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Zwischen Puppe, Spiel und Lerninhalt

Die Faszination der Menschen für Animation von Figuren und Objekten hat Tradition: Marionetten-, Finger- und Handpuppentheater. Wie zeitgemäß sind sie? Bedarf es einer Erneuerung oder genügt die Anwendung der modernen Ästhetik? Als Designerin fungiert Charlotte Ehrt als Mittlerin zwischen der pädagogisch-therapeutischen Praxis und den darstellenden Künsten. Für sie stand die Auslotung neuer Ansätze für pädagogisch und ästhetische wertvolle Spiel- und Arbeitsmittel im Fokus ihres Stipendiums. Abstraktion als Mittel, um den Handlungsspielraum zu erweitern und der Einsatz von schlichter Ästhetik, deren Produktform zugleich robust und nachhaltig ist, war dabei der Anspruch der Künstlerin. Das Kind, die Eltern und der Pädagoge im Dreieck zueinander in Beziehung gesetzt, entwirft Charlotte Ehrt eine Kollektion von Meckerköppen und Angsthasen, die eine oder mehrere Stimmungslagen abbilden können und im Bereich des Konflikttrainings oder in der Psychotherapie zum Einsatz kommen. Oder auch ein kleines Drama zu Hause oder im Theater inszenieren könnten.

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