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BarCodes, Buchgestaltung und Illustrationen zu den gleichnamigen Kurztexten von Simone Trieder

Die Kurztexte „Barcodes“ imaginieren Einblicke in die Köpfe einkaufender Menschen, deren Gedanken vor der Kulisse der Warenwelt wandern – der Welt der käuflichen Produkte, die wiederum „bepflastert“ sind mit den Barcodes. In jedem dieser Strichcodes, ist eine Produktinformation verschlüsselt wie in jedem der gleichnamigen Kurztexte und Illustrationen mehr oder weniger rätselhafte Gedanken bzw. eine Geschichte. 

In den collagenartigen assoziativen Illustrationen sind Versatzstücke aus der Verkaufs- und Werbewelt verarbeitet, kombiniert mit einer Form der notizzettelartig gekritzelten, scheinbar zufällig auf dem Rande eines Einkaufszettels oder einer Verpackung entstandenen Zeichnung. Die „Kritzeleien“ stellen den „Code des Individuellen“ dar – zeitlich einmalig, vielschichtig, decodierungsbedürftig, poetisch, gesponnen. Dem gegenüber stehen die maschinellen (Bar)Codes, die dem Nicht-Eingeweihten auch rätselhaft erscheinen, eigentlich aber technische Informationen bergen, die optoelektronisch decodiert werden können und daher viel eher zu entschlüsseln sind, als vielleicht die Windungen der Geschichten unseres Lebens.

 Als unendliche Zeile lesbar, die ursprünglichen Zeilenumbrüche durch satzuntypische Zeichen gekennzeichnet, wird durch die Typographie eine Art „Code der Worte“ gestaltet, die zugleich den Gedankenfluss im Kopf assoziiert.

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