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Re-source/ Common Sands

„Die Materialien die wir in unserem Leben benutzen und genießen, erscheinen auf scheinbar magische Weise bei uns (…) der wirkliche Ursprung, Lebenszyklus, die technische Funktion bei der Nutzung, das „End of Life“ Ziel (…) der Produkte wurden gekonnt aus dem Gesamtbild ausradiert.“ Das Zitat von Dr. Robert Crocker in „Designing of Zero Waste“ war für Theresa Bastek der Grundgedanke für die Auseinandersetzung mit dem Thema „Ressourcen“. Die Designerin ist daher der Frage nachgegangen, warum wir uns vom Ursprung der Materialwelt distanziert haben. Im Anschluss daran hat sie sich den Fragen „Wie könnten wir Ressourcen behandeln, ihnen ihre Sichtbarkeit, ihren Wert zurückgeben?“, „Wie könnten wir unsere Beziehung zu Ressourcen im Allgemeinen oder zu bestimmten Ressourcen verändern?“ und „Wie können die Objekte, die wir herstellen, im Bewusstsein der Ressource gemacht werden?“ gestellt und mögliche Lösungsansätze dafür erarbeitet. Den Arbeitsprozess teilte sie in 3 Phasen ein. Phase 1: Orientierung durch Recherche. Phase 2: Fokus und Herstellung, wobei sich Theresa Bastek auf die spezifische Ressource Sand konzentriert und eine Glasserie mit dem Fokus auf jener und unserer Beziehung zu ihr entworfen hat. Phase 3: Perspektive. Im letzten Schritt hat die Designerin versucht, die Ressource in unserem Leben neu zu positionieren, zu hinterfragen und eine andere Beziehung zu ihr vorzuschlagen. Dazu ist eine schriftliche Abhandlung und ein Kurzfilm mit dem Titel „Common Sands“ entstanden.

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