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Vogelperspektiven

Während ihres
Arbeitsstipendiums unternahm Ursula Achternkamp eine
künstlerisch-wissenschaftliche Untersuchung zum Thema Vogelperspektiven. Bei
ihren Studien zwischen Mut- und Anmaßung begab sie sich in Köthen auf die
Spuren des Ornithologen Johann Friedrich Naumann und stellte Nachforschungen in
Museen, Instituten und Vogelschutzgebieten an, darunter das Institut für Vogelforschung in Wilhemshaven, die Vogeltage
auf Helgoland und ausgewählte IBA’s (Important Bird Areas) in den Alpen bishin
zum Gülper und Schollener See im Westhavelland – dabei führte sie Gespräche mit
verschieden vogel-affinen Menschen. Im September 2011 hielt sie sich für einen Monat in Havelberg auf und realisierte im Anschluss die Ausstellung „Sehet die Vögel“ in Kooperation mit dem Kulturprojekt Stadtinsel Havelberg e. V. Auf ihren Reisen
kamen allerlei Wissen und Kuriositäten über den Blick auf die Vögel zusammen, die,
angelehnt an die Tradition der Wunderkammer, ein ganzheitliches Wissen
ausbreiten soll.

Arbeiten, die während des Stipeniums entstanden, werden ab dem 24. Januar 2013 in der Akademie Schloß Solitude in Stuttgart in der Gemeinschaftsausstellung „Managing Structural Bird Problems“ zu sehen sein. Nicht nur anlässlich des 222jährigen Jubiläums von Der
philosophische Bauer
von Johann Andreas Naumann lenken rund 40 Autoren
einen ornithologischen Blick auf die Gesellschaft. Das Beobachten und die
Beobachtung der Beobachtung wird verknüpft mit dem Thema der Sammlung und der
Archivierung von Wissen. Dessen Management, Strukturen und Probleme, sowie der
Gedanke am eventuellen Nutzen, diese nicht zu lösen, kommen hier zusammen.

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