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grandpa’s holiday

Die variabel präsentierbaren Glashelme entsprechen den
Wehrmachtshelmen des 2. Weltkrieges und stehen für gescheiterte
Verdrängungsmechanismen und ein generationsübergreifendes Trauma. Sie
symbolisieren die Mauer des Schweigens, die bei den Überlebenden mit
zunehmendem Alter immer brüchiger wurde und unreflektierte, meist
unzusammenhängende Erzählungen hervorbrachte, Reminiszenzen, die wie die an
große Ferienspiele klangen. Gräueltaten, erfahrene, wie begangene, Ängste und
Panikattacken wurden nie erwähnt. Die Arbeit thematisiert den
entindividualisierenden Helm, der die Soldaten schon während des Krieges nicht
schützen konnte und der sie metaphorisch ein Leben lang begleitet hat.

Ines Engelmann, Kuratorin

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