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Black Gardens

Angeregt durch
die bereits abgeschlossene Arbeit an einem kirchlichen Fastentuch hat die
Künstlerin eine Serie sechs großformatiger Projektionsvorlagen für Bleistiftzeichnungen
entworfen (Größe ca. 100 x 100 cm bzw. 120 x 80 cm), die schwarze Gärten
zeigen. Jeder dieser fiktiven Gärten hat seinen Ursprung in Beschreibungen der
Bibel und steht für ein theologisch-philosophisches Thema, das jeweils durch
eine Pflanzenart symbolisiert wird. Auf der Grundlage ästhetisch-neuartigen,
digitalen Bildmaterials (Projektionsvorlage) sollen in einem zweiten Schritt
Zeichnungen entstehen, deren äußerst feine und detailreiche Mikrostruktur den
Prozess des Sehens beim Betrachter ins Bewusstsein rücken. Das Gartenthema
steht für die Grafikerin inhaltlich im Zusammenhang mit zwei Diskursen: dem
schwarzen Garten als Symbol des Nicht-Wissens und der Wandlung des Seins durch
das Sehen, und der symbolische Garten als Weg zu einer Naturethik.

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