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REPARIEREN

Ausgemustert,
weggeworfen, verschrottet werden Dinge, weil sie Neuem Platz machen mussten,
sich in der Wohlstandsgesellschaft die Reparatur nicht mehr lohnt oder ihr
früherer Besitzer sie schlicht „nicht mehr sehen“ konnte. Auf Schrottplätzen
oder im Müll entdeckt, sind aber eben das die Ausgangsobjekte für Paul
Evermanns veredelndes Recycling. Sie wurden nicht einfach repariert: Neu
gestaltete, mit computergesteuerten Technologien wie Laserschneiden oder
Schneidplotten hergestellte (Ersatz-)Teile ergänzen das Gefundene, und geben
manchem, wie den Kutterkisten oder dem Aluminiumgussstück mit
Hammerschlagoptik, eine neue Funktion. Schrank, Regal, Stühle und Lampe,
letztlich alles Unikate, funktionieren durch die vereinheitlichende Farbgebung
als Gruppe. Die „ästhetische Reparatur“ – ein Ausweg aus der
Wegwerfgesellschaft.

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