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Back to the roots

Regina Stiegeler sammelt Schatten. Diese fängt sie mit Hilfe von Photogravuren ein, einer Technik, die es ermöglicht, Zeichnung, Malereien
und Fotografien als Radierung umzusetzen. Ihren Aufenthalt in Ahrenshoop nutzte sie, um ihre Forschung an dieser neuen
umweltfreundlichen Technik fortzusetzen. In Anlehnung an die erste erhaltene
Photographie um 1826 von Joseph Nicéphore Nièpce „Blick aus dem
Arbeitszimmer“ wollte die Künstlerin den Blick aus dem Fenster des Künstlerhauses Lukas aufnehmen. Statt wie J. N. Nièpce eine asphaltbeschichtete Zinnplatte zu verwenden, spannte sie eine selbstbezogene Photogravure-Druckplatte in eine Plattenkamera ein – ein Versuch, welcher bisher einzigartig ist. Während der langen, sich über mehrere Tage hinziehenden Belichtungszeit erweitert sie das Experiment. Sie arbeitet das erste Mal mit direktem Sonnenlicht als Belichtungsquelle und nimmt analoge
Langzeitbelichtungen des Hauses sowie seiner Umgebung vor. Entstanden sind zwei Serien: Die Reihe „Back to the roots“ zeigt erste Plattenkamera-Photogravuren mit Ausblicken aus den Arbeitsräumen des Künstlerhauses Lukas. Parallel dazu entwickelte sich eine zweite Reihe „Schatten wie Töne“, die den Beginn einer experimentellen Arbeit mit Sonnenlichtfotogrammen darstellt.

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