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Malerische und grafische Darstellung des Gegenübers von Realität und Irrationalität

Eine überfeinerte
Sensibilität lässt Steffen Braumann in den betäubten Zuständen zwischen Wachen
und Schlafen zwanghaft den Kampf von Vitalität und Mortalität erleiden, das
hinter der sichtbaren Realität drohende Grauen. Zur Befreiung von den dämmrigen
Gebilden treibt es ihn zur Radiernadel, zum Stift, mit denen er seine Gesichte
auf das Metall, das Papier bannt, um sie zu veräußerlichen und damit zumindest
für den Moment beherrschbar zu machen. In seinen Bildern kehrt Erlebtes in
verfremdeter, oft auch makabrer Form wieder. Von keinem kühl kalkulierenden
Geist, doch sicher und eindringlich ist das feine Lineament geführt – von einem
Künstler, der auch zartere Bildfindungen souverän zu meistern versteht.

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