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Waldzyklus

Als
mythischer Schauplatz ist der Wald in der Kunst- und Literaturgeschichte, in Sagen
und Märchen allgegenwärtig. Dort begegnet er uns als Ort geheimnisvoller
Geschehnisse und wundersamer Erscheinungen, als ein Ort an dem alles möglich
erscheint und der Mensch eigenen Dämonen und Wünschen begegnet. Der Wald als
widersprüchlicher Schauplatz – verwunschen, undurchdringlich und gefährlich und
zugleich natürlicher Schutzraum für Mensch und Tier – faszinierte und
inspirierte die Künstlerin Barbara Wege zu einem Bilderzyklus. Neben Literatur
und bildender Kunst dienten ausgedehnte Waldspaziergänge im Harz und im
Elbsandsteingebirge als Inspirationsquelle. Intention der Künstlerin war es, den
Wald bewusst als Lebewesen wahrzunehmen und Eindrücke, Gerüche, Tasterfahrungen
und Geräusche auf sich wirken zu lassen. Während der eigentlichen, grafische
und malerische Elemente verbindenden Arbeit an den Zeichnungen, begann die
Loslösung von den gesammelten Eindrücken. Es entstanden frei wachsende Strukturen
von Moosen, Rinden, Blattwerk und Wurzeln, die sich zu ganzen Waldlandschaften
formieren und vom Wachsen und Werden und der zyklischen Bewegung des Lebens erzählen.

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