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Die Undurchdringlichkeit der Anwesenheit aufbrechen Zeichnungen zum Thema Wasser-Oberfläche und –Spiegelung

Die Natur ist im Grunde nicht formal, erst der Mensch hat ihr als
Überlebensprinzip ein Ordnungssystem auferlegt. Doch kann er sie damit wirklich
begreifen und durchdringen?
Landschaft ist immer in Bewegung und unterliegt einem steten Wandel, ihre fünf
Elemente stehen für die Vielfalt des Lebens und seine Wandlungen. Gerade das
Element Wasser scheint seiner Natur nach vollkommen entfesselt, es spiegelt,
spritzt, strömt, verliert seine Form in Strudeln – ein Zustand vollständiger
Unordnung und Verwirrung der in das absolute Chaos tendiert. Diesen Prozessen der Veränderung und Bewegung in der Natur geht Constanze Rilke
in ihren Arbeiten nach. Die Künstlerin hält unterwegs in der Natur Orte und
Augenblicke fest, die sie faszinieren und fertigt aus analogen fotografischen
Fragmenten digitale Collagen, die sie dann in einem langen künstlerischen
Prozess in ihre Zeichnungen überträgt. Die verschiedenen Medien, Bildästhetiken
und Denkweisen, die an der Entstehung der Zeichnungen beteiligt sind,
überlagern sich und führen schließlich im fertigen Kunstwerk zu einer
harmonischen Verbindung.

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