NEUE PODCASTFOLGE: Paula Wolber im Gespräch mit Ursula Kollritsch

In dieser Episode spricht die Moderatorin mit der Bildhauerin Paula Wolber über Umwege, Neuanfänge und die Lust am Entdecken. Aus Vernunft begann Paula zunächst ein Lehramtsstudium, wechselte dann in die Kunstpädagogik. Heute arbeitet sie nur noch ab und zu pädagogisch, vor allem aber als freischaffende Bildhauerin.
Immer wieder bei Null anfangen? Paula begeistert das. Die Freude am Spielen, am Neuaneignen und Entdecken ist ein zentraler Motor ihrer künstlerischen Arbeit. Ebenso wichtig: dieses besondere Gefühl der positiven Aufregung beim Arbeiten – ein innerer Kompass, der ihr zeigt, dass sie auf dem richtigen Weg ist. Jedes Projekt wird so zu einem neuen kleinen Abenteuer.
In ihren Arbeiten verfremdet Paula Alltagsgegenstände, die plötzlich neue Geschichten erzählen. Ernsthafte Themen wie das Feststecken in Kreisläufen oder das mühsame Überwinden von Hürden begegnen uns in ihren Werken absurd, humorvoll und überraschend leicht.
Ob im ländlichen Raum – etwa auf dem Kunstparcours der Kunststiftung Sachsen-Anhalt in Allstedt – oder beim Entwurf eines Sargs für Kaiser Otto den Großen: Paulas Praxis ist geprägt von intensiven Materialrecherchen und langen Denkprozessen. Besonders freut sie, wenn Menschen, die meinen, mit zeitgenössischer Kunst wenig anfangen zu können, über ihre Werke diskutieren.
Abbildung: Paula Wolber, Zeichnung: Xenia Fink
Schnitt der Folge: Anne Sailer
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Zur Moderatorin und Autorin Ursula Kollritsch und ihrem Podcast Bücher feiern: sommerfrisch.de
