Mittel zurück. Wie bei den beiden vorherigen Stücken ist die Marimba sehr zentral. Dance (1993) hingegen ist nicht mehr und nicht weniger als sein Titel besagt: ein Samba für eine virtuose One-Man-Band. Flankiert werden Febels musikalische Kleinodien durch Salvatore Sciarrinos kunstvolles Glockengeläute, l’appendice alla perfezione (1985), ein magisches Stück für 14 Glocken als Auftakt, und Georges Aperghis‘ le corps à corps (1978) für einen Perkussionisten und seine Zarb (persische Kelchtrommel), ein fulminantes und „wortgewaltiges“ Werk für einen sprechenden Schlagzeuger.

CAPITAINE NEMO
Ein Konzert von Philipp Lamprecht
SALVATORE SCIARRINO, Appendice alla perfezione (1985) für 14 Glocken
REINHARD FEBEL, Capitaine Nemo (1999) für Schlagzeug solo | Wood (1994) für Schlagzeug solo | no-man’s land (1994) für Schlagzeug solo | Dance (1993) für Schlagzeug solo
GEORGES APERGHIS, Le corps à corps (1978) für einen Perkussionisten und seine Zarb

Zur Begrüßung sprechen:
Dr. Gunnar Schellenberger, Staatssekretär für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt
Manon Bursian, Direktorin der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt

Dienstag, 30. August 2016 um 18 Uhr im Ringheiligtum Pömmelte
Adresse: L51, 39249 Pömmelte, Abfahrt Flughafen

www.philipplamprecht.com

15. August 2016

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Nach einer Expedition: die Ausstellung »Zeitreisende« in Jerewan

Die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt vergab 2015 mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes zum zweiten Mal ein internationales Arbeitsstipendium in Armenien an die Künstler Stefan Schwarzer und Rolf Müller. Beide bereisten während einer einmonatigen Expedition Armenien auf den Spuren Heinrich Theodor Wehles (1778‒1805), der für die Chalkografische Gesellschaft zu Dessau tätig war und als erster europäischer Grafiker den Kaukasus als Gegend künstlerischer Darstellung erschloss. Die aus der Expedition entstandenen Arbeiten von Rolf Müller und Stefan Schwarzer werden in der Ausstellung »Zeitreisende« vom 2. August bis 25. August 2016 im Armenian Centre for Contemporary Experimental Art (ACCEA) in Jerewan gezeigt.
Über Wochen haben Rolf Müller und Stefan Schwarzer Armenien erforscht ‒ Zeichnungen, Bilder und Installationen sind entstanden. Orte wurden dokumentiert, Fundstücke mit nach Hause gebracht und der Versuch unternommen, der zentralen Fragestellung des Stipendiums nachzugehen, wie jene kulturellen Schauplätze, die einst Heinrich Theodor Wehle vor 200 Jahren entdeckte, heute auf Künstler wirken. Dieser erfolgreiche Prozess wird mit der Ausstellung »Zeitreisende« im Armenian Centre for Contemporary Experimental Art in Jerewan sichtbar werden. »Zeitreisende« erzählt dabei zum einen über die Versinnbildlichung einer inneren und äußeren Reise beider Künstler zu Heinrich Wehles Denken und Handeln. Der Dialog mit Heinrich Wehle wird auf verschiedenen Handlungsebenen geführt und das Werk Wehles im Verhältnis von Realität zur Fiktion betrachtet. Zum anderen richtet sich Aufmerksamkeit der Ausstellung auf die Dinge, die etwas über das Land und das Leben in Armenien sowie die Begegnung des Künstlers im alltäglichen Leben erzählen. In zahllosen Zeichnungen dokumentieren die Künstler das Gesehene und Erlebte. Ergänzend hat das Armenian Centre for Contemporary Experimental Art den Künstler Edgar Amroyan eingeladen, seine Zeitreise nach Deutschland vorzustellen.

Die Eröffnung der Ausstellung ist am 2. August 2016 um 17 Uhr. Zur Begrüßung sprechen: Edward Balassanian, Mitbegründer des ACCEA Jerewan (Yerevan) | Nadia Lichtenberger, Geschäftsträgerin ad Interim der Deutschen Botschaft Jerewan | Manon Bursian, Direktorin der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt

Zeitreisende
Rolf Müller, Stefan Schwarzer und Edgar Amroyan
2. August bis 25. August 2016
Armenian Centre for Contemporary Experimental Art
Pavstos Buzand Blvd. 1/3
0010 Yerevan, Armenia
www.accea.info
Di bis Sa von 11‒17 Uhr

Pressemitteilung 19 – 2016

Die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt vergab 2015 mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes zum zweiten Mal ein internationales Arbeitsstipendium in Armenien an die Künstler Stefan Schwarzer und Rolf Müller. Beide bereisten während einer einmonatigen Expedition Armenien auf den Spuren Heinrich Theodor Wehles (1778‒1805), der für die Chalkografische Gesellschaft zu Dessau tätig war und als erster europäischer Grafiker den Kaukasus als Gegend künstlerischer Darstellung erschloss. Die aus der Expedition entstandenen Arbeiten von Rolf Müller und Stefan Schwarzer werden in der Ausstellung »Zeitreisende« vom 2. August bis 25. August 2016 im Armenian Centre for Contemporary Experimental Art (ACCEA) in Jerewan gezeigt.
Über Wochen haben Rolf Müller und Stefan Schwarzer Armenien erforscht ‒ Zeichnungen, Bilder und Installationen sind entstanden. Orte wurden dokumentiert, Fundstücke mit nach Hause gebracht und der Versuch unternommen, der zentralen Fragestellung des Stipendiums nachzugehen, wie jene kulturellen Schauplätze, die einst Heinrich Theodor Wehle vor 200 Jahren entdeckte, heute auf Künstler wirken. Dieser erfolgreiche Prozess wird mit der Ausstellung »Zeitreisende« im Armenian Centre for Contemporary Experimental Art in Jerewan sichtbar werden. »Zeitreisende« erzählt dabei zum einen über die Versinnbildlichung einer inneren und äußeren Reise beider Künstler zu Heinrich Wehles Denken und Handeln. Der Dialog mit Heinrich Wehle wird auf verschiedenen Handlungsebenen geführt und das Werk Wehles im Verhältnis von Realität zur Fiktion betrachtet. Zum anderen richtet sich Aufmerksamkeit der Ausstellung auf die Dinge, die etwas über das Land und das Leben in Armenien sowie die Begegnung des Künstlers im alltäglichen Leben erzählen. In zahllosen Zeichnungen dokumentieren die Künstler das Gesehene und Erlebte. Ergänzend hat das Armenian Centre for Contemporary Experimental Art den Künstler Edgar Amroyan eingeladen, seine Zeitreise nach Deutschland vorzustellen.

Die Eröffnung der Ausstellung ist am 2. August 2016 um 17 Uhr. Zur Begrüßung sprechen: Edward Balassanian, Mitbegründer des ACCEA Jerewan (Yerevan) | Nadia Lichtenberger, Geschäftsträgerin ad Interim der Deutschen Botschaft Jerewan | Manon Bursian, Direktorin der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt

Zeitreisende
Rolf Müller, Stefan Schwarzer und Edgar Amroyan
3. August bis 25. August 2016
Armenian Centre for Contemporary Experimental Art
Pavstos Buzand Blvd. 1/3
0010 Yerevan, Armenia
www.accea.info
Di bis Sa von 11‒17 Uhr

18. Juli 2016

Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt
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Neuwerk 11
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Kathrin Westphal
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Pressemitteilung 18 – 2016

Auch wenn die Capoeira keine olympische Disziplin ist, erreicht sie doch heute in Brasilien neben dem Fußball einen Spitzenplatz in der Beliebtheitsskala. So löste die Entscheidung, die Olympiade 2016 in Brasilien auszutragen, einen gigantischen Jubelschrei aus: Capoeira, Olympia 2016 und danach? Zentrum dieses Kampf(tanz)sports ist Salvador, die drittgrößte Stadt in Brasilien. Die Kunststiftung Sachsen- Anhalt freut sich daher ganz besonders in Kooperation mit dem Residenzprogramm Vila Sul des Goethe-Instituts Salvador Bahia ein Arbeitsstipendium für Künstler und Künstlerinnen aller Sparten für das Jahr 2017 ausschreiben zu können: Capoeira, Olympia 2016 und 2017 ein Stipendium in Salvador-Bahia. Angesprochen sind Kunstschaffende aller Sparten.

Leidenschaft und Transformation ist das Motto der Olympiade 2016. Maxime, die auch der Kunst nicht unbekannt sind und getreu derer eine zweimonatige Residenz in einem Loft- Apartment der Vila Sul im Herzen der Stadt Salvador gelebt werden kann. Die Residenzräume sind in der von Museen und Theatern umgebenen Villa des Goethe-Instituts beherbergt. Das Institut verfügt mit seinem Studio-Theater, den beiden Galerien, dem Innenhof, der Bibliothek und weiteren Seminarräumlichkeiten über ideale Voraussetzungen für Begegnung, Reflexion, Präsentation und Kultur-Produktion.

Bewerbungen können bis zum 20. September 2016 (Poststempel) bei der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt, Neuwerk 11, 06108 Halle (Saale), eingereicht werden. Über die Bewerbungen entscheidet der Stiftungsrat der Kunststiftung mit Unterstützung des künstlerischen Beirates. Maßstab für eine Beurteilung ist die künstlerische Qualität des Vorhabens und ein aussagekräftiges Motivationsschreiben. Nähere Informationen zur Ausschreibung erfahren Sie unter www.kunststiftung-sachsen-anhalt.de

11. Juli 2016

Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt
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Neuwerk 11
06108 Halle (Saale)
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Neue Ausschreibungen: Tel Aviv und Salvador-Bahia

Tel Aviv – jung, laut und voller Leben!
Die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt schreibt Arbeitsstipendien für einen Aufenthalt von ein bis drei Monaten in Tel Aviv aus. Der Zeitraum des Stipendiums liegt zwischen August und Oktober 2017 und kann zusammen mit der Dauer des Aufenthaltes frei gewählt werden. Im Mittelpunkt des Stipendiums steht die Arbeit in einer in Tel Aviv ansässigen Werkstatt für zeitgenössische Keramik: das Benyamini Center für zeitgenössische Keramikkunst und Design. Diese international renommierte Werkstatt wird von Experten geleitet, die über fundierte Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Künstlern aus Europa und Übersee verfügen und die künstlerischen Prozesse intensiv begleiten. Zudem erhalten die Stipendiaten die Möglichkeit, Tendenzen der Kunstszene in Tel Aviv zu studieren, Ideen auszutauschen, Kontakte zu knüpfen und ihre Arbeitsergebnisse einem internationalen Publikum zu präsentieren. Exkursionen in Museen, Galerien und Ateliers sowie Reisen zu wichtigen israelischen Kunstzentren sollen die Stipendiaten mit Ressourcen und Möglichkeiten der israelischen Kunstszene vertraut machen. Das Stipendium richtet sich an Künstlerinnen und Künstler aller Sparten mit einem Interesse an Keramik (Bildende Kunst, Musik, Design, Literatur etc.), die ihren Hauptwohnsitz in Sachsen-Anhalt haben und berufliche Erfolge nachweisen können. mehr

Capoeira , Olympia 2016 und 2017 ein Stipendium in Salvador-Bahia
Auch wenn die Capoeira keine olympische Disziplin ist, erreicht sie doch heute in Brasilien neben dem Fußball einen Spitzenplatz in der Beliebtheitsskala. So löste die Entscheidung, die Olympiade 2016 in Brasilien auszutragen, einen gigantischen Jubelschrei aus: Capoeira, Olympia und danach? Zentrum dieses Kampf(tanz)sports ist Salvador, die drittgrößte Stadt in Brasilien. Die Kunststiftung Sachsen- Anhalt freut sich daher ganz besonders in Kooperation mit dem Residenzprogramm Vila Sul des Goethe-Instituts Salvador Bahia ein Arbeitsstipendium für Künstler und Künstlerinnen aller Sparten für das Jahr 2017 ausschreiben zu können: Capoeira, Olympia 2016 und 2017 ein Stipendium in Salvador-Bahia. Angesprochen sind Kunstschaffende aller Sparten. Leidenschaft und Transformation ist das Motto der Olympiade 2016. Maxime, die auch der Kunst nicht unbekannt sind und getreu derer eine zweimonatige Residenz in einem Loft- Apartment der Vila Sul im Herzen der Stadt Salvador gelebt werden kann. Die Residenzräume sind in der von Museen und Theatern umgebenen Villa des Goethe-Instituts beherbergt. Das Institut verfügt mit seinem Studio-Theater, den beiden Galerien, dem Innenhof, der Bibliothek und weiteren Seminarräumlichkeiten über ideale Voraussetzungen für Begegnung, Reflexion, Präsentation und Kultur-Produktion. mehr

Für beide Ausschreibungen gilt: Bewerbungen können bis zum 20. September 2016 (Poststempel) bei der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt, Neuwerk 11, 06108 Halle (Saale), eingereicht werden. Über die Bewerbungen entscheidet der Stiftungsrat der Kunststiftung mit Unterstützung des künstlerischen Beirates. Maßstab für eine Beurteilung ist die künstlerische Qualität des Vorhabens und ein aussagekräftiges Motivationsschreiben. Nähere Informationen zur Ausschreibung erfahren Sie unter www.kunststiftung-sachsen-anhalt.de

Pressemitteilung 17 – 2016

Die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt schreibt Arbeitsstipendien für einen Aufenthalt von ein bis drei Monaten in Tel Aviv aus. Der Zeitraum des Stipendiums liegt zwischen August und Oktober 2017 und kann zusammen mit der Dauer des Aufenthaltes frei gewählt werden. Es besteht die Möglichkeit, mehrere Stipendiaten gleichzeitig nach Tel Aviv zu entsenden. Im Mittelpunkt des Stipendiums steht die Arbeit in einer in Tel Aviv ansässigen Werkstatt für zeitgenössische Keramik: das Benyamini Center für zeitgenössische Keramikkunst und Design. Neben dem Keramikdepartment an der Bezalel-Universität Jerusalem ist das Benyamini Center für zeitgenössische Keramikkunst und Design eine der wichtigsten Institutionen für diese Kunstsparte in Israel. Gegründet im Jahr 2001 durch die großzügige Unterstützung von Issachar und Yehudit Benyamini in einem der inzwischen angesagtesten Kunstviertel von Tel Aviv, ist das Zentrum Werkstatt, Ausstellungsort und Treffpunkt für Keramiker aus ganz Israel und der Welt. Die technischen Möglichkeiten in der Werkstatt decken alle klassischen und modernen Techniken und Herstellungsmethoden ab – ein besonderer Fokus des Centers liegt zudem auf zeitgenössischer Keramikskulptur.

Diese international renommierte Werkstatt wird von Experten geleitet, die über fundierte Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Künstlern aus Europa und Übersee verfügen und die künstlerischen Prozesse intensiv begleiten. Zudem erhalten die Stipendiaten die Möglichkeit, Tendenzen der Kunstszene in Tel Aviv zu studieren, Ideen auszutauschen, Kontakte zu knüpfen und ihre Arbeitsergebnisse einem internationalen Publikum zu präsentieren. Exkursionen in Museen, Galerien und Ateliers sowie Reisen zu wichtigen israelischen Kunstzentren sollen die Stipendiaten mit Ressourcen und Möglichkeiten der israelischen Kunstszene vertraut machen.

Das Stipendium richtet sich an Künstlerinnen und Künstler aller Sparten mit einem Interesse an Keramik (Bildende Kunst, Musik, Design, Literatur etc.), die ihren Hauptwohnsitz in Sachsen-Anhalt haben und berufliche Erfolge nachweisen können. Studierende können sich nicht bewerben. Die zeitliche Verfügbarkeit im beantragten Stipendienzeitraum wird vorausgesetzt. Die Kunststiftung trägt die Kosten für ein bis zu dreimonatiges Arbeitsstipendium, die Miete des Ateliers und des Apartments für bis zu 3 Monate sowie die Reise- und Auslandskrankenversicherungskosten. Außerdem erhält der Künstler ein Stipendium in Höhe von 1.500,00 Euro pro Monat.

Der kulturelle Austausch Deutschlands und Israels spiegelt die Vielfalt des kulturellen Lebens in beiden Ländern wider. Die Zahl der nach Israel reisenden deutschen Kulturschaffenden nimmt stetig zu. Und umgekehrt zieht es zunehmend viele junge Israelis nach Deutschland. Das von der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt entwickelte Arbeitsstipendium bietet Kunstschaffenden die Möglichkeit, Tendenzen der Kunstszene in Israel zu studieren und Kontakte zu knüpfen. Die Präsentation ihrer Arbeit sowie Exkursionen in die Kunstzentren Israels sind ebenso Teil des Stipendiums.

Bewerbungen können bis zum 20. September 2016 (Poststempel) bei der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt, Neuwerk 11, 06108 Halle (Saale), eingereicht werden. Über die Bewerbungen entscheidet der Stiftungsrat der Kunststiftung mit Unterstützung des künstlerischen Beirates. Maßstab für eine Beurteilung ist die künstlerische Qualität des Vorhabens und ein aussagekräftiges Motivationsschreiben. Nähere Informationen zur Ausschreibung erfahren Sie unter www.kunststiftung-sachsen-anhalt.de

 

6. Juli 2016

Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt
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Neuwerk 11
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Kathrin Westphal
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Margit Jäschke erhält den Kunstpreis der Bayrischen Akademie der Schönen Künste

Die von der der Akademie der Schönen Künste seit 1987 jährlich initiierte Auszeichnung wird jedes Jahr von einem anderen Akademiemitglied der Akademieabteilung Bildende Künste bestimmt. In diesem Jahr hat Prof. Dr. Andreas Kühne die Schmuckkünstlerinnen Margit Jäschke und Mari Ishikawa benannt. Der mit 10.000 € dotierte Preis geht somit hälftig an diese zwei herausragenden Künstlerinnen.

Margit Jäschke, eine Künstlerin, die in Halle (Saale) freischaffend tätig ist und an der Burg Giebichenstein – Hochschule für Kunst und Design in Halle (Saale) bei Renate Heintze und Dorothea Prühl Schmuck studiert hat, wurde mit mehreren Stipendien von der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt bedacht. So überzeugten ihre Arbeitsvorhaben den Stiftungsrat durch die Vergabe von drei Arbeitsstipendien und die Förderung ihres Katalogs. 2010 entsendete die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt sie als Stipendiatin nach New York mit einem Internationalen Arbeitsstipendium und ferner für ein Stipendium in das Künstlerhaus Lukas nach Ahrenshoop. 2008 erhielt Margit Jäschke den »Grassipreis« des GRASSI Museums für Angewandte Kunst Leipzig. Zudem ist sie seit 1991 in wichtigen öffentlichen Sammlungen wie u.a. The Metropolitan Museum of Art, New York (USA) oder im CODA Museum Apeldoorn (NL) vertreten. Innerhalb der letzten zwei Jahrzehnte stellte Margit Jäschke in zahlreichen Gruppenausstellungen im In- und Ausland ihre Schmuckkunst aus, so auch in der aktuell laufenden Ausstellung »Beautiful Mind. Ein Schmuckstück für Cranach“ im Kunstgewerbemuseum, Staatliche Museen zu Berlin, oder in der erfolgreichen Stipendiatenausstellung der Kunststiftung »Fine« im Jahr 2013. Beeindruckt vom Werk erklärt die Direktorin der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt Manon Bursian: „Die Künstlerin Margit Jäschke ist Wandlerin zwischen den Kunstwelten. Jenseits der üblichen Grenzziehungen zwischen Installation, Malerei, Skulptur und Schmuckkunst entstand ein eigenständiges künstlerisches Werk mit faszinierenden Formen. Ihre künstlerischen Arbeiten sind im besten Sinne ästhetische Grundlagenforschungen. Auf faszinierende Weise verbindet sich in ihnen Vielschichtigkeit mit anschaulicher Prägnanz.“

Eine weitere Würdigung ihres künstlerischen Schaffens erfolgt nun am 7. Juli 2016 durch die Verleihung des Kunstpreises der Bayrischen Akademie der Schönen Künste in München. Überreicht wird der achtbare Preis von Michael Krüger, dem Präsidenten der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. Mit der Auszeichnung ist eine Präsentation ihrer Arbeit in den Räumlichkeiten der Akademie im Jahr 2017 verbunden. In der Begründung zur Entscheidung für Margit Jäschke erläutert Akademiemitglied Prof. Dr. Andreas Kühne: \Die Schmuck-Künstlerin Margit Jäschke übersetzt ihre Phantasie und Poesie in Objekte, die Geschichten erzählen, und ebenso wenig durch Handwerk und Gattungsgrenzen zu erschöpfen sind, wie die Werke eines narrativen zeitgenössischen Bildhauers, Videokünstlers oder Malers. Grundsätzlich stellt sie die Forderung der Tragbarkeit an den Schmuck – und natürlich auch an ihren eigenen. Auf ihren Objekten, Zeichnungen und Assemblagen dominieren dezente, gedämpfte manchmal auch kühle Farben. Manchmal gelingen ihr graphische, nur ganz vorsichtig von Farbe berührte Inszenierungen, die etwas Geheimnisvolles ausstrahlen.“

Wir freuen uns über die herausragende Würdigung der langjährigen Stipendiatin und senden herzliche Glückwünsche an die Schmuckkünstlerin Margit Jäschke.

Bayrische Akademie der Schönen Künste
Öffentliche Jahressitzung 2016 | Donnerstag 7.7.2016 |Beginn 17 Uhr | Eintritt frei
Begrüßung und Verleihung des Kunstpreises der Abteilung Bildende Kunst Bayrische Akademie der Schönen Künste, Michael Krüger, Präsident der Bayrischen Akademie der Schönen Künste
Bayrische Akademie der Wissenschaften Plenarsaal
Alfons- Doppel- Str. 11
80539 München
www.badsk.de

Biographie Margit Jäschke

1962 in Halle geboren
1983-1991 Studium an der Burg Giebichenstein – Hochschule für Kunst und Design, Halle, Fachgebiet Schmuck bei Renate Heintze und Dorothea Prühl
1991 Diplom
seit 1991 freischaffend in Halle tätig
1992-2001 Lehrtätigkeit an der Burg Giebichenstein – Hochschule für Kunst und Design, Halle
1991 Arbeitsstipendium des Landes Sachsen-Anhalt
1994 Arbeitsstipendium der Stiftung Kulturfonds Berlin
2002 „Grassipreis“ der Galerie Slavik, Wien
Museum für Kunsthandwerk, Grassimuseum Leipzig
2007 Arbeitsstipendium Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt
2008 „ Grassipreis“ GRASSI Museum für Angewandte Kunst Leipzig
2010 Internationales Arbeitsstipendium der Kunststiftung Sachsen- Anhalt ISCP New York
2012 Arbeitsstipendium der Kunststiftung des Landes Sachsen Anhalt Künstlerhaus Lukas, Ahrenshoop
2014 Arbeitsstipendium 120 Jahre Künstlerhaus Lukas, Ahrenshoop
seit 1997 zahlreiche Lehre/ Vorträge/ Jurytätigkeit/ Workshops im In- und Ausland lebt und arbeitet in Halle

seit 1991 vertreten in wichtigen öffentlichen Sammlungen u.a. The Metropolitan Museum of Art, New York (USA) ,CODA Museum Apeldoorn (NL), GRASSI Museum Leipzig, (DE) Newark Museum of Art, New York (USA), Stiftung Moritzburg Halle, Kunstmuseum des Landes Sachsen- Anhalt (DE), Deutsches Goldschmiedehaus, Hanau (DE), Kultusministerium Sachsen – Anhalt

seit 1992 zahlreiche Personalausstellungen ua. Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Albertinum/ Galerie Slavik, Wien AU / Goetheinstitut Pune, (Indien) / Deutsche Bank, Halle / Galerie Marktschlößchen; Halle/ Kunsthalle Villa Kobe, Halle/ Kloster Bentlage, Rheine/ Deutsches Goldschmiedehaus, Hanau / Galerie Loupe, NY USA/ Galerie Biro, München / Mobilia Galerie, Boston USA/ Galerie Marzee, Nijmegen NL

seit 1991 zahlreiche Gruppenausstellungen im In- und Ausland

www.margit-jaeschke.de

© Nikolaus Brade

Pressemitteilung 16 – 2016

© Nikolaus Brade

Die Preisträger des Kunstpreises der Bayrischen Akademie der Schönen Künste stehen fest. Die von der der Akademie der Schönen Künste seit 1987 jährlich initiierte Auszeichnung wird jedes Jahr von einem anderen Akademiemitglied der Akademieabteilung Bildende Künste bestimmt. In diesem Jahr hat Prof. Dr. Andreas Kühne die Schmuckkünstlerinnen Margit Jäschke und Mari Ishikawa benannt. Der mit 10.000 € dotierte Preis geht somit hälftig an diese zwei herausragenden Künstlerinnen.

Margit Jäschke, eine Künstlerin, die in Halle (Saale) freischaffend tätig ist und an der Burg Giebichenstein – Hochschule für Kunst und Design in Halle (Saale) bei Renate Heintze und Dorothea Prühl Schmuck studiert hat, wurde mit mehreren Stipendien von der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt bedacht. So überzeugten ihre Arbeitsvorhaben den Stiftungsrat durch die Vergabe von drei Arbeitsstipendien und die Förderung ihres Katalogs. 2010 entsendete die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt sie als Stipendiatin nach New York mit einem Internationalen Arbeitsstipendium und ferner für ein Stipendium in das Künstlerhaus Lukas nach Ahrenshoop. 2008 erhielt Margit Jäschke den »Grassipreis« des GRASSI Museums für Angewandte Kunst Leipzig. Zudem ist sie seit 1991 in wichtigen öffentlichen Sammlungen wie u.a. The Metropolitan Museum of Art, New York (USA) oder im CODA Museum Apeldoorn (NL) vertreten. Innerhalb der letzten zwei Jahrzehnte stellte Margit Jäschke in zahlreichen Gruppenausstellungen im In- und Ausland ihre Schmuckkunst aus, so auch in der aktuell laufenden Ausstellung »Beautiful Mind. Ein Schmuckstück für Cranach“ im Kunstgewerbemuseum, Staatliche Museen zu Berlin, oder in der erfolgreichen Stipendiatenausstellung der Kunststiftung »Fine« im Jahr 2013. Beeindruckt vom Werk erklärt die Direktorin der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt Manon Bursian: „Die Künstlerin Margit Jäschke ist Wandlerin zwischen den Kunstwelten. Jenseits der üblichen Grenzziehungen zwischen Installation, Malerei, Skulptur und Schmuckkunst entstand ein eigenständiges künstlerisches Werk mit faszinierenden Formen. Ihre künstlerischen Arbeiten sind im besten Sinne ästhetische Grundlagenforschungen. Auf faszinierende Weise verbindet sich in ihnen Vielschichtigkeit mit anschaulicher Prägnanz.“

Eine weitere Würdigung ihres künstlerischen Schaffens erfolgt nun am 7. Juli 2016 durch die Verleihung des Kunstpreises der Bayrischen Akademie der Schönen Künste in München. Überreicht wird der achtbare Preis von Michael Krüger, dem Präsidenten der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. Mit der Auszeichnung ist eine Präsentation ihrer Arbeit in den Räumlichkeiten der Akademie im Jahr 2017 verbunden. In der Begründung zur Entscheidung für Margit Jäschke erläutert Akademiemitglied Prof. Dr. Andreas Kühne: Die Schmuck-Künstlerin Margit Jäschke übersetzt ihre Phantasie und Poesie in Objekte, die Geschichten erzählen, und ebenso wenig durch Handwerk und Gattungsgrenzen zu erschöpfen sind, wie die Werke eines narrativen zeitgenössischen Bildhauers, Videokünstlers oder Malers. Grundsätzlich stellt sie die Forderung der Tragbarkeit an den Schmuck – und natürlich auch an ihren eigenen. Auf ihren Objekten, Zeichnungen und Assemblagen dominieren dezente, gedämpfte manchmal auch kühle Farben. Manchmal gelingen ihr graphische, nur ganz vorsichtig von Farbe berührte Inszenierungen, die etwas Geheimnisvolles ausstrahlen.“

Wir freuen uns über die herausragende Würdigung der langjährigen Stipendiatin und senden herzliche Glückwünsche an die Schmuckkünstlerin Margit Jäschke.

Bayrische Akademie der Schönen Künste
Öffentliche Jahressitzung 2016 | Donnerstag 7.7.2016 |Beginn 17 Uhr | Eintritt frei
Begrüßung und Verleihung des Kunstpreises der Abteilung Bildende Kunst Bayrische Akademie der Schönen Künste, Michael Krüger, Präsident der Bayrischen Akademie der Schönen Künste
Bayrische Akademie der Wissenschaften Plenarsaal
Alfons- Doppel- Str. 11
80539 München
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Biographie Margit Jäschke

1962 in Halle geboren
1983-1991 Studium an der Burg Giebichenstein – Hochschule für Kunst und Design, Halle, Fachgebiet Schmuck bei Renate Heintze und Dorothea Prühl
1991 Diplom
seit 1991 freischaffend in Halle tätig
1992-2001 Lehrtätigkeit an der Burg Giebichenstein – Hochschule für Kunst und Design, Halle
1991 Arbeitsstipendium des Landes Sachsen-Anhalt
1994 Arbeitsstipendium der Stiftung Kulturfonds Berlin
2002 „Grassipreis“ der Galerie Slavik, Wien
Museum für Kunsthandwerk, Grassimuseum Leipzig
2007 Arbeitsstipendium Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt
2008 “ Grassipreis“ GRASSI Museum für Angewandte Kunst Leipzig
2010 Internationales Arbeitsstipendium der Kunststiftung Sachsen- Anhalt ISCP New York
2012 Arbeitsstipendium der Kunststiftung des Landes Sachsen Anhalt Künstlerhaus Lukas, Ahrenshoop
2014 Arbeitsstipendium 120 Jahre Künstlerhaus Lukas, Ahrenshoop
seit 1997 zahlreiche Lehre/ Vorträge/ Jurytätigkeit/ Workshops im In- und Ausland lebt und arbeitet in Halle

seit 1991 vertreten in wichtigen öffentlichen Sammlungen u.a. The Metropolitan Museum of Art, New York (USA) ,CODA Museum Apeldoorn (NL), GRASSI Museum Leipzig, (DE) Newark Museum of Art, New York (USA), Stiftung Moritzburg Halle, Kunstmuseum des Landes Sachsen- Anhalt (DE), Deutsches Goldschmiedehaus, Hanau (DE), Kultusministerium Sachsen – Anhalt

seit 1992 zahlreiche Personalausstellungen ua. Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Albertinum/ Galerie Slavik, Wien AU / Goetheinstitut Pune, (Indien) / Deutsche Bank, Halle / Galerie Marktschlößchen; Halle/ Kunsthalle Villa Kobe, Halle/ Kloster Bentlage, Rheine/ Deutsches Goldschmiedehaus, Hanau / Galerie Loupe, NY USA/ Galerie Biro, München / Mobilia Galerie, Boston USA/ Galerie Marzee, Nijmegen NL

seit 1991 zahlreiche Gruppenausstellungen im In- und Ausland

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5. Juli 2016

Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt
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Neuwerk 11
06108 Halle (Saale)
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Kathrin Westphal
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Pressemitteilung 15 – 2016

©Förderverein Deutscher Kinderfilm e.V.

Die Designerin Viola Lippmann studierte an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle und wurde 2011 von der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt mit einem Arbeitsstipendium gefördert. »Neue Lebensformen«, so der Projekttitel ihres Stipendiums, widmete sich der Thematik Kinderspielwelten. Entstanden sind Spielfiguren ohne starre, festgelegte Formen, die Projektionsflächen für verschiedene Lebensmuster und Gebrauchsmöglichkeiten bieten.

Dass sich Nachwuchsförderung auszahlt, zeigt nun ihr jüngster Erfolg: Bei der Abschlusspräsentation der Akademie für Kindermedien 2015/2016 in Erfurt wurde Viola Lippmann für ihr Serienkonzept „Erna räumt auf“ mit dem Förderpreis der Mitteldeutschen Medienförderung ausgezeichnet. Der Preis ist mit 15.000 Euro dotiert und wird jährlich für ein herausragendes Projekt des Akademiejahrgangs vergeben.

Darüber freuen wir uns gemeinsam mit der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle und der Mitteldeutsche Medienförderung GmbH und gratulieren Viola Lippman, die mittlerweile in Dresden arbeitet und lebt, zu dieser herausragenden Ehrung.

13. Juni 2016

Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt
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Pressemitteilung 14 – 2016

Foto: Falk Wenzel

Die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt vergibt Arbeitsstipendien und Projektmittel für sämtliche Kunstsparten: für angewandte und bildende Kunst, Film, Fotografie, Literatur, Musik, Tanz, Theater und interdisziplinäre Projekte sowie Kunstvermittlung. Darüber hinaus gibt es folgende Sonderförderprogramme: Film – wage-mutig, Messe – Art Affairs und Ausstellungen – frei-raum.

Arbeitsstipendien dienen der Förderung künstlerischer Einzelleistungen. Durch die Vergabe von Arbeitsstipendien soll insbesondere das konzentrierte Arbeiten an einem neuen Vorhaben ermöglicht werden. Das Stipendium kann auch für Arbeitsaufenthalte außerhalb des Wohnsitzes (In- und Ausland) genutzt werden.
Förderanträge für Projekte können von einzelnen Personen, Institutionen und Vereinen eingereicht werden. Gefragt sind Originalität, Qualität und Realisierbarkeit des Projekts. Gefördert werden Vorhaben, die in Sachsen-Anhalt initiiert werden und innerhalb des Bundeslandes sowie überregional oder international wirksam sind.
Mit dem Programm wage-mutig  werden Spiel-, Animations- und Dokumentarfilme sowie experimentelle Formen des dokumentarischen und fiktionalen Films unterstützt. Antragsberechtigt sind Produzenten und Filmemacher, die ihren ersten Wohnsitz in Sachsen–Anhalt haben oder deren Filmthema sich auf Sachsen-Anhalt bezieht. Gefördert werden die Drehbuch- und Projektentwicklung mit einem Stipendium von bis zu 3.000 Euro, die Filmproduktion mit einem Zuschuss von bis zu 10.000 Euro sowie die Präsentation auf nationalen oder internationalen Festivals mit bis zu 2.000 Euro.
Um eine Unterstützung im Rahmen des Programms Art Affairs zur Messeförderung können sich Künstler, Designer und Galerien aus Sachsen-Anhalt bewerben, die sich an renommierten nationalen oder internationalen Kunst- und/oder Designmessen mit überregionaler Ausstrahlung beteiligen wollen. Die Fördersumme beträgt maximal 5.000 Euro. Bewerbungen um eine Förderung müssen mindestens drei Monate vor Messebeginn eingereicht werden.
Mit dem Ausstellungsförderprogramm frei-raum wird die öffentliche Präsentation von zeitgenössischer Kunst gefördert. In Sachsen-Anhalt leben und arbeiten viele Künstler, deren Werke oft nur in ihren Ateliers zu sehen sind. Deshalb fördert die Kunststiftung Ausstellungsprojekte zur zeitgenössischen Kunst mit bis zu 15.000 Euro pro Jahr.

Abgabeschluss für allgemeine Stipendienanträge, Sonderprogramme und Projektvorhaben ist am 10. Juni 2016 (es gilt der Poststempel) | Messeförderung ganzjährig mindestens drei Monate vor Messebeginn

Mehr zu den einzelnen Fördermöglichkeiten sowie Antragsunterlagen und Förderrichtlinien unter www.kunststiftung-sachsen-anhalt.de

6. Juni 2016

Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt
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Neuwerk 11
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Kathrin Westphal
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Pressemitteilung 13 – 2016

Bis zum Jahr 2017 will sich Wittenberg ein neues Image geben. Die Stadt Wittenberg besteht neben der herausragend restaurierten Innenstadt auch aus alten unsanierten Hauswänden und Baulücken durch gescheiterte Investitionsvorhaben.  Der Verein wbmotion nimmt mit KURA2016  sich der leerstehenden Zellen und grauen Wänden künstlerisch an und inszeniert eine Stadtraumgalerie in dieser urbanen Landschaft. KURA steht für Kunst im öffentlichen Raum sowie Stadtraumentwicklung und ist eines der größten Urban Art Festivals in der Region, das in seinem interdisziplinären Programm eine Vielzahl an Spielarten aktueller urbaner Kunst zeigt. Die junge Festivalgruppe verändert, formt und prägt das Stadtbild bereits seit 2013 und setzt dabei auf den künstlerischen Dialog zwischen Künstler und Betrachter. Die künstlerischen Potenziale in Wittenberg wecken, aufdecken und zeigen ist dabei ein Anspruch, der getreu nach dem Motto: Damit Kunst wahrgenommen wird, muss sie großformatig in die Öffentlichkeit.

Künstlerischen Spuren im Stadtbild hinterlassen in diesem Jahr Künstler wie Herakut, Case, Klub7, Godmess, Kram, Yves Paradies und Xenia Fink an den neuen Murals im Stadtgebiet Wittenberg. Xenia Fink mit Ihrem Werk in der Kupferstraße arbeitete zum Thema Botschaften der Hoffnung für das stetig wachsende Wittenberg und ließ sich von Luthers 16.These inspirieren. Benachbart interpretiert Godmess eine einem Halbgott ähnliche Figur, die mit urbanen Geschichten und Lokalitäten interagiert. Das Künstlerduo Herakut enthüllt in der Mittelstraße eine hoffnungsvolle Botschaft für eine Stadt, die versucht einen festen Weg in die Zukunft  zu weisen, indem sie Verbindung zu ihrer Vergangenheit  hält. 

Ein Abschlussevent am 28.05.2015 präsentiert ein spannendes Programm im Innenhof des Stadthauses Wittenberg von 15 bis 1 Uhr. Highlights sind u.a. die Ausstellungsreihen der eingeladenen Künstler, Video Installationen, Live-Painting mit Bandits und zwei Konzerte mit Molrockk Dilemma und Damion Davis.

URBAN KULTUR FEST 2016 IN WITTENBERG
28.05.2016 | STADTHAUS
wbmotion.com/kura

Pressekontakt (bitte nicht veröffentlichen)
Wbmotion e.V. Tina Kraatz
Tel: 03491-8765137
t.kraatz@wbmotion.com

 

27. Mai 2016

Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt
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Neue Wege: Kunststiftung beschließt 320.000 Euro zur Förderung für die zeitgenössische Kunst und die Erweiterung ihres Förderprofils

Der Stiftungsrat der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt hat am 26. Mai 2016 die Förderung von 47 Künstlern und Kunstprojekten aus Sachsen-Anhalt beschlossen. Für die Umsetzung der Förderungen wird eine Geldsumme in Höhe von rund 320.000 Euro zur Verfügung gestellt. Bei der Finanzierung der Fördermaßnahmen wird die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt im Rahmen einer Fördermittelvereinbarung unter anderem von der Kloster Bergesche Stiftung unterstützt. Insgesamt haben sich 172 Künstler, Projekte, Vereine und Theater um die verschiedenen Fördermöglichkeiten beworben. Die Kunststiftung Sachsen-Anhalt schreibt jährlich Stipendien und Förderungen aus, um Kunst und Kultur in Sachsen-Anhalt gezielt und nachhaltig zu unterstützen. Der nächste Termin für die Abgabe von Anträgen ist der 10. Juni 2016.

Maßgebend für eine Förderung sind Originalität und Realisierbarkeit der Antragsvorhaben. Die vom Stiftungsrat zur Förderung bestimmten künstlerischen Konzepte überzeugten durch die Aussicht auf konstruktive Impulsgebung und nachhaltige Wirkung für die Kunst- und Kulturlandschaft in Sachsen-Anhalt. Die Projektauswahl spiegelt ein breites Spektrum zeitgenössischer Kunst allen Genres wider. So wird das Internationale Figurentheaterfestival BLICKWECHSEL 2016 in Magdeburg gefördert. Das Festival steht dieses Jahr unter dem Motto TRANSFORMATION und setzt seinen Schwerpunkt unter dem Label SCHAUFENSTER EUROPA auf Produktionen aus Osteuropa. Mit 35 Theatergruppen und Solisten aus 12 Ländern in einer Woche erzeugt es einen Kosmos künstlerischer Visionen in allen Facetten der zeitgenössischen Puppen-, Figuren- und Objekttheaterszene. Eine Förderung erhält die Grafikstiftung Neo Rauch für das Begleitprogramm zur 5. Jahresausstellung »Hanno & Neo Rauch. Vater und Sohn«, die den künstlerischen Dialog des Malers aufs Persönlichste fortsetzt, indem Arbeiten Neo Rauchs in Beziehung zu denen seines Vaters gezeigt werden. Das Programm bietet thematische Lesungen mit Angela Krauß und Alexander Morgenstern sowie Gespräche u.a. mit Hartwig Ebersbach, Vorträge u.a. von Stephan Rosentreter (Lithographische Atelier Leipzig) zum Thema „Über die Kunst der Lithographie“. KUNST TRIFFT KINO, ein Programm in Kooperation mit und in Regie des Filmproduzenten Joachim Vietinghoff entwickelt, wird in enger Beziehung begleitend zur Ausstellung zwei filmische Beiträge konzipieren.

Unter dem Vorsitz des Staatsministers Rainer Robra, Chef der Staatskanzlei und Kulturminister des Landes Sachsen-Anhalt, hat der Stiftungsrat ferner den Ausbau des bestehenden Förderprofils der Stiftung mit einem Entwicklungskonzept zur Förderung der zeitgenössischen Kunst in Sachsen-Anhalt beschlossen. Das Konzept sieht zum einen vor, kleine Museen im Land mit Künstlern durch ein extra aufgelegtes Stipendiatenprogramm zu vernetzen, um so eine Stärkung der Sammlungen zu erreichen und einen Weg für die zeitgenössische Kunst zu öffnen. Zum anderen setzt die Stiftung auf die Intensivierung der Vermittlung zeitgenössischer Kunst durch ein Programmformat, welches den Dialog und Diskurs zwischen Heranwachsenden und den Stipendiaten der Kunststiftung fördert. Überdies ist angedacht, die internationalen Kontakte und das Programm der internationalen Arbeitsstipendien zu verstetigen. Stärker als bisher sollen dazu die Partnerländer bei der Präsentation der Arbeitsergebnisse einbezogen und Ausstellungskooperationen für die Stipendiaten angestrebt werden. „Mit der Kunststiftung des Landes Sachsen Anhalt haben wir ein innovatives Förderinstrument, das erfolgreich Neues in der zeitgenössischen Kunst und Kultur auf den Weg bringt und das geistige wie kulturelle Profil des Landes Sachsen-Anhalt trägt und formt.“, so Rainer Robra.

Folgende Vorhaben werden gefördert:

Projektförderung

Bildende und Angewandte Kunst:
Samira Manthey: Zuschuss zur Ausstellung „Metaphysical Spaces/ Viewfinder“
Kunstmuseum Unser Lieben Frauen: Zuschuss zur Realisierung einer Skulptur von Nathan Coley für den Skulpturenpark
Grafikstiftung Neo Rauch : Zuschuss zum Begleitprogramm der Ausstellung „Hanno & Neo Rauch. Vater und Sohn«
cocobulgowsi Frank und Jana Noack GbR: Zuschuss zum Künstlerkatalog „Juliane Noack“
Ingrid Kuberski-Müller: Zuschuss zum Künstlerkatalog
Corax e. V.: Zuschuss zum Festivalkatalog „RadioRevolten 2“
Ferropolis GmbH: Zuschuss zum Kunstprojekt „Insula Communis“
BÜROHALLO e.V.: Zuschuss zum Kunstprojekt  \Bühne Boulevard (AT)\

Darstellende Kunst/Musik:
Puppentheater der Stadt Magdeburg: Zuschuss zum Symposium „Weitblick Osteuropa – Figurentheater zwischen westlicher Moderne und Tradition“  im Rahmen des Festivals „BLICKWECHSEL 2016“
Freie Bewegungsgruppe \nichtsdestotrotz\: Zuschuss zur Performance \forrest dance\
International Academy of Media and Arts e. V. : Zuschuss zum Vermittlungsprogramm “Götter funken 4.0“
Kulturrevier Harz e. V.: Zuschuss zum Kunstprojekt „WALD/ SINN/ PHONIE – eine performative Wanderung“

Film:
Vladimer Khartishvili: Drehbuchstipendium: \WANDLUNG\
Alim Pasht-Han: Drehbuchstipendium: \ARURA. Spiegel des Kosmos\
Christian Schunke: Drehbuchstipendim „Spaceman Jax“
Claus Stoermer: Drehbuchstipendium \ab Leviathans Geburt (AT)\
ROSENPICTURES Filmproduktion GbR: Präsentationsförderung \Kaltes Tal (AT)\
Falk Schuster: Zuschuss zur Produktion: \Der Inselfuchs\

Literatur:
Peter Winzer: Druckkostenzuschuss zu einem Kurzgeschichtenband
Gleimhaus. Museum der deutschen Aufklärung in Trägerschaft des Förderkreises Gleimhaus e. V.: Zuschuss zum Literaturprojekt „Künstlerfreunde zu Besuch“

Arbeitsstipendien
Susa Ahrens
Knut Aufermann
Anne Deuter
Murat Haschu
Ulrike Jänichen
Marko Kloß
Silke Koch
Marold Langer-Philippsen
Dirk Laucke
Nina Viktoria Naußed
Marlen Pelny
Annekathrin Pohle
Luise Ritter
Kirsten Sanders
Julia Schleicher
Ines Schmiegel
Emanuel Schulze
Anne Sommer
Juri Spetter
Dagmar Varady-Prinich

Internationale Stipendien
Istanbul: Josefine Cyranka, Annette Funke und Sebastian Körbs
Los Angeles: Klaus Pockrandt
New York: Ilko Koestler

Aufenthaltsstipendien
Ahrenshoop: Uta Siebert
Wiepersdorf: Katrin Zickler

Pressemitteilung 12 – 2016

Der Stiftungsrat der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt hat am 26. Mai 2016 die Förderung von 47 Künstlern und Kunstprojekten aus Sachsen-Anhalt beschlossen. Für die Umsetzung der Förderungen wird eine Geldsumme in Höhe von rund 320.000 Euro zur Verfügung gestellt. Bei der Finanzierung der Fördermaßnahmen wird die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt im Rahmen einer Fördermittelvereinbarung unter anderem von der Kloster Bergesche Stiftung unterstützt. Insgesamt haben sich 172 Künstler, Projekte, Vereine und Theater um die verschiedenen Fördermöglichkeiten beworben. Die Kunststiftung Sachsen-Anhalt schreibt jährlich Stipendien und Förderungen aus, um Kunst und Kultur in Sachsen-Anhalt gezielt und nachhaltig zu unterstützen. Der nächste Termin für die Abgabe von Anträgen ist der 10. Juni 2016.

Maßgebend für eine Förderung sind Originalität und Realisierbarkeit der Antragsvorhaben. Die vom Stiftungsrat zur Förderung bestimmten künstlerischen Konzepte überzeugten durch die Aussicht auf konstruktive Impulsgebung und nachhaltige Wirkung für die Kunst- und Kulturlandschaft in Sachsen-Anhalt. Die Projektauswahl spiegelt ein breites Spektrum zeitgenössischer Kunst allen Genres wider. So wird das Internationale Figurentheaterfestival BLICKWECHSEL 2016 in Magdeburg gefördert. Das Festival steht dieses Jahr unter dem Motto TRANSFORMATION und setzt seinen Schwerpunkt unter dem Label SCHAUFENSTER EUROPA auf Produktionen aus Osteuropa. Mit 35 Theatergruppen und Solisten aus 12 Ländern in einer Woche erzeugt es einen Kosmos künstlerischer Visionen in allen Facetten der zeitgenössischen Puppen-, Figuren- und Objekttheaterszene. Eine Förderung erhält die Grafikstiftung Neo Rauch für das Begleitprogramm zur 5. Jahresausstellung »Hanno & Neo Rauch. Vater und Sohn«, die den künstlerischen Dialog des Malers aufs Persönlichste fortsetzt, indem Arbeiten Neo Rauchs in Beziehung zu denen seines Vaters gezeigt werden. Das Programm bietet thematische Lesungen mit Angela Krauß und Alexander Morgenstern sowie Gespräche u.a. mit Hartwig Ebersbach, Vorträge u.a. von Stephan Rosentreter (Lithographische Atelier Leipzig) zum Thema „Über die Kunst der Lithographie“. KUNST TRIFFT KINO, ein Programm in Kooperation mit und in Regie des Filmproduzenten Joachim Vietinghoff entwickelt, wird in enger Beziehung begleitend zur Ausstellung zwei filmische Beiträge konzipieren.

Unter dem Vorsitz des Staatsministers Rainer Robra, Chef der Staatskanzlei und Kulturminister des Landes Sachsen-Anhalt, hat der Stiftungsrat ferner den Ausbau des bestehenden Förderprofils der Stiftung mit einem Entwicklungskonzept zur Förderung der zeitgenössischen Kunst in Sachsen-Anhalt beschlossen. Das Konzept sieht zum einen vor, kleine Museen im Land mit Künstlern durch ein extra aufgelegtes Stipendiatenprogramm zu vernetzen, um so eine Stärkung der Sammlungen zu erreichen und einen Weg für die zeitgenössische Kunst zu öffnen. Zum anderen setzt die Stiftung auf die Intensivierung der Vermittlung zeitgenössischer Kunst durch ein Programmformat, welches den Dialog und Diskurs zwischen Heranwachsenden und den Stipendiaten der Kunststiftung fördert. Überdies ist angedacht, die internationalen Kontakte und das Programm der internationalen Arbeitsstipendien zu verstetigen. Stärker als bisher sollen dazu die Partnerländer bei der Präsentation der Arbeitsergebnisse einbezogen und Ausstellungskooperationen für die Stipendiaten angestrebt werden. „Mit der Kunststiftung des Landes Sachsen Anhalt haben wir ein innovatives Förderinstrument, das erfolgreich Neues in der zeitgenössischen Kunst und Kultur auf den Weg bringt und das geistige wie kulturelle Profil des Landes Sachsen-Anhalt trägt und formt.“, so Rainer Robra.

Folgende Vorhaben werden gefördert:

Projektförderung

Bildende und Angewandte Kunst:
Samira Manthey: Zuschuss zur Ausstellung „Metaphysical Spaces/ Viewfinder“
Kunstmuseum Unser Lieben Frauen: Zuschuss zur Realisierung einer Skulptur von Nathan Coley für den Skulpturenpark
Grafikstiftung Neo Rauch : Zuschuss zum Begleitprogramm der Ausstellung „Hanno & Neo Rauch. Vater und Sohn«
cocobulgowsi Frank und Jana Noack GbR: Zuschuss zum Künstlerkatalog „Juliane Noack“
Ingrid Kuberski-Müller: Zuschuss zum Künstlerkatalog
Corax e. V.: Zuschuss zum Festivalkatalog „RadioRevolten 2“
Ferropolis GmbH: Zuschuss zum Kunstprojekt „Insula Communis“
BÜROHALLO e.V.: Zuschuss zum Kunstprojekt  Bühne Boulevard (AT)

Darstellende Kunst/Musik:
Puppentheater der Stadt Magdeburg: Zuschuss zum Symposium „Weitblick Osteuropa – Figurentheater zwischen westlicher Moderne und Tradition“  im Rahmen des Festivals „BLICKWECHSEL 2016“
Freie Bewegungsgruppe nichtsdestotrotz: Zuschuss zur Performance forrest dance
International Academy of Media and Arts e. V. : Zuschuss zum Vermittlungsprogramm „Götter funken 4.0“
Kulturrevier Harz e. V.: Zuschuss zum Kunstprojekt „WALD/ SINN/ PHONIE – eine performative Wanderung“

Film:
Vladimer Khartishvili: Drehbuchstipendium: WANDLUNG
Alim Pasht-Han: Drehbuchstipendium: ARURA. Spiegel des Kosmos
Christian Schunke: Drehbuchstipendim „Spaceman Jax“
Claus Stoermer: Drehbuchstipendium ab Leviathans Geburt (AT)
ROSENPICTURES Filmproduktion GbR: Präsentationsförderung Kaltes Tal (AT)
Falk Schuster: Zuschuss zur Produktion: Der Inselfuchs

Literatur:
Peter Winzer: Druckkostenzuschuss zu einem Kurzgeschichtenband
Gleimhaus. Museum der deutschen Aufklärung in Trägerschaft des Förderkreises Gleimhaus e. V.: Zuschuss zum Literaturprojekt „Künstlerfreunde zu Besuch“

Arbeitsstipendien
Susa Ahrens
Knut Aufermann
Anne Deuter
Murat Haschu
Ulrike Jänichen
Marko Kloß
Silke Koch
Marold Langer-Philippsen
Dirk Laucke
Nina Viktoria Naußed
Marlen Pelny
Annekathrin Pohle
Luise Ritter
Kirsten Sanders
Julia Schleicher
Ines Schmiegel
Emanuel Schulze
Anne Sommer
Juri Spetter
Dagmar Varady-Prinich

Internationale Stipendien
Istanbul: Josefine Cyranka, Annette Funke und Sebastian Körbs
Los Angeles: Klaus Pockrandt
New York: Ilko Koestler

Aufenthaltsstipendien
Ahrenshoop: Uta Siebert
Wiepersdorf: Katrin Zickler

 

26. Mai 2016

Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt
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Neuwerk 11
06108 Halle (Saale)
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Kathrin Westphal
Tel.: 0345 29897297
Fax: 0345 29897295
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Pressemitteilung 11 – 2016

Die Kunststiftung vergibt jährlich internationale Arbeitsstipendien mit dem Ziel, Künstlern aus Sachsen-Anhalt die Begegnung mit der Kunst und Kultur anderer Länder zu ermöglichen. Die Künstlerin Yvonne Lützkendorf arbeitet im Rahmen dieses Programms als Stipendiatin im Herbst 2015 in Tel Aviv und recherchierte für die Entwicklung eines neuen Tanzstücks.

Sie besuchte die Schulen der Kibbutz Contemporary Dance Company im Kibbutz Ga’aton unweit der libanesischen Grenze, eine Company von internationalem Rang mit 400 Schülern. In Tel Aviv schaute sie dem Choreografen und künstlerischen Leiter der Batsheva Dance Company Ohad Nahrin bei dessen Arbeit über die Schulter, studierte seine Kurse und Vorstellungen im »Gaga«. Mit seiner Batsheva Dance Company, einem Ensemble für zeitgenössischen Tanz in Tel Aviv, bei der Ohad Naharin 1974 seine eigene Ausbildung begann, hat er »Gaga« als eine neue Bewegungssprache entwickelt. Bekannte Muster und Strukturen werden aufgebrochen und neu gedacht, Grenzen überschritten: Tanz als Befreiung, als Wechselspiel auf vielen Ebenen und die Suche nach dem Inneren.

Yvonne Lützkendorf verarbeitete ihre Impressionen und Empfindungen in ihrem neuen Tanzstück, das sie mit ihrer Compania Bella SoSo nun auf die Bühne bringt. Die Inszenierung fields greift das ewig menschliche Thema der Grenzen auf: Grenzen verschieben sich, neue Grenzzeichnungen entstehen und für einen kurzen Augenblick erscheinen grenzenlose Freiräume – abstrakte Formen der Grenzbewegungen.

Die Uraufführung ist am 20. Mai 2016 in der Studiobühne Bella SoSo um 20 Uhr.

fields
20 + 21. Mai 2016
Tanztheater Bella SoSo e.V.
Universitätsring 6/6a
06108 Halle (Saale)
www.bellasoso.org

 

18. Mai 2016

Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt
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Pressemitteilung 10 – 2016

Vom 20. Mai bis 28. August 2016 werden im Kunstgewerbemuseum zeitgenössische Interpretationen von Schmuck, die Lucas Cranach der Jüngere, seine Frauen, Söhne und Töchter und die von ihm porträtierten Zeitgenossen getragen haben, mit der Ausstellung »Beautiful Mind. Ein Schmuckstück für Cranach« gezeigt. Die Schau ist das Resultat eines von der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt im Jahr 2014 national ausgelobten Schmuckkunst-Wettbewerbes anlässlich des 500. Geburtstags von Lucas Cranach des Jüngeren. Das Anliegen war, professionell tätige Künstler anzuregen, sich zeitgenössisch mit der Gestaltungskunst der Renaissance auseinanderzusetzen und ein Schmuckstück für Cranach d. J. zu kreieren. Präsentiert wird ein breites Spektrum der zeitgenössischen deutschlandweiten Schmuckszene.

Das Kunstgewerbemuseum als Ausstellungsort für zeitgenössischen Schmuck bietet die großartige Gelegenheit zum sinnlichen Dialog zwischen der Schmuckgestaltung zu Cranachs Lebzeiten und dem Schmuckdesign heute, verbunden mit einer Zeitreise durch die Epochen der Gestaltungskunst.

Das 1867 als Deutsches Gewerbe-Museum zu Berlin gegründete Kunstgewerbemuseum ist das älteste seiner Art in Deutschland. Im Museumsgebäude am Kulturforum führt ein Rundgang auf einer Fläche von 7000 Quadratmetern durch eine der bedeutendsten Sammlungen europäischen Kunsthandwerks vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Seit 2014 werden im neu etablierten Ausstellungsschwerpunkt Hauptwerke der Sammlung des Berliner Modeschöpfers Uli Richter im Erdgeschoss gezeigt. Dort sind auch die mittelalterliche Schatzkunst mit dem berühmten Welfenschatz und glanzvolle Renaissanceobjekte wie das Lüneburger Ratssilber ausgestellt. Kunstkammerobjekte führen die Sammelleidenschaft des Barock vor Augen, die Porzellankunst deutscher Manufakturen sowie die Mode des 18. Jahrhunderts illustrieren die Epoche des Rokoko und den beginnenden Klassizismus markiert David Roentgens legendärer Kabinettschrank. Der Bereich Jugendstil bis Art Déco macht künstlerische Tendenzen zwischen Pariser Weltausstellung im Jahr 1900 und dem Ende der 1920er Jahre sichtbar. Eine hochkarätige Auswahl der Designsammlung im Untergeschoss vereint die Bauhausklassiker und die Entwürfe zeitgenössischer Stardesigner wie Ettore Sottsass, Philippe Starck und Konstantin Grcic.

Zur Eröffnung am 19. Mai 2016 um 18 Uhr sprechen: Hermann Parzinger, Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Reiner Haseloff, Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt, Michael Eissenhauer, Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin, Sabine Thümmler, Direktorin des Kunstgewerbemuseums – Staatliche Museen zu Berlin und Manon Bursian, Direktorin der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt

Die Ausstellung im Kunstgewerbemuseum – Staatliche Museen zu Berlin wird unterstützt von der Wall AG, der Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH und der Staatlichen Geschäftsstelle „Luther 2017“.

BEAUTIFUL MIND. Ein Schmuckstück für Cranach
20. Mai – 28. August 2016
Eine Ausstellung der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt
in Kooperation mit dem Kunstgewerbemuseum – Staatliche Museen zu Berlin
Kulturforum, Kunstgewerbemuseum
10785 Berlin-Tiergarten, Matthäikirchplatz
Di – Fr 10 – 18 Uhr
Sa + So 11 – 18 Uhr
www.smb.museum.de

 

02. Mai 2016

Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt
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Pressemitteilung 09 – 2016

Den dritten Preis von 10.000 Euro erhielt das im Designhaus der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle ansässige Label Zukker von Heike Becker/Benjamin Kräher/ Sebastian Schettler für ihre Kollektion BERGWERTUNG beim EURO FASHION AWARD am 24. April 2016. Juror und Chefdesigner von Vivienne Westwood, Alexander Krenn: „Schneiderkunst und traditionelle Mantelstoffe verbinden sich hier zu einer neuen Eleganz. Der Mantel, die Jacke – hier sind sie ein starker Signal, das erwachsene Frauen jung und junge Frauen elegant macht.  Dafür sorgen speziell die langgestreckten Silhouetten. Die Verarbeitung auf hohem Niveau zeigt sich in jedem Detail.“

Zukker ist ein deutsches Modelabel für Frauen mit klarer Haltung und hohem Anspruch an Form und Qualität. Das Label steht für markante Silhouetten und exakte Schnitte. Der hohe Anspruch der Designer an die eigene Arbeit ist die Verbindung von egozentrischem Designobjekt und funktionalem Kleidungsstück. Zukker macht Mode als täglich verlässlichen Begleiter. Form und Qualität sprechen dieselbe akkurate Sprache. Alle Produkte werden aus hochwertigen Materialien und unter fairen Bedingungen gefertigt. Zukker produziert im schönen Erzgebirge. Made in Germany.

Der EURO FASHION AWARD ist ein internationaler Mode-Wettbewerb für kreative, zukunftsweisende Kollektionen aus Europa. Er ist der einzige europäische Modewettbewerb aus Deutschland für aufstrebende Masterabsolventen und junge professionelle Designer. Als höchstdotierter europäischer Preis für kreative, zukunftsweisende Kollektionen bietet der Award Modeschaffenden die Chance, sich untereinander zu messen. Der Wettbewerb präsentiert einen unverwechselbaren Blick auf Handwerk und Schnittkonstruktion.

Weitere Informationen und Bilder zur Kollektion BERGWERTUNG 2016 www.zukker.com und zum EURO FASHION AWARD www.euro-fashion-award.com

 

28. April 2016

Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt
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Label ZUKKER beim EURO FASHION AWARD mit 3. Preis ausgezeichnet | DIE WEITE SUCHEN von Falk Schuster mit Anerkennungen überhäuft

Den dritten Preis von 10.000 Euro erhielt das Label Zukker von Heike Becker/Benjamin Kräher/ Sebastian Schettler für ihre Kollektion BERGWERTUNG beim EURO FASHION AWARD . Juror und Chefdesigner von Vivienne Westwood, Alexander Krenn: „Schneiderkunst und traditionelle Mantelstoffe verbinden sich hier zu einer neuen Eleganz. Der Mantel, die Jacke – hier sind sie ein starker Signal, das erwachsene Frauen jung und junge Frauen elegant macht.  Dafür sorgen speziell die langgestreckten Silhouetten. Die Verarbeitung auf hohem Niveau zeigt sich in jedem Detail.“ Der EURO FASHION AWARD ist ein internationaler Mode-Wettbewerb für kreative, zukunftsweisende Kollektionen aus Europa. Hervorragende Leistungen mit eigener Handschrift im Modedesign sollen gefördert werden. Um den Preis können sich Modedesigner/innen mit abgeschlossener Masterausbildung bzw. mehrjähriger Berufserfahrung bewerben. Mit Focus auf die kulturelle Vielfalt in Europa will der EURO FASHION AWARD auf relevante Modeentwicklungen in diesem bedeutsamen und traditionsreichen Wirtschafts- und Kulturkreis aufmerksam machen. www.euro-fashion-award.com

Falk Schuster räumte für seinen Film „DIE WEITE SUCHEN“ gleich mehrere Auszeichnungen ab. Am 16. April 2016 erhielt er den mit 20.000 € dotierten Hauptfilmförderpreis der sächsischen Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst auf dem 28. internationalen Filmfest in Dresden. Das FILMFEST DRESDEN wurde 1989 noch vor der politischen Wende gegründet. Es widmet sich dem Kurzfilm in all seinen Facetten und gilt heute als eines der wichtigsten Festivals des Genres in Deutschland. Mit Preisen im Wert von mehr als 60.000 Euro gehört das FILMFEST DRESDEN außerdem zu den höchstdotierten Kurzfilmfestivals in Europa. Zuvor war der Film Publikumsgewinner auf dem Festival KURZSUECHTIG in Leipzig und erhielt auf den 39. Grenzland-Filmtagen in Selb den 2. Preis in der Kategorie Dokumentation. Zudem bedachte die Filmbewertungsstelle ihn mit dem höchsten Prädikat: „besonders wertvoll“. www.filmfest-dresden.de

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Pressemitteilung 08 – 2016

Falk Schuster räumte für seinen Film „DIE WEITE SUCHEN“ gleich mehrere Auszeichnungen ab. Am 16. April 2016 erhielt er den mit 20.000 € dotierten Hauptfilmförderpreis der sächsischen Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst auf dem 28. internationalen Filmfest in Dresden. Das FILMFEST DRESDEN wurde 1989 noch vor der politischen Wende gegründet. Es widmet sich dem Kurzfilm in all seinen Facetten und gilt heute als eines der wichtigsten Festivals des Genres in Deutschland. Mit Preisen im Wert von mehr als 60.000 Euro gehört das FILMFEST DRESDEN außerdem zu den höchstdotierten Kurzfilmfestivals in Europa. Zuvor war der Film Publikumsgewinner auf dem Festival KURZSUECHTIG in Leipzig und erhielt auf den 39. Grenzland-Filmtagen in Selb den 2. Preis in der Kategorie Dokumentation. Zudem bedachte die Filmbewertungsstelle ihn mit dem höchsten Prädikat: „besonders wertvoll“.

Dieser teils autobiografische Anima-Dok-Film, der bereits in zwei Wettbewerben auf dem DOK Leipzig 2015 lief, begleitet eine ostdeutsche Familie während ihrer Reise an die Ostsee und gibt dabei Einblick in einen üblichen DDR-Urlaubsalltag – so nah an der Grenze. Falk Schusters Kindheitserinnerungen und dokumentarisch aufbereitete Fakten vereinen sich spielerisch zu einem im Zeichentrick animierten Reisetagebuch. „In »DIE WEITE SUCHEN« hat uns Falk Schuster nicht nur gezeigt wie schön ein Urlaub mit Hindernissen in den Achtzigern sein konnte, sondern das man mit Selbstironie und intelligenten Humor seine eigene Vergangenheit auf unvergleichliche Art und Weise erzählen kann. Dazu gratulieren wir ihm ganz herzlich!“, so Manon Bursian, Direktorin der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt.

www.falkschuster.com | www.trickfilmworkshop.com

19. April 2016

Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt
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KONZERT MINIMAL (Berlin) | Hannes Lingens

Am Donnerstag, den 21. April 2016 um 19 Uhr, lädt die Kunststiftung des Landes-Sachsen Anhalt ins Neuwerk 11 zu einem einzigartigen musikalischen Experiment ein.

Hannes Lingens, Stipendiat der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt, hat eine Reihe von 25 grafischen Kompositionen, die eine klare Zusammengehörigkeit als Gruppe erkennen lassen, geschaffen. Basierend auf der Zahl vier und ihrer grafischen Entsprechung, dem Quadrat, werden die 25 Grafiken von den interpretierenden Musikern der Künstlergruppe KONZERT MINIMAL ohne Spielanweisungen in Musik umgesetzt. Dem Ensemble kommt dabei die Rolle einer Gruppe von Forschern zu, die gemeinsam eine ihnen unbekannte Schrift entziffern. Ein Experiment.

KONZERT MINIMAL orientiert sich im Umgang mit dem Genre Musik an einer Gruppe von Künstlern, die unter dem Namen Wandelweiser seit vielen Jahren zusammen arbeiten und sich unterstützen. Dieses Kollektiv ist in der Regel nie in seinem vollen Umfang zusammen, in ihm finden sich außer Komponisten auch ausführende Musiker, bildende Künstler und Schriftsteller. KONZERT MINIMAL ist eine Gruppe aus engagierten in Berlin lebenden Künstlern, die aus verschiedenen Bereichen der Musik kommen: moderne, klassische, experimentelle und improvisierte Klangkunst. Einen gemeinsamen Rahmen finden die Künstler von KONZERT MINIMAL im persönlichen und kollektiven Experimentieren. Für diesen Abend haben sich Pierre Borel (Saxophon), Johnny Chang (Viola), Derek Shirley (Cello) und Rishin Singh (Posaune) für ein besonderes musikalisches Experiment verabredet.

21. April 2016 um 19 Uhr
KONZERT MINIMAL
Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt
Neuwerk 11
06108 Halle (Saale)
Eintritt: frei

Pressemitteilung 07 – 2016

Am Donnerstag, den 21. April 2016 um 19 Uhr, lädt die Kunststiftung des Landes-Sachsen Anhalt ins Neuwerk 11 zu einem einzigartigen musikalischen Experiment ein.

Hannes Lingens, Stipendiat der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt, hat eine Reihe von 25 grafischen Kompositionen, die eine klare Zusammengehörigkeit als Gruppe erkennen lassen, geschaffen. Basierend auf der Zahl vier und ihrer grafischen Entsprechung, dem Quadrat, werden die 25 Grafiken von den interpretierenden Musikern der Künstlergruppe KONZERT MINIMAL ohne Spielanweisungen in Musik umgesetzt. Dem Ensemble kommt dabei die Rolle einer Gruppe von Forschern zu, die gemeinsam eine ihnen unbekannte Schrift entziffern. Ein Experiment.

KONZERT MINIMAL orientiert sich im Umgang mit dem Genre Musik an einer Gruppe von Künstlern, die unter dem Namen Wandelweiser seit vielen Jahren zusammen arbeiten und sich unterstützen. Dieses Kollektiv ist in der Regel nie in seinem vollen Umfang zusammen, in ihm finden sich außer Komponisten auch ausführende Musiker, bildende Künstler und Schriftsteller. KONZERT MINIMAL ist eine Gruppe aus engagierten in Berlin lebenden Künstlern, die aus verschiedenen Bereichen der Musik kommen: moderne, klassische, experimentelle und improvisierte Klangkunst. Einen gemeinsamen Rahmen finden die Künstler von KONZERT MINIMAL im persönlichen und kollektiven Experimentieren. Für diesen Abend haben sich Pierre Borel (Saxophon), Johnny Chang (Viola), Derek Shirley (Cello) und Rishin Singh (Posaune) für ein besonderes musikalisches Experiment verabredet.

21. April 2016 um 19 Uhr
KONZERT MINIMAL
Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt
Neuwerk 11
06108 Halle (Saale)
Eintritt: frei

18. April 2016

Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt
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Pressemitteilung 06 – 2016

Zur 4. JAHRESABLESUNG lädt die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt am Mittwoch, den 6. April 2016 um 19 Uhr ins Neuwerk 11 ein. Alle Literaturinteressierten können dann auf von der Kunststiftung geförderte Autoren treffen, um mit ihnen gemeinsam über ihre Werke ins Gespräch zu kommen.

So liest der Lyriker Florian Liesegang aus seinem ersten Gedichtband »Beschädigtes Licht«, der durch seine eindringliche und klare Sprache, deren Tonfall vorsichtig tastend und doch bestimmt ist, überzeugt. Der Schriftsteller Christian Kreis erzählt über seinen Aufenthalt als Stipendiat in St. Petersburg 2015. Dort verfasste er viele Texte und sammelte fotografische Eindrücke, die er nun als Quelle seiner schriftstellerischen Arbeit nutzen wird. Die Autorin Susanne Wiermann hat während ihres Arbeitsstipendiums an einem Jugendroman gearbeitet. Die Idee zu „Atavar“ entwickelte sie während ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit in der Lebenshilfe in Bernburg, in der sie eine Lesegruppe gegründet hat. Der Gegenwartsroman für Leser ab 15 Jahren, der die Themenfelder Behinderung, Diskriminierung und Inklusion behandelt, erzählt von vier Jugendlichen – Luzie, Martin, Bastian und Simon. Ines Godazgar liest Frequenzen aus ihrem aktuellen Buchprojekt »Nobelpreisträger – Genies wie Du und ich. Psychogramm einer bemerkenswerten Spezies« und spricht über interessante Details aus ihren Recherchen. Christine Hoba versammelt in ihrem Roman „Schräger Regen“ (AT) ihre Protagonisten, die Gäste einer Hochzeitsgesellschaft sind, an einem Freitagabend in einem alten Thüringer Hotel am Rennsteig.

Moderiert wird die Veranstaltung vom Autor und Journalisten Peter Godazgar. Der Eintritt ist frei.

4. Jahresablesung
6. April 2016 um 19 Uhr
Ines Godazgar | Christine Hoba | Christian Kreis |
Florian Liesegang | Cornelia Marks | Susanne Wiermann
Neuwerk 11
06108 Halle

01. April 2016

Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt
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Neuwerk 11
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Kathrin Westphal
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4. JAHRESABLESUNG

Zur 4. JAHRESABLESUNG lädt die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt am Mittwoch, den 6. April 2016 um 19 Uhr ins Neuwerk 11 ein. Alle Literaturinteressierten können dann auf von der Kunststiftung geförderte Autoren treffen, um mit ihnen gemeinsam über ihre Werke ins Gespräch zu kommen.

So liest der Lyriker Florian Liesegang aus seinem ersten Gedichtband »Beschädigtes Licht«, der durch seine eindringliche und klare Sprache, deren Tonfall vorsichtig tastend und doch bestimmt ist, überzeugt. Der Schriftsteller Christian Kreis erzählt über seinen Aufenthalt als Stipendiat in St. Petersburg 2015. Dort verfasste er viele Texte und sammelte fotografische Eindrücke, die er nun als Quelle seiner schriftstellerischen Arbeit nutzen wird. Die Autorin Susanne Wiermann hat während ihres Arbeitsstipendiums an einem Jugendroman gearbeitet. Die Idee zu „Atavar“ entwickelte sie während ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit in der Lebenshilfe in Bernburg, in der sie eine Lesegruppe gegründet hat. Der Gegenwartsroman für Leser ab 15 Jahren, der die Themenfelder Behinderung, Diskriminierung und Inklusion behandelt, erzählt von vier Jugendlichen – Luzie, Martin, Bastian und Simon. Ines Godazgar liest Frequenzen aus ihrem aktuellen Buchprojekt »Nobelpreisträger – Genies wie Du und ich. Psychogramm einer bemerkenswerten Spezies« und spricht über interessante Details aus ihren Recherchen. Christine Hoba versammelt in ihrem Roman “Schräger Regen“ (AT) ihre Protagonisten, die Gäste einer Hochzeitsgesellschaft sind, an einem Freitagabend in einem alten Thüringer Hotel am Rennsteig.

Moderiert wird die Veranstaltung vom Autor und Journalisten Peter Godazgar. Der Eintritt ist frei.

4. JAHRESABLESUNG
6. April 2016 um 19 Uhr
Ines Godazgar | Christine Hoba | Christian Kreis |
Florian Liesegang | Cornelia Marks | Susanne Wiermann

Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt
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Neuwerk 11
06108 Halle (Saale)
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Kathrin Westphal
Tel.: 0345 29897297
Fax: 0345 29897295
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Pressemitteilung 05 – 2016

Kirchen sind Relikte unserer Vergangenheit, denen bis heute eine herausragende kulturgeschichtliche Bedeutung zukommt. Der bauliche Erhalt dieser Orte in Sachsen-Anhalt ist eine Herausforderung. Die Rettung solcher Schätze ist aber auch eine einzigartige Möglichkeit, zeitgenössische Kunst zu schaffen. Damit verbunden ist die Chance, die Kirchen mit neuem Leben zu erfüllen.

Alte Kirchen sind häufig so gebaut, dass der Altar in Richtung Osten steht. So ist es auch in der Pfarrkirche St. Johannis. Der Osten, lateinisch ‚Orient‘, steht für die Seite des Sonnenaufgangs und des Lichtes. Der 600jährige Altar in der Kirche St. Johannis musste vor Licht geschützt werden, der Chor wurde verdunkelt und ein seitens der Kirchengemeinde ein Projekt zur Neugestaltung der Chorfenster initiiert, welches die Erleuchtung im Sinne einer wirkungsvollen Wahrnehmung der Ausdruckskraft des Altars bei Tageslicht wieder erlauben soll.

Das Hauptanliegen der neuen Gestaltung der Kirchenfenster in der Kirche St. Johannis in Wernigerode war es, den Lichteinfall so zu mindern, dass dennoch eine Atmosphäre geschaffen wird, die den vierflügeligen gotischen Schnitzaltar aus dem Jahr 1415 in seiner vollen Pracht erleuchtet. Der Chorraum stand unter ungünstigen Lichtverhältnissen, die durch desolate, schmuck- und farblos verglaste Fenster erzeugt wurden und den Altar im Gegenlicht stark überblendeten. Die reichen plastischen und farbig gefassten Schnitzereien waren in einem störenden Lichtnebel getaucht, der es dem Auge des Betrachters erschwerte die eigentliche Pracht des Altars wahrzunehmen.

Mit einer Förderung in Höhe von 30.000 Euro hat die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt das Projekt „Neue Fenster für St. Johannis“ maßgeblich unterstützt und das Vorhaben begleitet. Die ersten Gläser, der vom Künstler Günter Grohs gestalteten Fenster werden am Sonntag, 10. April 2016, eingebaut sein und allen Interessierten im Rahmen eines festlichen Gottesdienstes zugänglich gemacht.

„Die Gestaltung des Altares folgt einem klaren Prinzip: Die hochrechteckigen Gefache beinhalten eine reich ausgeführte Mikrostruktur in Form von Figurengruppen mit differenziert virtuoser Schnitzerei, Farbigkeit und einzigartiger Licht- und Schattenwirkung. Die Fenster versuchen, dieses Prinzip umzukehren – die Strukturen in Form von Linienführung und Malerei durchbrechen die einzelnen Fensterfelder und scheinen sogar hinter den Wänden, fensterübergreifend weiterzuführen. Insofern kann die Gestaltung der Chorfenster als eine Vorstufe, Rohmaterial oder Hinführung zum Altarkunstwerk betrachtet werden und bildet dadurch einen würdigen und starken Rahmen.“, so Günter Grohs.

Der Glaskünstler Günter Grohs, Absolvent der Kunsthochschule Burg Giebichenstein, war in mehr als 180 Kirchen, Privathäusern und öffentlichen Gebäuden an glaskünstlerischen Projekten beteiligt. Unter anderem gestaltete er Glasfenster am Völkerschlachtdenkmal in Leipzig, im Dom zu Halberstadt sowie in verschiedenen Stätten des UNESCO-Welterbe.

Die Einweihung der ersten drei Neuen Chorfenster der Pfarrkirche St. Johannis findet im Rahmen eines festlichen Gottesdienstes am 10. April 2016 um 10 Uhr statt.

Pfarrkirche St. Johannis
Pfarrstraße 24
38855 Wernigerode (Harz)
Öffnungszeiten der Pfarrkirche
St. Johannis ab dem 11.4.2016
Di – Sa 10 – 12 und 15 – 17
sowie So 11 – 12.30

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte:
Pfarrerin Dr. Heide Liebold
St. Johannis Gemeinde Wernigerode
Pfarrstraße 24
38855 Wernigerode
Telefon: 03943/  906266
Fax:  03943/  906267
liebold@st-johannis-wernigerode.de
www.st-johannis-wernigerode.de

22. März 2016

Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt
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Pressemitteilung 04 – 2016

Gute Kunst erzählt oftmals spannende Geschichten. Dunkle bedrohliche innere Universen, tragische Figuren oder mythisch märchenhafte Imaginationen – davon und von vielem anderen mehr erzählen die Geschichten der Künstlerinnen und Künstler. Ihre Zeichnungen, Grafiken, Installationen, Videos und Fotografien tauchen in bizarr unwirkliche Landschaften ein, machen Bekanntes fremd und eröffnen damit Assoziationsräume.

Die Stipendiaten der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt werden nicht nur durch die Vergabe eines Stipendiums gefördert, sondern darüber hinaus durch die Präsentation ihrer Arbeiten in den Räumen der Kunststiftung. Für die Kunstwerke von 12 Stipendiaten hat die Kuratorin Dr. Ines Engelmann unter dem »Titel Zeit für Geschichten« eine Ausstellung konzipiert, die am 18. März 2016 um 19 Uhr ihre Eröffnung feiert. Beteiligte Künstlerinnen und Künstler sind: Iris Brosch, Sarah Deibele, Annegret Frauenlob, Tobias Jacob, Roland Köhler, Hannes Lingens, Bernd Neumann, Martin Noll, Marko Raffler, Amanda Weitz und Falk Wenzel.

Falk Wenzel, Fotograf, erzählt von einem geschichtslosen Ort, der durch die Trilogie „Herr der Ringe“ eine ganz eigene Dynamik entwickelt. Die Bleistiftzeichnungen von Sarah Deibele zeigen Eingebürgertes und Alltägliches, das jedoch befremdlich Untergründiges zeigt. Auch der Künstler Bernd Neumann reflektiert Bekanntes, Kindheitserlebnisse an der deutsch-deutschen Grenze: „Da hinten fängt die Grenze an. Dort stehen die Panzer vom Feind“ sind Gesprächsfetzen, die in der kindlichen Welt Imaginationen erzeugten und ein Zeichen für eine gesellschaftlich bleierne Zeit ist. In seiner Graphic novel widmet sich der Illustrator Robert Deutsch dem Leben und Werk des englischen Mathematikers Alan Turing, der eine ebenso geniale wie zutiefst tragische Figur des 20. Jahrhunderts war.

Ausstellungseröffnung: Freitag, 18.3. um 19 Uhr im Neuwerk 11
Zur Begrüßung sprechen Manon Bursian, Direktorin der Kunststiftung Sachsen-Anhalt, Dr. Gunnar Schellenberger, MdL Sachsen-Anhalt und Vorsitzender des Ausschusses Bildung, Wissenschaft und Kultur, und Dr. Ines Janet Engelmann, Kuratorin der Ausstellung.

Kinderkunstnachmittag: Samstag, 23.4. um 15 Uhr im Neuwerk 11
WIR SIND HELDEN! mit dem Künstler Robert Deutsch und Führung mit der Kuratorin Dr. Ines Janet Engelmann

Museumsnacht: 18-24 Uhr im Neuwerk 11
um 18.30 Uhr Kuratorenführung

10. März 2016

Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt
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Pressemitteilung 03 – 2016

Im Rahmen des Internationalen Stipendiatenprogramms der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt schreibt die Kunststiftung ein Stipendium nach Istanbul aus. Das Internationale Stipendiatenprogramm hat das Ziel, herausragende Künstler in ihrer weiteren Entwicklung zu fördern und ihnen die Schaffung von Netzwerken zur internationalen Kunstwelt zu erleichtern. Sie sollen die künstlerische Tätigkeit durch die Bekanntschaft mit unterschiedlichen Tendenzen und Praktiken der Kunst befördern und Impulse für die künstlerische Entwicklung in Sachsen-Anhalt vermitteln.

Die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt vergibt zum 1. August 2016 ein zweimonatiges Arbeitsstipendium für Künstlerinnen und Künstler aller Sparten in Istanbul. Gesucht sind Künstler, die sich für Tradition und Moderne interessieren und ihre Kenntnisse über die türkische Geschichte sowie über zeitgenössische Trends vielfältiger Bereiche, wie Architektur, Kunst und Kunsthandwerk, erweitern möchten. Der Aufenthalt soll Anreiz und Inspiration sein und die Möglichkeit bieten, neue Ideen zu erarbeiten, Kontakte zu knüpfen und ein Projekt zu realisieren.

Istanbul ist eine Megalopolis mit über 13 Mio. Einwohnern. Als einzige Stadt weltweit liegt sie auf zwei Kontinenten. Hier sind die europäischen und vorderasiatischen, die laizistischen und islamischen Tendenzen in der Architektur, Kunst, Esskultur und Mode abzulesen. Die unterschiedlichen Bezeichnungen der Stadt spiegeln die wechselvolle Geschichte: Byzanz – Konstantinopel – Nova Roma – Istanbul. Aufgrund dieser gewachsenen und bis heute lebendigen Kultur besitzt Istanbul eine überragende historische und künstlerische Bedeutung. In den letzten Jahren ist Istanbul verstärkt zu einem Zentrum zeitgenössischer Kunst geworden.

Bewerbungen können bis zum 30. März 2016 (Poststempel) bei der Landeskunststiftung, Neuwerk 11, 06108 Halle (Saale), eingereicht werden. Nähere Informationen zum aktuellen Bewerbungsverfahren erfahren Sie unter www.kunststiftung-sachsen-anhalt.de.

3. Februar 2016

Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt
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Bild: Juliane Sieber, Uferpromenaden, Moda 2013

Newsletter: Newsletter 2016 – 03a

Weit ist der Fokus der Ausstellung: Er reicht von realen Impressionen aus der Lausitz, Tel Aviv und New York, fiktiven von einer Urlaubslandschaft, über minutiös inszenierte Tableaus bis hin zu experimentellen Arbeiten. Sie stellen wirkliche und künstliche Orte vor, tauchen ein in die virtuelle Welt der Pixel. Gezeigt werden neben Fotografien auch Fotogramme, Installationen und Zeichnungen, die sich mit der Problematik des Mediums, wie seiner unendlichen Reproduzierbarkeit im digitalen Zeitalter, auseinander setzen.

Beteiligte Künstler: Andrea Flemming, Birgit Kindler, Shugin Kobayashi, Carina Linge, Marie-Luise Meyer, Paul Arne Meyer, Yvonne Most, René Schäffer, Alexander Thomas Schmidt, Stefan Scholz und Regina Stiegeler

29. Januar – 13. März 2016
VERWEILE doch! #2
Fotografie und Installation

Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt
Neuwerk 11 | 06108 Halle (Saale)
Öffnungszeiten: Mi–So 14–18 Uhr
Eintritt: 3 € | ermäßigt 1 €

„Vom Material inspirieren lassen, bewusst hinschauen und wahrnehmen, was vielleicht gerade zufällig Wunderbares mit diesem passiert und darüber nachdenken, wie diese Zufälle im Sinne einer Idee in den weiteren Arbeitsprozess zu integrieren wären.“ Renée Reichenbach, Keramikerin, Dozentin des KGH

Die Kurse vermitteln handwerkliche und gestalterische Fähigkeiten im Umgang mit dem jeweiligen Material und im Zusammenspiel mit der eigenen Vision. Es ist eine Einladung, sich zu vertiefen ebenso wie Neues kennenzulernen. Jeder hat die Möglichkeit teilzunehmen. Gern erstellen wir auch ein Angebot nach Ihren individuellen Vorstellungen. mehr

Anmeldung (bis acht Werktage vor Kursbeginn)
kontakt@kgh-halle.de
0345 – 231 17 13
Kompetenzzentrum „Gestalter im Handwerk“ c/o Künstlerhaus 188 e.V.
Böllberger Weg 188
06110 Halle (Saale)
www.kgh-halle.de/kurse

In Kooperation mit der Villa Aurora vergibt die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt ein Stipendium im Zeitraum Oktober 2016 für einen einmonatigen Aufenthalt in der Künstlerresidenz in Los Angeles. Bewerbungen können bis zum 30. März 2016 eingereicht werden. Das Programm richtet sich an Künstler und Künstlerinnen aller Genres aus Sachsen-Anhalt, die an US-amerikanischer Kunst und Kultur interessiert sind und sich von der Landschaft und der besonderen historischen Aura des Ortes für ihre kreative Arbeit inspirieren lassen möchten. Der Aufenthalt soll Anregungen und Möglichkeiten bieten, neue Ideen zu erarbeiten, Kontakte zu knüpfen, ein Projekt zu realisieren und zum deutsch-amerikanischen Kulturaustausch beizutragen.

mehr Informationen hier

Schon im Mittelalter war es vielerorts üblich, den Altar der Kirche während der Fastenzeit vor Ostern mit einem Fastentuch zu verhängen. mehr

Die Einweihung des Fastentuchs findet im Aschermittwochsgottesdienst am 10. Februar 2016 um 18 Uhr statt.

Gesprächsabend mit der Künstlerin Constanze Rilke am 22. Februar 2016 um 19 Uhr.

GEWEBTE GÄRTEN
Ein Fastentuch für die Gartenkirche
10. Februar – 26. März 2016
Gartenkirche St. Marien
Marienstr. 35
30171 Hannover
Di – Sa 12:00 – 15:00 Uhr
und zu den Gottesdienstzeiten
www.gartenkirche.de
wp.constanzerilke.de

Renée Reichenbach lebt und arbeitet seit mehr als vierzig Jahren in Halle. Bei ihr macht der Ton die Musik, oder besser: Er ist der Stoff aus dem ihre Werke sind. Für Renée Reichenbach ist das keramische Material nicht einfach nur Mittel zum Zweck. mehr

In einer begleitenden Kabinettausstellung werden Arbeiten der Künstler Regina Stiegeler und René Schäffer gezeigt. Beide sind Stipendiaten der Kunststiftung und zeigen weitere Arbeiten in der aktuellen Ausstellung VERWEILE doch! #2 | Fotografie und Installation noch bis zum 13. März 2016 in den Räumen im Neuwerk 11.

Die Vernissage zur Ausstellung ist am Freitag, den 5. Februar 2016 um 19.00 Uhr. Es spricht Dr. Renate Luckner-Bien.

RENÉE REICHENBACH – Keramische Arbeiten
RENÉ SCHÄFFER & REGINA STIEGELER – Photogravuren
6. Februar bis 7. März 2016
Galerie Nord
Bernburger Str. 14
06108 Halle
Mo-Fr 12-19 Uhr
Sa-So 10-16.30 Uhr

Mit dem 4. Porzellanworkshop „Spielraum 125 – Kunst trifft Industrie“ anlässlich des 125jährigen Jubiläums der Porzellanherstellung in Triptis soll Designern, Keramikern und bildenden Künstlern erneut die Möglichkeit gegeben werden, sich gestalterisch, experimentell aber auch designorientiert mit dem Werkstoff Porzellan auseinanderzusetzen. mehr

Newsletter: Newsletter 2016 – 03

Weit ist der Fokus der Ausstellung: Er reicht von realen Impressionen aus der Lausitz, Tel Aviv und New York, fiktiven von einer Urlaubslandschaft, über minutiös inszenierte Tableaus bis hin zu experimentellen Arbeiten. Sie stellen wirkliche und künstliche Orte vor, tauchen ein in die virtuelle Welt der Pixel. Gezeigt werden neben Fotografien auch Fotogramme, Installationen und Zeichnungen, die sich mit der Problematik des Mediums, wie seiner unendlichen Reproduzierbarkeit im digitalen Zeitalter, auseinander setzen.

Beteiligte Künstler: Andrea Flemming, Birgit Kindler, Shugin Kobayashi, Carina Linge, Marie-Luise Meyer, Paul Arne Meyer, Yvonne Most, René Schäffer, Alexander Thomas Schmidt, Stefan Scholz und Regina Stiegeler

29. Januar – 13. März 2016
VERWEILE doch! #2
Fotografie und Installation

Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt
Neuwerk 11 | 06108 Halle (Saale)
Öffnungszeiten: Mi–So 14–18 Uhr
Eintritt: 3 € | ermäßigt 1 €

„Vom Material inspirieren lassen, bewusst hinschauen und wahrnehmen, was vielleicht gerade zufällig Wunderbares mit diesem passiert und darüber nachdenken, wie diese Zufälle im Sinne einer Idee in den weiteren Arbeitsprozess zu integrieren wären.“ Renée Reichenbach, Keramikerin, Dozentin des KGH

Die Kurse vermitteln handwerkliche und gestalterische Fähigkeiten im Umgang mit dem jeweiligen Material und im Zusammenspiel mit der eigenen Vision. Es ist eine Einladung, sich zu vertiefen ebenso wie Neues kennenzulernen. Jeder hat die Möglichkeit teilzunehmen. Gern erstellen wir auch ein Angebot nach Ihren individuellen Vorstellungen. mehr

Anmeldung (bis acht Werktage vor Kursbeginn)
kontakt@kgh-halle.de
0345 – 231 17 13
Kompetenzzentrum „Gestalter im Handwerk“ c/o Künstlerhaus 188 e.V.
Böllberger Weg 188
06110 Halle (Saale)
www.kgh-halle.de/kurse

In Kooperation mit der Villa Aurora vergibt die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt ein Stipendium im Zeitraum Oktober 2016 für einen einmonatigen Aufenthalt in der Künstlerresidenz in Los Angeles. Bewerbungen können bis zum 30. März 2016 eingereicht werden. Das Programm richtet sich an Künstler und Künstlerinnen aller Genres aus Sachsen-Anhalt, die an US-amerikanischer Kunst und Kultur interessiert sind und sich von der Landschaft und der besonderen historischen Aura des Ortes für ihre kreative Arbeit inspirieren lassen möchten. Der Aufenthalt soll Anregungen und Möglichkeiten bieten, neue Ideen zu erarbeiten, Kontakte zu knüpfen, ein Projekt zu realisieren und zum deutsch-amerikanischen Kulturaustausch beizutragen.

mehr Informationen hier

Schon im Mittelalter war es vielerorts üblich, den Altar der Kirche während der Fastenzeit vor Ostern mit einem Fastentuch zu verhängen. mehr

Die Einweihung des Fastentuchs findet im Aschermittwochsgottesdienst am 10. Februar 2016 um 18 Uhr statt.

Gesprächsabend mit der Künstlerin Constanze Rilke am 22. Februar 2016 um 19 Uhr.

GEWEBTE GÄRTEN
Ein Fastentuch für die Gartenkirche
10. Februar – 26. März 2016
Gartenkirche St. Marien
Marienstr. 35
30171 Hannover
Di – Sa 12:00 – 15:00 Uhr
und zu den Gottesdienstzeiten
www.gartenkirche.de
wp.constanzerilke.de

Renée Reichenbach lebt und arbeitet seit mehr als vierzig Jahren in Halle. Bei ihr macht der Ton die Musik, oder besser: Er ist der Stoff aus dem ihre Werke sind. Für Renée Reichenbach ist das keramische Material nicht einfach nur Mittel zum Zweck. mehr

In einer begleitenden Kabinettausstellung werden Arbeiten der Künstler Regina Stiegeler und René Schäffer gezeigt. Beide sind Stipendiaten der Kunststiftung und zeigen weitere Arbeiten in der aktuellen Ausstellung VERWEILE doch! #2 | Fotografie und Installation noch bis zum 13. März 2016 in den Räumen im Neuwerk 11.

Die Vernissage zur Ausstellung ist am Freitag, den 5. Februar 2016 um 19.00 Uhr. Es spricht Dr. Renate Luckner-Bien.

RENÉE REICHENBACH – Keramische Arbeiten
RENÉ SCHÄFFER & REGINA STIEGELER – Photogravuren
6. Februar bis 7. März 2016
Galerie Nord
Bernburger Str. 14
06108 Halle
Mo-Fr 12-19 Uhr
Sa-So 10-16.30 Uhr

Mit dem 4. Porzellanworkshop „Spielraum 125 – Kunst trifft Industrie“ anlässlich des 125jährigen Jubiläums der Porzellanherstellung in Triptis soll Designern, Keramikern und bildenden Künstlern erneut die Möglichkeit gegeben werden, sich gestalterisch, experimentell aber auch designorientiert mit dem Werkstoff Porzellan auseinanderzusetzen. mehr

Pressemitteilung 02 – 2016

In Kooperation mit der Villa Aurora vergibt die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt ein Stipendium im Zeitraum Oktober 2016 für einen einmonatigen Aufenthalt in der Künstlerresidenz in Los Angeles. Bewerbungen können bis zum 30. März 2016 eingereicht werden.
Das Programm richtet sich an Künstler und Künstlerinnen aller Genres aus Sachsen-Anhalt, die an US-amerikanischer Kunst und Kultur interessiert sind und sich von der Landschaft und der besonderen historischen Aura des Ortes für ihre kreative Arbeit inspirieren lassen möchten. Der Aufenthalt soll Anregungen und Möglichkeiten bieten, neue Ideen zu erarbeiten, Kontakte zu knüpfen, ein Projekt zu realisieren und zum deutsch-amerikanischen Kulturaustausch beizutragen.

Die Villa Aurora in Pacific Palisades, einem Stadtteil von Los Angeles, ist ein Ort internationaler Kulturbegegnungen. Zur Zeit des nationalsozialistischen Regimes war das von Marta und Lion Feuchtwanger bewohnte Haus Treffpunkt vieler Künstler und Intellektueller, die im Exil lebten. Unter anderem gingen dort Thomas und Heinrich Mann, Bertolt Brecht, Albert Einstein, Fritz Lang und Charly Chaplin ein und aus. Um das Andenken an die Exilanten wachzuhalten, die aus Deutschland nach Kalifornien emigrierten und das Kulturleben an der amerikanischen Westküste nachhaltig beeinflussten, wurde die Villa Aurora 1995 als Begegnungsstätte für Künstler neu eröffnet. In der fruchtbaren Atmosphäre der Künstlerresidenz entstanden schon vielfältige Kunstwerke, zahlreiche Stipendiaten sind aus der heutigen internationalen Kunst- und Literaturszene nicht mehr wegzudenken.

Bewerbungen können bis zum 30. März 2016 (Poststempel) bei der Landeskunststiftung, Neuwerk 11, 06108 Halle (Saale), eingereicht werden. Nähere Informationen zum aktuellen Bewerbungsverfahren erfahren Sie unter www.kunststiftung-sachsen-anhalt.de.

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Pressemitteilung 01 – 2016

Am Donnerstag, den 28. Januar 2015 um 19 Uhr eröffnen Manon Bursian, Direktorin der Kunststiftung Sachsen-Anhalt, Dr. Christian Philipsen, Generaldirektor Stiftung Dome und Schlösser in Sachsen-Anhalt und Vorstand der Kloster Bergesche Stiftung sowie die Kuratorin Dr. Ines Janet Engelmann die Stipendiaten-Ausstellung VERWEILE doch! #2 – Fotografie und Installation.

Weit ist der Fokus der Ausstellung: Er reicht von realen Impressionen aus der Lausitz, Tel Aviv und New York, fiktiven von einer Urlaubslandschaft, über minutiös inszenierte Tableaus bis hin zu experimentellen Arbeiten. Sie stellen wirkliche und künstliche Orte vor, tauchen ein in die virtuelle Welt der Pixel. Gezeigt werden neben Fotografien auch Fotogramme, Installationen und Zeichnungen, die sich mit der Problematik des Mediums, wie seiner unendlichen Reproduzierbarkeit im digitalen Zeitalter, auseinander setzen.

Elf Stipendiaten zeigen ihre Arbeiten in den Ausstellungsräumen der Kunststiftung bis zum 13. März 2016. Die Fotografien von Yvonne Most stellen die farbenprächtigen und aufwändig bestickten Stoffe der sorbischen Frauen und Männer in den Mittelpunkt sowie ihre durch den Braunkohleabbau zerrissene Heimat. Alexander Thomas Schmidt zeigt den Charme sonst wenig beachteter Ecken und Straßenszenen in New York: Graffiti, Stahl, Beton, Glas, Bausstellen, LKWs bei der Anlieferung. Die Fotoserie „Vision Raum“ von Stefan Scholz widmet sich dem Innenleben von Gebäuden und dem Versuch die Grenzen zwischen Realismus und Abstraktion auszuloten. Regina Stiegeler sammelte in Fotogrammen Schatten mittels eines aufwändigen künstlerischen Verfahrens.

Beteiligte Künstler: Andrea Flemming, Birgit Kindler, Shugin Kobayashi, Carina Linge, Marie-Luise Meyer, Paul Arne Meyer, Yvonne Most, René Schäffer, Alexander Thomas Schmidt, Stefan Scholz und Regina Stiegeler

29. Januar – 13. März 2016
VERWEILE doch! #2
Fotografie und Installation

Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt
Neuwerk 11 | 06108 Halle (Saale)
Öffnungszeiten: Mi–So 14–18 Uhr
Eintritt: 3 € | ermäßigt 1 €

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Aufenthalt in der Villa Aurora – L.A. with a dream

In Kooperation mit der Villa Aurora vergibt die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt ein Stipendium im Zeitraum Oktober 2016 für einen einmonatigen Aufenthalt in der Künstlerresidenz in Los Angeles. Bewerbungen können bis zum 30. März 2016 eingereicht werden.
Das Programm richtet sich an Künstler und Künstlerinnen aller Genres aus Sachsen-Anhalt, die an US-amerikanischer Kunst und Kultur interessiert sind und sich von der Landschaft und der besonderen historischen Aura des Ortes für ihre kreative Arbeit inspirieren lassen möchten. Der Aufenthalt soll Anregungen und Möglichkeiten bieten, neue Ideen zu erarbeiten, Kontakte zu knüpfen, ein Projekt zu realisieren und zum deutsch-amerikanischen Kulturaustausch beizutragen.
Die Villa Aurora in Pacific Palisades, einem Stadtteil von Los Angeles, ist ein Ort internationaler Kulturbegegnungen. Zur Zeit des nationalsozialistischen Regimes war das von Marta und Lion Feuchtwanger bewohnte Haus Treffpunkt vieler Künstler und Intellektueller, die im Exil lebten. Unter anderem gingen dort Thomas und Heinrich Mann, Bertolt Brecht, Albert Einstein, Fritz Lang und Charly Chaplin ein und aus. Um das Andenken an die Exilanten wachzuhalten, die aus Deutschland nach Kalifornien emigrierten und das Kulturleben an der amerikanischen Westküste nachhaltig beeinflussten, wurde die Villa Aurora 1995 als Begegnungsstätte für Künstler neu eröffnet. In der fruchtbaren Atmosphäre der Künstlerresidenz entstanden schon vielfältige Kunstwerke, zahlreiche Stipendiaten sind aus der heutigen internationalen Kunst- und Literaturszene nicht mehr wegzudenken.
Bewerbungen können bis zum 30. März 2016 (Poststempel) bei der Landeskunststiftung, Neuwerk 11, 06108 Halle (Saale), eingereicht werden. Nähere Informationen zum aktuellen Bewerbungsverfahren erfahren Sie unter www.kunststiftung-sachsen-anhalt.de.

Aufenthaltsstipendien in Ahrenshoop und Wiepersdorf

Die Kunststiftung vergibt Aufenthaltsstipendien für Wiepersdorf und Ahrenshoop. Noch bis zum 12. Januar 2016 können sich Künstlerinnen und Künstler aller Sparten für einen Aufenthalt in den Künstlerhäusern bewerben.

Mit ihren Aufenthaltsstipendien ermöglicht die Kunststiftung Künstlern aus Sachsen-Anhalt in besonderer Atmosphäre zu wohnen und zu arbeiten. Eingebunden in die Künstlerhäuser erhalten Kunstschaffende die Möglichkeit, die aktuelle Kunstszene kennenzulernen, Ideen mit anderen Stipendiaten vor Ort auszutauschen und eigene Projekte zu realisieren. Die Kunststiftung trägt die Unterbringungskosten sowie ein Stipendium von 1.000 Euro pro Monat.

Ahrenshoop gehört zu den wenigen Künstlerkolonien, in denen neben zahlreichen ganzjährig aktiven Ausstellungs- und Veranstaltungshäusern auch ein Stipendiatenhaus zu finden ist. Das Künstlerhaus Lukas nahm im Januar 2006 seine Tätigkeit als spartenübergreifende und international arbeitende Stätte am traditionsreichen Ort wieder auf. Im Künstlerhaus Lukas können Künstler und Künstlerinnen aus allen Bereichen zeitweise leben und arbeiten. Das von der Kunststiftung ausgeschriebene Stipendium in Ahrenshoop umfasst einen Monat in der zweiten Jahreshälfte 2016.

Das im Niederen Fläming gelegene Schloss Wiepersdorf nimmt in der Geschichte der Künste in Deutschland, insbesondere der Literatur, eine besondere Stellung ein. Als ehemaliger Wohnsitz des Dichterpaars Ludwig Achim und Bettina von Arnim hat es eine lange Tradition als Ort des geistigen Austausches. 2006 hat die Deutsche Stiftung Denkmalschutz mit Unterstützung des Landes Brandenburg und des Bundes die Aufgabe übernommen, die Einrichtung dauerhaft als Künstlerhaus zu erhalten. In dem denkmalgeschützten Haus werden Arbeitsaufenthalte von Künstlerinnen und Künstlern aller Genres aus dem In- und Ausland mit Stipendien gefördert. Die Kunststiftung schreibt hier einen dreimonatigen Aufenthalt im 2. Halbjahr 2016 aus. Der genaue Zeitraum kann in Absprache mit dem Stipendiaten und dem Künstlerhaus vereinbart werden.

\Ein großzügiges Atelier, eine wunderbare Umgebung, gutes Essen, Ruhe zum Arbeiten, die den Alltag vergessen lässt … und nicht nur das, auch die angenehmen und wichtigen Gespräche mit anderen Künstlern vor Ort haben mich inspiriert.\ Barbara Wege, Stipendiatin in Wiepersdorf 2015.

Bewerbungen für die Aufenthaltsstipendien können bis zum 12. Januar 2016 bei der Landeskunststiftung, Neuwerk 11, 06108 Halle (Saale), eingereicht werden. Über die Bewerbungen entscheidet der Stiftungsrat der Kunststiftung, Maßstab für eine Beurteilung ist die künstlerische Qualität des Vorhabens und ein aussagekräftiges Motivationsschreiben. Nähere Informationen zum aktuellen Bewerbungsverfahren erfahren Sie unter www.kunststiftung-sachsen-anhalt.de.

Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt
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Pressemitteilung 38 – 2015

Die Kunststiftung vergibt Aufenthaltsstipendien für Wiepersdorf und Ahrenshoop. Noch bis zum 12. Januar 2016 können sich Künstlerinnen und Künstler aller Sparten für einen Aufenthalt in den Künstlerhäusern bewerben.

Mit ihren Aufenthaltsstipendien ermöglicht die Kunststiftung Künstlern aus Sachsen-Anhalt in besonderer Atmosphäre zu wohnen und zu arbeiten. Eingebunden in die Künstlerhäuser erhalten Kunstschaffende die Möglichkeit, die aktuelle Kunstszene kennenzulernen, Ideen mit anderen Stipendiaten vor Ort auszutauschen und eigene Projekte zu realisieren. Die Kunststiftung trägt die Unterbringungskosten sowie ein Stipendium von 1.000 Euro pro Monat.

Ahrenshoop gehört zu den wenigen Künstlerkolonien, in denen neben zahlreichen ganzjährig aktiven Ausstellungs- und Veranstaltungshäusern auch ein Stipendiatenhaus zu finden ist. Das Künstlerhaus Lukas nahm im Januar 2006 seine Tätigkeit als spartenübergreifende und international arbeitende Stätte am traditionsreichen Ort wieder auf. Im Künstlerhaus Lukas können Künstler und Künstlerinnen aus allen Bereichen zeitweise leben und arbeiten. Das von der Kunststiftung ausgeschriebene Stipendium in Ahrenshoop umfasst einen Monat in der zweiten Jahreshälfte 2016.

Das im Niederen Fläming gelegene Schloss Wiepersdorf nimmt in der Geschichte der Künste in Deutschland, insbesondere der Literatur, eine besondere Stellung ein. Als ehemaliger Wohnsitz des Dichterpaars Ludwig Achim und Bettina von Arnim hat es eine lange Tradition als Ort des geistigen Austausches. 2006 hat die Deutsche Stiftung Denkmalschutz mit Unterstützung des Landes Brandenburg und des Bundes die Aufgabe übernommen, die Einrichtung dauerhaft als Künstlerhaus zu erhalten. In dem denkmalgeschützten Haus werden Arbeitsaufenthalte von Künstlerinnen und Künstlern aller Genres aus dem In- und Ausland mit Stipendien gefördert. Die Kunststiftung schreibt hier einen dreimonatigen Aufenthalt im 2. Halbjahr 2016 aus. Der genaue Zeitraum kann in Absprache mit dem Stipendiaten und dem Künstlerhaus vereinbart werden.

Ein großzügiges Atelier, eine wunderbare Umgebung, gutes Essen, Ruhe zum Arbeiten, die den Alltag vergessen lässt … und nicht nur das, auch die angenehmen und wichtigen Gespräche mit anderen Künstlern vor Ort haben mich inspiriert. Barbara Wege, Stipendiatin in Wiepersdorf 2015.

Bewerbungen für die Aufenthaltsstipendien können bis zum 12. Januar 2016 bei der Landeskunststiftung, Neuwerk 11, 06108 Halle (Saale), eingereicht werden. Über die Bewerbungen entscheidet der Stiftungsrat der Kunststiftung, Maßstab für eine Beurteilung ist die künstlerische Qualität des Vorhabens und ein aussagekräftiges Motivationsschreiben. Nähere Informationen zum aktuellen Bewerbungsverfahren erfahren Sie unter www.kunststiftung-sachsen-anhalt.de.

26. Dezember 2015

Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt
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06108 Halle (Saale)
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Kathrin Westphal
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Pressemitteilung 37 – 2015

Das Gutenberg-Museum in Mainz zeigt seit dem 10. Dezember 2015 in seiner Ausstellungsreihe den vom Hallenser Bildhauer Thomas Leu geschaffenen Taufengel „Himmelskörper“. Leus Taufengel ist aus frei geformten Aluminium-Drahtgewebe gefertigt. Luftig leicht schwebt er und hat seinen festen Platz in der Kirche St. Nikolei in Wettin. In der Ausstellung »VOM HIMMEL GEFALLEN: ENGEL UND TEUFEL« im Gutenberg-Museum zu Mainz ist Leus Taufengel als Leihgabe noch bis 28. Februar 2016 zu sehen. Die Ausstellung bietet ein umfangreiches Begleitprogramm zur thematischen Bilderreise der Engel und Teufel.

Im August 2006 wurde eine einzigartige Ausstellung unter dem Titel »Tausend Jahre Taufen in Mitteldeutschland« im Magdeburger Dom gezeigt. Inmitten der vielen kunsthistorisch wertvollen Exponaten überraschte der von Thomas Leu geschaffene „Himmelskörper“ als zeitgenössischer Taufengel. Diese Taufengelskulptur entstand im Rahmen eines von der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt ausgeschriebenen Wettbewerbs und erhielt hierbei den 1. Preis. Realisiert wurde das Werk für die Kirche St. Nikolai in Wettin.

Seit dem 10. Dezember 2015 ist der „Himmelskörper“ von Thomas Leu im Gutenberg-Museum in Mainz im Rahmen der Ausstellung »VOM HIMMEL GEFALLEN: ENGEL UND TEUFEL« zu sehen. Sie fokussiert sich jahreszeitengemäß auf „himmlische Wesen“ und „teuflische Gestalten“ und ist der dritte Teil in der Reihe der Themen-Ausstellungen des Gutenberg-Museums. Die Themenschau der bis zum 28. Februar 2016 laufenden Ausstellung „erzählt Geschichten von Lichtgestalten und finsteren Ungeheuern und verfolgt deren Bildtraditionen bis in die Gegenwart. (…) Engel als himmlische, schöne, lichtgleiche Wesen auf der einen Seite. Teufel als finstere Ungeheuer mit  menschlichen und tierischen Zügen auf der anderen Seite. Unsere heutigen Vorstellungen und Sehgewohnheiten dieser über- oder unterirdischen Wesen speisen sich aus verschiedenen Quellen. Teils sind sie von den Illustrationen der Lutherbibel geprägt, teils haben sie weiter zurückreichende Wurzeln.“ (aus der Pressemitteilung, Dr. Annette Ludwig, Direktorin vom Gutenberg-Museum)

 VOM HIMMEL GEFALLEN: ENGEL UND TEUFEL
10. Dezember 2015 -28. Februar 2016
Gutenberg-Museum
Liebfrauenplatz 5
55116 Mainz
www.gutenberg-museum.de
Öffnungszeiten: Di – Sa 9 – 17 Uhr, So 11 – 17 Uhr

Ansprechpartner:
Dr. Annette Ludwig, Direktorin,
Tel. 06131 / 12 26 40, E-Mail: gutenberg-museum@stadt.mainz.de
Martina Illner,  Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
 Tel. 06131 / 12 26 79, E-Mail:martina.illner@stadt.mainz.de

 

18. Dezember 2015

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Pressemitteilung 36 – 2015

Der Bildhauer Marc Fromm, ein Künstler mit Mut zur Haltung und einem nicht selten unbequemen Blick auf die Gegenwart, erhält am 12. Dezember 2015 um 15 Uhr in der Stiftung Moritzburg Halle (Saale) den diesjährigen Kunstpreis des Landes Sachsen Anhalt. Die Kunststiftung gratuliert Marc Fromm zu dieser Ehrung.

Seine eindeutige Ikonographie lässt unterschiedlichste Bedeutungsebenen frei zu und schafft neben dem kulturellen Abstand eine mögliche Nähe. Seine Werke huldigen und vermitteln zugleich, zeigen eine Erhabenheit, die bisweilen einen humorvollen Aspekt mit bitterem Beigeschmack hervorruft. So präsentiert er dem Betrachter markant, scharf und mit einer provozierenden Sichtweise auf das Thema Flucht sein Werk „Lampedusa – Good Luck“ oder inszeniert mit seiner „Weihnachtskrippe“ überspitzt eine junge Familie als Keimzelle der Gesellschaft in traditioneller Form und Funktion an einem unheiligen Ort: der Asia-Imbissbude.

Marc Fromm, 1971 geboren in Langen/Hessen zählt zu den wichtigsten Bildhauern Sachsen-Anhalts des letzten Jahrzehnts. Nach einer Ausbildung zum Schreiner, dem Studium des Illustrationsdesigns und einer weiteren Ausbildung zum Holzbildhauer, studierte er zwischen 1999 und 2006 Bildhauerei bei Prof. Bernd Göbel an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein in Halle (Saale). Er erhielt zahlreiche Preise und Stipendien.

Den mit 7500 Euro dotierten Kunstpreis des Landes wird Kultusminister Stephan Dorgerloh am 12. Dezember 2015 um 15 Uhr in der Stiftung Moritzburg überreichen.

Weitere Informationen zu Marc Fromm, seinen Arbeiten und Förderungen finden Sie in der Stipendiatendatenbank der Kunststiftung: www.kunststiftung-sachsen-anhalt.de/web/stipendiatendatenbank/marc-fromm.html

 

8. Dezember 2015

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Die Zeitreisenden

Die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt vergab im September 2015 mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes zwei Stipendien an die Grafiker Rolf Müller und Stefan Schwarzer und schickte sie auf eine Zeitreise nach Armenien. Beide Künstler reisten einen Monat auf den Spuren des genialen Dessauer Romantikers und Zeichners Heinrich Theodor Wehle, der 1802 als einer der ersten Europäer im Rahmen einer geologisch-wissenschaftlichen Expedition nach Armenien aufbrach und mit Feder und Pinsel verschiedenste Landschaften und Bauwerke in einem Reisetagebuch zeichnete, die ihn tief beeindruckten haben. 200 Jahre später waren Stefan Schwarzer und Rolf Müller in Armenien noch einmal auf der historischen Route unterwegs, um herauszufinden, wie die von Wehle dargestellten Schauplätze heute unter völlig anderen kulturellen Einflüssen auf Künstler wirken. In Zeiten, in denen den traditionellen Künsten wie Grafik und Malerei weniger Aufmerksamkeit geschenkt wird als den neuen Medien, sollten sie während einer einmonatigen Exkursion ihre unmittelbaren Eindrücke vor Ort – von der Landschaft, von den kulturellen Reichtümern Armeniens – begleitet von dem Germanisten Hrachya Stepanyanuntersuchen und neu festhalten.
Manon Bursian, Direktorin der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt, sprach mit den Künstlern und ihrem Expeditionsleiter über ihre ungewöhnliche Reise und warum man im Zeitalter von Google Earth immer noch grandiose Entdeckungen machen kann.

Sie sind für vier Wochen zusammen durch Armenien gereist, in ein aus der Perspektive der zeitgenössischen Kunst fast unbekanntes Land – viele tausend Kilometer geflogen, dann mit dem Auto gefahren und zu Fuß über Land. Wie war die Stimmung?
R. M: Wenn Künstler reisen, um auf ihrem Gebiet tätig zu sein, suchen sie die Einsamkeit, um losgelöst von sozialen und bürokratischen Verpflichtungen die Seele frei zu haben für das eigene Denken und Tun. In diesem Sinne (ich kann immer nur für mich sprechen) fühle ich mich dank der hervorragenden Bedingungen bezüglich Wohnung und Begleitung durch das vielgestaltige Land verwöhnt und im besten Sinne zu meiner eigentlichen Arbeit stets animiert und innerlich stets motiviert.
St. S.: Die Stimmung war wie ein Seismograph, der von äußeren Umständen wie der Landschaft, das Wetter oder den Entdeckungen geprägt ist. Ebenso bildete sich abseits der Reise ein zweiter und sehr wichtiger Teil der Reise heraus: das sich persönliche Kennenlernen und damit verbunden unsere unterschiedlichen Sichtweisen. Der enorme Altersunterschied sorgte für eine große Bandbreite von Wahrnehmungen und für eine nötige produktive Reibung der persönlichen Auseinandersetzung mit den Reiseerlebnissen.
H. S: Mit Ausnahme der Zeit des Fluges nach Armenien war für mich das Reisen durch Armenien mit zwei deutschen Malern eine Möglichkeit, mein eigenes Land mit den Augen Fremder zu sehen und zu empfinden.
Wie darf man sich eine Reise auf den Spuren des genialen Zeichners Heinrich Theodor Wehle konkret vorstellen?

R. M.: Ich genieße die ganz besondere Expedition auf Heinrich Theodor Wehles Spuren. So wie der frühromantische – damals aktuelle Geist – dessen zeichnerisches Werk prägte, so sollen auch meine Arbeiten ganz der Gegenwart angehören. Der Wandel interessiert mich. Dazu gehört u.a. die Veränderung der Umgebung an der Brücke von Sanahin, welche heute durch ein völlig verwahrlostes Kioskmeer optisch gestört wird. „Was vorher gewesen, es ist vorbei, und es wird, was es niemals gewesen war.\ schreibt Ovid in seinen Metamorphosen. So möchte ich Veränderung nicht nur an einzelnen Objekten zeigen, sondern sie auf die Geschichte, die Kultur und die Menschen des Landes beziehen.
St. S.: Mein Ansatz Heinrich Theodor Wehles Spuren zu verfolgen und sich seinen Werk zu nähern fand durch die praktische Arbeit direkt auf den Straßen von Yerewan oder auch in der Landschaft statt. Mich interessiert Wehles Werk und seine Ideen neu zu denken, sein spontanes und durch äußere Umstände geprägtes Handeln zur Grundlage für die eigene Arbeit zu nehmen.
H. S.: Wenn man die unmittelbaren Spuren nimmt, so scheinen zwei ganze Jahrhunderte mit uns zu sprechen. Für mich ist das auch eine Reise durch die Geschichte Armeniens.
Wie haben die von Wehle dargestellten historischen Schauplätze heute unter völlig anderen kulturellen Einflüssen auf Sie gewirkt?
R. M.: Von Wehle gezeichnete konkrete Situationen sind heute nur wenige zu finden. Sie sind noch immer an ihren alten Schauplätzen, häufig eingebunden in ein oft vernachlässigtes z. T. industrielles Umfeld und haben so wiederum durch ihren ruinösen Charakter einen Hauch Romantik.
St. S.: Ehrlich gesagt, haben die meisten Orte, welche wir persönlich besucht haben eher unscheinbar und nicht so groß und erhaben wie in seinen Zeichnungen gewirkt. Das liegt aber vermutlich daran, dass Wehle erst zeichnen konnte, wenn die Karawane eine Flussüberquerung hinter sich hatte oder eine Rast einlegte, so dass eine schnelle Zeichnung möglich war. Oder aber auch, weil er seine Arbeiten gern mit erfunden Dingen \anreicherte\. Anfangs versuchte ich ebenfalls die Orte zu zeichnen, welche Wehle gezeichnet hatte, aber ich empfand, dass mich diese Arbeit nicht näher zu Wehle bringt. Viel wichtiger ist ihn neu zu denken, in dem man sich ebenfalls öffnet und eigene Wahrnehmungen im Moment des Entdeckens unmittelbar dokumentiert.
H. S.: Man gerät in eine Nostalgie. Heutzutage kann man mit einem Auto durch diese Schauplätze schnell fahren, und das Auge nimmt diese Schauplätze nicht so wahr, wie es früher möglich war.
Was hat sich seit den Zeiten von Wehle am gravierendsten verändert?

R. M.: Von Wehle gezeichnete konkrete Situationen sind heute nur wenige zu finden. Sie sind noch immer an ihren alten Schauplätzen, häufig eingebunden in ein oft vernachlässigtes z. T. industrielles Umfeld und haben so wiederum durch ihren ruinösen Charakter einen Hauch Romantik.
St. S.: Ich glaube am gravierendsten hat sich die Wahrnehmung und die Form diese dokumentieren zu können geändert. Heutzutage können die meisten Menschen mit ihren Smartphones alles sofort fotografieren oder filmen und anschließend im Internet auf sozialen Netzwerken posten. Das ging zu Wehles Zeiten nicht. Mein Ansatz ist es, vor Ort zu sein und ausschließlich dort sowie unterwegs zu arbeiten. Dadurch nehme ich die Orte ganz anders wahr, als wenn ich ein Foto davon machen würde. Zeichnen bedeutet für mich immer genaues Beobachten und Wahrnehmen eines Ortes, wie z.B. den Wind und die Stille in den Bergen spüren und in den Zeichenstil zu übersetzen.
H. S.: Die Atmosphäre, die Landschaft.
Welche Bilder werden Ihnen besonders stark in Erinnerung bleiben?

R. M.: Natürlich sind es die prägenden Leistungen früharmenischer Baukunst, nicht nur der Baukörper selbst, sondern auch die exponierte Lage in der Landschaft. Die Einheit von Architektur, Fels und Weide und dazu die unglaublichen Wolkenbilder und immer wieder die Steine.
St. S.: Für mich ist es schwierig sich auf ein Bild oder mehrere Bilder festzulegen. Aus diesem Grund habe ich während meiner Reise an Serien von Zeichnungen gearbeitet. Projektbezogen habe ich mich mit einzelnen Facetten meiner Wahrnehmung beschäftigt und diese in dutzenden von Zeichnungen dokumentiert. In meinen Arbeiten denke ich nicht in einzelnen Bildern, sondern in Sequenzen von ganz vielen Bildern, welche auch eine Zeitebene besitzen können.
H. S.: Die Sanahin-Brücke, das Sanahin-Kloster, die Karawanserei bei Jerewan (die leider nicht mehr existiert, wie auch die Brücke).
Dank des Internets dringen Bilder aus der ganzen Welt täglich in unser Bewusstsein. Welche Bedeutung hat Reisen im Zeitalter von Google Earth?
R. M.: Ich selbst fühle mich wenig berührt von Internet und Google Earth und halte es lieber mit Bobrowski: “Und ich erfuhr im Anblick eines Steins, wie tiefstes Lieb und tiefstes Leid sind eins.\ Ich atme die Lüfte auf den Bergen unter dem hellen Himmel und bin bewegt vom Rauschen der Wasser und der Farben am Steinmeer. Das gelingt mir dank des Stipendiums in Armenien auf ganz besonders eindrückliche Weise.
St. S.: Das Internet-und Globalisierungszeitalter haben einen sehr großen Einfluss auf das heutige Reisen. Dadurch ist es natürlich viel einfacher, sich zurechtzufinden oder sich zu orientieren. Vielmehr können für mich diese Entwicklungen auch eine neue Qualität der Auseinandersetzung mit der eigenen Identität, Kultur und den interkultureller Austausch fördern. Obwohl wir in einer globalisierten Welt leben, wo sich Gesellschaften und Orte immer mehr angleichen, so gibt es doch wie zu Wehles Zeiten romantisierte und inszenierte (Werbe)Bilder vom „authentischen“ ursprünglichen Ort. Übrigens hat Heinrich Theodor Wehle diese Bildsprache selbst in seinen Zeichnungen für den europäischen Geschmack inszeniert, um damit besseren ökonomischen Erfolg zu erzielen. Als Künstler reizt es mich, mich ebenfalls auf Reisen zu begeben und als moderner Nomade unterwegs zu arbeiten und die Welt zu versuchen zu verstehen. In meinen Arbeiten möchte ich kleine Geschichten erzählen und ein Plädoyer für das vorurteilsfreie und spontane Entdecken von Welt halten.
H. S.: Reisen ist unmittelbares, ja physisch-geistiges Erleben und Dasein im Unterschied zum virtuellen Erleben durch Fotos bzw. Google Earth.
Was geschieht mit Ihren Eindrücken?
R. M.: Die Skizzen und Tagebuchblätter sind Material für die lange Zeit über den Winter – und Grundlage für Zeichnungen, Radierungen und farbige Blätter. Sie können auch selbst schon Teil einer Ausstellung sein.
St. S.: Da ich in Armenien gleich direkt vor Ort gearbeitet habe, verfüge ich über viele fertige Arbeiten. Trotzdem gibt es viele Ideen, welche ich auf Grund von Zeit- oder Materialmangel erst in Deutschland realisieren kann.
H.S. Ich führe deutschsprachige Reisegruppen durch Armenien und meine Eindrücke fließen in meine Erklärungen hinein.
Gibt es für Sie eine Quintessenz der Reise?
R. M.: Basierend auf überwältigenden, aber auch nachdenklich stimmenden Eindrücken führt die kontinuierliche Arbeit in der gewährten Unabhängigkeit und Freiheit hoffentlich zu eigenständigen Leistungen.
St. S.: Diese Frage ist schwierig mit einem Satz zu beantworten, weil eine Reise für mich immer ein Prozess ist und dieser nach meiner Rückkehr nach Deutschland in meiner künstlerischen Arbeit fortgesetzt werden wird. Aber von Armenien bin ich positiv überrascht und kann mir gut vorstellen, das Land erneut zu bereisen.
H.S. Zwei andere deutsche Maler kennen zu lernen und das Land zu bereisen.
Welches war Ihr Lieblingsort?
R.M. Er liegt draußen, weit außerhalb der Großstadt in den Bergen an einem unberührten Ort, da wo schon vor Jahrtausenden Menschen ihre schöpferischen Spuren in den Stein gruben. Inzwischen habe ich neue Orte entdeckt, die ebenso einprägsam sind wie die weit in der bergigen Wildnis gelegenen Plätze der bronzezeitlichen Siedler. Saghmossavank, 30 km von Jerewan im Norden, ist eine wunderbare Kirche. Das große Erlebnis war der Abstieg in die tiefe Schlucht des Kasakh, von wo aus ich bis zur nächsten Kirche in Hovanavank laufen konnte. Das große Erlebnis waren die beiden Kirchen, die selbst schon eindrucksvoll genug sind, im landschaftlichen Zusammenhang zu sehen.
St. S. Mein Lieblingsort war am Kloster \Kloster Tatev\. Ich saß dort auf einem Stein über dem Kloster an einem Berghang und habe den wunderbaren Anblick auf die Klosteranlage, die Schlucht darunter und die Bergketten im Hintergrund davon, mit Aquarellfarbe gemalt. An dem Tag war es sonnig, kaum ein Tourist auf dem Gelände, die stille und majestätische Landschaft sorgten für ein unvergessliches Erlebnis.
H. S.: Mein Lieblingsort sind die Berge Armeniens.

30. November 2015
Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt

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270. 000 Euro für zeitgenössische Kunst in Sachsen-Anhalt

Der Stiftungsrat der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt hat am 9. November 2015 die Förderung von 28 Künstlern und Kunstprojekten aus Sachsen-Anhalt beschlossen. Für die Umsetzung der Förderungen wird eine Geldsumme in Höhe von rund 270 000 Euro zur Verfügung gestellt. Bei der Finanzierung der Fördermaßnahmen wird die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt im Rahmen einer Fördermittelvereinbarung unter anderem von der Kloster Bergesche Stiftung unterstützt. Insgesamt haben sich 66 Künstler, Projekte, Vereine und Theater um die verschiedenen Fördermöglichkeiten beworben. Die Kunststiftung Sachsen-Anhalt schreibt jährlich Stipendien und Förderungen aus, um Kunst und Kultur in Sachsen-Anhalt gezielt und nachhaltig zu unterstützen. Der nächste Termin für die Abgabe von Anträgen ist der 10. Dezember 2015. Diese Frist gilt auch für das aktuell ausgeschriebene Stipendium für New York. Für die Aufenthaltsstipendien Ahrenshoop und Wiepersdorf können sich Kunstschaffende bis zum 19. Januar 2016 bewerben.

Entscheidend für eine Förderung durch die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt sind Originalität und Realisierbarkeit des Projekts. Die künstlerischen Vorhaben, die den Stiftungsrat überzeugten, versprechen konstruktive Impulse und eine nachhaltige Wirkung für die Kunst- und Kulturlandschaft in Sachsen-Anhalt. Das Spektrum der Projekte ist sehr vielfältig. So werden u.a. im Bereich der darstellenden Kunst die Kammerspiele Magdeburg gefördert, die eine Aufführung der Erzählung „Die Birnen von Ribbeck“ von Friedrich Christian Delius in einer Bearbeitung für die Bühne von Dirk Heidicke inszenieren. „Von jetzt an… was wird sein?“ ist der Titel der 2. Monat_Kunst_Halberstadt Biennale in Halberstadt, die unter der Beteiligung von insgesamt dreizehn Künstlern aus Deutschland, Belgien, Bulgarien und Österreich im September 2016 stattfinden wird, erhält im Bereich interdisziplinäre Vorhaben einen Förderzuschuss. Der Stiftungsrat hat sich für die Förderung der Umsetzung der Neugestaltung von acht Maßwerkfenstern der St. Johannis -Kirche in Wernigerode durch den Glasgestalter Günter Grohs ausgesprochen.

Der Stiftungsrat entschied zudem die Arbeiten der ehemaligen Stipendiatin der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt Juliane Noack in einer Ausstellung 2016 in den Räumen der Kunststiftung postum zu zeigen. Die Schmuckkünstlerin Juliane Noack ist beim Germanwings-Flugzeugabsturz im März diesen Jahres ums Leben gekommen.

Der diesjährige Kunstpreisträger des Landes Sachsen-Anhalt Marc Fromm wird mit einer personalisierten Ausstellung in der Kunststiftung gewürdigt. Damit folgt der Stiftungsrat der Reihe der vergangenen Würdigungen der Kunstpreisträger.

Folgende Vorhaben werden gefördert:

  • Anne Trautwein, Modelabel LUXAA: Messeförderung
  • Bettina Riebesel: Zuschuss zum „Künstlerkatalog Marielies Riebesel\
  • Evangelische Kirchengemeinde St. Johannis: Zuschuss zur Gestaltung der neuen Fenster für St. Johannis Kirche in Wernigerode von Günter Grohs
  • Franckesche Stiftungen zu Halle: Zuschuss zur Ausstellung  \#francke – Fotografien von Andreas Herzau“
  • Freundes- und Förderverein des Stadtsingechores zu Halle e. V.: \Komponisten schreiben für den Stadtsingechor\ – Kompositionsaufträge an Torsten Rasch, Wolfram Buchenberg und Jaakko Mäntyjärvi aus Anlass des 900jährigen Jubiläums des  Stadtsingechors
  • Institut für Geowissenschaften und Geographie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg: Zuschuss zum Workshop \Gläserner Untergrund und künstlerische Intervention\
  • Kult e.V. – Kammerspiele Magdeburg: Zuschuss zur Aufführung: \Die Birnen von Ribbeck\
  • Kulturwerk des BBK Sachsen-Anhalt e.V. „BBKarium“: Zuschuss zur Installation im Schaufenster
  • Mirjam Dahl Pedersen: Drehbuchförderung \NEMOPHELLA (AT)\
  • Monat_Kunst_Halberstadt Biennale e.V.: Zuschuss zur 2. Monat_Kunst_Halberstadt Biennale „Von jetzt an …was wird sein?“
  • Naturwissenschaftlichen Sammlungen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg: \Alles was irgendwie nützt. Eine filmkünstlerische Installation von Pim Zwier\
  • Picturis Produktion:  Filmproduktionsförderung \Anton und das Feuermonster (AT)\
  • ROSENPICTURES Filmproduktions GbR: Filmproduktionsförderung „Kaltes Tal (AT)“
  • Ulrich Wittstock: Druckkostenzuschuss zum Buch \Weißes Rauschen oder die sieben Tage von Bardorf“
  • Wbmotion e.V.: Street Art Projekt \KURA Urban Kultur Wittenberg\

Arbeitsstipendien erhalten:

Nora Mona Bach (Malerei)
Andrey Bobb (Malerei)
Lutz Dölle (Installation)
Rahel Hutter (Musik)
Bettina Jungrichter (Schmuckkunst)
Hannes Lingens (Musik)
André Schinkel (Literatur)
Barbara Schnabel (Fotografie)
Gunther Schumann (Grafik, Installation)
Martin Schuster (Malerei)
Magnus Sönning (Installation)
Maria Taebling (Spielmitteldesign)
Robert Voss (Grafik)

 

10. November 2015

Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt
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Prächtig und repräsentativ. Schmuckstücke werden in Pforzheim ausgestellt.

Vom 20. November 2015 bis zum 10. Januar 2016 werden die Ergebnisse des Wettbewerbs »BEAUTIFUL MIND. Ein Schmuckstück für Cranach« im Schmuckmuseum Pforzheim ausgestellt. Der Wettbewerb wurde anlässlich des 500. Geburtstags von Lucas Cranach dem Jüngeren von der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt in Zusammenarbeit mit der Stiftung Luthergedenkstätten 2014 bundesweit ausgeschrieben. Von den 146 Teilnehmern gewannen Bettina Dittlmann aus Bayern den ersten, Beate Eismann aus Sachsen-Anhalt den zweiten und Svenja John aus Berlin den dritten Preis. Im Rahmen der erfolgreichen Landesausstellung »Lucas Cranach der Jüngere — Entdeckung eines Meisters« waren die Schmuckstücke der Preisträgerinnen zusammen mit 48 weiteren ausgewählten Arbeiten im Lutherhaus Wittenberg bis zum 1. November 2015 zu sehen.

Die Ausstellung »BEAUTIFUL MIND. Ein Schmuckstück für Cranach« wanderte nach Pforzheim in das dortige Schmuckmuseum und wird am 19. November 2015 um 19 Uhr feierlich durch Cornelie Holzach, Leiterin des Schmuckmuseums Pforzheim, eröffnet. „Die Ausstellung zeigt eine große Vielfalt an Schmuckstücken. Es ist schön zu sehen, wie intensiv sich die Schmuckkünstler mit dem Zeitalter Cranachs beschäftigt haben und was für unterschiedliche und dekorative Stücke dabei entstanden sind.“ so Cornelie Holzach.

Der Jury gehörten Dr. Widar Halén, Director of The National Museum of Art, Architecture and Design, Oslo, Prof. Brigitte Häntsch, AHM Architekten BDA, Berlin, Cornelie Holzach, Leiterin des Schmuckmuseums Pforzheim, Dr. Eva Maria Hoyer, Direktorin des GRASSI Museums für Angewandte Kunst Leipzig, Susan Pietzsch, Glashagen, Künstlerin und Schmuckgestalterin, und Dr. Katja Schneider, Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt an.
Der Wettbewerb wurde durch die Kloster Bergesche Stiftung und das Land Sachsen-Anhalt gefördert.

Öffnungszeiten des Schmuckmuseums Pforzheim Di bis So und feiertags 10 bis 17 Uhr (außer Hl. Abend und Silvester) | Eintritt in die Dauerausstellung 3,00 €, ermäßigt 1,50 €, z.B. mit der SWR2-Kulturkarte, bis 14 Jahre und mit Oberrheinischem Museumspass frei | Gruppenführungen auf Anfrage | Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung sonntags 15 Uhr, 5 €, ermäßigt 3,50 € | Partner von Kulturland Baden-Württemberg | Medien- bzw. Kulturpartner des Schmuckmuseums sind Pforzheimer Zeitung und SWR2 | Weitere Informationen unter www.schmuckmuseum.de

 

17. November 2015

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Pressemitteilung 35 – 2015

Vom 20. November 2015 bis zum 10. Januar 2016 werden die Ergebnisse des Wettbewerbs »BEAUTIFUL MIND. Ein Schmuckstück für Cranach« im Schmuckmuseum Pforzheim ausgestellt. Der Wettbewerb wurde anlässlich des 500. Geburtstags von Lucas Cranach dem Jüngeren von der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt in Zusammenarbeit mit der Stiftung Luthergedenkstätten 2014 bundesweit ausgeschrieben. Von den 146 Teilnehmern gewannen Bettina Dittlmann aus Bayern den ersten, Beate Eismann aus Sachsen-Anhalt den zweiten und Svenja John aus Berlin den dritten Preis. Im Rahmen der erfolgreichen Landesausstellung »Lucas Cranach der Jüngere — Entdeckung eines Meisters« waren die Schmuckstücke der Preisträgerinnen zusammen mit 48 weiteren ausgewählten Arbeiten im Lutherhaus Wittenberg bis zum 1. November 2015 zu sehen.

Die Ausstellung »BEAUTIFUL MIND. Ein Schmuckstück für Cranach« wanderte nach Pforzheim in das dortige Schmuckmuseum und wird am 19. November 2015 um 19 Uhr feierlich durch Cornelie Holzach, Leiterin des Schmuckmuseums Pforzheim, eröffnet. „Die Ausstellung zeigt eine große Vielfalt an Schmuckstücken. Es ist schön zu sehen, wie intensiv sich die Schmuckkünstler mit dem Zeitalter Cranachs beschäftigt haben und was für unterschiedliche und dekorative Stücke dabei entstanden sind.“ so Cornelie Holzach.

Der Jury gehörten Dr. Widar Halén, Director of The National Museum of Art, Architecture and Design, Oslo, Prof. Brigitte Häntsch, AHM Architekten BDA, Berlin, Cornelie Holzach, Leiterin des Schmuckmuseums Pforzheim, Dr. Eva Maria Hoyer, Direktorin des GRASSI Museums für Angewandte Kunst Leipzig, Susan Pietzsch, Glashagen, Künstlerin und Schmuckgestalterin, und Dr. Katja Schneider, Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt an.
Der Wettbewerb wurde durch die Kloster Bergesche Stiftung und das Land Sachsen-Anhalt gefördert.

Öffnungszeiten des Schmuckmuseums Pforzheim Di bis So und feiertags 10 bis 17 Uhr (außer Hl. Abend und Silvester) | Eintritt in die Dauerausstellung 3,00 €, ermäßigt 1,50 €, z.B. mit der SWR2-Kulturkarte, bis 14 Jahre und mit Oberrheinischem Museumspass frei | Gruppenführungen auf Anfrage | Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung sonntags 15 Uhr, 5 €, ermäßigt 3,50 € | Partner von Kulturland Baden-Württemberg | Medien- bzw. Kulturpartner des Schmuckmuseums sind Pforzheimer Zeitung und SWR2 | Weitere Informationen unter www.schmuckmuseum.de

 

17. November 2015

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Pressemitteilung 34 – 2015

Der Stiftungsrat der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt hat am 9. November 2015 die Förderung von 28 Künstlern und Kunstprojekten aus Sachsen-Anhalt beschlossen. Für die Umsetzung der Förderungen wird eine Geldsumme in Höhe von rund 270 000 Euro zur Verfügung gestellt. Bei der Finanzierung der Fördermaßnahmen wird die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt im Rahmen einer Fördermittelvereinbarung unter anderem von der Kloster Bergesche Stiftung unterstützt. Insgesamt haben sich 66 Künstler, Projekte, Vereine und Theater um die verschiedenen Fördermöglichkeiten beworben. Die Kunststiftung Sachsen-Anhalt schreibt jährlich Stipendien und Förderungen aus, um Kunst und Kultur in Sachsen-Anhalt gezielt und nachhaltig zu unterstützen. Der nächste Termin für die Abgabe von Anträgen ist der 10. Dezember 2015. Diese Frist gilt auch für das aktuell ausgeschriebene Stipendium für New York. Für die Aufenthaltsstipendien Ahrenshoop und Wiepersdorf können sich Kunstschaffende bis zum 19. Januar 2016 bewerben.

Entscheidend für eine Förderung durch die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt sind Originalität und Realisierbarkeit des Projekts. Die künstlerischen Vorhaben, die den Stiftungsrat überzeugten, versprechen konstruktive Impulse und eine nachhaltige Wirkung für die Kunst- und Kulturlandschaft in Sachsen-Anhalt. Das Spektrum der Projekte ist sehr vielfältig. So werden u.a. im Bereich der darstellenden Kunst die Kammerspiele Magdeburg gefördert, die eine Aufführung der Erzählung „Die Birnen von Ribbeck“ von Friedrich Christian Delius in einer Bearbeitung für die Bühne von Dirk Heidicke inszenieren. „Von jetzt an… was wird sein?“ ist der Titel der 2. Monat_Kunst_Halberstadt Biennale in Halberstadt, die unter der Beteiligung von insgesamt dreizehn Künstlern aus Deutschland, Belgien, Bulgarien und Österreich im September 2016 stattfinden wird, erhält im Bereich interdisziplinäre Vorhaben einen Förderzuschuss. Der Stiftungsrat hat sich für die Förderung der Umsetzung der Neugestaltung von acht Maßwerkfenstern der St. Johannis -Kirche in Wernigerode durch den Glasgestalter Günter Grohs ausgesprochen.

Der Stiftungsrat entschied zudem die Arbeiten der ehemaligen Stipendiatin der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt Juliane Noack in einer Ausstellung 2016 in den Räumen der Kunststiftung postum zu zeigen. Die Schmuckkünstlerin Juliane Noack ist beim Germanwings-Flugzeugabsturz im März diesen Jahres ums Leben gekommen.

Der diesjährige Kunstpreisträger des Landes Sachsen-Anhalt Marc Fromm wird mit einer personalisierten Ausstellung in der Kunststiftung gewürdigt. Damit folgt der Stiftungsrat der Reihe der vergangenen Würdigungen der Kunstpreisträger.

Folgende Vorhaben werden gefördert:

  • Anne Trautwein, Modelabel LUXAA: Messeförderung
  • Bettina Riebesel: Zuschuss zum „Künstlerkatalog Marielies Riebesel
  • Evangelische Kirchengemeinde St. Johannis: Zuschuss zur Gestaltung der neuen Fenster für St. Johannis Kirche in Wernigerode von Günter Grohs
  • Franckesche Stiftungen zu Halle: Zuschuss zur Ausstellung  #francke – Fotografien von Andreas Herzau“
  • Freundes- und Förderverein des Stadtsingechores zu Halle e. V.: Komponisten schreiben für den Stadtsingechor – Kompositionsaufträge an Torsten Rasch, Wolfram Buchenberg und Jaakko Mäntyjärvi aus Anlass des 900jährigen Jubiläums des  Stadtsingechors
  • Institut für Geowissenschaften und Geographie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg: Zuschuss zum Workshop Gläserner Untergrund und künstlerische Intervention
  • Kult e.V. – Kammerspiele Magdeburg: Zuschuss zur Aufführung: Die Birnen von Ribbeck
  • Kulturwerk des BBK Sachsen-Anhalt e.V. „BBKarium“: Zuschuss zur Installation im Schaufenster
  • Mirjam Pedersen: Drehbuchförderung NEMOPHELIA (AT)
  • Monat_Kunst_Halberstadt Biennale e.V.: Zuschuss zur 2. Monat_Kunst_Halberstadt Biennale „Von jetzt an …was wird sein?“
  • Naturwissenschaftlichen Sammlungen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg: Alles was irgendwie nützt. Eine filmkünstlerische Installation von Pim Zwier
  • Picturis Produktion:  Filmproduktionsförderung Anton und das Feuermonster (AT)
  • ROSENPICTURES Filmproduktions GbR: Filmproduktionsförderung „Kaltes Tal (AT)“
  • Ulrich Wittstock: Druckkostenzuschuss zum Buch Weißes Rauschen oder die sieben Tage von Bardorf“
  • Wbmotion e.V.: Street Art Projekt KURA Urban Kultur Wittenberg

Arbeitsstipendien erhalten:

Nora Mona Bach (Malerei)
Andrey Bobb (Malerei)
Lutz Dölle (Installation)
Rahel Hutter (Musik)
Bettina Jungrichter (Schmuckkunst)
Hannes Lingens (Musik)
André Schinkel (Literatur)
Barbara Schnabel (Fotografie)
Gunther Schumann (Grafik, Installation)
Martin Schuster (Malerei)
Magnus Sönning (Installation)
Maria Taebling (Spielmitteldesign)
Robert Voss (Grafik)

 

10. November 2015

Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt
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Kathrin Westphal
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7 Goldene Tauben und eine flog nach Halle

DOK Leipzig 2015, das größte und älteste internationale Dokumentarfilmfestival in Deutschland ging gestern zu Ende. 316 Filme aus 62 Ländern wurden gezeigt. Unter ihnen waren vier Filmbeiträge aus Halle (Saale), die es auch in die prestigeträchtige Offizielle Auswahl von DOK Leipzig mit 158 anderen Produktionen aus 50 Ländern geschafft haben. Konkurriert haben sie mit 2.600 offiziell eingereichten Produktionen aus 119 Ländern.

»BOY« von den Regisseurinnen Ginan Seidl (Halle) und Yalda Afsah sowie »AKT« von Mario Schneider (Halle) waren im Deutschen Wettbewerb zu sehen. Der Dokumentarfilm »LAND AM WASSER« von Tom Lemke (Leipzig) und produziert von Thomas Jeschner, Sunday Filmproduktions GmbH in Halle, lief im Deutschen Wettbewerb Langfilm. »DIE WEITE SUCHEN« von Falk Schuster (Halle) wurde sowohl im Deutschen Wettbewerb Kurzfilm wie auch im Internationalen Wettbewerb animierter Dokumentarfilme gezeigt. Die Filme »LAND AM WASSER« und »DIE WEITE SUCHEN« wurden von der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt gefördert.

Die mit 10.000 Euro dotierte Goldene Taube im Deutschen Wettbewerb langer Dokumentar- und Animationsfilm ging an »LAND AM WASSER« von Tom Lemke. Die Langzeitdokumentation erzählt vom Leben in einem Geisterdorf und von Männern, die den anrückenden Tagebaubaggern trotzen, wohl wissend, dass das Ende nicht aufzuhalten ist. „Die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt hat vor 10 Jahren das Initiativprogramm »wage-mutig« für junge Filmemacher ins Leben gerufen und seitdem zahlreiche Künstler bei ihren Filmexperimenten unterstützt. Tom Lemke und Thomas Jeschner haben den Mut bewiesen in einer Langzeitdokumentation drei außergewöhnliche Schicksalen in nie gesehenen Bildern zu dokumentieren. Dass diese Low Budget Produktion nun eine Goldene Taube gewinnt, freut uns ganz besonders. Wir danken dem gesamten Team für diese herausragende künstlerische Leistung.“ so Manon Bursian, Direktorin der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt.

Insgesamt wurden beim diesjährigen Festival 19 Preise vergeben, darunter sieben Goldene und eine Silberne Taube. Mit einem Preisgeld von 75.500 Euro ist DOK Leipzig das höchstdotierte Dokumentarfilmfestival in Deutschland.

Weitere Informationen: www.dok-leipzig.de

02. November 2015

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Pressemitteilung 33 – 2015

DOK Leipzig 2015, das größte und älteste internationale Dokumentarfilmfestival in Deutschland ging gestern zu Ende. 316 Filme aus 62 Ländern wurden gezeigt. Unter ihnen waren vier Filmbeiträge aus Halle (Saale), die es auch in die prestigeträchtige Offizielle Auswahl von DOK Leipzig mit 158 anderen Produktionen aus 50 Ländern geschafft haben. Konkurriert haben sie mit 2.600 offiziell eingereichten Produktionen aus 119 Ländern.

»BOY« von den Regisseurinnen Ginan Seidl (Halle) und Yalda Afsah sowie »AKT« von Mario Schneider (Halle) waren im Deutschen Wettbewerb zu sehen. Der Dokumentarfilm »LAND AM WASSER« von Tom Lemke (Leipzig) und produziert von Thomas Jeschner, Sunday Filmproduktions GmbH in Halle, lief im Deutschen Wettbewerb Langfilm. »DIE WEITE SUCHEN« von Falk Schuster (Halle) wurde sowohl im Deutschen Wettbewerb Kurzfilm wie auch im Internationalen Wettbewerb animierter Dokumentarfilme gezeigt. Die Filme »LAND AM WASSER« und »DIE WEITE SUCHEN« wurden von der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt gefördert.

Die mit 10.000 Euro dotierte Goldene Taube im Deutschen Wettbewerb langer Dokumentar- und Animationsfilm ging an »LAND AM WASSER« von Tom Lemke. Die Langzeitdokumentation erzählt vom Leben in einem Geisterdorf und von Männern, die den anrückenden Tagebaubaggern trotzen, wohl wissend, dass das Ende nicht aufzuhalten ist. „Die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt hat vor 10 Jahren das Initiativprogramm »wage-mutig« für junge Filmemacher ins Leben gerufen und seitdem zahlreiche Künstler bei ihren Filmexperimenten unterstützt. Tom Lemke und Thomas Jeschner haben den Mut bewiesen in einer Langzeitdokumentation drei außergewöhnliche Schicksalen in nie gesehenen Bildern zu dokumentieren. Dass diese Low Budget Produktion nun eine Goldene Taube gewinnt, freut uns ganz besonders. Wir danken dem gesamten Team für diese herausragende künstlerische Leistung.“ so Manon Bursian, Direktorin der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt.

Insgesamt wurden beim diesjährigen Festival 19 Preise vergeben, darunter sieben Goldene und eine Silberne Taube. Mit einem Preisgeld von 75.500 Euro ist DOK Leipzig das höchstdotierte Dokumentarfilmfestival in Deutschland.

Weitere Informationen: www.dok-leipzig.de

02. November 2015

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Newsletter: Newsletter 2015 – 27

Die Autoren sind den Spuren der Polinnen Krystyna Wituska, Maria Kacprzyk und Lena Dobrzycka nachgegangen, die im Spätsommer 1943 in der Zelle 18 der Haftanstalt Berlin-Moabit auf die Vollstreckung ihrer Strafe warteten. Vom Reichskriegsgericht wegen Spionage verurteilt, drohte ihnen der Abtransport in ein Straflager oder die Hinrichtung. Mit Hilfe ihrer Mutter, die zwangsverpflichtet in Moabit als Wärterin arbeitete, begann die 16-jährige Helga Grimpe einen heimlichen, sehr persönlichen Briefkontakt zu den drei jungen Frauen. Simone Trieder und Lars Skowronski haben anhand der Briefe, die Helga im \Kleeblattalbum\ durch die Bombennächte rettete, und aufgrund von Gesprächen mit der Überlebenden Maria Kacprzyk und weiteren Zeitzeugen die Schicksale dieser Frauen rekonstruiert.

Das Feature der Autorin Simone Trieder zum gleichen Thema wurde für den Deutsch-Polnischen Journalistenpreis 2015 nominiert.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Kulturwerk deutscher Schriftsteller in Sachsen-Anhalt statt, in dessen Lesereihe \Schriftsteller gegen Rechts\ sie sich einbettet. Diese wird gefördert von der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt und der Kloster Bergeschen Stiftung.

Lesung \Zelle Nr. 18. Eine Geschichte von Mut und Freundschaft\
28. November 2015 um 15.30 Uhr
Gesundheitssportzentrum
Am Theater 8
06749 Bitterfeld-Wolfen
Rückfragen und Anmeldung bitte über die Geschäftsstelle des Bitterfelder Schwimmvereins 1990 e.V.
Telefon: 03493-42526 Di + Do 09–11 oder Mi 14–15 sowie Mail: info@bitterfelder-sv.de

Unter dem Titel NEULAND veranstaltet das Landeszentrum Spiel & Theater Sachsen-Anhalt e.V. vom 29. bis 31. Oktober 2015 das Festival der Freien Theater in Sachsen-Anhalt. Als Auftakt für NEULAND präsentieren die Kammerspiele Magdeburg ABRAHAM. Das Theaterstück des Magdeburger Autoren Dirk Heidicke widmet sich dem Leben des jüdischen Komponisten Paul Abraham. mehr hier

29.10.2015 um 18 Uhr
Eröffnungu.a. mit Dr. Bernd Wiegand, Oberbürgermeister der Stadt Halle | Dr. Jan Hofmann, Staatssekretär im Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt | Tom Wolter, Kurator und Künstlerischer Leiter NEULAND | Es spielen: Elsa Weise, Helen Schumann und das Marody Orchestra
19.30 – 21.15 Uhr (Großer Saal)
Abraham (UA) von Dirk Heidicke, Kammerspiele Magdeburg | Mit: Susanne Bard und Jörg Schüttauf

NEULAND Festival – 29. – 31. Oktober 2015
Volkspark Halle
Schleifweg 8a
06114 Halle

Plastischen Objekte – Torsi, Köpfe und Gebilde aus dem Werkstoff Glas – kreisen um das Thema Zerbrechlichkeit, Eingeschlossen-, Umhülltsein, Anziehung – Abstoßung, Durchdringung, Verletzlichkeit und Geschlechterdifferenz. Farbloses Glas ist in Formen geschmolzen, geblasen oder gegossen. Indem ein Glasobjekt entsteht, zerbricht die haltgebende Form in der Hitze, entsprechend dem Titel „appear-disappear“. Die zeichnerischen Werke von Christiane Budig befassen sich mit dem Raum, der uns umgibt. Durch die Oberfläche des Materials wird dessen Geist in den Zeichnungen sichtbar. So entstehen aus Frottagen von Arbeitsplatten, Wänden, Tischen und Werkbänken eigene fantastische Welten, die gleichzeitig vertraut und fremd anmuten.

Der Landtag von Sachsen-Anhalt lädt zur Eröffnung der Ausstellung am Dienstag den 3. November 2015 um 16:30 Uhr ein.
Begrüßung: Vizepräsidentin des Landtages von Sachsen-Anhalt Frau Dr. Paschke
Ansprache: Andreas Hornemann, Kunsthistoriker
Musik: Martin Hoepfner, Gitarrist

Die Ausstellung ist bis zum 27.11.2015, werktags von 8.00-18.00 Uhr, zu besichtigen.

Die ausstellenden neun jungen KünstlerInnen und DesignerInnen wurden durch die Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle im Rahmen des Graduiertenförderprogramms des Landes Sachsen-Anhalt für den künstlerischen und wissenschaftlichen Nachwuchs 2014 und 2015 gefördert. Das Stipendium ermöglichte es ihnen, während dieses Zeitraums finanziell weitgehend abgesichert und im Austausch mit der Hochschule einen neuen Werkkomplex zu entwickeln. mehr

Eröffnung Mittwoch, 28. Oktober 2015, um 18 Uhr
Begrüßung
durch Manon Bursian, Direktorin der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt
und Prof. Dr. Sara Burkhardt,Prorektorin für Wissenschaft an der BURG
Einführung in die Ausstellung Dr. Jule Reuter, Kuratorin Burg Galerie im Volkspark
29.10.
22.11.2015
graduiert
» präsentiert
Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt
Neuwerk 11
06108 Halle (Saale)
Täglich 14-19 Uhr, Eintritt frei.
Jeden Sonntag Führungen um 14 Uhr.
www.burg-halle.de

Vom 26. Oktober bis 1. November 2015 findet unter dem Motto „Borders And Identities“ das 58. Internationale Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm (DOK Leipzig) statt. Zwei von der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt geförderte Filme sind dabei.  mehr

Die Weite suchen
Falk Schuster | Deutschland | 2015 | 30 min. | OmeU
Animadok
28.10., 16.30 Uhr, Passage Kinos (Astoria)
28.10., 21.45 Uhr, CineStar 5
01.11., 16.30 Uhr, Schaubühne Lindenfels
Land am Wasser
Tom Lemke | Deutschland | 2015 | 84 min. | OmeU
Dokumentarfilm
28.10., 16.15 Uhr, CineStar 4
29.10., 16.30 Uhr, Schaubühne Lindenfels
30.10., 19.45 Uhr, CineStar 4

www.dok-leipzig.de

Jeder von uns will frei sein. Was Freiheit jedoch für den Einzelnen bedeutet, wie er sie wahrnimmt und wie weit er für seine und die Freiheit anderer geht, könnte unterschiedlicher nicht sein. Denn was bedeutet „Freiheit“ eigentlich? Ist Freiheit das Gegenteil von Begrenzung? Der Zustand, tun und lassen zu können, was man will? Ein Song von Marius Müller-Westernhagen? Beim diesjährigen IMPULS-Jugendprojekt erforschen Jugendliche im Alter zwischen 14 und 20 Jahren, was sie mit diesem Begriff verbinden, und entwickeln dazu ihre ganz persönlichen Antworten aus Rhythmus, Klängen und selbst produzierten Videoclips.

4. und 5. November 2015
12 | 6 EUR (Tickets inkl. Fahrschein HAVAG)
Puschkinhaus (ehem. Thalia Theater)
Kardinal-Albrecht-Straße 6
06108 Halle
IMPULS Festival für Neue Musik Sachsen Anhalt
18. Oktober – 20. November 2015

www.impulsfestival.de/2015/

Zum 500. Geburtstag von Lucas Cranach dem Jüngeren hat die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt einen Wettbewerb für zeitgenössische Schmuckkunst ausgerufen. Unter dem Titel Beautiful Mind: Ein Schmuckstück für Cranach waren Künstlerinnen und Künstler aufgerufen, aus der Beschäftigung mit Cranachs Leben, Werk und Zeit ein Schmuckstück zu gestalten, das Formen von Selbstdarstellung und sozialer Distinktion aus der Renaissance in unsere Gegenwart übersetzt. mehr

BEAUTIFUL MIND
Ein Schmuckstück für Cranach
27. Juni bis 1. November 2015
Eingangshalle Augusteum | Lutherhaus
Collegienstraße 54
06886 Lutherstadt Wittenberg

täglich von 9 bis 18 Uhr

Vom 13. bis 15. November präsentiert das 2012 von der Hallenserin Anne Trautwein gegründete Label LUXaa präsentiert seine Mode- und Accessoirekollektionen auf der Designmesse blickfang in den Hamburger Deichtorhallen. Die Messeteilnahme wird durch die Kunststiftung Sachsen-Anhalt gefördert. LUXaa steht für ästhetische und innovative Produkte mit Understatement. Die zeitlosen Kollektionen finden ihre Inspiration in den progressiven Spannungsfeldern von Technik, Forschung und Design. Im Zentrum stehen innovative Materialien, eine feinsinnige Ästhetik, sowie eine nachhaltige Unternehmensphilosophie. Alle Bestandteile werden handverlesen und erfüllen höchste Ansprüche an Nachhaltigkeit und Qualität. Die Fertigung der Produkte erfolgt ausschließlich unter sozialen Arbeitsbedingungen in Deutschland und Polen. Das Herz jeder LUXaa Kollektion bildet ein hochfunktionales Textil: Tyvek® ist atmungsaktiv, sehr leicht und frei von chemischen Additiven. Die Textur ist glatt, weich und angenehm auf der Haut. Aus dieser Membran entwickelte das Label ein mehrfach prämiertes Tyvek®-Gestrick – bis zu 90°C Grad waschbar, frei von Pilling & Verfilzen und vollständig recycelbar. Tyvek, hochwertige Materialien und puristische Silhouetten mit subtilen Details sind die Charakteristika jeder LUXaa Kollektion.

blickfang Hamburg 2015
FR | 13. November 14 – 22 Uhr
       ab 19 Uhr LATE NIGHT SHOPPING
SA | 14. November 11 – 20 Uhr
SO | 15. November 11 – 19 Uhr
Deichtorhallen
Deichtorstraße 1
20095 Hamburg

Pressemitteilung 32 – 2015

Die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt vergibt Arbeitsstipendien und Projektmittel für sämtliche Kunstsparten: für angewandte und bildende Kunst, Film, Fotografie, Literatur, Musik, Tanz, Theater und interdisziplinäre Projekte, sowie Kunstvermittlung. Darüber hinaus gibt es folgende Sonderförderprogramme: Film – wage-mutig, Messe – Art Affairs und Ausstellungen – frei-raum. Außerdem vergibt die Kunststiftung für das Jahr 2016 ein Internationales Arbeitsstipendium für New York sowie Aufenthaltsstipendien in Ahrenshoop und Wiepersdorf.

Arbeitsstipendien dienen der Förderung künstlerischer Einzelleistungen. Durch die Vergabe von Arbeitsstipendien soll insbesondere das konzentrierte Arbeiten an einem neuen Vorhaben ermöglicht werden. Das Stipendium kann auch für Arbeitsaufenthalte außerhalb des Wohnsitzes (In- und Ausland) genutzt werden.
Förderanträge für Projekte können von einzelnen Personen, Institutionen und Vereinen eingereicht werden. Gefragt sind Originalität, Qualität und Realisierbarkeit des Projekts. Gefördert werden Vorhaben, die in Sachsen-Anhalt initiiert werden und innerhalb des Bundeslandes sowie überregional oder international wirksam sind.
Mit dem Programm wage-mutig  werden Spiel-, Animations- und Dokumentarfilme sowie experimentelle Formen des dokumentarischen und fiktionalen Films unterstützt. Antragsberechtigt sind Produzenten und Filmemacher, die ihren ersten Wohnsitz in Sachsen–Anhalt haben oder deren Filmthema sich auf Sachsen-Anhalt bezieht. Gefördert werden die Drehbuch- und Projektentwicklung mit einem Stipendium von bis zu 3.000 Euro, die Filmproduktion mit einem Zuschuss von bis zu 10.000 Euro sowie die Präsentation auf nationalen oder internationalen Festivals mit bis zu 2.000 Euro.
Um eine Unterstützung im Rahmen des Programms Art Affairs zur Messeförderung können sich Künstler, Designer und Galerien aus Sachsen-Anhalt bewerben, die sich an renommierten nationalen oder internationalen Kunst- und/oder Designmessen mit überregionaler Ausstrahlung beteiligen wollen. Die Fördersumme beträgt maximal 5.000 Euro. Bewerbungen um eine Förderung müssen mindestens drei Monate vor Messebeginn eingereicht werden.
Mit dem Ausstellungsförderprogramm frei-raum wird die öffentliche Präsentation von zeitgenössischer Kunst gefördert. In Sachsen-Anhalt leben und arbeiten viele Künstler, deren Werke oft nur in ihren Ateliers zu sehen sind. Deshalb fördert die Kunststiftung Ausstellungsprojekte zur zeitgenössischen Kunst mit bis zu 15.000 Euro pro Jahr.
Die Kunststiftung vergibt 2016 ein internationales Arbeitsstipendium in New York. Die internationalen Arbeitsstipendien sind mit dem Ziel verbunden, KünstlerInnen aus Sachsen-Anhalt die Begegnung mit der Kunst und Kultur anderer Länder zu ermöglichen, um das eigene Landes- und Kunstprofil weltweit bekannt zu machen und zu vertiefen. Mit diesen Auslandsstipendien fördert die Kunststiftung KünstlerInnen in ihrer Entwicklung und erleichert ihnen die Etablierung in Netzwerken der internationalen Kunstwelt.
Die Kunststiftung Sachsen-Anhalt vergibt jährliche Aufenthaltsstipendien für das Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf in Brandenburg und das Haus Lukas in Ahrenshoop, Mecklenburg-Vorpommern.

Abgabeschluss für allgemeine Stipendienanträge sowie das internationale Arbeitsstipenium New York und Projektvorhaben ist am 10. Dezember 2015 | für Ahrenshoop und Wiepersdorf 12. Januar 2016 | Messeförderung ganzjährig mindestens drei Monate vor Messebeginn

Mehr zu den einzelnen Fördermöglichkeiten sowie Antragsunterlagen und Förderrichtlinien unter www.kunststiftung-sachsen-anhalt.de

23. Oktober 2015
Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt
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