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Virtualität und Reflexionen

Glasfassaden, Selfies, Computerbildschirme: Der
moderne Mensch ist von Reflexionen und Spiegelungen umgeben. Der Künstler hat sich während seines Stipendiums mit der Virtualität von Spiegelungen
auseinandergesetzt. Dabei wurden Motive entwickelt, in denen komplexe
Spiegelungen Teil der Komposition sind. Gleichzeitig blieb es bei
einer minimalistischen Bildsprache mit nur wenigen Bildelementen. Die
Komplexität der Reflexion soll so die Klarheit der Bilder nicht beeinflussen.
Entstanden sind vier Ölmalereien, die sich mit dem Phänomen der Spiegelung/ des Spiegeln auseinandersetzten („noosphere“, „der Apparat“, „Waldinneren und „revue“), und deren Motive sich wie folgt zusammenfassen lassen: Spiegelung als tragender Teil der kompositorischen Einheit des Bildes, Bild im Bild, Spiegelung und Rekursion/ Gegenüberstellung von virtuell abstraktem Raum und Landschaftsraum, Grenzen der Lesbarkeit und der Übergang der Spiegelung zur freien Form. Die Werke verhandeln das konträre Verhältnis zwischen der malerisch poetischen Freiheit und technischer Genauigkeit. Dabei steht der semantischen Unbestimmtheit die optische Klarheit der Gemälde gegenüber.

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