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Louise Bourgeois

Im
Frühjahr 2015 fotografierte Dagmar Varady in Stockholm während des Abbaus einer
der umfangreichsten Retrospektiven nach dem Tod von Louise Bourgeois eine
Werkgruppe der Künstlerin. Ihr Hauptinteresse lag dabei auf der Übergangsform
der Arbeiten – auf dem Moment des Abbaus und der Deinstallation: Ausschnitte,
Teile, einzelne Bestandteile der Skulpturen, Installationen in Gruppen oder im
Raum. Die Fotografien entstanden in dem Moment, in dem die gebildeten
Abteilungen einer exakt konzipierten Ausstellung obsolet wurden und offen waren
für etwas Neues – an einem anderen Ort und in anderen Konstellationen. Die
fotografischen Arbeiten versuchen eine Annäherung und Referenz an die
Künstlerin und ihre Arbeiten herzustellen. In einer umfangreichen Recherche zu
den Arbeiten von Louise Bourgeois und der Einholung von Genehmigungen,
Abstimmungen, Material- und Bildrecherchen, konnte die Künstlerin die
notwendigen Voraussetzungen für eine Weiterverwendung in einem Buchprojekt
erwirken. Der in einem Umfang von ca. 20 Fotografien gefasste, dokumentarische
und konzeptuelle Bilderfluss soll ausgewählte Situationen der üblichen
Demontage der Kunstobjekte von Louise Bourgeois zeigen und wird zudem von einem
englischsprachigen Essay ergänzt.

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