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Analyse und praktische Untersuchung des Bereiches Kuration und Kunstvermittlung

Der Begriff „Kurator“ ist mit wenig klaren Vorstellungen
verbunden. Das Spektrum der Auffassungen reicht vom „Avant-Écrivain“ als
verbalen Propagandisten über den „Critico“ als universalen, oft akademisch
ausgewiesenen Kunstexperten, den Meta-Künstler à la Harald Szeemann bis hin zum
Organisator künstlerischer Ideen in Ausstellungsformen. Unterschiedliche
Rollenverständnisse sollen zu klaren konturierten Handlungsweisen im
Kuratorischen finden und die Diskussionen um das Kuratieren auch außerhalb der
akademischen Lehre intensivieren.

In
Zusammenarbeit mit Johannes Stahl entstand eine umfassende Analyse zu
dem Begriff der Kuration und der Kunstvermittlung, die die Attraktivität von
Kunstausstellungen verstärken und neue Publikumsschichten gewinnen möchte. In
vier verschiedenen kuratorischen Interventionen („Rundgang I“; „Kann Kunst
wachsen?“; „Kann man auf Kunstwerken Würstchen grillen?“;„km 194“) und einem
Sonderprojekt („Wie finde ich öffentliche Kunst?“) wurden unterschiedliche
Vermittlungsformate erprobt und methodisch analysiert.

Neben Symposien und Dialogen
mit am Kuratieren interessierten Institutionen, entstand die Wikipedia-Seite http://de.wikipedia.org/wiki/Kunst_im_öffentlichen_Raum_in_Halle_(Saale)
zum Lokalisieren öffentlicher Kunst in Halle, sowie eine Publikation der
Projekte unter www.kuratieren-sachsenanhalt.de.

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