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L’Education sentimentale

Xenia Fink
widmete sich während ihres Stipendiums mit dem Arbeitstitel „Guck/Schaukästen“
dem Thema Familie, das oftmals spannungs- und krisengeladene Miteinander, den Ereignissen, die Spuren tief in der Seele hinterlassen und die sich dem
rationalen Zugriff entziehen. Welche Abgründe lauern hinter der heilen Fassade?
Ist das Lächeln und Posieren der dargestellten Akteure nur Schauspiel für den
Betrachter, oder maskiert sich da etwa ein Monstrum, das Gewalt ausüben will,
ein Opfer, das Verletzung hinnehmen musste? Mit ihren Grafiken stattet
sie Kästen aus, staffelt darin mehrere Ebenen. Das
erinnert an die Papiertheater des 19. Jahrhunderts, deren Beschaulichkeit
allerdings durch Skurriles, Bedrohliches, unheimliche Perspektivverschiebungen
gebrochen wird.

Die Ergebnisse
ihres Stipendiums präsentierte Xenia Fink in einer Ausstellung im September
2010 im Volkspark Halle unter dem Titel „L’Education sentimentale“.

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