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Dagmar Schmidt

 Kunstvermittlerin

Arbeitsstipendium
April – Oktober 2012

Analyse und praktische Untersuchung des Bereiches Kuration und Kunstvermittlung

Der Begriff „Kurator“ ist mit wenig klaren Vorstellungen verbunden. Das Spektrum der Auffassungen reicht vom „Avant-Écrivain“ als verbalen Propagandisten über den „Critico“ als universalen, oft akademisch ausgewiesenen Kunstexperten, den Meta-Künstler à la Harald Szeemann bis hin zum Organisator künstlerischer Ideen in Ausstellungsformen. Unterschiedliche Rollenverständnisse sollen zu klaren konturierten Handlungsweisen im Kuratorischen finden und die Diskussionen um das Kuratieren auch außerhalb der akademischen Lehre intensivieren. In Zusammenarbeit mit Johannes Stahl entstand eine umfassende Analyse zu dem Begriff der Kuration und der Kunstvermittlung, die die Attraktivität von Kunstausstellungen verstärken und neue Publikumsschichten gewinnen möchte. In vier verschiedenen kuratorischen Interventionen („Rundgang I“; „Kann Kunst wachsen?“; „Kann man auf Kunstwerken Würstchen grillen?“;„km 194“) und einem Sonderprojekt („Wie finde ich öffentliche Kunst?“) wurden unterschiedliche Vermittlungsformate erprobt und methodisch analysiert. Neben Symposien und Dialogen mit am Kuratieren interessierten Institutionen, entstand die Wikipedia-Seite http://de.wikipedia.org/wiki/Kunst_im_öffentlichen_Raum_in_Halle_(Saale) zum Lokalisieren öffentlicher Kunst in Halle, sowie eine Publikation der Projekte unter www.kuratieren-sachsenanhalt.de.
Vita
1963 in Lommatzsch/ Sachsen geboren │ 1983 – 1992 Studium der Architektur an der Hochschule für Architektur und Bauwesen in Weimar und der Bildenden Kunst an der Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein │ 2000 Gründung von KUNST HALLE e. V. – Vorsitzende des künstlerischen Beirates │ freischaffende Künstlerin und Kunstvermittlerin