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domestic landscapes – Wohnen mit Erde

Wohngesundes
Bauen ist seit einigen Jahren zum Schlagwort gereift: Wie kann ökologisch
nachhaltig ein gesundes Raumklima erreicht werden? Natürliche Stoffe wie Lehm
oder Holz werden seitdem wieder stärker genutzt. Solche Materialien mit all
ihren positiven Merkmalen nicht nur für Immobilien sondern auch für Mobilien zu
verwenden, ist die Idee von Stephan Schulz. Auf den ersten Blick scheint sein Projekt Domestic
landscapes – Wohnen mit Erde
ungewöhnlich, doch die Konsequenz,
Erdmaterialien mit ihrer Feuchtigkeits-
und Wärmespeicherfähigkeit, ihren schalldämmenden Eigenschaften zur Gestaltung
des Wohnraums zu verwenden, ist absolut logisch. In vielen Experimenten
entwickelte der Designer Materialkombinationen aus Schwarzerde, Lehm,
Tonmineralien und gehäckseltem Papier. Aus der in beliebige Form pressbaren
Masse entstanden Platten für ein Trennwand-Regalsystem mit beweglichen Erdziegeln
und ein aus zwei Teilen montierter Lampenschirm. Die organisch gewellte
„Platte“ des Erdtischs hingegen wurde nicht gepresst. Sie besteht aus textilem
Abstandsgewirk, doppelflächigen Textilien, die durch Verbindungsfäden auf
Distanz gehalten werden. Der Zwischenraum wurde lose mit Erde befüllt und kann
bepflanzt werden. Ein zukunftweisendes, interdisziplinäres Projekt, das Know-How
aus Geologie, Botanik, Textilverarbeitung, Bautechnik und keramischen Formenbau
verbindet.

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