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Séance at Aurora/ Tinsel and Glitter

Während seines Aufenthaltes in der Villa Aurora hat Florian Fischer an zwei Filmprojekten gearbeitet: Inspiriert durch Gartenarbeiter, die die Anlagen der Villa Aurora neu bepflanzten und die bei Florian Fischer den Eindruck hervorriefen, in seinen privaten Raum einzudringen, sowie seine nächtlichen Wanderungen durch die Villa Aurora bei denen er sich ebenso ein Eindringling fühlte, dokumentierte er die besonderen Licht- und Schattenspiele im Haus und begleitete die Gartenarbeiter ebenso wie einen Arbeiter, der das Haus nach Termiten absuchte, filmisch. Hierbei musste er an das Überwachen von Lion Feuchtwanger während der McCathy-Ära denken. Aufzeichnungen dazu sollen in den geplanten 15 bis 20minütigen experimentellen Dokumentarfilm „Séance at Aurora“ einfließen. Den Titel verdankt der Kurzfilm dem Umstand, dass der Filmemacher sich immer mehr damit beschäftigte, ob das Haus an sich als Persönlichkeit zu begreifen ist. Daher lud er sogenannte Psychic Reader ein, die versuchten mit den Geistern des Hauses in Kontakt zu treten. Der Film befindet sich in der Schnittphase. Des Weiteren entwickelte er zusammen im Jana Keuchel den 70minütigen Hybridfilm „Tinsel and Glitter“, in dem die schillernd künstliche Fassade Los Angeles thematisiert wird: Doppelgänger von Hollywoodstars, Fake-Bäume, Plastikrasen. Stille Momentaufnahmen verwandeln sich zu einer Geschichte von Trug und Betrug und offenbaren sich letztendlich selbst als hochinszenierte Täuschung. Der künstlerische Dokumentarfilm trifft hier auf Fiktion und vereint sich zu einer Mockumentary.

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