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„Salon Novalis“ zieht nach Jerewan

Wandbild von Sebastian Gerstengarbe in Armenien zu sehen

Das zehn Meter lange Wandbild „Salon Novalis“, neu gemalt und gezeichnet von Sebastian Gerstengarbe, ist seit dem 8. April 2025 im Jeghische-Tscharenz-Museum für Literatur und Kunst in der armenischen Hauptstadt Jerewan zu sehen. Sachsen-Anhalts Kulturminister Rainer Robra sagte: „Diese Ausstellung in Jerewan beweist einmal mehr, wie sehr die Kunststiftung Sachsen-Anhalt gemeinsam mit einer Vielzahl von Kooperationspartnern im Ausland das breite künstlerische Leben unseres Landes abbildet, bereichert und fördert. Kunst aus Sachsen-Anhalt muss auch die internationale Öffentlichkeit erreichen. Sie muss Dialoge schaffen, sich dem Publikum stellen und so lebendig Wirkung entfalten.“

Im Rahmen der Partnerschaft des Landes Sachsen-Anhalt mit Armenien hatte das Jeghische-Tscharenz-Museum Sebastian Gerstengarbe eingeladen, sein Wand­bild „Salon Novalis“ in Jerewan zu zeichnen. Dafür wurde in dem Gebäude ein großer Saal zur Verfügung gestellt. Es ist geplant, das Wandbild dort dauerhaft zu belassen.

Sebastian Gerstengarbe hatte eine Arbeit gleichen Namens anlässlich des Novalis-Jubiläums 2022 bereits in Halle und Magdeburg gezeigt. Er lebt, zeichnet, malt, kuratiert, schreibt, interviewt und unterrichtet in Halle an der Saale. Von 1992 bis 2000 studierte er Malerei und Grafik an der Hochschule für Bildende Künste Dresden und an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle. 2007 erhielt er das New-York-Stipendium der Kunststiftung.  

Minister Robra betonte: „Seit über 20 Jahren vergibt die Kunststiftung Auslandsstipendien nach Armenien und lädt armenische Künstler nach Sachsen-Anhalt ein. Die Stipendien sind dazu bestimmt, Künstler in ihrer weiteren Entwicklung zu fördern und ihnen die Schaffung von Netzwerken zur internationalen Kunstwelt zu erleichtern. Im Rahmen unserer zahlreichen Kooperationen mit Armenien unterstützen wir dies gerne.“

Die Direktorin der Kunststiftung Sachsen-Anhalt, Manon Bursian, sagte: „Anlässlich des 250. Geburtstages von Georg Philipp Friedrich von Hardenberg alias Novalis hatten wir 30 ehemalige Stipendiaten und Stipendiatinnen eingeladen, Widmungen an Novalis zu kreieren. Sebastian Gerstengarbe ließ sich von einem Porträt, den tiefen Gedanken und den Haaren des Dichters inspirieren. So entstand sein Salon Novalis. Ich freue mich sehr, dass diese besondere Arbeit hier in Armenien auf Interesse gestoßen ist und jetzt noch einmal umgesetzt werden konnte.“

Im Literaturmuseum in Jerewan, das dem armenischen Dichter Jeghische Tscharenz (1897-1937) gewidmet ist, befinden sich unter anderem einzel­ne Bestände von armenischen Literatur-, Theater-, Musik- und Filmschaffenden sowie Bestände von Kulturinstitutionen, Organisationen und bildungswissenschaftlichen Ein­richtungen.



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