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Kinderbücher zu den Gedichten von Ossip Mandelstam

Für den Dichter Ossip Mandelstam, der wegen konterrevolutionärer Aktivitäten unter Stalin verhaftet wurde und 1938 in
einem Arbeitslager nahe Wladiwostok starb, begann schon nach der
Oktoberrevolution 1917 eine ruhelose Zeit. Er zog sich ins innere Exil zurück.
1926 schrieb er den Kindergedichtzyklus Die beiden Trams mit ungestümem
Humor und raffinierter Ironie – Kinderbücher schienen den Machthabern als
harmlos.
Elke Erb übersetzte die Gedichte wörtlich. Dadurch vermittelt sich
eine widerborstige Unfertigkeit, die zunächst befremdet, dann aber eine
eigentümliche Tiefe eröffnet. Die Schriftstellerin und der Buchgestalter Sven Märkisch trafen sich im Ahrenshooper Künstlerhaus Lukas. Elke Erb war von der
Arbeit Märkischs begeistert, dieser von den Gedichten fasziniert und sie
beschlossen gemeinsam, dass er Mandelstams Gedichtzyklus (auf Russisch und
Deutsch) mit seinen Holzschnitten illustriert. Zu jedem der Gedichte entstand ein
eigenes kleines Buch sowie
eine CD, auf der die russischen Gedichte mit einer Anleitung zur Aussprache des Russischen zu hören sind.

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